Erfahrungsbericht von Unschuldsengel
Spiel mit der Angst -->Stephen King, Das Spiel
Pro:
sehr spannend, ein echter King
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Mitten in der Nacht wache ich auf. Schweissgebadet. Ich bin alleine, mein Mann ist auf Übung. Da war doch was...
Hat da nicht jemand geatmet? Angestrengt lausche ich in die Dunkelheit.
Und steht da nicht jemand, in der Ecke neben der Tür?
Es dauert einen Augenblick...
LOGISCH atmet da jemand, das Baby schläft ja mit im Schlafzimmer! Und der Kleiderständer sieht im Dunkeln schon etwas unheimlich aus...
Sowas passiert mir meistens, nachdem ich ein Stephen King Buch gelesen habe! Stephen King ist mit Sicherheit einer der besten und meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.Es versteht es meisterhaft, mit den Ängsten der Menschen zu spielen, auf eine faszinierende, unglaublich spannende Art und Weise.
„Das Spiel“ brachte mein Mann eines Tages mit. Wir sind beide grosse Fans von Stephen King. Mit ~411 Seiten ist dieses Buch für einen King eher „dünn“. Aber nicht weniger spannend als so Wälzer wie „Es“ oder der Vierteiler vom schwarzen Turm. Die Taschenbuchausgabe ist im Heine- Verlag erschienen und kostet z.B. bei Amazon.de € 8,95.
Das schlimme ( was einen noch nach Tagen und Wochen beschäftigt) ist, dass das, was Jessie Burlingame erlebt, oder vielmehr durchmacht, durchaus so geschehen sein könnte.
Es bleibt in einer Ehe nicht aus, dass sich über kurz oder lang eine gewisse Routine einstellt, vor allem im sexuellen Bereich. Das muss ja nicht negativ sein, man kennt sich einfach nach ein paar Jahren in- und auswendig.
So ist es auch bei Jessie Burlingame und ihrem Mann Gerald. Um das Liebesleben etwas aufzupeppen, fahren die beiden des öfteren in ihr Wochenendhäuschen an einem abgelegenen See. Gerald hat eine Vorliebe dafür, Jessie mit Handschellen ans Bett zu fesseln und dann, na ihr wisst schon...
Jessie mochte diesen Fessel- Sex eigentlich noch nie, hat aber bisher immer stillschweigend mitgemacht. Dieses Mal jedoch will sie nicht. Zu dumm nur, dass sie schon, nackt bis auf den Slip,ans Bett gefesselt ist. Denn Gerald denkt nicht im Traum daran, sie von ihren Fesseln zu befreien, bevor er nicht bekommen hat, was er will. Also verpasst sie ihm einen herzhaften Tritt in die- na sagen wir Weichteile.
Daraufhin sinkt Gerald bewusstlos vom Bett, erleidet einen Herzanfall- und stirbt!
Und Jessie`s Alptraum beginnt, denn sie ist ja nach wie vor ans Bett gefesselt. Und kein MENSCH weit und breit, der sie aus ihrer misslichen Lage befreien könnte.
Ich will Euch nun nicht die ganze Geschichte verraten und auch nicht, ob es Jessie gelingt, sich zu befreien, geschweige denn den Schluss. Das muss man einfach selbst lesen!
Man kann sich jedenfalls vorstellen, was man alles sieht (oder GLAUBT zu sehen?), wenn einen der Durst halb wahnsinnig macht. Dann der herrenlose Hund, der SEHR hungrig ist, der tote Gerald auf dem Fussboden...
Sie hört Stimmen, mit denen sie sich unterhält- oder doch nur Einbildung?
Banale Probleme, körperliche Bedürfnisse zu verrichten...
Und der Mann mit dem Knochenkoffer, der in der Nacht in einer Ecke des nur vom Mondlicht erhellten Zimmers steht und mit den Knochen klappert. War er wirklich da?
Wenn ich mich auch noch so sehr gegruselt habe, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, bis das Buch zuende war.
Hat da nicht jemand geatmet? Angestrengt lausche ich in die Dunkelheit.
Und steht da nicht jemand, in der Ecke neben der Tür?
Es dauert einen Augenblick...
LOGISCH atmet da jemand, das Baby schläft ja mit im Schlafzimmer! Und der Kleiderständer sieht im Dunkeln schon etwas unheimlich aus...
Sowas passiert mir meistens, nachdem ich ein Stephen King Buch gelesen habe! Stephen King ist mit Sicherheit einer der besten und meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.Es versteht es meisterhaft, mit den Ängsten der Menschen zu spielen, auf eine faszinierende, unglaublich spannende Art und Weise.
„Das Spiel“ brachte mein Mann eines Tages mit. Wir sind beide grosse Fans von Stephen King. Mit ~411 Seiten ist dieses Buch für einen King eher „dünn“. Aber nicht weniger spannend als so Wälzer wie „Es“ oder der Vierteiler vom schwarzen Turm. Die Taschenbuchausgabe ist im Heine- Verlag erschienen und kostet z.B. bei Amazon.de € 8,95.
Das schlimme ( was einen noch nach Tagen und Wochen beschäftigt) ist, dass das, was Jessie Burlingame erlebt, oder vielmehr durchmacht, durchaus so geschehen sein könnte.
Es bleibt in einer Ehe nicht aus, dass sich über kurz oder lang eine gewisse Routine einstellt, vor allem im sexuellen Bereich. Das muss ja nicht negativ sein, man kennt sich einfach nach ein paar Jahren in- und auswendig.
So ist es auch bei Jessie Burlingame und ihrem Mann Gerald. Um das Liebesleben etwas aufzupeppen, fahren die beiden des öfteren in ihr Wochenendhäuschen an einem abgelegenen See. Gerald hat eine Vorliebe dafür, Jessie mit Handschellen ans Bett zu fesseln und dann, na ihr wisst schon...
Jessie mochte diesen Fessel- Sex eigentlich noch nie, hat aber bisher immer stillschweigend mitgemacht. Dieses Mal jedoch will sie nicht. Zu dumm nur, dass sie schon, nackt bis auf den Slip,ans Bett gefesselt ist. Denn Gerald denkt nicht im Traum daran, sie von ihren Fesseln zu befreien, bevor er nicht bekommen hat, was er will. Also verpasst sie ihm einen herzhaften Tritt in die- na sagen wir Weichteile.
Daraufhin sinkt Gerald bewusstlos vom Bett, erleidet einen Herzanfall- und stirbt!
Und Jessie`s Alptraum beginnt, denn sie ist ja nach wie vor ans Bett gefesselt. Und kein MENSCH weit und breit, der sie aus ihrer misslichen Lage befreien könnte.
Ich will Euch nun nicht die ganze Geschichte verraten und auch nicht, ob es Jessie gelingt, sich zu befreien, geschweige denn den Schluss. Das muss man einfach selbst lesen!
Man kann sich jedenfalls vorstellen, was man alles sieht (oder GLAUBT zu sehen?), wenn einen der Durst halb wahnsinnig macht. Dann der herrenlose Hund, der SEHR hungrig ist, der tote Gerald auf dem Fussboden...
Sie hört Stimmen, mit denen sie sich unterhält- oder doch nur Einbildung?
Banale Probleme, körperliche Bedürfnisse zu verrichten...
Und der Mann mit dem Knochenkoffer, der in der Nacht in einer Ecke des nur vom Mondlicht erhellten Zimmers steht und mit den Knochen klappert. War er wirklich da?
Wenn ich mich auch noch so sehr gegruselt habe, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, bis das Buch zuende war.
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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28.06.2002, 09:49 Uhr von blauersafir
Bewertung: sehr hilfreichhört sich nicht schlecht an!
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21.06.2002, 13:38 Uhr von werwoelfin666
Bewertung: sehr hilfreichHabe das geile Buch ebenfalls schon verschlungen. Aber hast Du "Das Bild - Rose Madder" schon gelesen? Fand ich noch besser!
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20.06.2002, 23:22 Uhr von Pilzragout
Bewertung: sehr hilfreichDu hast Dich gefürchtet und ich war nicht da??? Och Menno. Was liest Du auch solche Bücher, wenn ich nicht da bin???
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