Erfahrungsbericht von Thalaia
Vorsicht schwarzer Humor : John De Lancie - Ich, Q (Star Trek)
Pro:
Spannende Story mit effektvollen sarkastischen Spitzen
Kontra:
Für manch einen Wohl zu viel des schwarzen Humors
Empfehlung:
Nein
Vorsicht schwarzer Humor : John De Lancie – Ich, Q (Star Trek)
Wer kennt nicht Q, das allwissende, scheinbar allmächtige Wesen aus dem Q-Kontinuum, der nicht nur Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise regelmäßig an den Rande eines Nervenzusammenbruchs manövriert.
Q ist arrogant, selbstgefällig und er hält die Menschen wohl mehr für ein nettes kleines dümmliches Spielzeug („Ich muss sagen, dass ich die Menschen recht faszinierend finde. Gelegentlich neige ich dazu, die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen und sogar ihre Redewendungen und Metaphern zu verwenden [...]. Man hätte meinen sollen, dass es mir gelingen würde, sie auf ein höheres Niveau zu bringen; stattdessen haben sie mich herabgezogen. Wie jämmerlich.“) Den Androiden Data bezeichnet er als Taschenrechner und auch sonst ist er rundherum von sich eingenommen. Wie es aus jeder Zeile des aus der Ich-Perspektive geschriebenen Buches tropft.
Doch einiges Tages geschieht ein Unglück, gerade angeln er, seine Frau Lady Q und sein Sohn q auf dem Grund eines Ozeans, als die beiden durch einen Spalt in die Tiefe gezogen werden und nur Q zurückbleibt. Als schließlich auch Picard und Data auftauchen, welche ebenfalls zum Angeln, allerdings auf dem Holodeck der Enterprise waren. Auch sie wurden an diesen Ort gezogen und beide bieten sofort ihre Hilfe an, als sie von Q’s vorhaben seine Frau und seinen Sohn zu retten hören.
Die drei beginnen den Spalt hinunter zu klettern. Allen voran Data, der Tritt- und Festhaltmöglichkeiten aus dem glatten Fels herausschlägt, denn Q’s allmächtige Kräfte versagen, kurz nachdem er den Spalt hinabgeklettert ist.
Am Grund angekommen erwartet die drei so unterschiedlichen Wesen ein Abenteuer das sie niemals erwartet hatten. Wobei sich Q allerdings stets als der Überlegende aufspielt.
Dies ist genau der Q wie wir ihn kennen und lieben, die deutsche Betitelung kommt nicht wirklich an die des Originals heran. Kann man aus „I, Q“ doch eine gewisse Doppeldeutigkeit herauslesen.
Das Buch an sich steht an Spannung und Wortwitz nicht nach, was vor allem aus der Darstellungsweise Q’s resultiert. Auch wenn wir es mit einem Allwissenden Erzähler zu tun hätten wäre die Geschichte selbst spannend und interessant, jedoch gibt die Autobiographische Darstellungsweise der Geschichte den letzen „Kick“.
Egal wie sehr Q auch in der Klemme steckt, Schuld sind sowieso immer Picard und sein Taschenrechner Data, die ihm aber insgeheim viel von seiner Angst zu versagen nehmen, schließlich müssen die zwei immer ohne seine Kräfte auskommen.
Die Texte und Kommentare enthalten mehr als eine Prise schwarzen Humors, der insbesondere in Q’s Vorwort hervorsticht. Als Beispiel sei hier eine Aussage von vielen benannt:
„Häufig kommen sie (Anmerkung: die Menschen) nicht einmal mit ihrer eigenen Technik zurecht. Das erwies sich vor allem im zwanzigsten Jahrhundert als ein Problem, als sie die Atombombe entwickelten und so dumm waren, sie tatsächlich explodieren zu lassen. Sie erfanden den Videorekorder – und konnten ihn nicht programmieren. In zahllosen Wohnzimmern auf der Erde blinkten die Ziffern „12:00“ und verspotteten den angeblich „technischen Fortschritt.““
(Seite 23 unten - 22 oben, wer es nachprüfen will)
Der gesamte Text strotzt wie gesagt nur von solchen Sticheleien, wobei die Story nicht zu kurz kommt. Allein diese Kombination hebt dieses Buch von vielen ähnlichen ab.
Auf dem Einband selbst ist Q dargestellt, der eine Glasflasche mit einer Galaxie im Inneren hält. Über ihm steht in großen Lettern „Star Trek – The Next Generation“ und unter Q der Titel des Buches „Ich, Q“
Das Buch von den Autoren John De Lancie und Peter David ist im Heyne Verlag unter dem Titel Ich, Q erschienen und kostet € 6,95 und umfasst 280 Seiten. Die ISBN Nummer lautet 3-453-17937-4.
Von dem großen Schriftzug „Star Trek“ sollten sich insbesondere nicht „Trekkies“ nicht abschrecken lassen. Es sind kaum bis gar keine Vorkenntnisse notwendig um mit dem schwarzen Humor des Autors zu recht zu kommen. Allerdings sollte ein jeder schon ein gewisses Verständnis für diese Art von Humor mitbringen, die bitterböse Art ist nun wirklich nicht für jeden etwas.
Wer allerdings an dieser Hürde nicht scheitert wird sich eines vergnüglichen Lesespaßes nicht verwehren können.
Übrigens John De Lancie hat nicht nur das Buch geschrieben, er selbst ist auch der Darsteller von Q.
Wer kennt nicht Q, das allwissende, scheinbar allmächtige Wesen aus dem Q-Kontinuum, der nicht nur Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise regelmäßig an den Rande eines Nervenzusammenbruchs manövriert.
Q ist arrogant, selbstgefällig und er hält die Menschen wohl mehr für ein nettes kleines dümmliches Spielzeug („Ich muss sagen, dass ich die Menschen recht faszinierend finde. Gelegentlich neige ich dazu, die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen und sogar ihre Redewendungen und Metaphern zu verwenden [...]. Man hätte meinen sollen, dass es mir gelingen würde, sie auf ein höheres Niveau zu bringen; stattdessen haben sie mich herabgezogen. Wie jämmerlich.“) Den Androiden Data bezeichnet er als Taschenrechner und auch sonst ist er rundherum von sich eingenommen. Wie es aus jeder Zeile des aus der Ich-Perspektive geschriebenen Buches tropft.
Doch einiges Tages geschieht ein Unglück, gerade angeln er, seine Frau Lady Q und sein Sohn q auf dem Grund eines Ozeans, als die beiden durch einen Spalt in die Tiefe gezogen werden und nur Q zurückbleibt. Als schließlich auch Picard und Data auftauchen, welche ebenfalls zum Angeln, allerdings auf dem Holodeck der Enterprise waren. Auch sie wurden an diesen Ort gezogen und beide bieten sofort ihre Hilfe an, als sie von Q’s vorhaben seine Frau und seinen Sohn zu retten hören.
Die drei beginnen den Spalt hinunter zu klettern. Allen voran Data, der Tritt- und Festhaltmöglichkeiten aus dem glatten Fels herausschlägt, denn Q’s allmächtige Kräfte versagen, kurz nachdem er den Spalt hinabgeklettert ist.
Am Grund angekommen erwartet die drei so unterschiedlichen Wesen ein Abenteuer das sie niemals erwartet hatten. Wobei sich Q allerdings stets als der Überlegende aufspielt.
Dies ist genau der Q wie wir ihn kennen und lieben, die deutsche Betitelung kommt nicht wirklich an die des Originals heran. Kann man aus „I, Q“ doch eine gewisse Doppeldeutigkeit herauslesen.
Das Buch an sich steht an Spannung und Wortwitz nicht nach, was vor allem aus der Darstellungsweise Q’s resultiert. Auch wenn wir es mit einem Allwissenden Erzähler zu tun hätten wäre die Geschichte selbst spannend und interessant, jedoch gibt die Autobiographische Darstellungsweise der Geschichte den letzen „Kick“.
Egal wie sehr Q auch in der Klemme steckt, Schuld sind sowieso immer Picard und sein Taschenrechner Data, die ihm aber insgeheim viel von seiner Angst zu versagen nehmen, schließlich müssen die zwei immer ohne seine Kräfte auskommen.
Die Texte und Kommentare enthalten mehr als eine Prise schwarzen Humors, der insbesondere in Q’s Vorwort hervorsticht. Als Beispiel sei hier eine Aussage von vielen benannt:
„Häufig kommen sie (Anmerkung: die Menschen) nicht einmal mit ihrer eigenen Technik zurecht. Das erwies sich vor allem im zwanzigsten Jahrhundert als ein Problem, als sie die Atombombe entwickelten und so dumm waren, sie tatsächlich explodieren zu lassen. Sie erfanden den Videorekorder – und konnten ihn nicht programmieren. In zahllosen Wohnzimmern auf der Erde blinkten die Ziffern „12:00“ und verspotteten den angeblich „technischen Fortschritt.““
(Seite 23 unten - 22 oben, wer es nachprüfen will)
Der gesamte Text strotzt wie gesagt nur von solchen Sticheleien, wobei die Story nicht zu kurz kommt. Allein diese Kombination hebt dieses Buch von vielen ähnlichen ab.
Auf dem Einband selbst ist Q dargestellt, der eine Glasflasche mit einer Galaxie im Inneren hält. Über ihm steht in großen Lettern „Star Trek – The Next Generation“ und unter Q der Titel des Buches „Ich, Q“
Das Buch von den Autoren John De Lancie und Peter David ist im Heyne Verlag unter dem Titel Ich, Q erschienen und kostet € 6,95 und umfasst 280 Seiten. Die ISBN Nummer lautet 3-453-17937-4.
Von dem großen Schriftzug „Star Trek“ sollten sich insbesondere nicht „Trekkies“ nicht abschrecken lassen. Es sind kaum bis gar keine Vorkenntnisse notwendig um mit dem schwarzen Humor des Autors zu recht zu kommen. Allerdings sollte ein jeder schon ein gewisses Verständnis für diese Art von Humor mitbringen, die bitterböse Art ist nun wirklich nicht für jeden etwas.
Wer allerdings an dieser Hürde nicht scheitert wird sich eines vergnüglichen Lesespaßes nicht verwehren können.
Übrigens John De Lancie hat nicht nur das Buch geschrieben, er selbst ist auch der Darsteller von Q.
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