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Erfahrungsbericht von Ostfriese

Der Schattenesser - Kai Meyer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Erst einmal möchte ich etwas zu der Geschichte sagen:

Prag im Jahre 1620: Das Heer der katholischen Liga hält die Stadt besetzt. Raub und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Ganz Böhmen ist verwüstet. Durch diese apokalyptische Landschaft zieht eine viel größere Gefahr – ein geisterhafter Mörder, der den Menschen ihre Schatten stiehlt.
Die junge Sarai wird zum Ziel seiner Wut, als sie dem rätselhaften Tod ihres Vaters nachspürt. Eine aufregende Jagd durch das historische Prag beginnt. Aus finsteren Gassen und Hinterhöfen treten bizarre Gestalten ans Licht. Sarai trifft Kaspar, die lebende Kanonenkugel, und den unsterblichen Leander Nadeltanz, den Herrn des Schattentheaters. Der Golem, die sagenhafte Lehmgestalt des Rabbi Löw, erwacht in seinem lichten Grab. Ein verrückter Papiermacher schafft Knochenfrauen aus Pappmaché, und durch die Ruinen Böhmens reitet die mystische Baba Jaga in ihrem Hexenhaus auf Hühnerbeinen.
Doch als Sarai die Wahrheit über den Schattenesser erfährt, begreift sie, dass ihr der wahre Blick in den Abgrund von Wahn und Wirklichkeit, von Liebe und Vernichtung noch bevorsteht.

So fabulieren wie Kai Meyer kann in Deutschland kaum ein anderer .

Das Buch fesselt einen von der ersten Seite an, und es gibt keine Stelle in dem Schauerroman, die nicht vor Spannung knistert.

Kai Meyer beweist immer wieder, dass er ein Meister des magischen Realismus ist!


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-17 17:28:16 mit dem Titel Loreley - Kai Meyer

Die Geschichte spielt 1320. Zwei Mädchen wachsen in einer Burg am Rheinufer zu jungen Frauen heran. Die burschikose Ailis geht beim Burgschmied in die Lehre, Fee ist die verwöhnte Nichte des Grafen. Von Kind an sind die beiden unzertrennlich – bis Ailis das schreckliche Geheimnis der Grafenfamilie entdeckt. Auf einer Klippe, hoch über dem Rhein, hält Grad Wilhelm ein kleines Mädchen in einem vergitterten Felsschacht gefangen. Ailis gerät in den Bann des sonderbaren Kindes. Fasziniert lässt sie sich von den magischen Gesängen der Kleinen betören, verliert darüber ihre Familie und ihre Freunde. Doch schließlich ist es Fee, die das Kind befreit – und dadurch unsagbaren Schrecken heraufbeschwört. Denn im Körper des Mädchens lauert eine Kreatur so alt wie die Welt, die nur darauf wartet, Verdammnis über das Land am Rhein zu bringen. Mit Hilfe eines Trupps skurriler Spielleute stellt Ailis sich zum Kampf gegen das furchtbare Wesen – und gegen ihre Freundin Fee, die dem Geist des Loreleyfelsens längst verfallen ist...

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es war nicht das erste Buch, was ich von diesem Autor las und sicher auch nicht das Letzte. Ich finde es fabelhaft, wie Kai Meyer belegbare Geschehnisse mit einer Art Schauermärchen verbindet.

Dieses Buch ist jede bedruckte Seite wert, es hält einen fest, lässt einen nicht mehr los. An muss einfach wissen, wie es weitergeht.

Kai Meyer beweist immer wieder, dass er ein Meister des magischen Realismus ist!

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