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Erfahrungsbericht von gabriel

Nach Mitternacht (Keun)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Durch dieses Buch ist mir klar geworden, wie sehr unterdrückt die Frauen im Nationalsozialismus waren. Sie wurden größtenteils ausgenutzt und dienten vor allem als Hausfrauen. Ich bin der Meinung, dass die meisten Frauen vor dem Kriegsbeginn eher überzeugt waren. Sie hatten die Hoffnung nach dem ersten Weltkrieg wieder zu einer besseren wirtschaftlichen Lage zu kommen. Hier habe ich die wichtigsten Charakteren kurz zusammengefasst, damit ihr ich ein Bild machen könnt, wie die Frauen damals dachten und welche ihre Sorgen waren.

Betty Raff ist um die 30, kennt Liska seit 10 Jahren und wohnt bei ihr. Obwohl im Buch nirgends steht, dass sie für den Nationalsozialismus ist, hält sie Sanna trotzdem für gefährlich, weil sie sich überall reinmischt.

Frau Aaron ist mit einem Juden verheiratet, jedoch stammt sie aus einer preußischen Familie. Sie bereut es, einen Juden geheiratet zu haben. Sie fühlt sich als missbrauchte und gedemütigte Frau und als stolze Heldenmutter ihres Sohnes, da sie sich nur wegen ihm nicht scheiden lässt. Diese Person war mir SEHR UNSYMPATHISCH!

Über Frau Breitwehr und Frau Silias schreibt Irmgard Keun, dass beide in der NS-Frauenschaft sind. Dort sollten sie kämpfen, an das Gemeinwohl denken und sich auf deutsche Art verbündet fühlen.

Im Buch sieht man sehr gut wie Irmgard Keun die NS-Frauenschaft hochnimmt, da jeder weist, wie sich die beiden Frauen hassen und jede Gelegenheit ausnützen, um dies zu zeigen. Ein Beispiel dafür sind all die Bemerkungen, die Frau Breitwehr, im Lokal, nach dem Umzug des Führers, gemacht hat.

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