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Erfahrungsbericht von bigmanu

Richelieu aber ohne die Drei Musketiere;o)

Pro:

interessant, traurig, romantisch

Kontra:

nix

Empfehlung:

Nein

Eine meiner Lieblingsautorinnen ist ohne Zweifel Tanja Kinkel. Durch Zufall habe ich vor ein paar Jahren das Buch „Die Löwin von Aquitanien“ gelesen, und warte seit dem sehnsüchtig auf weitere Bücher. Alle anderen Bücher dieser Autorin haben schon ihren Platz in meinem Bücherregal gefunden.


Das Buch „Die Schatten von La Rochelle“ wurde mir als Hardcoverausgabe von meinem Mann geschenkt und kostete so um die 40,00 DM. Doch mittlerweile ist dieses Buch auch als Taschenbuchausgabe zu haben, für ganze 17,00 DM habe ich es bei amazon.de gesehen. Für ein Buch, das „nur“ 412 Seiten umfasst nicht gerade wenig, aber dafür ist die Geschichte, die dieses Buch erzählt, auch einfach faszinierend.


Die Autorin entführt und nach Frankreich, und zwar in das 17. Jahrhundert. Dort begegnen wir einer faszinierenden Persönlichkeit, den meisten aus Dumas Roman „Die drei Musketiere“ bekannt. Ja, von niemanden geringerem als dem berühmten Richelieu ist hier die Rede. Allerdings wird er uns in diesem Buch nicht als abgrundtiefer Bösewicht geschildert, nein, wir lernen ihn hier von einer menschlicheren Seite kennen.


Allerdings ist Kardinal Richelieu nicht die alleinige Hauptperson dieses Romans. Es spinnt sich eigentlich um drei Personen. Da ist einmal natürlich Kardinal Richelieu, in dessen Familiengeschichte wir kurz eintauchen. Die Autorin lässt uns hier den Mensch hinter der grauen Eminenz am Hofe des König Ludwig XIII sehen. Seine Beziehung zum König und der Königin wird näher erläutert, aber auch die persönlichen Opfer die er für diese mächtig Stellung bringen muss. Sehr interessant ist ein Erlebnis in seiner Jugend, das er in der hugenottischen Stadt La Rochelle erlebt, eigentlich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, auch wenn man erst zum Schluß dahinter kommt.


Die zweite Hauptfigur ist die Nichte des Kardinal Richelieus, Marie de Vignerot. Sie ist seine wichtigste Vertraute, auch wenn ihr dies nicht gerade die Freundschaft ihrer Umgebung einbringt. Marie ist Witwe, wobei sie beim Tod ihres ungeliebten Mannes passiv mitgewirkt hat. Sie liebt ihren Onkel, obwohl ihre Loyalität auf eine harte Probe gestellt wird, als die dem Hugenotten Paul d´Irsdmasens begegnet, und diesen Lieben lernt.


Und da wären wir auch schon bei der dritten Hauptfigur unseres Romans, bei Paul d´Irsdmasens. Dieser hasst den Kardinal Richelieu und will nur eines, seinen Tod. Der Ursprung seines Hasses wird dem Leser in einer Rückblende erläutert, bei einer Belagerung von La Rochelle. Dort kam die Frau von d´Irsdmasens und sein Kind ums Leben, während er seinen Freund ermordet. Eine der erschütternsten Szenen in diesem Buch sind diese beiden Ereignisse.


Während Paul sich an Marie heranpirscht, verliebt auch er sich, was seinen Hass allerdings nicht mindert. Von den Feinden des Kardinals Richelieus lässt er sich zum Handlanger machen, um ihn zu Fall und sogar zu Tode zu bringen. Doch der Kardinal überlebt, und hat schon längst seinen Nachfolger bei der Königin eingeführt. Doch auf dem Sterbebett holt ihn dann entgültig die Vergangenheit ein, und wir erfahren endlich alle Hintergründe dieser Geschichte, obwohl der aufmerksame Leser schon seine Vermutungen hat. Das Ende dieses Buches ist dann auch sehr offen, man kann sich selber ausmalen, wie es weitergeht :o)))


Wie alle anderen Bücher von Tanja Kinkel, ist auch dieses wieder sehr gut und historisch weitgehend genau geschrieben. Im Anhang geht sie auch auf die Personen noch mal ein. Dort erfahren wir auch, das sie zuerst vorhatte, einen Roman über Lady de Winter (bekannt aus allen Verfilmungen der drei Musketiere) zu schreiben, dann aber doch mehr und mehr von Kardinal Richelieu fasziniert war. Und meiner Meinung nach ist ihr mit „Die Schatten von La Rochelle“ auch ein sehr gutes Buch über den Kardinal Richelieu gelungen. Zwar spielt er nicht die alleinige Hauptrolle in diesem Buch, aber gerade die verzweifelte Liebesbeziehung zwischen Paul und Marie, Pauls Hass auf Richelieu und die beschriebenen Konflikte zwischen Katholiken und Hugenotten, geben dem Roman Spannung und Intensität.


Auch die Nebendarsteller, wie zum Beispiel Charlotte, die bei Marie als Zofe arbeitet, sind interessant beschrieben und erwecken Sympathie. Man fühlt mit Marie, man erlebt den Zorn von Paul und leidet mit ihm, so lebensnah beschreibt die Autorin die Gefühle der beiden. Auch der Kardinal erweckt Sympathie, obwohl deutlich wird, das die Macht für ihn sehr wichtig ist, und er dafür, was er für das Wohl des Staates hält, sogar töten lässt.


Erschütternd empfand ich die Beschreibung der Belagerung von La Rochelle. Solch ein Leiden, solch einen Hunger, den können wir uns in der heutigen Zeit wohl kaum wirklich vorstellen. Man fragt sich, was war das für ein Mann, dieser Richelieu, das er so erbarmungslos sein konnte, aber so liebevoll und fürsorglich zu seiner Familie. Diese Antwort findet sich auch in diesem Buch nicht, aber es ist ja auch keine Biografie von Richelieu.


Mein Fazit:
Ein Buch, das mich gefesselt hat, auch beim zweiten Lesen. Der historische Hintergrund ist interessant, die Liebesgeschichten haben etwas tragisches, die Charaktere sind gut beschrieben und man kann gar nicht mehr aufhören mit Lesen. Ich war enttäuscht, als ich die 412 Seiten zu Ende gelesen hatte, es hätte von mir aus noch einige hundert Seiten so weiter gehen können. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen, der gerne historische Romane ließ, und auch gegen ein offenes Ende nichts einzuwenden hat. Deshalb bekommt dieses Buch von mir auch alle fünf Sterne.


Gruss von BigManu


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-08 15:58:29 mit dem Titel Ein kleines Juwel in meiner Sammlung :o)

Tanja Kinkel gehört schon seit einigen Jahren zu meinen bevorzugten Autorinnen. Ich habe bisher jedes Buch von ihr gelesen, und alle haben mir sehr gut gefallen. Das letzte Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, stand schon seit einiger Zeit bei mir im Bücherschrank. Wenn mir ein Autor oder Autorin gut gefällt, kann versuche ich auch alle anderen Bücher von ihr/ihm zu kaufen. Und dieses eine Buch hatte ich gekauft, doch dann sagte mir der Klappentext doch nicht so zu, und ich konnte mich nicht dazu aufraffen, es zu lesen.


Doch während meiner ersten Schwangerschaft, als ich einige Zeit liegen musste, fiel es mir dann wieder in die Hände, und ich beschloss mich daran zu versuchen. Und es hat mich derart gefesselt, das ich die 277 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe (sind ja auch nicht viel *ggg*).


Die Rede ist von dem Buch „Wahnsinn, der das Herz zerfrisst“. Ich habe dieses Buch als Taschenbuchausgabe vom Goldmann Verlag gekauft. Damals habe ich dafür 9,80 DM gezahlt, jetzt kostet es 8,00 Euro. Wer sich dafür interessiert, es hat die ISBN-Nr. 3-442-09729-0. Zu der Zeit, als ich es gekauft hatte, war mir irgendwie nicht nach Dramatik, und die Liebe des berühmten Lord Byron zu seiner Halbschwester Augusta hörte sich für mich nicht gerade nach Happy End an. Doch als ich das Buch dann endlich gelesen habe, bereute ich es schon, es so lange unbeachtet im Bücherstand stehen gelassen zu haben.


Lord Byron war mir schon vor der Lektüre dieses Buches ein Begriff, da ich mir einmal in der Bücherei eine Biographie über sein Leben ausgeliehen hatte. Doch dieses Buch befasst sich im Hauptkern mit der Beziehung, die Lord Byron zu seiner Halbschwester Augusta Leigh hatte. Lord Byron ist ja fast eine mystische Figur, und man sagt ihm nach, das er etwas verrückt gewesen sein soll. Meiner Meinung nach hat er einfach zur falschen Zeit gelebt. Heutzutage wäre er gar nicht aufgefallen :o)


Das Buch fängt an mit einem Treffen der alternden Augusta und Annabella Milbanke, oder besser gesagt, Lady Byron, der Frau des verstorbenen Lord Byrons. Augusta wünscht eine Versöhnung mit ihrer ehemaligen Freundin, doch es wird schon in diesen wenigen Seiten klar, Annabella hegt einen tiefen Hass gegen die Schwester ihres Mannes. Diese kurze Einleitung macht wirklich neugierig, so das man mit Spannung zum Hauptteil übergeht.

Der erste Abschnitt dieses Buches umfasst die Jahre 1788 bis 1812 und beginnt Einführung in die Herkunft von Lord Byron und Augusta. Augusta wuchs nach dem Tode des Vaters bei ihrer Großmutter auf, Lord Byron bei seiner Mutter. Die beiden durften sich während ihrer Kindheit nicht sehen, und erfuhren nur durch Klatsch und Tratsch anderer Verwandter etwas voneinander. Erst als Augusta 18 Jahr alt ist, beginnt zwischen den beiden ein reger Briefwechsel (begünstigt durch den Tod von Augustas Großmutter), der sich über einige Jahre hinzieht, bevor die beiden sich tatsächlich begegnen. Lord Byron durchlebt nicht gerade das, was man eine glückliche Kindheit nennt. Seine Mutter verwöhnt ihn oder misshandelt ihn, und das sowohl körperlich als auch seelisch. Ihre stärkste Waffe dabei ist der lahme Fuß, unter dem ihr Sohn leidet. Dieser Fuß quält ihn sein Leben lang, und treibt ihn in eine sportliche Aktivität nach der nächsten, um so eine Gleichwertigkeit zu beweisen.


Als Byron 15 Jahre alt ist, begegnen sich die beiden unter der Aufsicht von Lord Byrons Vormund das erste mal. Danach vergeht wieder einige Zeit, in denen die beiden nur durch ihren Briefwechsel von einander erfahren. Sie vertrauen sich ihre Geheimnisse an und teilen jeweils dem anderen ihre Gedanken mit. So erfährt Byron von der Verlobung Augustas mit ihrem Cousin George Leigh, und sie erfährt von seiner ersten Verliebtheit. Hier werden auch erstmals die Gedichte erwähnt, die er jetzt schreibt.

Das Leben der beiden verläuft doch in recht verschiedenen Bahnen. Lord Byron wird bekannt durch seine vielen Liebschaften und durch die Skandale die er verursacht. Das erste literarische Werk, das ihn über Nacht berühmt macht ist sein „Childe Harolds Pilgerfahrt“. Augusta heiratet ihren Cousin George Leigh in den sie schon seit ihrer Kindheit verliebt ist. Doch leider stellt sich nach ihrer Hochzeit heraus, das der dem Pferderennen verfallen ist, und sein ganzes Vermögen verwettet. So ist Augusta gezwungen, für die immer größer werdende Familie zu sorgen. Zum Glück bekommt sie eine Stelle als Hofdame, die ihr etwas Geld verschafft. Zu dieser Zeit nimmt sie auch nach längerem Schweigen den Briefwechsel mit Lord Byron wieder auf.

Im zweiten Abschnitt dieses Buches, von 1812 bis 1812 lernt Lord Byron dann Lady Caroline Lamb kennen und macht sie zu seiner Geliebten. Sie ist gerade zu besessen von Byron und sie verursacht einige Skandale, um seine Aufmerksamkeit zu erzwingen. Sie bezeichnet Byron als verrückt, schlimm und gefährlich zu kennen. Ihr Ehemann sieht die Sache gelassen und ignoriert die Beziehung seiner Frau zu Lord Byron. Für die Gesellschaft ist dies natürlich ein gefundenes Fressen. Doch Byron wird ihrer bald müde und um ihrer Aufmerksamkeit zu entgehen denkt er ernsthaft an Heirat. Deshalb hält er um Miss Annabella Milbanke an, und holt sich erst einmal einen Korb.

In Abschnitt drei dieses Buches, das die Jahre 1813 bis 1814 umfasst, sehen sich Augusta und Lord Byron dann endlich wieder und verbringen eine vergnügliche Zeit zusammen in London. Dort erkennen die beiden auch, das sie sich lieben. Aber Augusta muss zu ihrer Familie zurückkehren, doch sie verspricht ihm, mit ihm auf Reisen zu gehen. Doch wieder zu Hause muss sie erkennen, das ihre Liebe unmöglich ist, was sie ihm auch mitteilt. Eine Beziehung der beiden, die öffentlich bekannt würde wäre nicht nur der Skandal schlechthin, sondern auch ein Verbrechen. Trotzdem treffen die beiden sich wieder, sie können einfach nicht anders. Doch ihre Beziehung bleibt nicht geheim, und Byrons ehemalige Geliebte Lady Caroline Lamb ahnt etwas und streut Gerüchte aus. Sie will Byron damit erpressen, damit er zu ihr zurück kommt. Kurzzeitig beginnt er auch wieder eine Affäre mit ihr, um Augusta zu schützen. Doch dann fasst er den Entschluss zu heiraten, da er ansonsten die Gerüchte nicht zum verstummen bringt.

Der vierte Abschnitt dieses Buches handelt nun von der Ehe, die Lord Byron mit Miss Annabella Milbanke eingeht und umfasst die Jahre 1814 bis 1816. Schon vor der Hochzeit hatte er einige Zeit mit ihr korrespondiert und ihr den Spitznamen „Prinzessin der Parallelogramme“ gegeben. Sie ist sehr gebildet und auch in Mathematik bewandert. Annabella ist sehr selbstbewusst, sehr korrekt und absolut humorlos. Da sie keinen Sinn für Ironie hat, macht Byron sich gnadenlos auf ihre Kosten lustig. Die Ehe stand also von Anfang an unter einem schlechten Stern. Zu Anfang sind Annabella und Augusta auch noch Freundinnen, bis auch Annabella Gerüchte über die Beziehung der beiden zu Ohren kommt. Deshalb verwandelt sich Annabellas Freundschaft auch allmählich in Hass, der sich noch steigert, als Byron sie und die gemeinsame Tochter verlässt. Jetzt beginnt sie in der Gesellschaft gegen Augusta zu intrigieren um sie unmöglich zu machen. Deshalb sieht Byron sich gezwungen ins Ausland zu gehen.

Im letzen Abschnitt dieses Buches geht es dann um Byron Jahre im Ausland und er umfasst die Jahre 1816 bis 1824. Er lebt einige Zeit in Italien und hält auch im Ausland weiterhin den Briefwechsel mit Augusta aufrecht. Augusta wird trotzdem weiterhin von Annabellas Hass verfolgt, obwohl sie Augusta sogar finanziell unterstützt. Und als ein neues Buch Byrons erscheint, in der er von einer Geliebten schreibt, die scheinbar Augusta ähnelt, ist es mit ihrer gesellschaftlichen Stellung vorbei. Byron stirbt im Alter von 36 Jahren in Griechenland, ohne Augusta nochmals wieder gesehen zu haben.

Natürlich handelt es sich hier um einen Roman und nicht um einen Tatsachenbericht. Allerdings hat sich Tanja Kinkel so weit wie möglich an die historischen Tatsachen gehalten. In ihrem Nachwort gibt sie dem Leser diesbezüglich auch einige Hinweise. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, ich fand es einfach faszinierend. Lord Byron war meiner Meinung nach eine sehr interessante Persönlichkeit, und die mir bekannten Gedichte gefallen mir gut. Auch im Buch bekommt man einige davon zu lesen. Besonders gut hat mir das eine, was die Autorin quasi als Einleitung verwendet gefallen. Aus diesem Gedicht folgert sich wohl auch der Titel des Buches:

„Was du auch seist, Seel oder Leib,
Erbarm dich! Geh nicht von mir! Bleib!
Oder laß beid uns weiter fliehn
Als Winde wehn und Wolken ziehn!
Es ist zu spät – du warst, du bist
Der teure Wahnsinn, der mein Herz zerfrist.


Die Person der Augusta wird in diesem Buch meiner Meinung nach sehr liebevoll und freundlich dargestellt. Ich denke, sie muss auch eine starke Frau gewesen sein, mit sieben Kindern und einem wettsüchtigem Mann, der das ganze Geld verschleuderte. Sich und die Kinder in dieser Zeit alleine durchzubringen, das war sicherlich nicht einfach. Und dann noch mit der gesellschaftlichen Ächtung fertig zu werden, da kann man sie nur bewundern. Auch die Beziehung zwischen Augusta und Byron, ihr Briefwechsel, ihre Gespräche und den Humor, den die beiden miteinander teilen, hat die Autorin sehr schön dargestellt. Die beiden wirken so lebendig, und es fällt nicht schwer, sie sich zusammen vorzustellen. Obwohl Lord Byron so dargestellt wird, wie er scheinbar war, ist er mir sympathisch, und ich hatte Mitleid mit ihm. Und ich fand es bewundernswert, das er trotz all der Widrigkeiten des Schicksals seiner Liebe zu Augusta treu geblieben ist.


Und auch Byrons Frau Annabella wird gut dargestellt. Zwar ist sie mir nicht sehr sympathisch gewesen, aber man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Ist sie doch diese Ehe eingegangen, weil sie Byron liebt. Ihre Verbitterung darüber, das ihre Liebe nicht erwidert wird, ist für mich verständlich. Und was ist gefährlicher, als eine Frau, deren Liebe zurückgewiesen wird?


Wie immer hat Tanja Kinkel auch in diesem Roman die Vergangenheit zum Leben erweckt, dafür ist sie ja bekannt. Sehr reizvoll und interessant ist ihre Kombination aus Roman, den zitierten Briefen der Personen und den Auszügen aus den Werken Byrons. Auch das Nachwort empfehle ich unbedingt zu lesen, hier gibt es noch Hinweise auf die Hintergrundlektüre, die sie bei diesem Buch zu Rate gezogen hat. Wer sich also noch detaillierter über das Leben von Byron informieren möchte, der findet hier einige Hinweise.


Mein Fazit:
Jeder, der sich für das Leben von Lord Byron interessiert, und nichts dagegen hat, dieses in Romanform zu lesen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es ist gut geschrieben und bietet einen guten Einblick in die damalige Zeit. Auch ist es sehr romantisch und tragisch, ohne dabei in Kitsch abzugleiten. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich habe es schon mehrmals gelesen. Deshalb von mir auch eine hundertprozentige Empfehlung und alle fünf Sterne. Dieses Buch kann ich nur als kleines Juwel bezeichnen, und ich bereue es jetzt, es nicht schon vorher gelesen zu haben.

Gruss von Eurer BigManu


„Das große Ziel des Lebens ist das Empfinden –
zu spüren, dass wir existieren, wenn auch unter Schmerzen –
es ist diese Leere, die uns antreibt“ Byron

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