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Erfahrungsbericht von Jakini

Frau zu sein bedarf es wenig, Hera Lind

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
***********

Ich bin kein Fan von Hera Lind, im Gegenteil, ich mag diese Frau nicht sonderlich. Erst vor kurzem konnte ich sie am Nachmittag in der Quiz-Show "Quizfire" sehen und drücke mit aller Kraft ihrer Endgegnerin Tina Ruland alle zur Verfügung stehenden Daumen, da diese mir wesentlich sympathischer ist.

Nun habe ich über dieses Buch schon mehrere Berichte gelesen und der Titel "Frau zu sein bedarf es wenig", der hatte sich in meinem Kopf festgesetzt.
Am Freitag stöberte ich durch Aldi, wo bei den Aktionen einige Bücher lagen, unter anderem, diese Buch. Da es von Hera Lind war, zögerte ich ein wenig, doch die Zusammenfassung auf der Rückseite sprach einfach an, und bei 3,99 Euro fand ich, kann man einfach nichts falsch machen.

Das Buch landete im Einkaufswagen und war somit gekauft. Lesen wollte ich es eigentlich über Ostern. Da aber meine kleine Tochter auf einmal aus unerklärlichen Gründen Fieber hatte, machte ich es mir mit dem Baby im Bett gemütlich, legte sie sehr oft an, und las dabei dieses Buch.

Die Geschichte:
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Eine junge Sängerin mit dem Namen Pauline Frohmut, liegt im Kreissaal, wo man die Geburt ihres ersten Kindes einleiten lassen wollt, da sie inzwischen zwei Wochen über dem Termin war.
Die junge Frau nahm das Ganze mit Sarkasmus und war lt. ihrer eigenen Aussage mit dem Fahrrad in die Klinik gekommen. So hatte sie natürlich keine Sachen dabei, man untersagte ihr aber, noch einmal loszufahren, um diese zu holen.
Die Frage, ob denn niemand ihr etwas bringen könnte, das verneinte sie, denn einen Mann hat sie nicht, ihre Tante wäre zur Kur und ihre Freundinnen sind alle im Urlaub.
Allerdings gab es einen Vater zu diesem Kind, er ist Arzt in der Klinik, da sie aber ihr gutes äußere Bild bewahren wollte, hatte sie ihm untersagt, zur Entbindung zu kommen.
Dieser hielt sich jedoch nicht daran und tauchte mit samt Videokamera, Sekt und Rosen im Kreissaal auf, pünktlich zur Entbindung, als Pauline gerade in der Wanne saß.

Der kleine Paul wurde geboren und nun war Pauline nicht mehr nur Kammersängerin, sondern auch Mutter. Gerade beim ersten Kind hat man da nicht so sehr viel Ahnung, so auch sie. Ihr kleiner Paul kuschelt gemächlich auf ihrem Bauch, ihr Kindsvater, wie sie den Vater ihres Kindes, der eigentlich Klaus Klett heißt, nett, kommt regelmäßig zu Besuch. Er bringt sogar seine Eltern mit, die natürlich ihren Enkelsohn kennen lernen wollten.
Die Frage, wann denn die jungen Eltern heiraten würden, steht nun im Raum, doch Pauline denkt nicht ans heiraten, sie meint, daß sie ihrem Klaus dazu nicht genug lieben würde. Da sie aber zusehen muß, wie sie zurecht kommt, läßt sie sich auf ein Abkommen ein, und zieht zu Klaus mit samt Kind, der natürlich Finanziell für die beiden sorgt.

Paule hat nach einigen Wochen nur Mutter sein, das dringende Bedürfnis, wieder zu singen. Da sie alleine zu Recht kommen möchte und nicht zu sehr von Klaus Klett abhängig sein möchte, nimmt sie ihren Paul mit und fährt alleine zum ersten Konzert. Doch es wird ein Fiasko, durch den kleinen Paul! Erst läßt sie ihn schlafender Weise in der Kirche stehen, wo sie singen soll, weil sie vor Konzerten immer auf die Toilette geht, um ihre Tonleitern zu üben, dort verschwindet er dann, weil der Küster glaubte, sie habe das Kind ausgesetzt. Der arme Kleine landet auf der Polizeiwache in der Ausnüchterungszelle. Dann hat man ein jugendliches Mädchen als Babysitterin engagiert, die sich während der Probe und dann zum Auftritt um den Kleinen kümmern soll. Zwischen Probe und Auftritt sollte der Kleine aber noch mal gestillt werden, doch das junge Mädchen erscheint viel zu spät, so daß er Kleine gar nicht richtig satt werden kann. Zu allem Überfluß maschiert das Mädchen dann mit dem Kleinen in eisiger Kälte ohne Jacke und Mütze zu ihrem Freund. Während Paulie also nicht gerade am Auftritt beteiligt ist, macht sie sich auf den Weg, um ihrem Sohn Jacke und Mütze zu bringen, doch sie findet die beiden kommt. Kommt gerade noch rechtzeitig zu ihrem Solo in die Kirche, wo ihr eine Dame aus dem Chor mitteilt, sie weiß wo Mädchen und Kind sind. Mit den Worten und der Jacke und der Mütze läuft die Damen los und kommt strahlend ohne wieder.

Pauline ist nach diesem Auftritt gefrustet und so engagiert sie eine Kinderfrau, die aber ihren eigenen Sohn immer mit dabei hat. Die freie Zeit nutzt sie, um Tonleitern zu üben, denn Weihnachten steht vor der Tür, und da gibt es immer besonders viele Auftritte. Bei einem dieser Auftritte lernt sie Simon kennen, und verliebt sich in ihn.

Simon weiß jedoch nichts von Paul und Klaus, er selber scheint sehr geheimnisvoll und so wollte Pauline dies auch sein.

Ihrem Klaus, mit den sie inzwischen eine reine Zweckgemeinschaft führt, beichtet sie das aber, er hat Verständnis, obwohl er gekränkt ist.
Die Kinderfrau hat Pauline jedoch inzwischen entlassen, denn während einer Tournee in Frankreich hat die sie arg in der Luft hängen lassen, denn ihr eigener fünf Jahre alter Sohn hat sich so daneben benommen, daß Pauline alleine für ihren Paul sorgen mußte, und sogar teilweise noch die Belange des Sohnes ihrer Kinderfrau in den Griff bekommen mußte.

So beschließen Klaus und Pauline ein neues Abkommen, eine andere Kinderfrau wird eingestellt, die schon bekannte Haushilfe Frau Pupke, die schon Klaus und seiner ersten Frau den Haushalt geführt hat. Sie zieht bei den beiden ein, was sich eigentlich praktisch anhört, denn Pauline ist nun wirklich frei, kann gehen wohin und wann sie will. Doch das paßt ihr auch nicht wirklich..... .

Weiter will ich die Geschichte nicht erzählen, denn das Ende soll ja nicht verraten sein, da bei Aldi noch einige dieser Bücher liegen, wer nun also Interesse bekommen hat, wird sicher noch eines bei Aldi zum Preis von 3,99 Euro abbekommen.

Das Buch:
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Das Buch ist einfach gehalten, was will man für die paar Euro auch erwarten. Es besteht aus einem festen Einband, der weiß gehalten ist und in goldenen Buchstaben steht der Name der Autorin, wie der Buchtitel auf dem Rücken des Buches. Eingeschlagen ist es in ebenfalls weißen Umschlag. Auf der Vorderseite prangt der Name der Autorin in schwarzen Buchstaben, darunter in rot der Name des Buches.
Darunter ist ein modernes Bild zu sehen, das von Siegmar Münk entworfen wurde.
Zu sehen ist offensichtlich die Diva Pauline, die gerade singt, dabei ein Herz mit Fliege in der rechten Hand hält, was offensichtlich die Herren der Welt, wohl ihren Klaus darstellen soll, in der linken Hand ein Herz mit Schnuller, ganz eindeutig Paul und aus dem Mund kommt ein weiteres Herz mit Noten darin, ihre Liebe zum Singen, zu dem sich Pauline eben berufen fühlt.
Auf der Rückseite des Einschlages kann man eine Zusammenfassung des Buches lesen, die mich auf das Buch neugierig gemacht hat.

Das Buch selber hat 271 Seiten, wo bei die letzte Seite nur noch mit einem Absatz von drei Sätzen gefüllt und einem Hinweis darauf, daß diese Geschichte frei erfunden wurde, versehen ist.

Hintergundinfo:
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Geschrieben hat Hera Lind dieses Buch während ihrer zweiten Schwangerschaft. Es ist ihr zweiter Roman, die Fortsetzung von: Ein Mann für jede Tonart.
Dieses Buch gibt es ebenfalls bei Aldi zu kaufen, und ich bin neugierig auf den ersten Teil, auch wenn ich nun mit dem zweiten begonnen habe.
Der erste Roman wurde inzwischen verfilmt, als ich die Namen die Darsteller las, da war ich schon erstaunt, denn ich kann mich einen tollen Film erinnern, der mit Katja Rieman verfilmt wurde, einer Altistin, die zwischen zwei Männern stand, schwanger wurde und nicht wußte, wer der Kindsvater ist... .

Beim lesen dieses Romans habe ich immer wieder an diesen Film denken müssen, die Situationen, das Verhalten von Pauline, alles erinnerte mich an diesem Film und sah ich beim Lesen immer Katja Rieman in der Hauptrolle der Pauline.

Meine Meinung:
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Wie Anfang schon erwähnt, bin ich kein Fan von Hera Lind, doch diese Buch hat mich einfach fasziniert.

Mir gefällt die Art, wie es geschrieben wurde, denn Hera Lind schreibt in einer Form, die wirklich Witz hat, und dabei sehr unterhaltsam ist. Gelesen habe ich das Buch an einem Tag, nämlich gestern, wo ich mich um meine kleine fiebernde Tochter gekümmert habe. Mir fiel es sehr schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, was aber hin und wieder sein mußte. Und hier fand ich auch den einzigen Mangel an dem Buch, es ist eine durchgehende Geschichte, leider ohne einzelne Kapitel. Da hätte man dann einen vernünftigen Punkt finden können, um zum Mittagessen, mal eben eine Lesepause zu machen.

Die Geschichte läßt sich leicht lesen. Sie wird aus der Sicht der Hauptperson Pauline geschrieben, die vieles mit Humor und Ironie interpretiert.
Besonders gut finde ich die Offenheit. Frage ich mich doch bei manchen Geschichten, was denn mit den Menschlichen Bedürfnissen passiert, so wird immer wieder betont, daß Pauline vor ihren Auftritten regelmäßig auf die Toilette gehen muß.
in meinen Augen ein Plus, das diese Geschichte so menschlich und reell werden läßt.

Das Thema dieser Geschichte ist, was mich aber auch sehr anspricht, denn ich bin nun gerade zum vierten Mal Mutter geworden und auch pendle zwischen Windeln und Stillen, aber dann eher meinen weiteren Kindern, denen ich auch alles Recht machen mußt. Vergleichsweise ist dann wohl eher yopi für mich, was das Singen für Pauline ist, auch wenn das nicht so direkt zu vergleichen ist, ich kann mir meine Zeit einteilen und wenn meine Tochter gestillt werden möchte, dann tue ich es, die arme Pauline muß zusehen, wie sie das alles zeitlich unter einen Hut bringt.

In erster Linie geht es in diesem Buch darum, daß Pauline nicht bereit ist, ihre Freiheit aufzugeben, aber irgendwie auch merkt, daß sie die Freiheit gar nicht mehr haben möchte. Sie ist auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg, wie jede andere Mutter sicherlich auch. Sie liebt ihr Kind, möchte eine gute Mutter sein, doch sie liebt auch die Musik und möchte Kariere machen.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ob es an dem Inhalt lag, oder an der Ruhe die ich dabei hatte, ich hatte gestern das Gefühl, daß meine Milchbar arg am Überlaufen ist, da meine Tochter ja Fieber hatte, war es also optimal, denn gerade dann brauchen Baby´s ja viel Flüssigkeit, und die konnte ich meiner Tochter so bieten.

Ich denke, dies ist nicht nur ein Buch für Frauen, die darin eine Unterstützung finden, daß man Verständnis für die Frauen finden sollte, die eben nicht nur Mutter und Hausfrau sein wollen, sondern auch Männer sollten das Buch einmal lesen. Für sie ist es selbstverständlich, daß sie als junge Väter ihrem Beruf weiter nachgehen können, nur wenige lassen sich darauf ein, daß die Frau arbeitet, der Mann zu Hause bleibt.
Oftmals wird gesagt, wie leicht und einfach das Leben als Mutter doch wäre. Doch dieses Buch zeigt eindeutig auf, wie schnell Kinder einem doch einen Strich durch die Rechnung machen können, und daß man als Mutter nun mal seine Gedanken nicht abschalten kann, immer in Sorge um sein Kind ist.

Wie gut, daß nächste Woche Ostern ist, und ich in einer weiteren Woche Geburtstag habe, so kann ich hoffen, die weiteren Bücher, die bei Aldi noch ausliegen, ev.. dann noch zu bekommen, denn mir gefällt einfach die Art, wie dieses Buch geschrieben wurde.


Fazit:
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Diese Buch hat wirklich Witz und Charme, wer es noch nicht kennt, dem kann ich es ans Herz legen, wenn er eine leichte, aber unterhaltsame Lektüre sucht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-05 12:18:17 mit dem Titel Hera Lind, Hochglanzweiber

Wie ich zu dem Buch kam:
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Im März hatte Aldi einige Hera Lind Bücher im Angebot, eines gönnte ich mir damals und war davon so begeistert, daß ich mir noch mehrere zum Geburtstags gewünscht hatte. Leider bekam ich nur noch eines der Bücher von einer Freundin, die mich direkt fragte, was ich mir denn wünsche, den Rest coordinierte mein Mann und da kamen dann andere Dinge, leider.

Immerhin konnte ich dann dieses eine Buch lesen, als ich vorkurzem mit einer Brustenzündung das Bett hüten mußte.

Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist einem dunklen Einband gehalten, der jedoch nur aus Pappkarton besteht, es handelt sich bei meinem Buch also um eine Taschenbuchausgabe.
Jedoch ist es eigentlich kein Taschenbuch, denn insgesamt hat das Buch 448 Seiten, ein ganz schön dicker Wälzer eigentlich.
Mein Búch ist die original Ausgabe, mit der ISBN 3-548-25247-8.
Zwar handelt es sich um ein Geschenk, doch meine Tochter hat den Aufkleber über den Preis inzwischen abgepult, somit weiß ich, daß das Buch 8,95 Euro gekostet hat.

Worum geht es in dem Buch:
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Wilma von der Senne ist eine Jornalistin, die für ein Magazin mit dem Namen Elite schreibt. Um an gute Geschichten und somit auch an gutes Geld zu kommen, ist ihr jedes Mittel recht, so brachte sie eine Schauspielerin um ihren guten Ruf, in dem sie private Bilder aus ihrem Haus stahl, über die Einrichtung und die Ordnung im Haus herzog und das arme Kind als Verwahrslost da stehen lies. Nun ist wieder unterwegs, um natürlich, vor einem Jahr noch top aktuell, Barabara Becker zur Scheidung mit Boris zu interwieven. Natürlich bekommt auch sie kein Interwiev, wie alle anderen Reporter, so denkt sie sich eben ihre Geschichte, als angeblich gute Freundin von Barbara aus. Nebei, durch ein wirklich zufälliges Mithören eines Telefonates, erfährt sie dann noch, daß die Familienministerin Mechthild Gutermann eine Affaire mit einem amerikanischen Fremdneführer hatte, was natürlich auch sofort in der Zeitung gedruckt wird, man will ja als erstes solche Neuigkeiten drucken.

Wilma ist aber nicht nur Jornalistin, sondern sie ist auch Mutter von zwei Kindern, die sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Raimund Wolf, einem Staranwalt. Lieben tun die beiden sich eigentlich nicht wirklich, doch sie ergänzen sich fabelhaft, so schiebt Wilma ihrem Reimund immer passende Scheidungsfälle zu und die beiden führen ein finanzielles gutes Leben. Aus diesem Grunde können sie sich auch ein Aupair Mädchen und eine Haushälterin leisten, als Wilma jedoch aus Amerika von ihrem angeblichen Interview mit Barbara heim kommt, ist das Aupair Mädchen verschwunden und die Haushälterin tot auf der Terrasse.

Wilma muß sich um alles alleine kümmern und macht auf der Suche nach einem Beerdigungsinsitut und Kleidung für die tote Haushälterin eine grausige Entdeckung. Panisch fährt sie zur Schule, um ihre Töchter abzuholen, da sie aber auf dem Weg mit der Redaktion telefoniert, baut sie einen Unfall und fährt in eine Straßenbahn, in der inzwischen auch ihre Töchter sitzen, die vor der Schule nicht abgeholt wurden.

Auf einmal erfährt Wilma, wie sie mit anderen Menschen umgegangen ist, denn nun ist sie das Opfer und wird als Rabenmutter verschrien, von ihrer schärfsten Konkurrentin Nicola Nassa, die nun mit ihren Informationen Wilma und die Familienministerin fertig macht........ .

Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Autorin persönlich nicht mag, ihre Bücher gefallen mir dafür um so mehr.

Der Inhalt ist flüssig geschrieben, so daß das Buch schnell und einfach gelesen werden kann. Zwar kommen immer wieder Sprünge in dem Buch vor, so z.B. ziwschen den drei Frauen Wilma, Nicole und Mechthild, wie auch hin zu Raimund und den Töchter von Wilma, doch man ist durch diese Sprünge auf keinen Fall verwirrt.

Die Geschichte selber gefällt mir sehr gut, sie sollte vielleicht einige andere dazu veranlassen, von ihrem hohen Ross herunter zu kommen, denn man kann schnell tief fallen, wie sich im Falle von Wilma zeigt. Hierzu fällt mir eigentlich nur das Sprichwort ein: Wer anderen eine Grube fällt, der fällt selbst hinnein.
Wilma erscheint zu Beginn als knallharte Jornalistin, zu Beginn kann man denken, sie wäre Herzlos, daß als sie entdeckt, daß ihr Lebensgefährt sich offensichtlich den beiden Töchter vergeht, da wachen ihre Mutterinstinkte auf und sie will die Töchter vor diesem Menschen retten. Der Unfall kommt dazwischen, Raimund ahnt etwas von ihrem Wissen und erzählt den Mädchen, die Mutter wäre tot. Dann verschwindet er mit ihnen zu seiner Schwester nach Amerika.
Wilma hat sich innerlich von den Kindern verabschiedet, doch der nette, gutaussehende Mann aus dem Rückflug von dem Becker Interview besucht sie regelmäßig, und da schafft sie es, ihre Kinder zu suchen und zu retten. Hier wird dann auch klar, daß man niemals aufgeben sollte.

Der Inhalt zeigt, daß viele heute hoch hinnaus wollen und das eigentliche Leben vergessen. So findet Wilma endlich zu sich selbst, denn sie hatte zwar eine Menge Spaß und Geld als Jornalistin, doch nach ihrem Absturz ist sie eigentlich glücklicher, als vorher. Dies jedoch erst, nachdem sie ihre Töchter wohlbehalten wieder bekommen hat.
Jeder sollte sich also genau überlegen, ob er wirklich das für sich will, was er gerade aus seinem Leben macht. So hat mir ein wenig die Traurigkeit genommen, jeden Cent mehrmals umdrehen zu müssen, ich habe meine Familie und das ist das Wichtigste, auch wenn die drei Frauen trotz angeblicher Armut nicht wirklich verzichten müssen.

Ebenfalls in der Geschichte angsproche das Thema Figur, Wilma hat durch ihren Job, wo es natürlich immer leckeren Champus und andere Leckereien gibt, keine so gute Figur, bis nach ihrem Unfall, wo sie dann im Krankenhaus rapide abnimmt.


In der Überschrift habe ich dieses Buch als modernes Märchen beschrieben, das hat auch seinen Grund, denn es erinnter mich an so manche Märchen, z.B. an König Drosselbart, wo die Prinzessind sehr hochnäsig ist, sich dann aber als armes Mädchen macht, so wie Wilma es auch schafft. Natürlich wird in diesem Buch alles gut, im wirklichen Leben geht leider nicht immer alles so gut aus, doch was wäre das Leben ohne zu träumen.

Mir tat es gut, dieses Buch zu lesen, ich konnte dabei schön entspannen und es hat auf jeden Fall zu meiner schnellen Genesung beigetragen. Aus diesem Falle kann ich das Buch jedem empfehlen, der solche Geschichten gerne liest.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-10 08:19:18 mit dem Titel Anette Langen und Constanze Droop, Briefe von Felix

Wie wir zu dem Buch kamen:
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Die Tante meines Mannes ist total begeistert von Felix, so schenkte sie unserer großen Tochter letztes Jahr zu Weihnachten das Buch: Briefe von Felix, von Anette Langen & Constanza Droop.
Ein paar Mal mußte ich meiner Tochter dieses Buch vorlesen, inzwischen liest sie es auch gerne schon selber, doch durch das Vorlesen kenne ich das Buch natürlich auch und denke, es richtig beurteilen zu können.

Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist quadratisch und hat die Maaße 22 x 22 cm, so paßt es sehr gut in einen Bücherschrank. Auf dem festen Einband ist der Kuschelhase Felix mit seiner Glocke im den Hals und seinem roten Koffer zu sehen. Umramt ist das Buch am unteren Rand und an den Seiten bis zu 2/3, wo es dann über die Seite weiter geht, mit blauen und roten Streifen, eben wie bei einem Briefumschlag. Darüber sieht man dann ein Stück Skyline von New York, eine Burg und Elefanten. Auf dem Einband findet man also schon mal einen Hinweis darauf, worum es in dem Buch geht.

Auf der Rückseite gehen die Bilder der Welt weiter, so reitet Felix auf einem Kamel vor Pyramiden, man sieht den Eiffelturm und noch so einiges. Darunter dann wieder ein Briefumschlag, in dem eine kleine Erklärung seht, worum es in dem Buch geht.

Das Buch hat insgesamt 32 Seiten, auf denen relativ große Buchstaben zu lesen sind. Aber auch schöne Bilder gibt es zu den Geschichten, die das Lesen leichter machen. Insgesamt enthält das Buch dann aber auch noch 6 Briefe, die gelesen werden können und sollten.

Worum geht es in dem Buch:
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Die kleine Sophie war mit ihrem Eltern verreist, auf dem Flughafen stellt sie fest, daß ihr Kuschelhase Felix verschwunden ist. Die ganze Familie sucht nach Felix, doch der ist nicht aufzufinden. Traurig fährt Sophie mit ihren Eltern nach Hause. Nichts und Niemand schaffen es, Sophie zu trösten, denn Felix und sie sind seit ihrer Geburt unzertrennlich, und nun ist er einfach weg.

So fällt ihr auch der erste Schultag sehr schwer, doch zu Hause wartet eine Überaschung auf sie, ein Brief von Felix. Ihr kleiner Felix macht eine Weltreise, die erste Station ist London. Mit ihrem Vater liest sie gemeinsam den Brief von Felix, und der Papa erklärt ihr, wo London liegt. Sophie kann wieder lachen, ihr Felix ist zwar noch nicht wieder zu Hause, aber er hat sich bei ihr gemeldet.
Es folgen noch weitere Briefe aus Paris, Rom, Ägypten, Afrika und New York, bis Felix dann am Nikolaus Abend, wo Sophie und Felix inzwischen beide einiges erlebt haben, vor der Tür steht.

Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Die Briefe, die Felix geschrieben hat, die sind alle in dem Buch abgebildet, so kann man die Vorderseite bedruckt sehen, die Rückseite ist auf der nächsten Seite des Buches ein wirklicher Briefumschlag, auf dem der Absender steht. Darin verbirgt sich dann der Brief, den die Kinder, oder die Eltern lesen können. Meiner Tochter macht es besonders viel Spaß, diese Brief zu öffnene und zu lesen, obwohl es bei dem aus Frankreich sehr schwer ist, denn dieser wurde mit französischem Aktzent geschrieben, was ich persönlich auch bemängeln möchte, denn meine Tochter lernt gerade Lesen, da sollte sie dann die Wörter schon richtig lernen, wie sie gerade geschrieben werden.

Ansonsten sehe ich es sehr gerne, daß meine Tochter dieses Buch so liebt und total gerne liest, denn mit diesem Buch wird Kindern auf ganz liebe Art und Weise, die Welt näher gebracht. So schreibt Felix z.B. von der heißen Sonne in Afrika, während Sophie zu Hause bei Regen in ihrem Zimmer sitzt, was in Afrika fehlt, haben wir manchmal zu genüge. London ist die Hauptstadt von England, Paris die von Frankreich und Rom, die von Italien. All dies erfahren die kleinen Leser und Zuhörer in dem Buch. Aber auch über Ägypten und die Pyramiden gibt das Buch ein paar Iformationen.

Geschrieben ist das Buch sehr kindgerecht und einfühlsam, dabei aber auch leicht verständlich.
Meiner großen Tochter gefällt dieses Buch sehr gut, sie wird im nächsten Monat sieben Jahre alt, und kann das Buch inzwischen, wenn auch nur laut und langsam, alleine lesen. Dabei findet sie dann auch schon ihren ersten Zuhörer, nämlich ihre mittlere Schwester, die inzwischen auch schon die Geschichten von Felix liebt und sich deswegen immer dazu setzt, wenn meine Große das Buch liest. Die Mittlere wird im Oktober drei Jahre. Zwar kann sie die Geschichte noch nicht wirlich verstehen, aber sie mag sie eben auch schon sehr gerne.

Ich persönlich habe meinen eigenen Verdacht, was die kleinen Stoffhase angeht, nämlich, daß die Briefe nicht von ihm, sondern von den Eltern stammen, und daß zum Nikolaus ein neuer Felix vor die Tür gesetzt wurde, denn am gleichen Tag kam auch die Tante von Sophie und ihren Geschwiestern an, die ebenfalls sehr viel um die Welt gereist ist.
Somit vermute ich mal, daß die Tante einen neuen Felix besorgt hat, und in seinem Namen immer die Briefe geschrieben hat, damit Sophie Nachrichten bekommt, bis sie den neuen Felix bekommen kann, doch mein Verdacht ist eine andere Geschichte, für die Kinder ist das Stofftier einfach lebendig, und das ist meiner Meinung nach auch in Ordnung.

Fazit:
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Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, Kindern macht es Spaß das Buch zu lesen, oder vorgelesen zu bekommen, und auch mir hat es Spaß gemacht, meiner Tochter das Buch vorzulesen, die kleinen Geschichten sind leicht spannend, sehr lehrreich und leicht zu verstehen. Das Buch regt dazu an, sich mit den Eltern über die Welt und die Städte zu unterhalten, und das finde ich gut so. War also nach einem passenden Geschenk für ein ca. 6 Jahre altes Kind sucht, dem kann die Briefe von Felix auf jeden Fall empfehlen, obwohl ich den Preis ehrlich gesagt nicht kennen, denn meine Tochter hat dieses Buch selber geschenkt bekommen.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-02 16:02:15 mit dem Titel Hera Lind - Die Zauberfrau, Immer wenn was fällt

Wie ich zu dem Buch kam:
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Durch Zufall hatte ich Frau zu sein bedarf es wenig von Hera Lind gelesen. Da wollte ich dann auch den ersten Teil kennenlernen und sah mich diesbezüglich bei ebay um. Ersteigert habe ich dann einen ganzen Satz Bücher von Hera Lind und so konnte nach den Umzugsstrapazen ein paar Erholsame Stunden in meinem neuen Wohnzimmer verbringen und dabei ein wenig lesen.

Wie sieht das Buch aus:
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Mein Buch ist eine Taschenbuchausgabe, die laut Druck DM 16,90 gekostet hat. Ich vermute der aktuelle Europreis liegt um die 8 Euro.
Der Einband ist somit aus fester Pappe mit einem Druck. Abgebildet ist ein merkwürdiges Bild auf der Vorderseite, eine Frau mit langen roten Haaren, die aus einem umgedrehten Hut zaubert. Durch dieses Bild hatte ich schon etwas anderes erwaret, als ich dann in der Geschichte vorfand.
Das Buch besteht aus 523 Seiten die durgehend bedruckt sind.

Worum geht es in der Geschichte:
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Charlotte ist Schauspielerin und Mutter zweier Jungs. Die Jungs sind Zwillinge, aber von verschiedenen Vätern, ihre Namen sind Ernie und Bert. Verheiratet ist Charlotte mit Ernstbert, einem Finanzberater mit Leib und Seele. So hat Charlotte, die damals noch mit einem jungen Schauspieler leeirt war, ihn auch kennengelernt, denn er sollte ihre Steuererklärung machen. Da Charlotten feststellte, daß sie schwanger ist, und Ernstbett einen Silberblick hat, den sie hocherotisch findet, fanden die zwei dann zusammen, zumahl der junge Schauspieler der Kariere wegen das Weite suchte.

Charlotte machte trotzdem ein bisschen Karriere, sie wurde in einer Serie aufgenommen, die jeden Nachmittag auf einem kleinen Sender die Herzen der alten Leute erfüllt, andere sehen solche Serien nicht an. Sie spielt die Dr. Anita Bach in einer Krankenhausserie.

Immer mit von der Partie ist Charlottes Mutter Grete, die für Charlotte ihre eigene Karierre an den Nagel gehängt hatte, denn erst war sie selber mit Charlotten schwanger und dann diese mit den Zwillingen und Oma wurde gebraucht, damit Charlotte abeiten konnte.

Charlotten fühlt sich nicht sonderlich wohl, die Krankenhausserie scheint sie nicht auszufüllen, auch mit Ernstbert ist das Leben mehr als Langweilig. Er ist nur in Fahrt, wenn es um Quittungen oder Gebrauchsanweisungen geht, die nimmt er sogar mit auf Klo.
In der Krankenhausserie sind merkwüridige Kollegen und Kolleginnen, mit denen Charlotte auch nicht wirklich etwas anfangen kann, denn jeder fühlt sich dort umwohl, obwohl Charlotten die Rolle der Dr. Anita Bach sehr gerne spielt. Jeder möchte dort der Star sein.

Eines Tages kommt ein neuer Kollege ins Team, der in der Serie mit Charlotte etwas anfängt und auch im wahren Leben ist er nicht abgeneigt.
Als Charlotte aber mitbekommt, daß er jedem Rock dem Hof macht und sie nur für ein Lärvchen hält, das kein Talent hat, will sie sich an ihm rächen. Mit einem Trick, der schon früher immer funktioniert hat, will sie, daß er sich in sie verliebt. Dazu muß sie nur tief in seine Augen sehen und etwas fallen lassen. Doch das Ganze geht schief, denn auch sie verliebt sich in ihn ein klein wenig.

Außerdem schreibt Charlotte ein Ein Frau Stück, in die es allen zeigt.
Eine andere ebenfalls neue Kollegin, die eine kurzfristige Rolle in der Klinik übernimmt, ermunter Charlotte, dieses Stück an einen Produzenten zu schicken, denn es gefällt ihr und damit könnte sie Karierre machen. Charlotte bekommt tatsächlich einen Termin bei dem schmierigen Produzenten, die sie ablitzen läßt.

Charlotte ist Schauspielerin und Mutter zu gleich, der Alltag ist nicht immer einfach, nach Feierabend sind die Kinder und der Haushalt dran, in dem viel zu tun ist, denn der Ehemann ist zwar korrekt was seine Quittungen angeht, doch das war es dann auch schon, das Haus ist immer unordentlich und Charlotten versucht gegenan zu kämpfen. Sonntag morgens verschwindet sie mit den Kindern aus dem Haus, damit der Vater ausschlafen kann.
Mit dem Lehrer hat nur sie zu tun, und der schickt sie mit den Jungs zum Zahnarzt. In der Praxis hat Charlotte auf einmal Zahnweh und muß selber auf den Stuhl, während der Zahnartz sie untersucht, sieht er ihr tief in die Augen und läßt den Bohrer fallen.


Eines Tages ruft der Produzent sie an, daß sie mit dem Stück auf Tournee geht, und das zu der Zeit, wo ihr Mann ebenfalls auf Geschäftsreise ist. Ihre Mutter steht auch nicht mehr zur Verfügung, zum einen reagiert sie auf den Produzenten merkwürdig, zum anderen will sie nun ihr eigenes Leben leben. Also sucht Charlotte nach einer Kinderfrau und findet einen jugen gutaussehenden Kindermann. Dieser Junge sieht nicht nur gut aus, er kann sehr gut mit Kindern umgehen und den Haushalt führen.

Am Tag vor ihrer Abreise, taucht ihr Kollege noch mal bei ihr auf, natürlich nicht ohne gewissen Wunscht, dem Charlotte ihm gerne erfüllt. Dann erscheint noch der Lehrer ihrer Kinder und ihr Zahnarzt, den sie telefonisch um Rat gefragt hatte, weil sie auf einmal wieder Zahnweh hatte.

So hat sie auf einmal vier Männer am Hals, ihren Kollegen, den Zahnarzt, den Lehrer und natürlich auch noch den Kindermann, denn am Abend vor der Abreise grillen sie mit den anderen Herren gemeinsam und während Charlotte den Kindermann ansieht, fällt natürlich etwas herunter.

Mehr möchte ich vom Inhalt, der noch eine ganze Menge zu bieten hat, nicht verraten.

Wie gefällt mir dieses Buch:
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Ich finde die Geschichte unterhaltsam geschrieben und mir tat es wirklich gut, das Buch nach dem ganzen Stress, den wir hatten, zu lesen. Viele Passagen sind lustig, vorallem, wenn die Zauberfrau ausversehen ihren Zaubertrick anwedet und den nächsten Mann am Hals hat.

Doch ich habe dabei auch gemerkt, daß viele Schnittmuster in den Büchern ähnlich sind, so geht es meistens darum, daß die Frau sich nicht wohlfühlt und sich vom Mann trennt, oder sie wieder zusammenfinden, weil der Mann sich grundlegend geändert hat. Wichtig ist in den Bücher aber immer, daß die Frau eine Kariere macht, trotz der Kinder.
Ob mir das nun gefällt, daß kann ich nicht bestätigen, denn ich glaube nicht, daß eine Frau, die sich überwiegend um Haushalt und Kinder kümmert und nebenbei nur ein bisschen Geld dazu verdient, weniger wert ist, als eine Frau, die ihre Kinder von anderen betreuen läßt, um groß Karriere zu machen.

Da Hera Lind inzwischen ihre Familie verlassen hat, denke ich schon, daß sie in diesen Büchern ihr eigenes Empfinden ausgedrückt hat, auch wenn die Heldinnen in ihren Romanen höchstens die Männer verlassen, aber nie wirklich die Kinder.

An manchen Stellen habe ich mir schon gewünscht, mein Mann liest dieses Buch ebenfalls, denn es scheint wohl das Laster aller Frauen zu sein, den Männern hinterherräumen zu müssen. Zum Glück geht es bei uns nicht so weit, daß Gebrauchsanweisungen auf dem Klo rumliegen. Aber wie auch der gute Ernstbert, läßt auch mein Mann alles stehen und liegen, wo er gerade ist, nur daß Ernstbert sich das auf einmal ganz schnell abgewöhnt, wo er merkt, daß es viele andere Verehrer für seine Frau gibt.

Das Buch habe ich an zwei Tagen gelesen, es ist so klasse geschrieben, daß man es einfach nicht wieder aus der Hand legen kann, es sei denn, man hat keine andere Wahl. Geschrieben ist die Geschichte so leicht, daß man auch schnell alles gelesen hat. Es gibt viele lustige Passagen in dem Buch, der Humor der Autorin ist einfach unschlagbar, wenn auch beim lesen des sechsten Buches, wo sich einfach zu vieles wiederholt, nicht mehr ganz so reißend. Was mir aber vorallem aufgefallen ist, sie schreibt auf der Rückseite zu dem Buch die Zauberfrau :

Zitat Anfang
\" Meine Leserinnen schreiben mir, daß sie das Gefühl haben, eine gute Freundin verloren zu haben, wenn sie das Buch zuklappen. Und etwas schöneres kann man mir als Autorin eigentlich nicht sagen.\"
Zitat Ende von Hera Lind.

Sicherlich ein schönes Kompliment und auch ich muß zugeben, mit der Romanfigur sympatiert zu haben. Doch merkwürdig finde ich, daß in ihrem Buch DAS SUPERWEIB genau diese Aussage der Romanheldin, die in dem Buch ja ein Buch geschriebne hat, gemacht wurde. Somit bezweifel ist das leider und befürchte, es ist wohl eher ein Wunschdenken.

Fazit:
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Wer noch nicht zu viele Hera Lind Bücher gelesen hat, dem kann ich das Buch empfehlen. Es bietet eine lockere Unterhaltung mit viel Witz und ein bisschen Spannung. Das Buch ist leicht und schnell zu lesen. Meiner Meinung nach ist es auch kein reines Frauenbuch, wenn auch Frauen eher von diesen Büchern angezogen werden, aber ich kann mir auch gut vorstellen, daß ein Mann dieses Buch ebenfalls lesen könnte. Ob man das Buch nun unbedingt neu kaufen sollte, das wage ich zu bezweifeln, denn es gehört meiner Meinung nach zu den Büchern, die man ein oder zwei Mal liest und dann stehen sie im Schrank. Somit werde ich meine Bücher nun wohl auch gesammelt bei ebay einstellen, denn sie sind noch gut erhalten, obwohl ich schon die zweite Besitzerin bin. Doch öfter muß man diese Bücher einfach nicht lesen.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-03 14:03:32 mit dem Titel Hera Lind - Ein Mann für jede Tonart

Wie ich zu dem Buch kam:
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Im letzten Sommer hatte ich durch Zufall die Fortsetzung dieses Romanes gelesen, da er bei Aldi sehr günstig verschleudert wurde. Zwar kannte ich die Verfilmung des ersten Teils,

Ein Mann für jede Tonart,

dennoch wollte ich auch dieses Buch gerne noch mal lesen. Also sah ich mich bei ebay geziehlt nach diesem Roman um und ersteigerte sehr günstig mehrer Hera Lind Romane, die ich gemütlich nach unserem Umzug gelesen habe.

Normaler Weise kostet dieser Roman neu um die 8 Euro, da sich aber Hera Lind Romane nur einmal lesen lassen, lohnt sich ein Neukauf nicht wirklich, es sei denn, die Bücher sind so günstig, wie im letzten Sommer bei Aldi.

Wie sieht das Buch aus:
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Es handelt sich um eine Taschenbuchausgabe, die einen festen, bedruckten Einband hat. Auf dem Cover ist ein Foto von Katja Riemann, Uwe Ocksenknecht und einem weiteren, mir leider unbekannten Schauspieler abgebildet, die die Hauptrollen in der Verfilmung gespielt haben.
Insgesamt besteht die Geschichte aus 287 Seiten, die durchgehend bedruckt sind. Farbliche Abbildungen gibt es in dem Buch nicht, ebenso keine abgetrennten Kapitel.

Worum geht es in der Geschichte:
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Hauptfigur dieser Geschichte ist eine junge Sängerin, die regelmäßig als Alt Solistin auf Konzerten auftritt. Hauptsächlich im Winter zur Weihnachtszeit, wo in vielen Kirchen Konzerte stattfinden.
Sich fest zu binden, dazu hat sie keine große Lust, bisher zumindest nicht, und so läßt sie sich hin und wieder mit einem Kollegen ein, bleibt man doch frei, hat seinen Spaß und mit nach Hause nehmen muß sie auch niemanden, denn meist ist sie unterwegs und übernachtet in Hotels.
Im Nacken hat sie aber immer Zwiegespräche mit ihrer Tante Lilly, die zwar nicht wirklich anwesend ist, aber die sie großgezogen und offensichtlich geprägt hat.

Eines Tages lernt sie den Kritiker Lalinde kennen, er scheint sich in sie verliebt zu haben, was ihr schmeichelt. Hinzu kommt dann noch der Arzt Klaus, den sie durch Zufall kennenlernt. Auch er taucht immer wieder in ihrem Leben und so fängt sie mit beiden etwas an. Die beiden Männer wissen von einandner, sind aber selber beide verheiratet und so akzeptieren sie den Zustand.

Der Kritiker ist aber doch erpicht darauf, einen Exklusivvertrag mit ihr zu bekommen, sprich, sie zu heiraten, er läßt sich dafür auch von seiner Frau scheiden, die ebenfalls einen neuen Partner hat. Als die Sängerin schwanger wird, will sie dieses Angebot auch annehmen, doch da taucht der Kritiker ab und läßt sich nicht mehr blicken, er fängt sogar etwas mit ihrer größten Konkurentin an.

Den Rest der Geschichte will ich nicht verraten, obwohl man sich diese nach der Überschrift vielleicht schon denken kann, wenn auch ohne den wahren Hintergrund zu wissen.

Wie hat mir dieses Buch gefallen:
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Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist witzig und leicht zu lesen geschrieben. Vorallem hat es endlich mal eine andere Handlung, als bei den anderen Büchern von Hera Lind, die Zauberfrau, das Superweib und Hochglanzweiber. Hier geht es endlich mal nicht um eine emanzipierte Frau, die sich vom Mann trennt oder sich diesen so hinbiegt, wie sie ihn gerne hätte.
Nein hier steht eine Frau zwischen zwei Männern und muß sich nun entscheiden.
Viele der Situationen sind urkomisch, und man leidet zum Teil der Hauptfigur, die sich eigentlich entscheiden möchte, dann aber doch immer wieder dem anderen verfällt.
Witzig auch die Einlagen der Konzerte, als wir selber im Advent zu einem Konzert in einer Kirche waren, mußte ich immer an diese Geschichte denken und beim Anblick der Altistin schmunzeln.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, vielleicht lese ich dieses, wie auch die Fortsetzung: Frau zu sein bedarf es wenig, noch ein zweites Mal. Viel lieber würde ich aber noch einmal die Verfilmung im Fernsehen sehen, denn ich muß auch zugeben, daß ich beim Lesen die Darsteller immer vor Augen hatte.

Fazit:
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Ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann, denn es läßt sich leicht lesen und ist sehr unterhaltsam. Es eignet sich ebenso zum Verschenken und wird als Geschenk sicher bei vielen Frauen gut ankommen. Ich selber habe zwei Tage gebraucht, bis ich das Buch gelesen hatte, es hatte mich einfach so gefesselt, daß ich es nur schwer aus der Hand legen konnte.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-05 16:17:54 mit dem Titel Hera Lind - Das Superweib

Wie ich zu dem Buch kam:
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Da mir ein Buch von Hera Lind sehr gut gefallen hatte, ersteigerte ich bei ebay gleich eine ganze Reihe von Hera Lind Büchern zu einem sehr günstigen Preis. Mir gefiel in den ersten beiden Büchern, die ich gelesen hatte die Schreibart von Hera Lind, denn sie schreibt locker und vorallem mit Humor, eine Art, wie ich sie sehr gerne lese.

Nach unserem Umzug im November diesen Jahres, hatte ich dann ein bisschen Zeit, diese Bücher auch wirklich zu lesen, eines davon war DAS SUPERWEIB.

Das Superweib ist der dritte Roman von Hera Lind und wurde 1994. 1995 wurde das Superweib verfilmt und kam Ende 1995 in die Kinos. Inzwischen war der Film auch Fernsehen zu sehen, ich habe ihn allerdings im Kino, wie aich im Fernsehen verpaßt.
Im Vergleich zu den beiden ersten Romanen: Ein Mann für jede Tonart und die Fortsetzung Frau zu sein bedarf es wenig, handelt es diesmal um ein andere Thema, was Hera Lind dann aber in weiteren Romanen, die ich vor diesem hier gelesen habe, immer wieder aufgreift. Eine Frau, die in ihrer Ehe unglücklich ist, sich trennt und dann auch noch Kariere macht. Nach einem ähnlichen Strickmuster laufen, wie ich inzwischen gemerkt habe, viele ihrer Geschichten ab, auf jeden Fall vermischt sich immer die Karierre mit dem Mutter da sein.

Wie sieht das Buch aus:
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Ich habe eine Taschenbuchausgabe ersteigert, die lt. Rücken neu einmal 14,90 DM kostet hat. Somit liegt der Europreis nun wohl um die 8 Euro.

Hierbei handelt es sich um eine Taschenbuchausgabe, die keinen festen, sondern nur einen Kartonierten Einband besitzt.
Auf der Vorderseite ist ein merkwürdiges Bild abgebildet, eine recht moderne Zeichnung, die mich persönlich eher abschreckt, als anspricht. Die Rückseite verrät ein klein bisschen was über den Inhalt.

Das Buch besteht aus 400 Seiten, die alle durchgehend beschrieben sind. Es gibt keine einzelnen Kapitel oder gar Bilder und Zeichnungen.

Worum geht es in der Geschichte:
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Die Hauptfigur dieses Romanes heißt Franziska Herr- Großkötter. Sie ist verheiratet mit dem Regisseuren Will Groß. Die beiden haben zwei gemeinsame Söhne, um die sich außschließlich Franziska kümmert, denn Will ist ständig auf Reisen, wo er filmen muß. Dabei bleibt er seiner Frau natürlich nie treu, was diese weiß und mit Kummer hinnimmt.
Als Will endlich seinen Durchbruch als Regisseur hat, muß er zusehen, daß das Geld unter die Leute kommt. Somit beauftragt er seine Frau, ein Haus für die Familie zu kaufen.
Damit sie auf der Suche nach dem richtigen Haus den richtigen Eindruck hinterläßt, geht sie zu einem Star Friseur und lernt dort die Mutter des Anwaltes Enno kennen. Die beiden kommen sich ins Gespräch und Franziska soll sich mit ihrem Sohn in Verbindung setzen, da er ihr sicher bei der Haussuche helfen kann. Dieser mißversteht sie und reicht ausversehen die Scheidung ein. Als Franziska dieses Mißgeschick bemerkt, findet sie die Idee gar nicht so schlecht.

Das Haus kauft sie trotzdem, mit Hilfe von Enno, mit dem sie sich ein bisschen einläßt, nicht wirklich und eine lange Beziehung will sie nicht, aber sie fühlt sich bei ihm geborgen. Auch mit der Mutter von Enno kommt sie sehr gut zurecht, sie ist die optimal Großmutter für ihre Kinder, und Franziska hat eigentlich das Familienglück, das sie mit Will nie hatte, trotzdem ist sie ungebunden, denn sie wohnt im Haus gegenüber von Enno und seiner Mutter.

Damit die Scheidung vollzogen werden kann, bittet Enno Franziska Aufzeichnungen zu machen, über ihre Ehe. Diese Aufzeichnungen liest die Mutter von Enno und reicht sie glatt bei einem Verlag ein, denn die Ehe von Franziska und Will ist so super beschrieben worden, daß sie einem Bestseller ähnelt.
Das Manuskript soll tatsächlich veröffentlich werden und Franziska soll nach Hamburg fahren. Unter dem Pseudo Franka Zis veröffentlich Franziska ihre Ehe mit Wilhelm Großkötter. Im Verlag sieht sie ihre alte große Liebe wieder, einen ehemaligen Lehrer.
Durch das Buch weiß er nun von ihrer Liebe und so lassen die beiden sich bei jeder Begegnung miteinander ein.
Zu Hause wartet immer brav der Anwalt Enno mit seiner Mutter.

Damit Franziska Kinder, Haus und Karierre unter einem Hut bringt, besorgt Ennos Mutter ihre eine Haushälterin. Eine liebe nette Dame namens Paula, die den Haushalt sehr gut pflegt und sich wunderbar um die Kinder kümmert.

So kann Franziska dann auch auf Bücherlesungen gehen, wo sie von einem Ort zum anderen fahren muß. Hier stößt sie auf einen bekannten Autoren für Kinderbücher und auch mit ihm fängt sie etwas an.

Kaum ist sie wieder zu Hause, erfährt sie, daß ihr Buch verfilmt werden soll. Und die Recht hat kein anderer gekauft, als ihr noch Ehemann Will Groß, der auf einmal vor ihr in ihrem Haus steht und von ihrem Buch schwärmt, ohne zu wissen, daß die Autorin vor ihm steht.

Enno arbeitet einen Vertrag aus, daß die beiden gemeinsam das Drehbuch schreiben, ohne dabei das Trennungsjahr zu verletzen.

Ich denke, das sollte reichen, um sich ein Bild von der Geschichte machen zu können. Man bekommt auch immer wieder Inhalte aus dem Roman der Franka Zis zu lesen, die ja Erfahrungen ihrer Ehe sind.

Wie hat mir das Buch gefallen:
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Eigentlich hat mir das Buch sehr gut gefallen, es liest sich locker und humorvoll. Innerhalb von drei Tagen hatte ich die Geschichte durch, jeden Abend ein paar Stunden. Ich hatte Probleme, das Buch aus der Hand zu legen, da es mir Spaß gemacht hat, es zu lesen.

Hera Lind schreibt mit Witz, mit dabei sind immer kleine Seitenhiebe gegen die Männer. Dennoch habe ich nun, wo ich inzwischen fünf Romane von ihr gelesen habe, das Gefühl, sie selber ist unglücklich und schreibt ihr Unglück von der Seele. So weit ich weiß, hat sie inzwischen ihre Familie verlassen.

In das Superweib verbindet die Autorin bei der Hauptfigur eine unglückliche Ehe, die beendet wird, eine Karierre für die Hauptfigur, die natürlich ein Finanziell sorgenfreies Leben führen kann, denn wer kann sich schon mal eben ein Haus kaufen und komplett einrichten, unseres wird noch lange nicht uns gehören, sondern der Bank.
Sie wird umsorgt, hat viel Hilfe durch ihren Anwalt, mit dem sie eine offene Beziehung führt und seiner Mutter, die immer für die Kinder da ist, wenn Not am Mann ist. Und trotzdem ist sie ungebunden, so daß sie sich ohne schlechtem Gewissen noch mit ihrem Lektor, ihrer großen Jugendliebe und einem Kollegen, der ihr durch die Bücher und Kassetten ihrer Kinder so vertraut ist, einlassen kann. Sie hat also mit drei Männern das, was man mit einem haben sollte:

Den Beschützer (Ihr Anwalt),

den Geliebten (ihren Lektor) und

den optimalen Vater (den Kinderbuchautoren).

Somit ist die Hauptfigur dieses Romanes ehelos Gücklich, so wie der Roman im Roman heißt.

Besonders aufgefallen ist mir, daß die Autorin hier einen Satz nutzt: Zu der Hauptfigur als Autorin Franka Zis sagt eine Leserin: Sie hätte nach dem Ablegen des Buches das Gefühl, eine Freundin verloren zu haben. Sicherlich ein nettes Kompliment für die Autorin. Merkwürdig finde ich allerdings, daß genau dieser Ausdruck von der Autorin Hera Lind auf der Rückseite ihres Buches \"Die Zauberfrau\" verwendet wird, man hätte es zu ihr gesagt. Dieser Roman folgte nach dem Superweib.

Fazit:
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Man kann dieses Buch sehr gut lesen, es ist eine unterhaltsame Lektüre, die dazu beiträgt, daß man sehr gut abschalten kann. Allerdings mehr als oder ev. zwei Mal kann man das Buch jedoch nicht lesen, denn dann kommt der Humor nicht mehr sonderlich an. Auch kann man nicht sonderlich viele Bücher von Hera Lind lesen, da die meisten nach dem gleichen Strickmuster gemacht sind: Unglückliche Ehefrau und Mutter, die nach Karierre schreit und alles haben will, Beschützer, Liebhaber und tollen Vater, dabei noch jede Menge Reichtum. Vielleicht träumen so manche Frauen davon, ich wäre auch froh, wenn wir ein paar Euro mehr hätten, aber bitte nicht auf diese Weise. Somit muß ich zugeben, daß dieses Buch wohl das letzte gewesen sein wird, das ich von der Autorin gelesen habe. Auf weitere bin ich nun nicht mehr neugierig, es sei denn es bietet sich mir günstig an, sie zu lesen.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-19 12:00:00 mit dem Titel Ashley Lindisfarne/ Hinter Gittern-Die Geschichte der Blondie Koschinski

Wie ich zu dem Buch kam:
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Durch einen Bericht bei ciao wurde ich auf ein Brettspiel aufmerksam, daß ich bei ebay ersteigern wollte. Für gewöhnlich entscheide ich mich dann für einen Anbieter, der noch weitere interessante Sachen im Angebot hat, denn wegen der Versandkosten kann so manches Schnäppchen dann doch teuer werden. Und so stieß ich bei einem Anbieter auf einige Bücher aus der Serie: Hinter Gittern.
Da ich über diese Bücher ebenfalls schon interessante Berichte gelesen hatte, fiel meine Entscheidung auf den Anbieter und ich bekam den Zuschlag für zwei Brettspiele und drei Bücher aus dieser Serie. Alle drei Bücher waren noch neu und ich habe sie knapp 2 Euro erseigern können, im Schnitt mit Porto habe ich für alle fünf Artikel 3 Euro gezahlt, was ich sehr günstig finde, denn diese Bücher kosten schätzungsweise um die 7/8 Euro.

Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist ein Taschenbuch und hat nur ein weiches Covers. Das Cover ist rot und man sieht die Schauspielerin der Barbara, geannt Blondy Koschinksi abgebildet.

Das Buch erstreckt sich auf insgesam 203 Seiten, wo es allerdings einzelne Kapitel gibt, die für Pausen sehr praktisch sind. Weitere Bilder, als auf dem Cover gibt es nicht.

Die Rückseite gibt einen kleinen Einblick in die Geschichte, so weiß der Leser was einen erwartet.

Worum geht es in der Geschichte:
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Die Geschichte beginnt in der Jungend von Barbara, die lieber Blondie genannt wird, den Namen Barbara, wie gar Abkürzungen mit Babs, oder Babsi kann sie nicht ausstehen. Sie wächst wohlbehütet auf, steht aber unter dem Einfluß ihrer zwei ein halb Jahre alten Schwester, die ständig die Schule schwänzt. Zwar tut Blondie es ihr nicht gleich, doch sie läßt sich immer wieder dazu überreden, die Schwester zu decken, so daß die Eltern nichts mitbekommen. Auch ist die Einzige, die ihre Schwester Doris morgens aus dem Bett bekommt, damit sie in die Schule kommen.
Blondie selber ist eine sehr gute Schülerin und immer brav.

Doch dann, genau an dem Tag, an dem Mutter festgestellt hat, wie gut es ihnen geht, weil sie ein Haus, Arbeit und vorallem eine gesunde Familie habe, geschieht ein Unglück, das Haus fängt in der Nacht an zu brennen. Blondi kann nur noch mit einem Sprung aus dem Fenster ihr Leben retten, die Eltern hatten keine Chance mehr, sie verbrannten in dem Haus. Doris trieb sich mal wieder herum, und das hat ihr Leben gerettet, gerade als man Blondie die Nachricht vom Tod der Eltern, die komplett verbrannt und von denen nichts übrig geblieben war, überbrachte, wurde sie heim gebracht.

Blondie steht lange unter Schock, muß Tehrapeutisch betreut werden, denn sie hat Angst, daß es wieder brennt und sie diesmal nicht rechtzeitig aufwacht. Doch sie leidet auch an dem Tod der Eltern und sie macht sich Vorwürfe, denn wenn sie früher aufgewacht wäre, dann glaubt sie, die Eltern hätten retten können.
Die Mädchen kommen zu den Großeltern, die sich rührend um sie kümmern, sie absolvieren gemeinsam die Abschulklasse, denn Doris war schon einmal durch die Prüfung gefallen und ihre zweite Chance wurde durch das Feuer im Elternhaus, nach dem die Mädchen beurlaubt wurden, noch ein Jahr verschoben. Mit einem Trick bekommt Blondie ihre Schwester dazu, zu lernen, die lügt ihr vor, daß alle über sie lachen, weil sie ja so viel älter ist. Bisher war sie es gewöhnt, wegen ihrer Coolheit bewundert zu werden, doch das war ihr nun peinlich und so schafften die beiden Mädchen gemeinsam ihren Abschluß, die eine sehr gut, die andere gerade eben.

Inzwischen wurde nach langem Hin- und Her- auch die Feuerversicherung und die Lebensversicherung der Eltern ausgezahlt, so daß die Mädchen ein gutes Startkapital in der Hand hatten. Sie kauften sich in Berlin eine Wohnung und begannen gemeinsam eine Ausbildung als Kosmetikerin. Blondie gefiel die Ausbildung, Doris hielt nicht durch und schmiss. Sie lebte ihr leben und haute den restlichen Anteil ihrer Erbschaft auf den Kopf, denn es mußten unbedingt teure Klamotten sein, jede Menge Hifi Geräte usw. So pumpte sie sich von Blondie immer wieder Geld, deren Reserven auch langsam immer weniger wurden. Mit Jobs hielt sich Doris, die inzwischen Spielsüchtug wurde, über Wasser.

Eines Tages lernt Doris einen Mann kennen, der ihrer Schwester zwar nicht sonderlich sympatisch ist, doch Doris zieht mit ihm zusammen. Zu der Zeit bekommt sie zum ersten Mal Besuch von einem Komissar, denn Doris scheint immer wieder kriminell zu werden.
Irgendwann wird eine Motoradgang gesucht, die Banke überfällt, dabei wurde ein Medaillon gefunden, das Blondie gehört, drin ein Bild mit den beiden Schwestern. Der Komissar weiß aber, daß Blondie, die er offensichtlich sehr gerne mag, unschuldig ist, und tippt sofort auf Doris. Doch Blondie will davon nichts hören und wirft den Komissar raus, mit dem Kommentar, daß er ja keine Besweise gegen Doris hat, denn sie könnte ebenso in der Bank gewesen sein, da sie sich sehr ähnlich sehen und da Medaillion schließlich ihr gehört.
Als sie ihre Schwester zur Rede stellt, gesteht diese, daß sie der Schwester einiges an Schmuck gestohlen hat, und das Medaillon beinem Besuch in der Bank auf dem Weg zum Pfandleiher verloren hat. Die beiden Schwestern streiten sich, doch Doris schafft es, wie jedes Mal, Blondi zu versöhnen und ihr glaubhaft zu machen, sie hätte gar nichts weiter verbrochen. Daß Blondie zu dem Komissar sagte, sie könnte auch die Bank überfallen haben, denn sie sieht ihrer Schwester ja sehr ähnlich, das bringt Doris dann auf eine teuflische Idee...... .

Wie hat mir das Buch gefallen:
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Ich muß gestehen, daß ich die Geschichte doch schockierend fand, denn die Kinder hatten ein gutes Elternhaus. Natürlich war der Tod der Eltern für sie ein Schock, doch die Doris war ja schon vorher kein Kind von Traurigkeit und hat ihr Leben genossen. Ich habe mir beim Lesen oft die Frage gestellt, was wohl aus meinen drei Töchtern mal werden wird. Ich kann nur hoffen, daß keine von ihnen so hinterhältig wird, wie die Doris aus diesem Buch. Vorallem aber, daß die anderen dann so viel Rückhalt bekommen, daß sie sich davon nicht beinflussen lassen, wie Blondie, die ihre Schwester über alles liebte und sie deswegen immer wieder in Schutz nahm, die eigentlich wußte, daß die Schwester etwas unrechtes tat, es aber nicht glauben wollte und vor Liebe zur Schwester blind war. Vorallem hat sie immer und immer wieder gehofft, daß die Schwester den rechten Weg noch finden wird, damit sie ein vernünftiges Leben führen kann. Die Schwester war das Einzige, was sie noch hatte, nach dem Tod der Eltern, der Rest ihrer Familie. Ich kann mir gut vorstellen, daß jeder in dieser Situation auf die hinterhältige Doris reingefallen wäre. Doch wenn ich an Stelle der Mutter wäre, glaube ich nicht, daß ich mich hätte für eine Tochter entscheiden können, man liebt seine Kinder, wie sie sind und kann nur das Beste für sie hoffen.

Geschrieben wurde das Buch sehr interessant ich habe es an einem Tag komplett gelesen, muß aber dazu sagen, daß ich mit Grippe im Bett lag und somit die Zeit hatte, zum Buch zu greifen, wenn ich nicht geschlafen habe. Doch es ist so geschrieben, daß man es leicht lesen kann und für mich war es die passende Unterhaltung, die meine Grippe in den Hintergrund gestellt hat und mich die Gliederschmerzen vergessen ließ. Die Geschichte hat mich einfach gefesselt.

Was ich ein bisschen Schade fand, das Ende bleibt eigentlich offen, und wer die Fernsehserie nicht gesehen hat, der weiß nicht, wie es weiter geht. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, kam mir das schon bekannt vor und ein oder zwei Mal hatte ich die Serie schon mal angesehen, kann natürlich die Folge gewesen sein, doch sicher bin ich mir nicht.

Praktisch fand ich die einzelnen Kapitel, so konnte ich das Buch zwischendurch aus der Hand legen, um ein bisschen zu schlafen und in der nächsten Wachphase dann weiter lesen. Teilweise wurden dann Sprünge in der Geschichte gemacht, denn sie beginnt im Alter von 15 Jahren bei Blondie und endet knapp 10 Jahre später, so daß einige Zeitabschnitte in Berlin ausgelassen wurden.

Fazit:
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Ich fand das Buch sehr interessant, und ich hoffe für mich, daß es mir bei meinen Töchtern ein bisschen hilft, denn die Eltern von Blondie haben die Schwindeleien der Schwestern ja nicht bemerkt, vorallem nicht, wie sehr die große Doris, die kleine Barbara ausgenutzt hat. Sie haben es hingenommen, daß die Große bis nachts unterwegs war, sie muß es halt selber ausbaden, dann am nächsten Morgen so müde zu sein, daß die Tochter aber die Schule schwänzt, das haben sie nicht bemerkt und das finde ich schon traurig. Doch ehe die Schule die Eltern informieren konnte, was nun endlich geschehen sollte, starben die Eltern und sie konnten nichts mehr an der Tatsache ändern.
Interessant fand ich aber auch, wie Blondie ihr Leben rettete, daß sie ihre Matratze aus dem Fenster warf, um dort raufzufallen, ich weiß nicht, ob ich im Notfall auf eine solche Idee gekommen wäre, doch sie ist genial und ich werde sie mir merken, denn vor einem Feuer habe ich große Angst seit dem wir in unserem Haus mit insgesamt vier Etagen gezogen sind, und das kann dann im entscheidenden Moment sicher Leben retten.
Auf jeden Fall kann ich dieses Buch empfehlen, die Geschichte ist sehr gut geschrieben und fesselt, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und es kann sein, daß ich nur wegen diesem Buch die Serie, die inzwischen bei ganz anderen Personen angekommen ist, doch mal wieder ansehe, da ich sei aus einem anderen Winkel sehe.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-20 13:04:44 mit dem Titel Ashley Lindisfarne/Hinter Gitter - Die Geschichte der Susanne Teubner

Wie ich zu dem Buch kam:
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Durch ein anderes Produkt, daß ich bei ebay ersteigern wollte, kam ich zu einem Anbieter, der unter anderem auch drei Bücher aus der Serie:

Hinter Gittern - der Frauenknast

im Angebot hatte. Da ich schon einige positive Berichte zu diesem Büchern gelesen hatte, und diese Bücher noch ungeboten waren, versuchte ich mein Glück und bekam auf diese Weise spottgünstig alle drei TV-Romane, die noch ungelesen waren. Um einen davon soll es nun gehten

Die Geschichte der Susanne Teubner

Praktischer Weise kamen die Bücher vorgestern bei mir an, wo ich dann eine sehr gute Leseunterhaltung hatte, als ich mit Grippe im Bett lag, aber wegen meines starken Hustens und der verstopften Nase nicht schlafen konnte.

Wie sieht das Buch aus:
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Es handelt sich um ein Buch, mit einem Kartoneinband, also einem Taschenbuch. Der Hintergrund dieses Buch ist blau und auf der Vorderseite sieht man ein Bild der Darstellerin aus der Fernsehserie, die ich selber nur sehr, sehr selten gesehen habe, weil sie mir eigentlich nicht sonderlich gefällt. Die Darstellerin ist mit einer anderen Mitwirkenden aus der Serie abgeildet, so daß ich zunächst überlegte, wer könnte wohl die Person, oder welche stellt die Person, um die es dem Buch geht da. Auf der Rückseite fand ich dann die Antwort, hier ist zwar das gleiche Bild noch einmal dezent im Hintergrund dargestellt, doch noch ein weiteres Bild der dunkelharigen Schauspielerin ist hier zu sehen. Ebenso gibt die Rückseite einen Einblick auf die Geschichte, die das Ende eigentlich schon verrät. Wer die Serie kennt, der kennt das Ende eigentlich auch, nur eben nicht, wie so weit kam.

Das Buch ist mit 205 Seiten sehr gut gefüllt und die Geschichte unterteilt sich in 14 Kapitel, die somit eine Lesepause zulassen, sofern man das Buch aus der Hand legen mag. Wäre ich gesund gewesen, hätte ich das Buch sicherlich ins eins durchgelesen, doch durch meine Grippe kamen mir kleine Schlafpausen sehr gelegen, und trotzdem hatte ich das Buch gestern am frühen Nachmittag durch.

Bilder gibt es in dem Buch keine, es ist durchgehend geschrieben. Die Buchstaben haben eine normale Größe, sind nicht extrem klein oder gar vergrößert, sondern genau richtig für einen gemütlichen Lesenachmittag im Bett.

Worum geht es in der Geschichte:
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Wer die Fernsehserie gesehen hat, oder sie regelmäßig sieht, der kennt Susanne Teubner sicherlich, sie hat ihren Mann umgebracht. Das Buch beschreibt, wie es dazu kam.

Die Geschichte beginnt mit der jungen Suanne als Studentin, ihr Traum ist es, Grundschullehrerin zu werden. Auf dem Weg zu einer Freundin fährt ihr ein junger Mann ins Auto, zunächst ist sie wütend doch dann findet sie den jungen, recht altmodisch gekleideten Mann sympatisch. Auch er ist offensichtlich nicht abgeneigt und die beiden verlieben sich. Ein Problem gibt es jedoch, die Mutter des jungen Mannes, der Klaus heißt. Sie ist seit dem frühen Tod ihres Mannes ganz auf den Sohn fixiert und bestimmt sein Leben. Als Klaus seiner Mutter berichtet, daß er Susanne heiraten will, ist dies aus dem Häuschen und versucht mit allen Mitteln, das zu verhindern, doch es gelingt ihr aber nicht. Ihr nächster Versuch ist es, daß die beiden als Ehepaar zu ihr ins Haus ziehen, doch das will Susann auf keinen Fall und sie versteht es sehr diplomatisch, dies der künftigen Schwiegermutter auch verständlich zu machen.
Die beiden mieten ein Reihenhaus, groß genug für eine kleine Familie. Allerdings hatte Klaus, durch den Druck seiner Mutter nicht viel Angagement gezeigt, ein zu Hause für sich und seine zukünftige Frau zu finden, obwohl er Susanne diese Suche nicht überlassen wollte, denn das wäre ja Männersache.

Die beiden fühlen sich recht wohl in dem Haus, obwohl die Schwiegermutter es versteht, ihren Sohn immer noch zu kontrollieren, so weiß sie über Klaus Leben besser Bescheid, als seine Frau Suanne, was die natürlich immer wieder verletzt. Auch verbringen die beiden nicht wirklich viel Zeit miteinander, denn die Mutter von Klaus erwartet ihren Sohn regelmäßig zu Besuch. Und doch läßt sich Susanne nicht unterkriegen, hofft, daß sich dies mit der Zeit gibt, besonders, als sie bemerkt, daß sie Schwanger ist.

Natürlich wird nun erwartet, daß sie ihr Studium, daß kurz vor der Geburt beendet ist, aufgegeben wird, denn sie hat sich ausschließlich um das Kind zu kümmern, wie es sich für eine Frau gehört. Der Meinung ist die Mutter von Klaus und sie setzt ihren Sohn dies auch in den Kopf. So kommt es ab und zu zu einem Streit zwischen Klaus und seiner Frau Susanne. Auch Klaus setzt die Mutter unter druck, sie hat ihren Mann auf seiner Kariere Leiter begleitet, die durch seinen Tod schnell beendet war, begleitet und nun soll gefälligst der Sohn Kariere machen. Klaus arbeitet in einer Bank, das war die Idee seiner Mutter, denn dort könnte man auch ohne Studium hoch hinnaus kommen. Und als Familienvater muß man sich nun anstrengen. Klaus macht Überstunden ohne Ende und kommt immer öfter betrunken nach Hause.

Als Susanne ihren ersten Lehrposten antritt, ist sie enttäuscht, daß Klaus sie nicht zum ersten Arbeitstag begleitet und natürlich hat die Schwiegermutter, die in der Zeit, wo Susanne unterrichtet, auf die kleine Nina aufpaßt, viel auszusetzen. Das Haus wäre schmutzig und sie beschimpft Susanne, daß diese doch lieber zu Hause bleiben und ihr Haus richtig sauber halten sollte.

Auch Klaus setzt die Mutter dies ins Ohr, das Haus wäre schmutzig und die Kleine würde auf diese Weise krank werden, alleine schon wenn der Schnuller runterfällt, dann liegt der im Dreck und den nimmt die Kleine auf. Er solle seine Frau dazu bringen, nicht mehr zu arbeiten, das gehört sich nicht.

Klaus fühlt sich in seiner Haut nicht wohl, er ist seiner Mutter höhrig, liebt aber seine Frau und Tochter. Trotzdem läßt er sich immer von seiner Mutter unter Druck setzen, meckert mit Susanne, daß diese arbeiten geht, obwohl sie ein Kind haben und macht eine Kariere, die seine Mutter für ihn ausgesucht hat. Das treibt ihn weiter in den Alkoholismus und so kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, in denen er gegen Susanne handgreiflich wird.
Einmal besinnt er sich und fährt mit Frau und Tochter in Urlaub, die Familie scheint gerettet und Susanne, die ihren Mann immer noch liebt, schöpft neue Hoffnung, doch wieder zu Hause beginnt der gleiche Trott, obwohl inzwischen noch ein Sohn hinzu gekommen ist, Klaus trinkt mehr denn je und schlägt seine Frau, die dies aus Scham anderen verheimlicht.....

Insgesamt 15 Jahre beschreibt dieses Buch, dann kommt es zu dem verherenden Tag, an dem Sabine ihren Mann umbringt, in Notwehr. Doch ihre Schwiegermutter beschafft ihr einen Anwalt, der alle Beweise gegen Klaus vernichten kann, so wird vergessen, sie zu untersuchen, was bewiesen hätte, daß er sie vorher verprügelt hat und mit viel Geschick dreht der Anwalt unter Einfluß von Klaus Mutter das Ganze so, daß Susanne wegen Mord Lebenslange Haft bekommt und somit ihre Kinder nicht wieder sehen wird.

Wie ist meine Meinung zu der Geschichte:
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Mich hat diese Geschichte doch sehr mitgenommen, denn ich kann mir gut vorstellen, daß so etwas immer wieder weltweit in Familien passiert. Viele Frauen werden auch heute noch immer von ihren Männern unterdrückt und auch ich kenne genug Männer und Frauen die nach dem alten Strickmuster leben, daß der Mann das Sagen im Haus und die Frau den Mund zu halten hat. Doch im Grunde ist das Problem nicht der Mann, sondern seine Eltern, die ihm dies vorgelebt und beigebracht haben.

Klaus Mutter ist in meinen Augen eine Frau, die mit ihrem Leben unzufrieden ist, sie ist zu Beginn der Geschichte selber gerade mal Mitte 40, doch sie hat für Mann und Sohn alles aufgegeben, kann nichts anderes, als sich um ihren Sohn kümmern, der auf einmal selbständig wird. Statt sich zu freuen, der Schwiegertochter mit dem Enkelkind helfen zu können, wir sie mißmutig und verlangt von ihr das Gleiche Schicksal wie das ihre, offensichtlich ist sie neidisch auf die Schwiegertochter, die neben der Familie in ihrem Beruf,etwas was die Schwiegermutter noch nie hatte, eine weitere Erfüllung gefunden hat. Durch dieses Ve

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