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Erfahrungsbericht von bettybo

Nicht ohne meine Tochter von Betty Mahmoody

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich einmal eine Meinung über eines meiner Lieblingsbücher schreiben, nähmlich die Geschichte der Betty Mahmoody \"Nicht ohne meine Tochter\".

Betty Mahmoody, verheiratet mit dem iranischen Arzt Dr. Moody Mahmoody lebt ruhig und zufrieden mit Ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Mahtab in einem kleinen Ort in Michigan. Immer wieder drängt Ihr Ehemann sie dazu, seine Familie in Teheran zu besuchen, welche er 10 Jahre nicht gesehen hat. Betty hat große Angst davor in den Iran zu fahren, lässt sich jedoch von Ihrem Ehemann nach vielem Hin und Her zu einem 14tägigen Urlaub überreden.

Schon auf dem Hinflug plagen die junge Frau düstere Vorahnungen. In Teheran angekommen wird die Familie mit großem Hallo von einer großen Scharr Familienangehöriger Ihres Mannes abgeholt, allen voran Moodys fanatischer Schwester Ameh Bozorg. Schnell wird Betty klar, daß die Familie sie niemals akzeptieren würde, da sie Amerikanerin ist. Hass und Misstrauen schlagen Ihr von der erste Stunde an entgegen.

Ihre einzige Hoffnung ist, daß der 14tägige Urlaub so schnell wie möglich zu Ende geht. Und jetzt zeigt der Ehemann sein wahres Gesicht. Schon lange hatte er vorausgeplant, Betty und seine Tochter in den Iran zu locken, denn hier gilt Ihr amerikanischer Pass nicht mehr. Durch die Heirat hat sie im Iran automatisch die iranische Staatsangehörigkeit und Sie und Ihre Tochter sind der Gewalt Ihres Mannes und dessen fanatischer Familie voll und ganz ausgeliefert.

Brutalitäten und Erniedrigungen machen das tägliche Leben zur Qual und Ihre einzige Hoffnung ist in dieser ersten schweren Zeit Ihr Glaube und die Hoffnung, irgendwie wieder nach Hause zu kommen.
Auch Mahtab muss zunehmend unter der Brutalität Ihres Vaters leiden. Das tägliche Leben wird immer mehr zur Qual und Betty wird klar, daß sie handeln muss.

Sie passt sich nach Aussen hin dem iranischem Leben an, geht in die Koranschule, studiert die Relegion und gibt Ihrem Mann zu verstehen, in Zukunft wieder ein normales Familienleben führen zu wollen.
Die Täuschung gelingt und die Schlingen des Ehemannes lockern sich immer mehr. Betty hat immer mehr Freiheiten, sie kennt sich in Teheran immer besser aus und gewinnt einige gute Freunde, die Ihre Situation verstehen und Ihr helfen wollen.

Nach 18 Monaten des Hoffens und Bangens und der List ist es dann soweit. Ein guter Freund von Betty, ein iranischer Geschäftsmann, organisiert eine abenteuerliche Flucht in die Türkei.
Eine Tage andauernde Odysse beginnt, welche mit einem nächtlichen Ritt zu Pferde über die Berge in die Freiheit endet.

Betty Mahmoody beschreibt in Ihrem Buch nicht nur die Situationen der Frauen im Iran, nein sie versucht auch all das Leid zu bewältigen, daß versucht hat, Ihr Leben und das Leben Ihrer Tocher zu zerstören.

Ein großartig geschrieber Roman, der nichts verschönt und nichts unausgesprochen lässt von einer Frau, welcher mein ganzer Respekt gilt.
















----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-25 15:32:49 mit dem Titel Leuchtende Sterne über dem Meer von Reinhard Scheiblich

Von Leuchttürmen geht für viele Menschen eine besondere Faszination aus. eigentlich sind sie nur Navigationshilfen für die Schifffahrt - symbolisieren aber auch Fernweh, Freiheit, Sicherheit und Beständigkeit. Dieser Faszination ist auch Reinhard Scheiblich erlegen, der in seinem jüngst erschienenen Sachbuch mit dem Titel \"Sterne unter den Wolken\" Geschichte und Geschichten von deutschen Leuchttürmen erzählt.

Er thematisiert aber nicht nur die Bauwerke, sondern erzählt auch vo allem von Menschen, die die Leuchttürme bauten oder deren Technik entwickelten.
Persönlichkeiten, die das deutsche Seezeichenwesen geprägt und vielfach revolutioniert haben, werden porträtiert - so beispielsweise der aus Wremen im Land Wursten stammende Johann Georg Repsold, der vor fast 100 Jahren in Cuxhaven das erste moderne Leuchtfeuer an der deutschen Nordseeküste installierte und auch dem Neuwerker Turm zum Leuchtfeuer verhalf.
Oder Walter Körte, der mit dem Bau des \"deutschen Leuchtturms\" auf Helgoland 1902 eines der bis dahin hellsten Leuchtfeuer überhaupt installierte.
Auch bekannte Leuchttürme werden eingehend vorgestellt - etwa jener von Westerhever auf der Halbinsel Eiderstedt. Der ist vor allem wegen seiner wohl einmaligen Silhouette bekannt und ziert auch den Umschlag des Buches.
Unzählige Male fand der Turm Eingang in Werbeprospekte und Fernsehspots.Zu den Leuchtfeuern zählen gemeinhin auch Feuerschiffe, die heute bis auf ein einziges, unbemanntes allesamt eingezogen worden sind.
Der Autor lässt die Zeit der schwimmenden Leuchttürme noch einmal wieder aufleben, deren Sationsnamen - erinnert sei hier nur an Elbe 1 - noch immer ein Begriff sind.

Das Buch wirkt vor allem durch die zahlreichen Abbildungen. Für einen Großteil der aktuellen Aufnahmen ist er auch selber verantwortlich - ist er doch auch noch gelernter Fotograf.

\"Sterne unter den Wolken\" ist kein Buch für Seezeichenexperten, die ausschließlich technische Daten, wie Nenntragweite und Feuerhöhe erfahren möchten. Denn es geht um die Geschichten hinter der Geschichte der leuchtenden Türme, die für jeden Interessierten anschaulich erzählt werden - ein bunter Streifzug durch die Entwicklung der Leuchtfeuer an Deutschlands Küsten.
Und wer doch willen will, wie hoch welcher Turm ist, findet diese Informationen dann im Anhang.

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