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Erfahrungsbericht von holsi

Stephen King - Schwarz

Pro:

spannend

Kontra:

manchmal langatmig

Empfehlung:

Nein

+++ Einleitung +++
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Ich glaube, ich muss wohl niemandem hier erklären, wer Stephen King ist. Er ist der Meister des Horrors, niemand hat so viele gute Horrorromane geschrieben wie er. Aber Stephen King kann auch anders. So muss es bei ihm nicht immer nur um Vampire oder Werwölfe gehen. Er kann auch ganz normale Geschichten schreiben. Zwei davon sind, ich nenne hier die Titel der Filme, da die Geschichten nur Kurzromane sind, „Stand by me“ und die „Verurteilten“.

King hat aber auch schon Ausflüge in den Fantasybereich gemacht. Einen möchte ich euch hier Vorstellen. Es geht um das Buch „Schwarz“, welches den ersten Teil von geplanten sieben der Geschichte des dunklen Turms ist.


+++ Story +++
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Hauptperson des Romans ist Roland, ein Revolvermann. Man bekommt im Buch allerdings nicht genau erklärt, was ein Revolvermann ist. So zwischen den Zeilen scheint aber durchzuklingen, dass ein Revolvermann so etwas wie ein Elitekämpfer ist. Seine ganze Jugend verbrachte Roland mit der Ausbildung zum Revolvermann und er war der jüngste, der jemals die Prüfung abgelegt hat.

Als Leser platzen wir mitten in Rolands leben. Er ist gerade auf der jagt nach einem „schwarzem Mann“. Wie so und weshalb wird nicht erklärt. Anstatt einige Fragen zu klären, wirft King durch eine Beschreibung der Umgebung noch mehr Fragen auf. In welcher Zeit spielt der Roman und vor allem wo? Das alles wird nicht geklärt. Wieder muss der Leser sich einiges Zusammenreimen. Es gibt mittelalterliche Waffen, aber genauso Revolver und Reste von Maschinen, so wie wir sie heute benutzen. Mein erster Eindruck war, es spielt in einer Zeit nach einem Atomkrieg, mehrer hundert Jahre danach, so dass sich eine neue Gesellschaft entwickeln konnte.

Im Laufe der Zeit kommt Roland auch in ein kleines Dorf mit Namen Tull. Der schwarze Mann war vor Roland in diesem Dorf und hat mittels religiösem Eifers die Bevölkerung derart aufgestachelt, dass diese Roland für den Teufel hält und in umbringen will. So lernen wir ganz nebenbei auch die Fähigkeiten eines Revolvermannes kennen. Roland löscht die gesamte Bevölkerung aus. Und wir lernen noch etwas über Roland. Er scheint kein Gewissen zu haben, jedenfalls ist das Töten für ihn normal. Er macht alles einfach vollkommen mechanisch.

Danach geht für Roland die Jagt weiter. Aber irgend wie scheint es dabei nicht unbedingt um Zeit zu gehen, den Roland ist nicht sonderlich in Eile. Nach Tull kommt eine große Wüste, die Roland durchwandern muss. Und das ist auch wieder so ein unklarer Teil der Geschichte. Obwohl es früher mal eine Kutschenstraße durch die wüste gab, weiß niemand etwas über deren Größe und Gefahren.

In der Wüste trifft Roland dann den kleinen Jungen Jake. Der hat keine Ahnung wie er zu diesem Ort gekommen ist. Das Einzigste was er weiß ist, dass er auf dem Weg zur Schule in New York war, und zwar in unserer Zeit und Welt. Dort wurde er von einem schwarzem Mann vor ein Auto gestoßen und war dann in der Wüste, wo Roland in fand. Alles sehr misteriös.

Roland und Jake freunden sich an und Roland empfindet sogar so etwas wie Liebe für Jake. Im laufe der Zeit wird Roland klar, dass Jake der Schlüssel zum schwarzen Mann ist. Und dieser wiederum kann Roland den Weg zu dem dunklen Turm zeigen, der das eigentliche Ziel der Wanderung ist.


+++ Schreibstill +++
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Die Sätze sind eigentlich sehr einfach gehalten. Am Anfang besteht das Buch nur aus genauen Beschreibungen von Roland und der Umgebung. Diese genauen Beschreibungen unterstützen aber genau den Charakter von Roland. Eben diese kalte Mechanik des Informationssammelns.

Auf der anderen Seite ist aber auch alles sehr verwirrend geschrieben. Es tauchen aus Rolands Erinnerung Personen auf, ohne auf sie einzugehen, oder er besitzt Fähigkeiten, deren vorhanden sein, nicht erklärt wird. Eigentlich werden viel mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet werden.

Zusätzlich springt King in verschiedenen Zeiten und Orten hin und her. Das alles bringt sehr viel Verwirrung. Als Kontrast dazu sind die Sätze aber kurz und einfach aufgebaut, so dass man doch sehr gut die Geschichte lesen kann.


+++ Fazit +++
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Eine sehr ungewöhnliche Geschichte von King. Sie ist so verwirrend, dass man einfach das nächste buch lesen möchte, um die Fragen beantwortet zu bekommen. Aber man hat irgend wie schon Verdacht, dass dies auch nicht im nächsten Buch erfolgen wird. Das habe ich mittlerweile auch gelesen und kann euch sagen, dass man auch nicht viel Schlauer wird.

Aber es ist wie eine Sucht, man möchte es wissen. Und das macht diesen Roman aus.

Interessant ist, dass King diese Geschichte Anfang der 70er geschrieben hat. Er sagt selbst, dass er zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung hat, wie die Geschichte weitergeht und wer die Personen sind. Ihm war alles noch genau so verschwommen als Schreiber wie uns als Leser.

Ich finde die Geschichte extrem interessant und durch die vielen offenen Fragen sehr spannend. Es ist fast wie eine Sucht, man muss einfach weiter lesen.

Der dunkle Turm soll wenn er einmal fertig ist, aus sieben Büchern bestehen, derzeit gibt es vier Stück. Im laufe des Jahres 2003 sollen zwei weitere Teile folgen. Ich bin jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen wie es weitergeht.

King wurde und wird auch von Fanpost bombardiert, die ihn auffordert, endlich weiter zu schreiben. Daran kann man erkennen, wie sehr die Geschichte von den Fans geliebt wird.

Ich gebe dem Buch, obwohl es sehr unkonventionell ist, die volle Punktzahl. Man muss sich in das Buch hinein lesen und an den Stil gewöhnen, aber dann fesselt es einen.

Zum Schluss noch ein paar Fakten. Das buch hat 285 Seiten und Kostet 6,95 Euro. Die ISBN lautet ISBN 3-453-16316-8




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 11:36:57 mit dem Titel Stephen King - Drei

+++ Einleitung +++
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Nach dem ich den ersten Teil der Saga über den „dunklen Turm“ berichtet habe, liegt es nahe, dass ich auch die Geschichte weiter verfolgen werde. Hier also der Bericht über „Drei“, den zweiten Teil aus der Saga. Interessant ist noch, das „Drei“ 1987 erschienen ist, also gut 17 Jahre später, nachdem die Arbeit an der Saga begann.


+++ Was bisher geschah +++
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Roland ist der letzte Revolvermann einer irgend wie untergegangenen Welt. Sein ganzes Leben ist er auf der Suche nach dem dunklen Turm. Um diesen zu finden, musste er erst einmal den schwarzen Mann finden. Die Konfrontation mit ihm verlief allerdings anders, als Roland erwartet hatte. Anstatt ihn zu töten redeten die beiden lange miteinander und der schwarze Mann teilt ihm mit, dass er drei weitere Gefährten finden muss. Diese Gefährten, die er ihm mittels Tarot -Karten vorstellt, sind der Gefangene, die Herrin und der Tod. Also macht sich Roland wieder auf den Weg.


+++ Story +++
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Nach dem Roland in den Bergen mit dem schwarzen Mann gesprochen hat, überquert er diese und kommt an einen Strand. Dort schläft er vor Erschöpfung ein und wird von einem überdimensionalem Hummer, von denen es Nachts am Strand nur so wimmelt angegriffen. Bei diesem Angriff verliert er eine Zehe und drei Finger seiner linken Hand. Ich glaube auf die Zehe könnte Roland gut verzichten, aber durch den Angriff ist seine linke Hand für die Benutzung eines Revolvers unbrauchbar geworden, sehr schlecht für einen Revolvermann.

Fast eben so schlimm ist allerdings, das Rolands Wunden sich entzünden und er eine Blutvergiftung bekommt. In seiner Welt gibt es keine Mittel, die er auch nicht bei sich hat, um ihn zu heilen. Aber Roland kämpft sich weiter.

Irgendwann findet Roland am Strand eine Tür, die einfach so da steht. Als Roland sie öffnet, sieht er eine für ihn unbekannte Welt. Diese Welt sieht er mit den Augen von Eddie, einem Drogenkurier, der auch gleichzeitig süchtig ist.

Roland findet schnell heraus, wie er mit Eddie interagieren kann und ihn sogar steuern kann. Gemeinsam bestehen sie einige Abenteuer in Eddies Welt, dem New York von heute. Zu guter letzt schafft Roland Eddie in Rolands Welt. Nun hat er den ersten Gefährten. Gleichzeitig nimmt Roland aus Eddies Welt einige Medikamente mit, die seine Entzündungen etwas heilen. Aber wie das nun mal so mit Antibiotika ist, man muss genug nehmen, nicht nur bis es einem besser geht, sondern bis die Endzündung beseitigt ist. Roland hat aber leider nicht genug.

Zu zweit geht die suche nach der nächsten Tür weiter. Roland und Eddie freunden sich langsam an und in Rückblicken erfährt man einiges über Eddies leben.

Irgend wann erreichen die beiden die zweite Tür, welche mit die Herrin beschriftet ist. Roland geht hindurch, bleibt aber nicht lange in dieser Welt, er bringt die Person direkt in seine Welt. Dort angekommen stellt sich schnell heraus, dass Odetta, so heißt sie, eine gespaltene Persönlichkeit ist. Odetta, die kluge, kultivierte schwarze Dame, die in einem Rollstuhl sitzt und Detta, dass genaue Gegenteil von Odetta. Beide Persönlichkeiten wissen nichts von einander. Die Persönlichkeitsspaltung begann, als Odetta von einem Mann in einer U-Bahn-Station vor die Schienen gestossen wurde. Dabei verlor sie auch ihre Beine und deshalb der Rollstuhl.

Eddie verliebt sich in Odetta, aber sowohl Roland als auch Eddie wissen, dass Detta extrem gefährlich ist.

So geht es weiter zur nächsten Tür und das Fieber bricht bei Roland wieder aus. Die Tür ist Beschriftet mit Tod.

Sehr stark angeschlagen geht Roland durch diese Tür und befindet sich im Kopf eines Mörders. Und zwar der Person, die Odetta vor die Schienen gestoßen hat. Roland ist schnell klar, dass diese Person kein Gefährte sein kann. Also übernimmt roland die Kontrolle über den Körper und geht sich Dinge besorgen, die er benötigt. Da ihm die Munition ausgeht, geht er sich welche besorgen und er benötigt Medikamente. Auch die besorgt er sich. Das alles ist sehr gut geschrieben und vor allem spannend. Bei seinen Einkäufen erregt Roland das Aufsehen der Polizei. Von dieser gejagt fällt Roland ein, wie er den Mörder doch noch benutzen kann und gleichzeitig seinen dritten Gefährten bekommt. Er zwingt den Körper dazu, auf die Schienen vor einen U-Bahn zu springen und dabei schauen sowohl Detta und Odetta zu. Dieses Erlebnis sorgt dafür, das Detta und Odetta zu einer neuen Person zusammenschmelzen, die sich jetzt Susanna nennt.

Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem dunklen Turm.


+++ Schreibstil +++
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Im Gegensatz zum ersten Teil, der mehr Fragen offen lässt als er beantwortet, ist dieser Teil ruhiger. Es werden zwar kaum Fragen aus dem ersten Teil beantwortet, aber es kommen auch keine weiteren hinzu. Dieses Buch beschäftig sich mehr mit den Gefährten von Roland und diese werden ziemlich ausführlich beschrieben.

Zwar springt King wieder zwischen verschiedenen Welten und Zeiten hin und her, aber wenn man den ersten Teil gelesen hat, ist man das schon gewöhnt.

Ebenso wie im ersten Teil sind die Sätze und der Sprachstill einfach gehalten, kaum Verschachtelungen.

Im Gegensatz zum ersten Teil, wo Roland eindeutig die Hauptperson darstellte, sind hier die anderen Personen im Fordergrund. Roland ist eigentlich anderes als ein kalter, berechnender Killer. Daher ist der erste Teil sehr kühl geschrieben, ohne Gefühl. Die anderen Personen sind Menschen, die auch Emotionen haben. Und diese kommen in diesem zweiten Teil heraus. Das führt sogar dazu, dass Roland Gefühle zeigt, ja er weint sogar.


+++ Fazit +++
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Drei ist eine würdige Weiterführung der Saga um den dunklen Turm. Dieses Buch kann man zwar auch lesen, ohne den ersten Teil zu kennen, es macht aber viel weniger Spaß.

Das Buch kostet 8,95 Euro und hat 420 Seiten. Die ISBN lautet 3-453-12385-9.

Ich bin fasziniert von der gesamten Geschichte und kann nur jedem empfehlen sie zu lesen. King gelingt es, eine vollkommen eigenständige Welt zu erschaffen. Es gibt sogar vergleiche, die diese Saga mit dem Herrn der Ringe vergleicht. So weit würde ich nicht gehen, aber das Buch bekommt von mir die volle Wertung.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-30 11:04:37 mit dem Titel Stephen King - Tot

+++ Einleitung +++
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Wie einige von euch ja schon wissen, bin ich von der Geschichte des schwarzen Turms und der Suche von Roland nach diesem regelrecht fasziniert. Nach dem ich die ersten beiden Bände „Schwarz“ und „Drei“ gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Es war also keine Frage, dass ich mir sofort den dritten Band „Tot“ besorgen musste. Aber eines schon einmal vorweg, dieses Buch sollte man erst lesen, wenn man die anderen beiden bereits gelesen hat.


+++ Story +++
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Roland hat nun scheinbar seine Gefährten gefunden, jedenfalls dachte ich mir dass. Nach der Prophezeiung sollte Roland drei Gefährten finden. Die hat er in Eddie und der gespaltenen Persönlichkeit Susanna gefunden. Da Susanna aus den Persönlichkeiten Odetta und Detta besteht, wären das die drei Gefährten. Allerdings verschmelzen die beiden zu einer Persönlichkeit, eben Susanna. Die und Eddie verleiben sich in einander und werden ein Paar. Also fehlt doch wieder ein Gefährte.

Zu der Zeit, wenn dem Leser dies klar wird, beginnt bei Roland etwas seltsames. Scheinbar kommt Roland mit einem Paradoxem aus den beiden vorhergegangenen Büchern nicht klar. Im ersten Buch trifft er den Jungen Jake, der durch seinen Tod, er wurde ermordet, in Rolands Welt kam. Im zweiten Buch verhindert Roland den Mord an dem Jungen. Er könnte also nie in seine Welt gekommen sein. Was noch zu erwähnen ist, Roland selbst opfert Jake für Informationen zum dunklen Turm. Das weckt in ihm Schuldgefühle. Wenn Jake aber nicht ermordet wurde, konnte er nie in Rolands Welt gelangen und Roland ihn opfern. Das ist das Problem welches Roland hat und das sich mittels Stimmen in seinem Kopf offenbart. Diese beiden Stimmen sagen die ganze Zeit, das der Junge noch lebt und das er Tot sei. Hört sich jetzt alles sehr verwirrend an, aber beim lesen ist es nicht so schlimm.

Auch Eddie wird von Visionen geplagt. Die Vision suggeriert ihm, dass er einen Schlüssel schnitzen soll, was er auch tut.

Roland, der das Gefühl hat, langsam durchzudrehen, führt die Gefährten zu einem Ort, von wo sie den Balken sehen können. Der Balken ist eine Linie, der direkt zum dunklen Turm führt.

Zur gleichen Zeit in unserer Welt. Jake hat die selben Probleme wie Roland. Er kann sich auch an seinen eigenen Tod erinnern und steht auch kurz vor dem Durchdrehen. Um das ganze etwas abzukürzen, Jake soll wieder in Rolands Welt kommen und dies geschieht letztendlich auf sehr dramatische und spannende Weise.

Nun sind alle Komplett, Roland hat seine drei Gefährten und die Reise geht weiter dem Balken entlangt. Auf ihrem Weg nähern sie sich einer Stadt, einer richtigen Stadt, so wie wir sie kennen mit Hochhäusern und so weiter.

Jake findet auf dem Weg auch noch einen persönlichen Freund, ein Haustier, einen Billy Bumbler, eine Mischung aus Hund, Hamster und Marder.

Bevor sie die Stadt erreichen, kommen die Wanderer in ein Dorf, in dem sie von alten Menschen vor der Stadt gewarnt werden. Gleichzeitig bekommen sie Informationen über eine Eisenbahn, die noch fahren soll und ihre Reise extrem erleichtern würde.

Sie machen sich also auf in die Stadt. Gleich am Stadtrand wird Jake entführt. In der Stadt kämpfen zwei Gruppierungen gegeneinander.

Mit Hilfe des Billy Bumblers, der Jakes Fährte aufnimmt, verfolgt Roland Jake. Eddie und Susanna suchen in der Zwischenzeit die Eisenbahn. Während der Suche müssen die beiden ihre ersten Menschen töten.

Nun ja, die Eisenbahn wird gefunden und Roland kann Jake befreien. Alle treffen sich am Bahnhof wieder. Mittlerweile haben Eddie und Susanna herausgefunden, dass der Zug von einem riesigem Computer gesteuert wird. Der kontrolliert auch die Stadt. Jedenfalls ist der Computer in laufe der Zeit verrückt geworden und ihm ist langweilig. Die Gefährten handeln mit dem Computer aus, dass er sie mit nimmt, wenn sie ihm Rätsel stellen. Und so endet der dritte Band.


+++ Schreibstil +++
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So wie in den vorangegangenen Büchern ist auch in „Tot“ der Schreibstill von King wieder sehr einfach. Die Sätze sind kurz und nicht verschachtelt. Man kann schnell lesen. Wie ihr aber bestimmt durch meine kurze Zusammenfassung fest stellen konntet, ist alles ein wenig verwirrend, jedenfalls im ersten Teil des Buches, die ganze Sache mit Jake.

Und da sehe ich persönlich auch den einzigen Schwachpunkt des Buches. Ich finde, dass sich das Leben von Jake in New York, so wie King es erzählt, sich wie Gummi zieht. Natürlich ist das alles wichtig, aber es zieht sich. Es kann aber auch daran liegen, dass man als Leser wissen möchte, wie die Geschichte von Roland weiter geht. Und da ist die genaue Beschreibung von Jake und von seinem lebend irgend wie störend.

Das wird noch dadurch verstärkt, dass King jede Kleinigkeit bis ins Detail genau beschreibt. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht.


+++ Fazit +++
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Ein gelungenes Buch, dass ist es auf jeden Fall. Es hat allerdings die eben erwähnte Schwäche. Allerdings muss ich jeden warnen, der sich dieses Buch kauft, er sollte zuerst die anderen beiden Bände lesen, da er sonst die Geschichte nicht ganz verstehen wird. Allerdings werden hier einige Fragen, die in den ersten beiden Bänden aufkommen, beantwortet und es werden nicht so viele neue Fragen gestellt, die unbeantwortet bleiben. In meiner Ausgabe, dass ist das gelbe Buch, hat King auch ein Nachwort geschrieben. Darin verweist er auf den vierten Band „Glas“, in dem endlich vieles aus dem früheren Leben von Roland erzählt werden soll.

Das gelbe Buch kann man unter der ISBN-Nummer 3-453-05339-7 für 12,95 Euro kaufen. Es gibt aber auch eine Taschenbuchausgabe, die so um die 8 Euro kostet.

Ich bin von diesem Buch wie von seinen Vorgängern begeistert. Man sollte sich aber verdeutlichen, dass dies kein Horrorroman, so wie man ihn von King gewöhnt ist, ist. King schafft hier vielmehr eine vollkommen neue und gänzlich unverständliche Welt.

Wegen dem kleinen Durchhänger am Anfang ziehe ich hier aber mal einen Punkt ab. Trotzdem ist das Buch jedem zu empfehlen.


© Apple-G4


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-11 21:58:06 mit dem Titel Stephen King - Glas

+++ Einleitung +++
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Nun geht es hier um den viertel Teil der Saga um den dunklen Turm. Wer die ersten drei Teile gelesen hat, wird viele Fragen haben und Glas, so heißt der vierte Teil, wird nun endlich einige Fragen klären. Es geht hauptsächlich um Rolands Jugend und die Geschichte erzählt, wie Roland zu dem geworden ist, was er ist. Aber gleichzeitig wird die Welt in der die Geschichte spielt, noch etwas verwirrender.

Aber fangen wir von vorne an.


+++ Story +++
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Die Geschichte schließt nahtlos da an, wo Tot aufhört. Die Gefährten befinden sich in einem von einem Computer gesteuerten Zug der sich Blaine nennt. Dort spielen sie ein Rätselraten um Leben und Tot gegen den Computer. Natürlich gewinnen die Gefährten das Spiel und überleben. Aber etwas stimmt nicht, als sie am Ziel angekommen sind. Es ist nicht mehr Rolands Welt, nicht mehr Midwelt. Nein, die Gefährten befinden sich in Kansas, scheinbar in unserem Kansas und was noch komischer ist, scheinbar wurden alle Menschen von einer Seuche getötet. Wem dies bekannt vorkommt, wahrscheinlich nur den jenigen, die sich ein wenig in Kings Werk auskennen, wird dies alles schnell an „The Stand – Das letzte Gefecht“ erinnern. Und genau in dieser Geschichte befinden sich die Gefährten.

Eines Abends, als die Gruppe wieder Rast macht, scheint Roland endlich der Meinung zu sein, dass es an der Zeit wäre, ihnen seine Geschichte zu erzählen.

Er erzählt ihnen davon, wie er von dem geliebten seiner Mutter und dem Feind seines Vaters viel zu früh zu einer Mannbarkeitsprüfung gedrängt wird. Marten, so hieß der Mann, dachte, er wäre Roland dadurch los, bevor er zu einer Gefahr werden konnte. Aber Roland schaffte die Prüfung, so jung wie er, schaffte es noch niemand, er war erst 14.

Um Roland zu schützen und ihn erst einmal aus der Schusslinie zu nehmen, schickte Rolands Vater ihn gemeinsam mit seinen zwei besten Freunden in die Provinz, wo sie sicher sein sollten. Man muss wissen, dass in Rolands Welt ein Krieg ausgebrochen war.

Aber es kommt natürlich alles ganz anders, Die Provinz ist nicht so sicher, wie Rolands Vater gehofft hatte. Den diese Provinz verfügt über zwei sehr wichtige Ressourcen, die die andere Kriegspartei benötigt. Zum einen verfügt sie über Pferde, und zum anderen, was noch viel wichtiger ist, gibt es dort noch arbeitende Ölfördertürme. Scheinbar hat die andere Kriegspartei Kriegsmaschinen gefunden, die eben besagtes Öl benötigen. Um die Ressourcen zu sichern und deren Abtransport zu gewährleisten wurden auch drei Leute dorthin geschickt. Ein Revolverheld, der die Prüfung zum Revolvermann nicht bestanden hat und zwei weiterer Pistoleros. Diese haben noch einen Schatz mit in diese Provinz gebracht. Eine Glaskugel, mit deren Hilfe man Geschehnisse sehen kann, die sonst wo gleichzeitig stattfinden. Aber diese Kugel ist böse, daher zeigt sie nur schlechte Ereignisse. Als Gegenleistung zieht die Kugel aber Lebensenergie ab und macht süchtig. Aber die Kugel scheint ein Eigenleben zu führen, sie zeigt nur das, was sie selbst möchte. Diese Kugel wird bei einer Hexe gelagert, die natürlich der Kugel verfällt.

In diesem Umfeld verliebt sich Roland unsterblich in ein Mädchen und gleichzeitig decken sie die Verschwörung auf. Ich möchte jetzt hier nicht alle Details erzählen, sondern nur die Ergebnisse berichten.

Roland und seine Freunde decken natürlich alles auf. Sie verhindern die Öllieferung und bringen auch die Glaskugel in ihren besitz. Aber zu welchem Preis, das Mädchen, welches Roland liebt, stirbt. Roland hat seine erste und einzigste große Liebe verloren.

Roland und seine Gefährten kehren mit der Kugel wieder nach Hause zurück und werden dort gefeiert. Aber die Kugel ist noch nicht fertig mit Roland. Sie zeigt ihm, wie er von hinten angegriffen wird, und zwar von der Hexe. Natürlich reagiert Roland so, wie man es ihm beigebracht hat. Blitzschnell, ohne zu überlegen, tötet er den Angreifer, die vermeidliche Hexe. Aber die Kugel hat Roland betrogen, es war nicht die Hexe, so wie es ihm die Kugel gezeigt hatte, sondern seine Mutter. Roland hat seine eigene Mutter im Alter von 14 Jahren getötet.

Soviel zu Rolands Vergangenheit. Die Geschichte wird auch noch ein wenig weitergeführt, den die Wanderung zum dunklen Turm führt die Gefährten zu einem Schloss, welches stark an die Geschichte vom Zauberer von Oz erinnert. In diesem Schloss treffen sie auf den Schwarzen Mann, der sich Randolf Flagg nennt. Ja, genau wie der schwarze Mann aus „The Stand“. Nach dieser Begegnung sind unsere Freunde wieder aus dem Schloos, keiner weiß wie und ihre Vorräte sind aufgefüllt. Viel wichtiger ist aber, dass sie wieder in Midwelt sind. Und so geht die Suche nach dem dunklen Turm weiter.


+++ Schreibstill +++
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Wie immer bei King ist der Schreibstill recht einfach. Kurze klare Sätze und eine penible Beschreibung der Umwelt.

Im Nachwort schreibt King selbst, dass er für diese Geschichte sehr lange gebraucht hat. Der Anfang wurde 1970 geschrieben und dann hat er eine sehr lange Pause gemacht, eine Pause von 26 Jahren. Denn er schrieb erst 1996 weiter. Was King so Kopfschmerzen gemacht hat, war die Tatsache, dass ein Großteil der Geschichte eine Liebesgeschichte ist. Und das ist nicht gerade sein Fachgebiet. Trotzdem ist es King durchaus gelungen.

Dieses Buch eröffnet dem Leser einige Einblicke in das Leben von Roland und lässt ihn verstehen, wieso Roland so ist, wie er eben ist. So hart und unzugänglich. Wären wir wohl auch, wenn wir unsere große Liebe verloren hätten und im zarten alter von 14 Jahren unsere eigene Mutter erschossen hätten.

So werden zwar einige Dinge über Rolands Seelenleben berichtet, aber es kommen für mich persönlich immer noch mehr Fragen auf. Die gesamte Welt, in der Roland lebt, ist mir vollkommen unklar, es scheint so eine Art Mischung aus allen Zeiten unserer Welt zu sein. Etwas von Rittern, dem wilden Westen, der Zeit des zweiten Weltkrieges und der Zukunft. Jedenfalls gibt es Elemente aus allen diesen Zeiten.

Sehr interessant ist, das King auch zwei Geschichten miteinander verknüpft. Ich bin mir noch nicht so ganz im Klaren, ob das alles nur ein kurzes Intermezzo mit Flagg ist, oder ob er eine wichtige Rolle spielen wird. Na ja, warten wir es mal ab.

+++ Fazit +++
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Im Großen und Ganzen bin ich von dieser Geschichte auch wieder einmal begeistert. Obwohl hier zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Zum einen bin ich von Rolands Vergangenheit sehr angetan und finde es auch wichtig. Aber es hätte auch eventuell etwas weniger sein können, den die Geschichte nach der Suche geht nicht wirklich viel weiter. Das wurmt mich enorm. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, mehr über die Suche zu erfahren.

Trotzdem kann ich jedem das Buch nur empfehlen. Interessant finde ich noch einige Details aus Kings Nachwort. Es wird noch drei weiter Teile geben, zwei werden noch in Midwelt spielen und einer in unserer Welt, oder vielmehr in Jakes Welt.

Auch ist dieses Buch bedingt für Einsteiger zu empfehlen, da dies hier fast eine eigenständige Geschichte ist und man nicht unbedingt Vorwissen benötigt. Trotzdem wäre es natürlich besser, man hat die ersten drei Teile gelesen.

Das Buch hat die ISBN 3-453-14759-6, 893 Seiten und kostet 9,90 Euro.

Wie gesagt, es schlagen zwei herzen in meiner Brust, aber ich komme wieder einmal nicht umhin, die volle Wertung zu vergeben, da dieses Buch die logische Ergänzung der vorhergehenden Bücher ist.

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