Erfahrungsbericht von Xalexa
Faschismus heutezutage möglich ?
Pro:
leicht zu lesen
Kontra:
beängstigend
Empfehlung:
Nein
Morton Rhue – Die Welle
"Die Welle" von Morton Rhue, bürgerlicher Name Todd Strasser, beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich 1969 in Palo Alto (USA) zugetragen hat.
Erzählt wird diese Geschichte auf 140 Seiten, die in Amerika spielt.
Der Lehrer Ben Ross will heute seinen Schülern beweisen, dass der Faschismus des Nationalsozialismus kein deutsches Problem allein ist, sondern eine dauernd, stets und überall vorhandene Gefährdung ist.
Die Klasse sieht sich einen Film über den 2. Weltkrieg und die KZs an. Die Schüler sind geschockt, besonders Laurie. Sie stellt Mr. Ross sehr viele Fragen, die ihm viel Kopfzerbrechen bereiten
Als die Schüler am nächsten Tag die Klasse betreten, steht an der Tafel: "Macht durch Disziplin". Er erklärt den Schülern, was es bedeutet und sagt ihnen, daß sie ab nun bei jeder Frage oder Antwort Mister Ross zu sagen und stramm zu stehen haben.
Er beginnt ein Experiment und löst damit eine „Bewegung“ aus, die immer größeren Zulauf gewinnt: DIE WELLE
Die meisten Schüler zeigen sich bereit, ihre Individualität eines bequemen, unselbstständigen und disziplinären Verhaltens aufzugeben.
Das Experiment gerät außer Kontrolle. Die Gelangweilten haben etwas NEUES, die Orientierungslosen sehen ein Ziel, die Schwachen fühlen sich geborgen, die Ehrgeizigen finden ein neues Bestätigungsfeld.
Und wie das Experiment zu Ende geht sage ich nicht – lesen.
Dieses Buch erzählt auf erschreckenste Weise, wie heutzutage immer noch so etwas entstehen könnte, was Hitler damals geschafft hat. Wir sind heute nicht davor gefeit, wieder so etwas zu erleben. Ich wünsche mir das das Buch keine Wahrheit beinhaltet, insofern dass uns es irgendwo auf der Welt noch mal so ergehen kann.
Das Buch wurde auch in einem Kurzfilm verfilmt. Der selten, aber doch manchmal auf ZDF zu sehen ist.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Danke fürs lesen
"Die Welle" von Morton Rhue, bürgerlicher Name Todd Strasser, beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich 1969 in Palo Alto (USA) zugetragen hat.
Erzählt wird diese Geschichte auf 140 Seiten, die in Amerika spielt.
Der Lehrer Ben Ross will heute seinen Schülern beweisen, dass der Faschismus des Nationalsozialismus kein deutsches Problem allein ist, sondern eine dauernd, stets und überall vorhandene Gefährdung ist.
Die Klasse sieht sich einen Film über den 2. Weltkrieg und die KZs an. Die Schüler sind geschockt, besonders Laurie. Sie stellt Mr. Ross sehr viele Fragen, die ihm viel Kopfzerbrechen bereiten
Als die Schüler am nächsten Tag die Klasse betreten, steht an der Tafel: "Macht durch Disziplin". Er erklärt den Schülern, was es bedeutet und sagt ihnen, daß sie ab nun bei jeder Frage oder Antwort Mister Ross zu sagen und stramm zu stehen haben.
Er beginnt ein Experiment und löst damit eine „Bewegung“ aus, die immer größeren Zulauf gewinnt: DIE WELLE
Die meisten Schüler zeigen sich bereit, ihre Individualität eines bequemen, unselbstständigen und disziplinären Verhaltens aufzugeben.
Das Experiment gerät außer Kontrolle. Die Gelangweilten haben etwas NEUES, die Orientierungslosen sehen ein Ziel, die Schwachen fühlen sich geborgen, die Ehrgeizigen finden ein neues Bestätigungsfeld.
Und wie das Experiment zu Ende geht sage ich nicht – lesen.
Dieses Buch erzählt auf erschreckenste Weise, wie heutzutage immer noch so etwas entstehen könnte, was Hitler damals geschafft hat. Wir sind heute nicht davor gefeit, wieder so etwas zu erleben. Ich wünsche mir das das Buch keine Wahrheit beinhaltet, insofern dass uns es irgendwo auf der Welt noch mal so ergehen kann.
Das Buch wurde auch in einem Kurzfilm verfilmt. Der selten, aber doch manchmal auf ZDF zu sehen ist.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Danke fürs lesen
8 Bewertungen, 2 Kommentare
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18.02.2002, 16:59 Uhr von Steinchen1
Bewertung: sehr hilfreichErschreckend - sollte ich mal lesen. Gruss, Steinchen
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18.02.2002, 15:29 Uhr von B-Meise
Bewertung: sehr hilfreichfür so ein tolles Buch, etwas knapp...
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