Erfahrungsbericht von Xeniah
(Max Frisch - Stiller) Bin ich ich?
Pro:
gut geschrieben, interessant, regt zum Nachdenken an
Kontra:
teilweise etwas langatmig geschrieben
Empfehlung:
Nein
Ludwig Anatol Stiller - Schweizer Staatsbürger, von Beruf Bildhauer, verheiratet mit Frau Julika Stiller - Tschudy, wohnhaft in Zürich - im Jahre 1945 verschollen - ist die Hauptperson dieses Romans.
Kein Mensch weiß warum er verschwunden ist und was mit ihm passiert ist, bis im Jahre 1952 am Züricher Hauptbahnhof ein Mann festgenommen wird. Dieser sieht dem Verschollenen extrem ähnlich und wird von mehreren Personen eindeutig identifiziert, doch er selbst streitet alles ab. Sein Pass, der auf den Namen Jim White, ausgestellt ist, erweist sich als gefälscht und so landet der Unbekannte im Gefängnis.
Während die Ermittlungen Whites Aussage immer mehr widersprechen, beginnt der Unbekannte sein Leben niederzuschreiben und berichtet dabei auch von dem verschollenen Stiller. Diesen beschreibt er als komplizierten Menschen, der immer perfekt sein wollte und keine Fehler an sich anerkannt hat. Dadurch hat er nach und nach seine Ehe mit Julika und sich selbst zerstört...
White unternimmt mehrere Ausflüge mit der Frau Stillers, lernt Stillers Freunde kennen und erzählt aus dessen Leben.
Mit hat das Buch gut gefallen - vor allem weil Stiller ein Mensch ist, der wirklich Mensch ist. Er hat Fehler wie wir alle und versucht diese zu ändern.
Ob ihm das gelingt und wie er das versucht wird ziemlich gut beschrieben und ich denke, dass man eine ganze Menge daraus lernen kann. Der Roman regt einen dazu an, über das Leben und vor allem über das Leben in einer Gesellschaft nachzudenken.
Frisch schreibt zwar etwas verwirrt und ich hab das Buch auch erst wirklich beim zweiten Lesen verstanden, aber ich denke der kauf hat sich gelohnt.
Kein Mensch weiß warum er verschwunden ist und was mit ihm passiert ist, bis im Jahre 1952 am Züricher Hauptbahnhof ein Mann festgenommen wird. Dieser sieht dem Verschollenen extrem ähnlich und wird von mehreren Personen eindeutig identifiziert, doch er selbst streitet alles ab. Sein Pass, der auf den Namen Jim White, ausgestellt ist, erweist sich als gefälscht und so landet der Unbekannte im Gefängnis.
Während die Ermittlungen Whites Aussage immer mehr widersprechen, beginnt der Unbekannte sein Leben niederzuschreiben und berichtet dabei auch von dem verschollenen Stiller. Diesen beschreibt er als komplizierten Menschen, der immer perfekt sein wollte und keine Fehler an sich anerkannt hat. Dadurch hat er nach und nach seine Ehe mit Julika und sich selbst zerstört...
White unternimmt mehrere Ausflüge mit der Frau Stillers, lernt Stillers Freunde kennen und erzählt aus dessen Leben.
Mit hat das Buch gut gefallen - vor allem weil Stiller ein Mensch ist, der wirklich Mensch ist. Er hat Fehler wie wir alle und versucht diese zu ändern.
Ob ihm das gelingt und wie er das versucht wird ziemlich gut beschrieben und ich denke, dass man eine ganze Menge daraus lernen kann. Der Roman regt einen dazu an, über das Leben und vor allem über das Leben in einer Gesellschaft nachzudenken.
Frisch schreibt zwar etwas verwirrt und ich hab das Buch auch erst wirklich beim zweiten Lesen verstanden, aber ich denke der kauf hat sich gelohnt.
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