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Erfahrungsbericht von Angin

Erich Kästner. Das doppelte LOttchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einführung:
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Luise Palfy aus Wien ist schon ein paar Wochen im Ferienlager, als ein neuer Schwung Mädchen ankommt. Luise ist sehr beliebt, sie hat schon einige Freundinnen. Doch dann steigt aus dem Bus ein Mädchen aus, das ihr Gesicht gestohlen hat. Eine Unverschämtheit.
Lotte Körner kommt allein aus München ins Ferienlager, und erlebt den ersten Schock bei der Anreise. Das Mädchen da hat ihr Gesicht auf.
Können die beiden Freunde werden?

Inhalt:
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Das Buch \"Das doppelte Lottchen\" von Erich Kästner handelt von zwei Mädchen, die sich im Ferienlager kennenlernen, und herausfinden, dass sie Zwillinge sind. Lotte wohnt beider Mutter (Redakteurin), und sehnt sich danach, den Vater kennenzulernen; Luise lebt beim Vater (Künstler/Musiker) und wünscht sich nichts mehr als die Mutter in Armen zu halten.
Aus diesen Wünschen heraus entsteht ein verzwickter Plan. Die Mädchen tauschen die Rollen. Gar nicht so leicht, bei so unterschiedlichen Charakteren, wie es die beiden Zwillis sind.
Aber es klappt.
In der neuen Umgebung ist alles anders, einiges wird umgekrempelt, ean einiges passt man sich an, aber schlussendlich darf Lotte nicht akzeptieren, dass der VAter eine andere Frau heiratet.
Da hilft ein einenartiger Zufall der Mutter auf die Sprünge, und sie erkennt ihre Tochter als Luise.
Plötzlich nimmt das Schiksal überhand.
Aber zuviel möchte ich jetzt nicht verraten.

Charaktere:
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Luise:
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- beim VAter aufgewachsen.
- das Prinzesschen
- Lockenkopf
- Wildfang
- sagt, was sie denkt

Lotte:
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- bei der Mutter aufgewachsen
- ziemlich selbstständig, da die Mutter viel arbeitet
- strenge Zöpfe
- still und ernst

Frau Körner
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- Ex-Frau von Herrn PAlfy
- lebt in München
- Redakteurin bei einer großen Zeitschrift
- macht sich Sorgen, ob sie LOtte nicht zuviel zumutet (HAusarbeit...)

Herr PAlfy:
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- Musiker, KOmponist, Dirigent
- lebt in der High Society von Wien
- sehr eigen (braucht Freiraum)

Hofrat (Arzt in Wien)& und sein Dackel:
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- lustige Zeitgenossen, die Luise/LOtte sehr lieb haben

Hausmädchen von Herrn Palfy:
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- faul, aber Lotte tritt sie in den Hintern
- nicht ehrlich
- naiv


Der Autor:
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23. Februar 1899: Erich Kästner wird in Dresden als Sohn der späteren Friseuse Ida Kästner (1871-1951) und des Sattlermeisters Emil Richard Kästner (1867-1957) geboren.
ab 1906
Besuch der Volksschule in Dresden.
1917
Soldat im Ersten Weltkrieg, kehrt mit schwerem Herzleiden zurück.
1918
Entlassung aus dem Heeresdienst.
Abschlußkursus im Strehlener Lehrerseminar.
1919
Kästner macht das Kriegsabitur.
Studienbeginn in Leipzig - später Rostock und Berlin Fächer: Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte.
1925
Promotion zum Dr. phil mit dem Thema: Die Erwiderungen auf Friedrichs des Großen Schrift \"De la littérature allemande\".
ab 1929
Veröffentlichung von Kinderromanen wie \"Emil und die Detektive\" (1929), \"Pünktchen und Anton\" (1931), \"Der 35. Mai\" (1931) und \"Das fliegende Klassenzimmer\" (1933)
1933
Verbot und Verbrennung verschiedener Arbeiten von Kästner durch die Nationalsozialisten.
Erste Verhaftung durch die Gestapo
1937-1940
Kästner wird wiederholt verhaftet, aber immer wieder freigelassen.
1942
Unter Pseudonym schreibt Kästner das Drehbuch für den Ufa-Jubiläumsfilm \"Münchhausen\".
Kästner erhält totales Schreibverbot durch die Nationalsozialisten.
1949
Veröffentlichung der Kinderbücher \"Das doppelte Lottchen\" und \"Die Konferenz der Tiere\".
1951-1962
Präsident des Westdeutschen PEN-Zentrums.
1956
Literaturpreis der Stadt München.
1959
Großen Bundesverdienstkreuz.
1970
kultureller Ehrenpreis der Stadt München.
1974
29. Juli: Erich Kästner stirbt mit 75 Jahren in München.

Eigener Eindruck:
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Ich habe das Buch schon mal als KInd gelesen, und jetzt eben wieder.

Was mich stört:
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Klischee:
Vaterkind(eher wild)- Mutterkind (ruhig/vernünftig)
Ich bin selbst bei meiner Mama aufgewachsen, und denke , dass ich, obwohl sie gearbeitet hat auch meine Kindheit hatte.

Rolle des Mädchens:
Das Lotte die perfekte HAusfrau ist, ist eh klar, da sie ja den HAushalt daheim bei der Mutter schmeißt. Aber auch die ach so wilde Luise, sitzt immer brav mit Papa im Restaurant und ist immer freundlich zum Hofrat. Wirklich frech, lausbubig ist hier keiner. Wie auch? Es sind ja auch zwei Mädchen

Was mir gefällt:
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Sehr gut sind Erich Kästner Bücher für lesefaule Kinder. Die Sprache ist leicht verständlich, und in meiner Ausgabe sind sogar Illustrationen, so dass man Bildchen hat.
Zu meinen Störfaktoren sollte man aber auch beachten, wann das Buch geschrieben wurde. Mit diesem Buch bekommt ein modernes Kind vielleicht einen Eindruck von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Ich finde, dass von der Atmosphäre her die spießigen 50er JAhre schon spürbar sind.

Fazit:
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Ich würde das Buch empfehlen. Es ist leicht und schnell zu lesen, und nicht unbedingt uninteressant. Wenn man sich ein bißchen damit beschäftigt, findet man witzige, aber auch nachdenliche Anspielungen.

8 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Kiki1988

    26.09.2008, 19:28 Uhr von Kiki1988
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ~*~*~lg Kiki~*~*~