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Erfahrungsbericht von Fishkopf77

Die Story macht süchtig

Pro:

....

Kontra:

langweilig, kaum spannung

Empfehlung:

Nein

Kurz zur Geschichte:
Die Hauptfigur ist ein Revolvermann namens Roland. Er lebt in einer Welt, die irgendwann mal so war, wie unsere heutige....
Die Welt dreht sich schließlich weiter... Irgendetwas Unerklärliches ist dann aber passiert und nun ist es, als ob sich die Zeit rüchwärts dreht und deswegen die Welt kurz vor dem Zusammenbrechen ist.

Roland ist der festen Überzeugung, daß nur der dunkle Turm hierfür verantwortlich sein kann und begibt sich deswegen auf die Suche nach dem dunklen Turm.

Hierbei reist er 3 mal in unsere Zeit und nimmt jedesmal eine Person mit in seine Welt zurück. Erst trifft er einen Junkie aus den 80ern namens Eddi und dann kommt noch eine schwarze Frau aus den 60ern dazu, die unter Schizophrenie leidet. Sie heißt eigentlich Detta, aber verwandelt sich manchmal in die fiese Odetta. Später wird sie dann aber zu einer Mischung aus ihren beiden Persönlichkeiten und nennt sich Susanna. Als letztes kommt noch der kleine Jack dazu.
Nun ist ihre Gruppe vollständig und unter der Führung des Revolvermannes begeben sie sich auf eine lange, anstrengende und gefährlich Reise.

Diese Story teilt sich auf 3 Romane aus - schwarz, drei, tot.
Im 4. Teil, Glas, wird hauptsächlich die Biographie von Roland erzählt. Wieso er den dunklen Turm sucht, was für Abenteuer er mit seinen alten Freunden bestehen muß, von seiner jugendlichen Liebe, Betrug, Mord und von der mysteriösen Glaskugel.....

Ich finde alle 4 Bücher superinteressant, auch wenn sich die Story hier jetzt vielleicht nicht so anhört. Ich hab 3 Anlaufversuche benötigt, um endlich mal über 50 Seiten rauszukommen. Das größte Problem ist die Überwindung. Man liest ein Stephen King und diesen erwartet man dann auch und dann kommt so eine völlig andere Geschichte als man eigentlich erwartet hat. Aber wenn man weiterliest, wird man wirklich süchtig. Ich hab alle 4 Schinken förmlich verschlungen und in eine für mich grandiosen Zeit gelesen.

Und nun darf ich wahrscheinlich noch einige Jahre auf das nächste Kapitel warten. Anscheinend folgen noch 3 weitere Romane, bis Roland endlich sein Ziel erreicht...mal schauen, ob ich das noch erleben werde.

Fazit: Wer dieses Buch liest darf auf keinen Fall einen typischen King erwarten, vielmehr Fantasy als Horror (obwohl die Monster aus dem Meer auch nicht gerade schnuckelig sind). Aber wenn man sich erstmal eingelesen hat, kommt man nicht mehr davon los.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 13:00:31 mit dem Titel Stephen King - Der Sturm des Jahrhunderts

Ich bin ein sehr großer Fan von Stephen King und habe bis auf wenige Ausnahmen fast alle Bücher von ihm. Über seine Verfilmungen kann man geteilter Meinung sein, aber seine Bücher sind eigentlich immer ziemlich spannend und fesselnd geschrieben...

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, so wie dieses Buch. Ich will jetzt hier nicht behaupten, das es etwa nicht spannend wäre, im gegenteil, die Story selber fesselnd einen ziemlich.

Allerdings gefällt mir die Schreibweise überhaupt nicht. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um einen typischen King, sondern um ein Filmdrehbuch für das amerikanische Fernsehen.Und genauso ist es auch geschrieben, mit sehr vielen Absätzen und ziemlich wirr, so daß man manchmal ein bißchen den Überblick verliert.
Also mir hat diese Schreibweise überhaupt nicht gefallen, als normaler Roman wäre dieses Buch mal wieder richtig gut geworden....aber so bringt das Lesen keinen großen Spaß...

Und zu guter letzt noch eine kleine Zusammenfassung:
Als ein Jahrhundertsturm die Küste von Main bedroht, verlassen die meisten Einwohner der vorgelagerten Insel Little Tall Island ihre Häuser. Die verbliebenen treffen hektisch ihre Sicherheitsvorkehrungen.

Doch es kommt schlimmer als befürchtet.Es begint mit dem brutalen Mord an der achtzigjährigen Martha.Und von da an stehen beim örtlichen Polizisten Mike Anderson die Telefone nicht mehr still.
Die verschlafene Insel wird offenbar nicht nur von Naturgewalten bedroht.

Zwar nimmt Anderson den mutmaßlichen Täter, einen fremden namens Andre Linoge, fest, aber die Insulaner kommen dennoch nicht mehr zur Ruhe.

Weitere Morde, Selbstmorde und Verbrechen folgen. Und bei allen Opfern findet sich die mysteriöse Botschaft: Gebt mir was ich will und ich verschwinde.

Unerbittlich zerrt Linoge die lang gehüteten Geheimnisse der Einwohner ans Tageslicht und sät damit Mißtrauen und Zwietracht.

Woher kommt Linoge, was will er, und wie groß ist seine Macht? Fragen über Fragen., aber eines macht er unmißverständlich deutlich: Erst wenn man seine Forderungen erfüllt, wird das Grauen ein Ende haben....

Aufgrund der guten Story erhält das Buch von mir ein gut, alleine für die Schreibweise würde es um einiges schlechter abschneiden.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-19 09:30:40 mit dem Titel Dolores - Ein schwacher Stephen King

Die Story spielt mal wieder auf der kleinen Insel Little Tall Island, welche vor der Küste des amerikanischen Bundesstaates Main liegt.
Dort hat Dolores Claiborne ihr ganzes Leben verbracht.

Sie ist 65 und das Leben hat es nicht besonders gut mit ihr gemeint: Eine harte Jugend, dann die Ehe mit einem skrupellosen Egomanen, der sie immer wieder mißhandelte - praktisch eine Ehe wie die Hölle auf Erden.
Doch dieser Egomane stirbt und das nicht unbedingt freiwillig, aber nur Dolores weiß, wie es passiert ist.
Und dieses Geheimnis hütet sie. Bis sie eines Tages auf einem Polizeirevier ihr ganzes Leben beichtet....

30 Jahre lang war sie Haushälterin bei einer Vera Donovan. Sie hat erlebt, wie die reiche, arrogante und rücksichtslose Vera Witwe wurde, sie hat sie von Schlaganfall zu Schlaganfall gepflegt, ihre Grausamkeiten und ihren Wahnsinn ertragen. Jetzt spricht alles dafür, das Dolores ihre Arbeitgeberin ermordet hat.
Eine Frau erzählt auf einem Revier ihre Biographie....

Eigentlich hört sich die Story gar nicht schlecht an und vor allem is es ein King, also muß es gut sein...so dachte zumindest ich bei dem Bücherkauf.

Aber ich wurde enttäuscht.
Irgendwie kommt die Story nur stolpernd vorwärts und es fehlte irgendwie die Spannung. Aber Spannung is ja relativ, da es jeder anders sieht.

Auf jeden Fall sollte man vorher wissen, das in diesem Buch keine Monster, der Tot in irgendeiner Gestalt oder irgendwelche fantasy Geschöpfe vorkommen...hierbei handelt es sich mehr um ein Psychothriller als um einen Horrorthriller, welcher aber nach meiner Meinung nicht geglückt ist...

19 Bewertungen, 3 Kommentare

  • DJEagle

    14.07.2002, 02:02 Uhr von DJEagle
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein bissel knapp das Ganze! Das Buch ist aber Spitze.

  • werwoelfin666

    21.06.2002, 14:05 Uhr von werwoelfin666
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lese es demnächst selbst, denn meine Freundin war davon, im Gegensatz zu Dir, total begeistert!

  • Praetorianerin

    19.04.2002, 11:35 Uhr von Praetorianerin
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja so schwach fand ich den nich