Erfahrungsbericht von da_sonix
"Kiesow, Ulrich - Der Drachenkönig"
Pro:
fantastische neue Welt im Ehernen Schwert, guter Schreibstil
Kontra:
mit 200 Seiten etwas kurz
Empfehlung:
Nein
Die Schwelle zu Leben und Tot...
...liegt in keinem Roman so nahe am Geschehen, wie in \"Der Drachenkönig\".
Der 8. Band der aventurischen Roman befasst sich mit der abenteuerlustigen Reise des Kriegers Aigolf Thuranson. Dieser beschliesst die Gefilde jenseits des Ehernen Schwertes zu bereisen, ein Gebiet das nur durch Legenden und Überlieferungen bekannt ist und von vielen Gefahren gut geschützt der Erkundung verborgen blieb.
--Vorgeschichte--
Die Erzählung beginnt an Bord der Prinzessin, einem kleinen Segler mit Kurs in Richtung Osten. Eine angeheuerte Mannschaft soll nach vielen Jahren den traum Aigolfs erfüllen, ihn in das unbekannte Riesland zu bringen. Die meiste Zeit verläuft die Reise auf der unbekannten See ruhig, bis dunkle Wolken aufziehen und das Schiff sich seiner letzten probe gegenüber steht: Torgoth, ein Dämon der sich in der Form einer riesigen, scheinbar nie endenden Flutwelle zeigt und alles mit sich reist was seinen Weg kreuzt.
So passiert es auch mit der Prinzessin, die den Uhrgewallten des Dämons nicht stand halten kann und mit Mann und Maus in den Flut untergeht.
Der Schmerz sollte Aigolf jedoch zeigen das er nicht mit der Prinzessin in die Gefilde Effereds eingegangen war und signalisiert ihm auf deutlichste Weise, das er lebte. Nach ein paar Tagen auf hoher See, entkräftet, durstig und hungrig, bekommt der vereinsammte Schiffbrüchige Gesellschaft in Form eiens Delphins. Nach einer Art Vision verliebt sich Aigolf in dieses magische Wesen, das ihn versucht zu retten. So kommt es auch das Delora, so nennt Aigolf den Delphin fortan, ihn bis an die Küste bringt, wo sich ihre Wege trennen und er erneut in eine Ohnmacht fällt.
--Die Drachenkinder--
Aigolf erwacht, erneut von Schmerzen geplagt auf einem weichen Bett. Er merkt sehr schnell, das er sich in einem Menschendorf befindet und füllt sich erleichtert. Gefplegt von der Dorfschamanin Schanfar, erhollt sich Aigolf sehr schnell und lernt die Menschen und ihr Leben kennen. Verblüfft von der Einfachheit und der Harmonie des Lebens, das die sogenannten Hagrim führen. Einzig ein Tyran namens Suldru scheint diese Menschen zu bedrücken. Sie weichen fragen zu diesem thema aus und verfallen in kurzes Schweigen. Es stellt sich ehraus, dass die Hagrim für den Tyran in den Bergen Edelsteine abbauen und sogar zu Menschenopfern neigen, da sie sich den alten Überlieferungen ergeben und es als vorgeschrieben erachten. Dies weckt den Beschützer in Aigolf.
Nach einem Ausflug zum Strand, um weitere Opfergaben für Suldru zu sammeln, kommt es zur Tragödie mit Delora, die verletzt am Strand von der kleinen Gruppe mit Aigolf gefunden wird. Alles pflegen nützt nichts, da Delora nach einer Traumvision mit Aigolf, sich befreit und aufs Meer schwimmt und somit aus Aigolfs Leben, aber nicht aus seinen träumen verschwindet.
--Der Kampf--
Auf dem Rückweg macht die kleine Gruppe den ersten Kontakt mit den Hagish und Aigolf ist entsetzt, wie sich die Hagrim den Hagish opfern, da sie sich nicht wehren. Zurück im Dorf kommt es zu einer theologischen Auseinandersetzung zwischen dem Zwölfgöttergläubigen und den Ältesten der Hagrim.
Aigolf beschliesst nicht länger Tatenlos zuzusehen, wie sich die Hagrim von dem Tyran ausbeuten lassen.
Nachdem sich eine kleine Hagish Gruppe im Dorf versammelt hat um die \"Opfer für Suldru\" zu hollen, fast Aigolf den Entschluss zu Handeln. Noch in der selben nacht macht er sich auf die Hagish zu bekämpfen und schafft es mit Müh und Not den Trupp zu schlagen. Zurück im Dorf, kann ihn selbst seine Geliebte Schanfar nicht aufhalten, gegen Suldru zu ziehen und er verlässt noch am selebn Tag das Dorf in Richtung Osten, wo die Schamanin Suldru vermutet.
Hier beginnt für Aigolf eine einsame Reise ins ungewisse und ihn erwartet eine Überraschung, die ihn wahrlich erschüttert, doch dies sollte dem Leser unerschlossen bleiben, den es spiegelt den Kern des Romans wieder.
--Aufbau--
Der Roman ist eigentlich in 2 Akte mit jeweils 6 Teilen unterteilt.
Hierbei beschäftigt sich der erste Teil des Romans mit der eigentlichen Einführung Aigolfs in die Gemeinschaft der Hagrim und seinem Unmut über die Diktatur, weche die Harmonie trügt.
Im 2 Akt beschäftigt sich die Geschichte mit der Jagd nach dem tyran und Aigolfs verdacht, der sich sehr schnell als große Gefahr darstellt.
--Stil--
Der Schreibstil ist wiklich sehr gut gelungen und lässt einen die Welt in den Waldbergen fast realistisch erscheinen. Die Gestik und das Emmotionale sind sehr gut wieder gegeben und lassen einen tiefe Einblicke in das Leben Aigolfs werfen.
In diesem Roman wird erstmals eine absolut DSA-Fremde Völkerkunde betrieben. Die Hagrim, Drachenkinder, leben so abgeschieden, dass sie kein Einfluss aus der bisherigen aventurischen Welt bisher beeinflusst hat.
--Fazit--
Dieser Roman hat mich wie die meisten sofort in seinen Bann gezogen. Neben der fantastishen Atmosphäre, wird dem Leser wie oben genannt, eine gänzlich unbekannte Welt offenbart und man bekommt einfach nicht genug. Leider ist der Roman knapp 200 Seiten etwas kurz, was dem Lesevergnügen keinen abbrusch tut.
Ich kann \"Der Drachenkönig\" nur empfehlen, sollte jedoch nicht als Erstwahl getroffen werden, wenn man sich in die Welt des Schwarzen Auges hineinlesen möchte.
In diesem Sinne
greetz Sonix
...liegt in keinem Roman so nahe am Geschehen, wie in \"Der Drachenkönig\".
Der 8. Band der aventurischen Roman befasst sich mit der abenteuerlustigen Reise des Kriegers Aigolf Thuranson. Dieser beschliesst die Gefilde jenseits des Ehernen Schwertes zu bereisen, ein Gebiet das nur durch Legenden und Überlieferungen bekannt ist und von vielen Gefahren gut geschützt der Erkundung verborgen blieb.
--Vorgeschichte--
Die Erzählung beginnt an Bord der Prinzessin, einem kleinen Segler mit Kurs in Richtung Osten. Eine angeheuerte Mannschaft soll nach vielen Jahren den traum Aigolfs erfüllen, ihn in das unbekannte Riesland zu bringen. Die meiste Zeit verläuft die Reise auf der unbekannten See ruhig, bis dunkle Wolken aufziehen und das Schiff sich seiner letzten probe gegenüber steht: Torgoth, ein Dämon der sich in der Form einer riesigen, scheinbar nie endenden Flutwelle zeigt und alles mit sich reist was seinen Weg kreuzt.
So passiert es auch mit der Prinzessin, die den Uhrgewallten des Dämons nicht stand halten kann und mit Mann und Maus in den Flut untergeht.
Der Schmerz sollte Aigolf jedoch zeigen das er nicht mit der Prinzessin in die Gefilde Effereds eingegangen war und signalisiert ihm auf deutlichste Weise, das er lebte. Nach ein paar Tagen auf hoher See, entkräftet, durstig und hungrig, bekommt der vereinsammte Schiffbrüchige Gesellschaft in Form eiens Delphins. Nach einer Art Vision verliebt sich Aigolf in dieses magische Wesen, das ihn versucht zu retten. So kommt es auch das Delora, so nennt Aigolf den Delphin fortan, ihn bis an die Küste bringt, wo sich ihre Wege trennen und er erneut in eine Ohnmacht fällt.
--Die Drachenkinder--
Aigolf erwacht, erneut von Schmerzen geplagt auf einem weichen Bett. Er merkt sehr schnell, das er sich in einem Menschendorf befindet und füllt sich erleichtert. Gefplegt von der Dorfschamanin Schanfar, erhollt sich Aigolf sehr schnell und lernt die Menschen und ihr Leben kennen. Verblüfft von der Einfachheit und der Harmonie des Lebens, das die sogenannten Hagrim führen. Einzig ein Tyran namens Suldru scheint diese Menschen zu bedrücken. Sie weichen fragen zu diesem thema aus und verfallen in kurzes Schweigen. Es stellt sich ehraus, dass die Hagrim für den Tyran in den Bergen Edelsteine abbauen und sogar zu Menschenopfern neigen, da sie sich den alten Überlieferungen ergeben und es als vorgeschrieben erachten. Dies weckt den Beschützer in Aigolf.
Nach einem Ausflug zum Strand, um weitere Opfergaben für Suldru zu sammeln, kommt es zur Tragödie mit Delora, die verletzt am Strand von der kleinen Gruppe mit Aigolf gefunden wird. Alles pflegen nützt nichts, da Delora nach einer Traumvision mit Aigolf, sich befreit und aufs Meer schwimmt und somit aus Aigolfs Leben, aber nicht aus seinen träumen verschwindet.
--Der Kampf--
Auf dem Rückweg macht die kleine Gruppe den ersten Kontakt mit den Hagish und Aigolf ist entsetzt, wie sich die Hagrim den Hagish opfern, da sie sich nicht wehren. Zurück im Dorf kommt es zu einer theologischen Auseinandersetzung zwischen dem Zwölfgöttergläubigen und den Ältesten der Hagrim.
Aigolf beschliesst nicht länger Tatenlos zuzusehen, wie sich die Hagrim von dem Tyran ausbeuten lassen.
Nachdem sich eine kleine Hagish Gruppe im Dorf versammelt hat um die \"Opfer für Suldru\" zu hollen, fast Aigolf den Entschluss zu Handeln. Noch in der selben nacht macht er sich auf die Hagish zu bekämpfen und schafft es mit Müh und Not den Trupp zu schlagen. Zurück im Dorf, kann ihn selbst seine Geliebte Schanfar nicht aufhalten, gegen Suldru zu ziehen und er verlässt noch am selebn Tag das Dorf in Richtung Osten, wo die Schamanin Suldru vermutet.
Hier beginnt für Aigolf eine einsame Reise ins ungewisse und ihn erwartet eine Überraschung, die ihn wahrlich erschüttert, doch dies sollte dem Leser unerschlossen bleiben, den es spiegelt den Kern des Romans wieder.
--Aufbau--
Der Roman ist eigentlich in 2 Akte mit jeweils 6 Teilen unterteilt.
Hierbei beschäftigt sich der erste Teil des Romans mit der eigentlichen Einführung Aigolfs in die Gemeinschaft der Hagrim und seinem Unmut über die Diktatur, weche die Harmonie trügt.
Im 2 Akt beschäftigt sich die Geschichte mit der Jagd nach dem tyran und Aigolfs verdacht, der sich sehr schnell als große Gefahr darstellt.
--Stil--
Der Schreibstil ist wiklich sehr gut gelungen und lässt einen die Welt in den Waldbergen fast realistisch erscheinen. Die Gestik und das Emmotionale sind sehr gut wieder gegeben und lassen einen tiefe Einblicke in das Leben Aigolfs werfen.
In diesem Roman wird erstmals eine absolut DSA-Fremde Völkerkunde betrieben. Die Hagrim, Drachenkinder, leben so abgeschieden, dass sie kein Einfluss aus der bisherigen aventurischen Welt bisher beeinflusst hat.
--Fazit--
Dieser Roman hat mich wie die meisten sofort in seinen Bann gezogen. Neben der fantastishen Atmosphäre, wird dem Leser wie oben genannt, eine gänzlich unbekannte Welt offenbart und man bekommt einfach nicht genug. Leider ist der Roman knapp 200 Seiten etwas kurz, was dem Lesevergnügen keinen abbrusch tut.
Ich kann \"Der Drachenkönig\" nur empfehlen, sollte jedoch nicht als Erstwahl getroffen werden, wenn man sich in die Welt des Schwarzen Auges hineinlesen möchte.
In diesem Sinne
greetz Sonix
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