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Erfahrungsbericht von Gering

Einfacher Weg zur eigenen Homepage

Pro:

alles

Kontra:

nix

Empfehlung:

Nein

Frontpage2000 Kompendium von Louis, Dirk

Die eigene Web Präsenz zu verwirklichen und das in einer anspruchsvollen Art und Weise: So ganz einfach ist das nicht.

Wer ein anständiges Layout entwerfen möchte oder nicht nur reinen Text ins Netz stellen möchte, der wird schnell die Grenzen der Microsoft – Bändchen erreichen, die dem Programm beigelegt sind. Und auch die sog. Einsteigerbücher von Microsoft Press stellen in der Regel eine peinliche Unterforderung des Users da, wie ich an anderer Stelle schon dargelegt habe (GO! Das Einsteiger-buch Frontpage 2000).

Schwere Geschütze müssen her und so bestellt ich mir für stattliche 89,95 DM Das Frontpage 2000 Kompendium von Dirk Louis und Oliver Pott.

Das knapp 1100 Seiten dicke Machwerk lässt sich auf den ersten 116 Seiten über die Installation und das WWW im Allgemeinen aus. An sich sicherlich hilfreich für Internetanfänger, frage ich mich, was ein solches Kapitel, rund 10 % des Gesamtwerkes, in einer Darstellung für Frontpage 2000 zu suchen hat. Hätte ich das WWW – Kompendium gekauft – gut, dann wäre das etwas an-ders, aber so ...???

FRONTPAGE 2000

Im Gegensatz zum FP 98, der noch aus diversen Einzelanwendungen bestand, fasst der 2000er alles unter einem Office Dach zusammen, was man zum Gestalten eines Webs benötigt. Die Kompatibi-lität mit allen anderen Office 2000 Komponenten ist – so MICROSOFT ( also lieber selbst nachprü-fen!!!) – gewährleistet, HTML- Seiten aus WORD 2000 sollen / werden auch zu 100% in den FP2000 übertragen.
Kein langes Rumgeklicke mehr zwischen den einzelnen Unterprogrammen, sondern direktes Bear-beiten unter einem Layout – Frontpage gilt ab der Version 2000 als erwachsen.


DAS KOMPENDIUM

Abgesehen von den ersten 116 Seiten entpuppt sich das Buch als gelungenes Handbuch und Nach-schlagewerk für Fortgeschrittene und fortgeschrittne Einsteiger, wenn auch nicht alle Fragen wirk-lich befriedigend tief beantwortet werden können ( vor allem im Bereich GRAFIK, BILDER...) . Für Profis wohl eher eine seichte Bettlektüre, kann der Anfänger mit diesem Buch durchaus ein geeignetes Werkzeug haben, bei Problemen beim Erstellen seines WEBS Hilfen schnell griffbereit zu haben.

Ein Stichwortverzeichnis lässt einen schnell im Buch die richtigen und wichtigen passagen finden, insofern ist die Handhabung entsprechend simpel.

Folgende Schwerpunkte setzt das Buch:

a) Installation
b) Allgemeines zum WWW
c) Einführung FP2000
d) Textgestaltung
e) Tabellen
f) Hyperlinks
g) Farben /Grafische
h) Editor
i) Schnellkurs: 30 Minuten bis zur Internetpräsens
j) Fortgeschr. Textverarbeitung
k) FP Komponenten
l) Formulare
m) Multimedia
n) CSS
o ) Eigene Webseiten
p ) Publizieren
q ) Server / Servererweiterung
r) Webvorlagen
s) FP im Unternehmen
t)Webdesigns
u) Image Composer (wer`s brauch)
v) Prof. Webdesigns
w) HTML - KURS
x) CGI
y) JAVAScript
z)JAVA
aa)Datenbanken
bb) PRAXISFÜHRER

Dem Buch liegt eine CD Rom bei, auf der sich alle Vorlagen, Bilder und Animationen befinden, die im Buch und den einzelnen Teilen besprochen worden sind.

Das Buch ist so geschrieben, dass man mit Hilfe des Inhaltsverzeichnisses bzw. des Stichwortver-zeichnisses das Ganze auch als Nachschlagewerk benutzen kann, denn zunächst beginnt man, sich nach und nach einzuarbeiten und nicht alles auf einmal zu machen. Die meisten von euch werden ohnehin mit JAVA und anderem so kaum etwas zu tun haben, hier erreicht das Buch – inhaltlich – ein Profiniveau.

Leider geht es nicht immer weit genug in die Tiefe, weshalb speziellere Literaturm oder besser noch, Bekannte, die sich schon ein wenig auskennen, hilfreicher sein können.


FAZIT
Ein gutes, aber nicht sehr gutes Kompendium, das mit 89,95 DM auch eine stattlichen Preis erfor-dert. Wer Zeit und Geduld hat, evtl. Freunde, die ihm helfen können, der sollte das Geld nehmen, und letztere zum Dank zum Essen einladen.
Habt ihr sie nicht, dann kann euch das Buch durchaus gute Dienste leisten.



Michael



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-27 13:13:53 mit dem Titel Mit Abstand das meschuggenste Buch des Jahrzehnts!

Waschen, schneiden, umlegen / Lindsay, Douglas

....., denn diesen Schluss lässt Douglas Lindsay mit seinem Buch "Waschen, schneiden, umlegen" nahe.

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Barney Thompson ist angesehener, selbstüberzeugter genialer Frisör und ein wenige geistig nicht so großartig ausgestatteter und gesuchter Serienmörder. Sechs Morde werden ihm zur Last gelegt. Der Leser aber wird aus kundiger Hand erfahren, dass es eigentlich nur deren zwei waren. Die anderen vier Morde waren eigentlich ein Missverständnis, denn die hatte seine verstorbenen Mutter um die Ecke gebracht.
Immerhin, Barney bleibt nichts anderes übrig, als unterzutauchen, und das tut er in einem schottischen Kloster mit zu Beginn fast 50 Mönchen. Zu Beginn wohlgemerkt, denn die Zahl der Mönche nimmt aufgrund einiger Mordtaten rasch ab.
Aber auch hier bleibt der Leser im Bilde, der weiß, das Barney, die arme Socke, nun wieder nichts damit zu tun haben kann. Und glücklicherweise erfährt aufgrund der Pressescheue der Mönche auch die Öffentlichkeit und auch die Polizei zunächst nichts von dem Blutrausch im Männerkloster.

Während dessen nimmt Detectiv Chief Inspector Joel Mulholland mit seiner Kollegin Proodfoot die Spur des flüchtenden Frisörs auf. Nach einigen hin und her, gelingt es ihnen dann auch zufällig, den Aufenthaltsort Thompsons aufzuspüren.

Doch ein Wettlauf gegen den Tod beginnt, denn im Koster trifft der angebliche Serienmörder auf einen nun wirklich echten Meister gerade dieser Disziplin.


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Douglas Lindsay lagt mit diesem Buch eine schräge schwarze Komödie vor, die vom Stil sicherlich nicht für alle etwas ist. Die schrägen Gedankengänge seiner oft leicht schizophrenen Figuren aber haben etwas besonderes. Wenn es wirklich so ist, dass ein Schriftsteller sich auch in seinen Büchern wiederfinden lässt,, dann man gute Nacht. Adressen von Leuten, die ihm professionell helfen können, stehen in den Gelben Seiten.

Vor allem der überzogene Humor ist schon recht anstrengend. Dennoch: Wär` hat sich schon Gedanken über den Man gemacht, der sich im 1. Weltkrieg in die Socken gepisst hat, um sich vor dem Giftgas zu retten?
Auf viele wichtigen Fragen bietet Lindsay viele interessante Antworten.

Das Fett weg bekommt auch die Regenbogenpressen, die sich natürlich den Fall Thompson herausfischt: Schnell steht dieser im Verdacht, Schuld an den Länderspielniederlagen der Nationalelf zu sein, Erdbeben, Überschwemmungen usw. zu sein. Thompson wird also zum Sündenbock des gegenwärtigen Pechs der Welt.

Witzig: Die Pressemeldungen der Sportseiten:
/GLASGOW sichert sich für 80 Mill. Pfund die Rechte an holländischen Embryo./
/6-jähriger für 60 Mill. Pfund verpflichtetet/
/Schottland stellt für das Freundschaftsspiel gegen Andorra 9 Verteidiger auf -"Der rechte Verteidiger der Gegner spielt in der 8. Liga Andorras, das macht uns Sorgen, so der Nationaltrainer/
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Spitz, überzogen, gut.

Lindsay reflektiert die Gegenwart mit spitze, schwarze Feder auf eine Art, die mir sehr gefällt, kaum sicher für alle Leser interessant sein wird.

ABER: Jeder wird am Ende des Buches, wenn des Problems Lösung, nämlich die Frage nach den Morden im Kloster aufgelöst wird, dasselbe tun, was der Chief Insp. tut: Sich tüchtig vor die Stirn schlagen.


Michael



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-13 10:18:52 mit dem Titel Anfang eine epochalen Kreuzzugssage

Der Sohn des Kreuzfahrers / Stephen Lawhead

Von Stephen Lawhead wird noch nicht jeder wirklich viel gehört haben, auch wenn er auf dem deutschen Buchmarkt mit einigen seiner Bücher schon verdrehten ist. Lawhead schreibt vor allem Fantasy – und historische Romane und sein neuester wird sicher dazu führen, dass er auch einem breiteren Leserpublikum bekannt werden dürfte.

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INHALT
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1096 nach Christus, im Norden Schottlands. Ranulf von Hrafnbu, Herrscher über eine kleiner Insel der Orkney – Inseln, hört vom Aufruf Papst Urban, der zum heiligen Kreuzzug gegen die Ungläubigen predigte, die das heilige Land und die heilige Stadt besetzt halten. Als Christ sieht er darin eine Pflicht, die viele Adelige Schottlands auf sich nehmen und gemeinsam mit vielen anderen Adeligen der Region macht er sich auf, das Schwert zu nehmen und mit tausenden anderer Ritter und Soldaten des damaligen Europas nach Jerusalem zu ziehen und die Stadt von den Heiden zu befreien.
Gemeinsam mit seinen drei größten Söhnen bricht er auf und lässt seine Frau Niamh und seinen Jüngsten Murdo zurück, damit diese auf das heimische gut aufpassen sollen.
Aber kurz schon, nachdem die versammelte Ritterschaft der Gegend sich aufgemacht hat das Kreuz zu nehmen, versucht der örtliche Bischof, sich den Besitz der in den krieg gezogenen unter den Nagel zu reißen und als einer der ersten Besitztümer, die er “unter den Schutz der Kirche“ stellt, fällt der von Ranulf.
Verzweifelt versuchen sie, den Bischof zur Rede zur stellen, und als dies schließlich unter Gewalt auch gelingt, erreichen sie nicht mehr als ihren Rauswurf.
Murdo und Niamh können keinen Widerstand leisten und flüchten zu einer bekannten Familie auf eine Nachbarinsel, wo auch der Hausherr in den Krieg gezogen ist. Murdo verliebt sich in die junge Ragna, Tochter der Herrin.
Als die Herrin an einem Fieber stirbt und die Mannen des Bischofs die Insel besetzten, zieht Murdo fest entschlossen los, seinen Vater im heiligen Land zu finden, zurückzuholen und den besitz seiner Familie wiederzuerlangen.
Auf dem Weg dorthin macht er die Bekanntschaft dreier Mönche, die im weiteren Verlauf sein Leben maßgeblich beeinflussen und bestimmen werden.
Murdo reist gemeinsam mit ihnen auf einem Wikingerschiff auf dem Seeweg fast ein Jahr, um seinen Vater schließlich sterbend vor den Mauern Jerusalems wieder zu sehen.
Alle Hoffnung scheint vergebens, doch erst die Gunst der wirklich großen Fürsten des Landes verhilft ihm dazu, das Leben seiner Familie auf eine neue Basis zu stellen, wenn auch anders, als gedacht.............

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MEINUNG
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Mit seinem Buch „Der Sohn des Kreuzfahrers“ beginnt Stephen Lawhead nach einigen Angaben einen Zyklus, der, hat man diesen ersten Band gelesen, sicherlich zu einem der fesselnsten historischen Romanzyklen gehören wird. Das Buch ist vergleichbar von der Qualität her mit den „Säulen der Erde“ oder „Der Medicus“ und ähnlich sollte auch der Erfolg des Buches sein.
Profunde Kenntnisse der damaligen Zeit hat Lawhead schon mit seinen anderen historischen Romane an den tag gelegt, die allesamt in der selben Zeit Spielen.
Dem Leser öffnet Lawhead durch seine Art zu schreiben die Welt der Geschichte der Kreuzzüge, beschreibt die Schrecken und die Verrohung, die die „Gotteskrieger“ vor allem aus Habgier inszenierten, skizziert die Lebenswelt in ihren schönen wie niederschmetternden Schichten.
Nicht nur ein hervorragender Roman, nein, auch ein hervorragender historischer Roman, dessen Personen bisweilen schablonenhaft wirken mögen, die aber vor dem Hintergrund der imposanten Handlungsstränge durchaus glaubwürdig erscheinen.
Zar mag das eine oder andere unglaubwürdig scheinen, doch wird der Leser das dem Buch nachsehen, weil es durch viel mehr entschädigt.

Michael

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