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Erfahrungsbericht von Anonym120

Kishon, Ephraim: "Mein Kamm"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Der fremdsprachenbegabte Israeli Kishon ist vorallem durch seine genialen Kurzsatiren berühmt geworden. Einer seiner Romane heisst "Mein Kamm" und ist unter denen, die ich von ihm gelesen habe, der beste, wie ich finde.

Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass auch einiges an politischen und geschichtlichen Anregungen zum Nachdenken vermittelt.

Der Titel ist nicht umsonst an Hitlers "Mein Kampf" angelehnt und so ist das Buch eine bitterböse Satire. Aufgrund eines Zufalls bekommt die Hauptperson einen Hass auf einen bestimmten Glatzkopf - dieser hat ihn entlassen. Gemeinsam mit seinem Freund, einem erfolglosen Journalisten beginnt er nach und nach mit dem Aufbau der "Kreiszacklerfront" die immer Radikaler gegen Kahle vorgeht. Glatzköpfige werden, nachdem die Kreiszackler die politische Macht in einem fiktiven, modernen Staat übernommen haben, in verschiedene Ktekorien aufgeteilt, schikaniert, sinnlos bestraft usw.

Eindeutige Parallelen zum Dritten Reich werden gezeichnet und schliesslich endet die Schreckensherrschaft der Kreiszackler glücklicherweise auch.

Ein beeindruckendes Werk!

8 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Zarah24

    28.02.2002, 00:06 Uhr von Zarah24
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bin großer Kishon-Fanatiker. Ein bemerkenswerter Autor .