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Erfahrungsbericht von bigmanu

Ein Minimonster geht bald in den Kindergarten ;o)

Pro:

vermittelt sehr gut die Inhalte, schön illustriert, kindgerechte Textw

Kontra:

nix

Empfehlung:

Nein

Wie einige vielleicht schon wissen, bin ich Mutter eines Sohnes, der im April 4 Jahre alt wird. Da wir sehr abgelegen wohnen, und es kaum Kinder zum Spielen in der Nachbarschaft gibt, ist für uns wichtig, das unsere Kinder einen Kindergarten besuchen. Zwar werde ich in den nächsten Jahren erst einmal nicht wieder arbeiten können, aber allein um mit anderen Kindern zusammen zu kommen, sollen meine Kinder einen Kindergarten besuchen.


Wie bereitet man nun sein Kind auf den Besuch des Kindergartens vor? Wir haben ihn uns angesehen, sprechen viel davon und machen unserem Sohn das ganz so gut es geht schmackhaft. Doch ob er sich so richtig vorstellen kann, was auf ihn zukommt, ich bezweifelte es ehrlich gesagt.

Doch vor einigen Wochen viel mir dann das Buch aus der Wieso?Weshalb?Warum?- Reihe, „Unser Kindergarten“ in die Hände. Ein schönes Bilderbuch, das für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist, und ein wenig erklärt, wie es in einem Kindergarten zu geht. Genau wie die anderen Bücher dieser Reihe kostet es 12,95 Euro und ist schön illustriert und kindgerecht geschrieben. Die Texte stammen von Patricia Mennen, die Illustrationen von Katrin Lindley. Erschienen ist dieses Buch bei Ravensburger und träg die ISBN-Nr. 3473332771. Nach kurzer Überlegung landete das Buch in meinem Einkaufswagen und am Abend haben wir es uns als gute Nachtbuch dann mit unserem Sohn angesehen und vorgelesen.


Auf den ersten beiden Seiten erfahren die kleinen Leser (und auch die Großen *ggg*) warum Kinder in den Kindergarten gehen, wo sie hin müssen und was sie mitbringen. Dabei sind verschiedene Kinder abgebildet, die sich in Sprechblasen kurz vorstellen und erzählen, wie sie heißen, wie alt sie sind und warum sie in den Kindergarten gehen. Es gibt auch wieder hilfreiche und informative Klappen zum öffnen, hinter denen sich zum Beispiel der Inhalt einen Rucksackes der Kinder verbirgt.


Auf den nächsten beiden Seiten sehen wir dann, was im Kindergarten so gemacht wird. Erst einmal wird das Freispiel erklärt, und wir sehen die Puppenecke des Kindergartens. Dort kann man auch einige Klappen öffnen und zum Beispiel in Puppenhaus hineinsehen. Außerdem sind bastelnde Kinder an einem Tisch zu sehen, was meinen Sohn ganz besonders interessiert hat. Auch eine Bücherecke und eine Bauecke ist zu sehen, genau so wie ein Kind, das auf der Toilette sitzt. Mein Sohn hat auch gleich die streitenden Kinder gesehen, und erklärte mir, das man das nicht macht :o)))


Sehr gut gefallen haben mir die nächsten beiden Seiten, auf denen das ABC abgebildet ist. Jeder Buchstabe ist auch eine Klappe zum Öffnen, hinter der sich ein Gegenstand verbirgt, der mit diesem Buchstaben beginnt. Mein Sohn kennt sie schon alle auswendig, und fängt so an, sich für das ABC zu interessieren. Außerdem gibt es ausgetanzte Buchstaben, die dem kleinen Leser die Blindenschrift erläutern sollen.


Als nächstes sehen wir dann einen Stuhlkreis und erfahren, wie man Fingerpuppen bastelt. Hier gibt es auch den Reim der Zehn kleinen Zappelfinger, einen der Lieblingsverse meines Sohnes und auch meiner Tochter. Auf der nächsten Seite ist dann die Küche des Kindergartens abgebildet, wo die Kinder mithelfen. Auch hier gibt es wieder einig Klappen zum Öffnen.


Auf den beiden folgenden Seiten befinden sich die Kinder dann draußen im Kindergarteneigenen Garten und helfen mit beim Gemüseanbau. Gartengeräte werden hier vorgestellt, und eine Anleitung zum Herstellen eines Regenwurm-Labyrinths. Auch eine Sonnenblume in ihren Wachstumsphasen sehen wir hier, zusammen mit einigen Tieren.


Besonders gut haben meinem Sohn auch die Seiten gefallen, auf denen die Kinder auf dem Spielplatz spielen und sogar raufen. Auch hier finden wir wieder Klappen zum Öffnen wie zum Beispiel einen Eingang zu einem Baumhaus. Auch kann man ganze Kinder als Klappe öffnen, hinter denen sich dann Tiere verbergen, die die Tätigkeiten der Kinder (zum Beispiel hüpfen wie ein Frosch) darstellen.


Ganz besonders schön finde ich persönlich die Seiten, auf denen die Kinder in den Wald gehen. Hier werden verschiedene Früchte des Waldes (Eichel, Buchen usw) vorgestellt und auch einig Waldtiere. Und wir sehen die Kinder des Kindergartens, wie sie durch den Wald gehen und alles aufmerksam beobachten.


Auf den letzten beiden Seiten befindet sich einmal eine Übersicht, was im Kindergarten alles gefeiert wird, wie zum Beispiel im Frühling das Osterfest und im Herbst das Laternelaufen. Auch eine Klappe für den Geburtstages des Kindes gibt es. Auf der letzten Seite befindet sich ein Spiel mit den verschiedenen Monaten des Jahres. Und dann ist das Buch auch leider schon zu Ende.


Mein Sohn ist sehr angetan von diesem Buch, und es hat sein Interesse auf den Besuch des Kindergartens richtig gesteigert. Er findet es interessant, was die Kinder dort so alles unternehmen und ist jetzt richtig heiß darauf, im Sommer auch in unseren Kindergarten zu gehen. Ich hoffe jetzt nur, sie machen dort auch so schöne Sachen wie in unserem Bilderbuch.


Das Buch ist sehr schön illustriert, genau wie alle anderen Bücher aus dieser Reihe, die schon in unserem Bücherregal stehen. Die Texte sind einfach und kindgerecht geschrieben aber trotzdem informativ und einleuchtend. Unser Sohn hat so einen guten Einblick in den Ablauf eines Tages im Kindergarten bekommen, und kann sich jetzt besser vorstellen, was auf ihn zukommt. Interessant dürfte dieses Buch aber nur für Kinder sein, die noch nicht in den Kindergarten gehen, für die anderen wird es eher langweilig sein, weil sie ja schon Bescheid wissen.


Mein Fazit:
Eine gelungene Vorbereitung auf den Kindergarten, die vielleicht auch die Angst davor nehmen kann. Ich bereue den Kauf auf jeden Fall nicht, und bin froh, das mein Sohn jetzt Interesse und Neugierde auf den Besuch des Kindergartens zeigt. Deshalb bekommt auch dieses Buch von mir alle fünf Sterne, und ich empfehle es allen weiter, deren Kinder den Besuch des Kindergartens noch vor sich haben.


Gruss von Eurer BigManu


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-06 13:52:49 mit dem Titel Mama, ist schon Kindergartenzeit...

fragte mich mein 4jähriger Sohn am Freitag, weil er es nicht erwarten konnte, das wir losfuhren um ihn in den Kindergarten zu bringen. Daraufhin schauten wir zusammen zur Uhr, und entschieden, nein, wir haben noch 15 Minuten Zeit :o)


Für die Uhr hat sich mein Sohn bis vor kurzem noch überhaupt nicht interessiert. Doch gut 2 Wochen, bevor er in den Kindergarten kam, schenkte ihm sein Patenonkel eine Armbanduhr, weil er meinte, die müsse er haben, wenn er in den Kindergarten wolle. Daraufhin wurde ich natürlich andauernd gefragt, wie spät es wohl sein. Irgendwann machte ich mich deshalb auf die Suche nach einem Uhrenbuch, um mit meinem Sohn anzufangen, die Uhr zu lernen.


Fündig wurde ich einmal mehr bei www.amazon.de, wo ich ein sehr schönes Buch entdeckte. Es heißt „Felix, wie spät ist es?“ und der bekannte und beliebte Hase Felix erklärt hier den Kindern was es mit den Zeigern und den Zahlen so auf sich hat. Geschrieben und gezeichnet wurde es von Annette Langen und Constanza Droop, und es hat mich 9,95 Euro gekostet. Es ist im Coppenrath Verlag Münster erschienen und trägt die ISBN-Nr. 9783815716007.


Dieses wirklich schöne Bilderbuch ist aus Pappe, wobei in jeder Seite oben rechts ein Loch ausgestanzt wurde, damit man immer die abgebildete Uhr mit den beweglichen Plastikzeigern sehen kann. Insgesamt verfügt es über 18 Seiten und laut Amazon ist es für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Mein Sohn ist jetzt 4 1/2 , und er hat schon sehr viel Freude an diesem Buch, auch wenn er noch nicht alles so recht begreift. Doch wir lesen es oft vor, und so langsam erkennt er auch einen Sinn in der Sache bzw. in der Uhr ;o)


Auf den ersten beiden Seiten erfährt der kleine Leser erst einmal, wo es überall Uhren gibt, und wie diese aussehen. So sieht man eine Kirchturmuhr, eine alte Standuhr und eine Kuckucksuhr, sowie einen Wecker und eine Taschenuhr. Mein Sohn fand vor allem die Abbildung der Bahnhofsuhr sehr interessant, weil wir jeden Mittwoch mit dem Zug fahren, und er sie sofort erkannte. Auch die verschiedenen Arten der Zeitangabe einer Uhr wird kurz erläutert wie zum Beispiel bei einer Parkuhr, einem Radiowecker oder sogar einer Sanduhr.

Wie lange die Menschheit schon die Zeit misst, das erfahren wir auf der nächsten Seite, und es gibt auch ein paar Abbildungen von Uhren aus grauer Vorzeit. So zum Beispiel eine Feueruhr aus China oder eine Sonnenuhr aus Babylonien.

Um die Zahlen auf der Uhr geht es auf der nächsten Seite. Hier erfahren wir auch, das der große Zeiger sich schneller als der kleine bewegt. Und, welch Wunder, die Uhren laufen sogar in der Nacht, wenn alle Kinder schlafen *ggg*. Etwas komplizierter wird es bei den Erklärungen von vier, halber und dreiviertel Stunde. Wir lesen es zwar unserem Sohn schon vor, aber er hat da noch so seine Schwierigkeiten. Allerdings wird es sehr schön erklärt, anhand einer Torte, von der unser Hase Felix immer mehr auffuttert, bis nur noch ein viertel übrig ist.

Sehr schön gezeichnet und gestaltet sind die folgenden Zeiten. Hier wird anhand eines normalen Tagesablaufes erklärt, was eine Familie zu welcher Uhrzeit gerade macht. Es fängt an mit dem Aufstehen um 7.00 Uhr, wo wir einen Teil der Familie und natürlich den Hasen Felix im Badezimmer sehen. Auf der nächsten Seite ist es dann 7.03 Uhr, und sie sitzen alle am Frühstückstisch. Dann machen sich die Kinder auf den Weg zur Schule, und wir erfahren, das diese um 8.00 Uhr beginnt. Ganz toll fand mein Sohn das Bild vom Kindergarten, in den der Vater seine Tochter um 8.15 Uhr bringt.

Etwas ertappt fühlte ich mich, als meine Tochter beim nächsten Bild auf die Mutter am Computer zeigte und sagte: „Da, Mama!“, *ggg*. Wenn alle Kinder aus dem Haus sind sitzt die Mutter um 9.00 Uhr mit einer Tasse Kaffee am Computer. Der Vater in diesem Buch geht zuletzt zur Arbeit. Um Viertel vor 10 Uhr erscheint er erst auf der Baustelle mit den Plänen für ein Haus.

Das eines der Kinder in der Schule beim Sport um 11 Uhr zum Schwimmen geht, das erfahren wir auf der nächsten Seite. Und die Mutter hat am Computer die Zeit vergessen und rennt um Viertel vor 12 Uhr schnell auf den Markt um einzukaufen. Um halb 1 Uhr ist die Schule dann aus und wir sehen die Kinder aus dem Klassenzimmer kommen. Und pünktlich um 1 Uhr gibt es dann Mittagessen. Die Mutter hat Spaghetti mit Tomatensoße gekocht, auch ein Lieblingsgericht meiner Kinder (und auch meines Mannes).

Um Viertel nach 3 Uhr fährt eines der Kinder, Sophie, mit Hase Felix zum Reiterhof. Wir sehen wie sie ihr Pferd striegelt, denn um 4 Uhr beginnt die Reitstunde. Und um Viertel nach 6 kommt der Papa der Familie dann endlich nach Hause. Das Abendessen wird leider nicht mehr gezeigt, dafür aber die Mama, wie sie den Kindern und dem Hasen eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest. Und genau wie bei uns ist auch dort um 8.00 Uhr die Zeit zum Schlafen gekommen.


Mir gefällt dieses Buch sehr gut, vor allem die Darstellung eines Tagesablaufes mit den dazugehörigen Uhrzeiten. So können die Kinder den normalen Tagesablauf mit der Uhrzeit in Verbindung bringen, vor allem wenn man dazu noch den eigenen Tagesablauf mit ins Spiel bringt. Im Buch wird ja kein Abendessen gezeigt, und so füge ich immer beim Vorlesen noch unser Abendessen mit hinein. Wir drehen die Uhr beim Ansehen natürlich immer so, das sie die gerade genannte Uhrzeit zeigt. Und dann drehen wir sie so, wann wir die genannten Sachen im Tagesablauf erledigen. So essen wir schon um 12.00 Uhr, weil mein Sohn um 13.00 Uhr in den Kindergarten muss. Die Uhrzeit für seinen Kindergarten weiß er schon recht gut, nur manchmal muss er noch fragen.


Das Bilderbuch ist wirklich ansprechend illustriert und die Texte sind gut zu lesen und kindgerecht geschrieben. Es wird alles sehr schön erklärt, auch wenn es teilweise noch etwas schwer für meinen Sohn ist. Die Sache mit den Viertel, Halben und Dreiviertelstunden wird er auch noch begreifen. Doch wir wollen es auch langsam angehen, er soll ja auch Spaß an der Sache haben und sich nicht gedrängt fühlen. Außerdem ist er ja auch erst 4 Jahre alt, und die Empfehlung ist ab 5 Jahre. Nett finde ich es auch, das der Hase Felix die Kinder durch das ganze Buch hindurch begleitet. Sicherlich auch ein schönes Buch für kleine Felix Fans. Ich habe es auch noch mal bestellt, um es der Tochter meiner Freundin zu schenken.


Mein Fazit:
Ich kann dieses schöne Bilderbuch nur jedem weiterempfehlen, und das nicht nur für kleine Felix Fans. Es ist sehr gut geschrieben und illustriert, und hilft wirklich, den Kindern die Geheimnisse der Uhr näher zu bringen. Deshalb von mir auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Vielleicht ja noch ein passendes Geschenk für Weihnachten oder Nikolauf?


Gruss von Eurer BigManu

18 Bewertungen