Erfahrungsbericht von meridian_star
Einfühlsam und spannend
Pro:
spannende, seltene Thematik
Kontra:
siehe oben
Empfehlung:
Nein
\"Das Lazarus Kind\" (Mawson, Robert)
Der Autor:
Robert Mawson wurde 1956 in London geboren. Er war jahrelang Pilot und arbeitet jetzt hauptsächlich als Journalist und Copywriter. The Lazarus Child (so der Originaltitel) ist sein zweiter Roman.
Das Buch:
Ich habe das Buch bei Barnes & Noble gekauft, der Verlag ist Bantam Books. Die Beschreibung bezieht sich also auch auf diese Ausgabe.
Es hat 303 Seiten und der gelb-grünen Umschlag (mit einem Kindergesicht darauf als Hintergrund)zeigt zwei Hand in Hand laufende Kinder.
Der Inhalt:
In der Familie Heywood gibt es Probleme, die Eltern sind vorübergehend getrennt. Nicht Vater Jack fährt die Kinder in die Schule, sondern sein Sohn Ben soll die kleine Schwester Frankie und ihre Freundin deshalb zur Schule begleiten. Da er ihnen voraus ist, um Süßigkeiten zu kaufen, kann er einen tragischen Unfall nicht verhindern.
Frankie wird schwer verletzt, ihre Freundin Isabelle verunglückt tödlich.
In der darauffolgenden Zeit gelingt es, ihren Zustand zu stabilisieren, doch sie liegt in ein tiefes Koma versunken, in dem niemand sie erreichen kann. Auch Ben hat schwere Verletzungen erlitten - allerdings psychologischer Art. Sein Haar färbt sich plötzlich weiß und er zieht
sich immer mehr zurück, glaubt er doch, am Tod seiner Schwester schuld zu sein.
Elizabeth Chase ist eine brilliante Neurologin, die auf dem Gebiet des Unbewußten forscht - sie versucht, ins Koma gefallenene Patienten mit neuartigen Methoden wieder aufzuwecken.
Sie scheint die letzte Hoffnung der Heywoods zu sein, den die Ärzte in England prognostizieren, das Frankie wahrscheinlich nie wieder aufwachen wird. Um nicht beide Kinder zu verlieren (denn Ben versucht sich, umzubringen), entschließen sich Alison und Jack zum Sprung über den
großen Teich. Doch auch die Ankunft im Perlman Institute von Dr. Chase beendet die lange Zeit des Wartens noch nicht. Da einer ihrer Patienten kürzlich gestorben ist, bricht eine Welle der Empörung auf sie nieder - die Klinik soll geschlossen werden...
Mein Eindruck:
Ich habe leicht zwiespältige Gefühle dem Buch gegenüber. Einerseits ist es eine einfühlsam erzählte Geschichte, technische und medizinische Einzelheiten werden dem Leser verständlich erklärt. Andererseits wagt sich Mawson in seiner Beschreibung des Unbewußten in unbekanntes
Land, manchmal schon etwas bizarr, aber das ist wohl schriftstellerische Freiheit. Das Ende ähnelt ein bißchen einem Kriminalroman, ist aber extrem spannend.
Die Hauptpersonen sind detailgetreu gezeichnet. Elizabeth erscheint mir allerdings leicht überspitzt in ihrer Funktion als ehrgeizige Forscherin und moralisch immer richtig handelnde Person. Werte werden hoch gestuft, Großmutter und Jack Heywood geben der Familie zuliebe alles auf.
Natürlich ist eine solche Situation außergewöhnlich und eine der schwierigsten überhaupt - ein Kind zu betreuen, das weder lebendig noch tot ist. Alison und Jack meistern diese Situation bravourös und finden wieder zueinander. Was der Schriftsteller damit sagen will ist sehr schön
herübergebracht - deswegen ist das Lazaruskind meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Buch.
Der Autor:
Robert Mawson wurde 1956 in London geboren. Er war jahrelang Pilot und arbeitet jetzt hauptsächlich als Journalist und Copywriter. The Lazarus Child (so der Originaltitel) ist sein zweiter Roman.
Das Buch:
Ich habe das Buch bei Barnes & Noble gekauft, der Verlag ist Bantam Books. Die Beschreibung bezieht sich also auch auf diese Ausgabe.
Es hat 303 Seiten und der gelb-grünen Umschlag (mit einem Kindergesicht darauf als Hintergrund)zeigt zwei Hand in Hand laufende Kinder.
Der Inhalt:
In der Familie Heywood gibt es Probleme, die Eltern sind vorübergehend getrennt. Nicht Vater Jack fährt die Kinder in die Schule, sondern sein Sohn Ben soll die kleine Schwester Frankie und ihre Freundin deshalb zur Schule begleiten. Da er ihnen voraus ist, um Süßigkeiten zu kaufen, kann er einen tragischen Unfall nicht verhindern.
Frankie wird schwer verletzt, ihre Freundin Isabelle verunglückt tödlich.
In der darauffolgenden Zeit gelingt es, ihren Zustand zu stabilisieren, doch sie liegt in ein tiefes Koma versunken, in dem niemand sie erreichen kann. Auch Ben hat schwere Verletzungen erlitten - allerdings psychologischer Art. Sein Haar färbt sich plötzlich weiß und er zieht
sich immer mehr zurück, glaubt er doch, am Tod seiner Schwester schuld zu sein.
Elizabeth Chase ist eine brilliante Neurologin, die auf dem Gebiet des Unbewußten forscht - sie versucht, ins Koma gefallenene Patienten mit neuartigen Methoden wieder aufzuwecken.
Sie scheint die letzte Hoffnung der Heywoods zu sein, den die Ärzte in England prognostizieren, das Frankie wahrscheinlich nie wieder aufwachen wird. Um nicht beide Kinder zu verlieren (denn Ben versucht sich, umzubringen), entschließen sich Alison und Jack zum Sprung über den
großen Teich. Doch auch die Ankunft im Perlman Institute von Dr. Chase beendet die lange Zeit des Wartens noch nicht. Da einer ihrer Patienten kürzlich gestorben ist, bricht eine Welle der Empörung auf sie nieder - die Klinik soll geschlossen werden...
Mein Eindruck:
Ich habe leicht zwiespältige Gefühle dem Buch gegenüber. Einerseits ist es eine einfühlsam erzählte Geschichte, technische und medizinische Einzelheiten werden dem Leser verständlich erklärt. Andererseits wagt sich Mawson in seiner Beschreibung des Unbewußten in unbekanntes
Land, manchmal schon etwas bizarr, aber das ist wohl schriftstellerische Freiheit. Das Ende ähnelt ein bißchen einem Kriminalroman, ist aber extrem spannend.
Die Hauptpersonen sind detailgetreu gezeichnet. Elizabeth erscheint mir allerdings leicht überspitzt in ihrer Funktion als ehrgeizige Forscherin und moralisch immer richtig handelnde Person. Werte werden hoch gestuft, Großmutter und Jack Heywood geben der Familie zuliebe alles auf.
Natürlich ist eine solche Situation außergewöhnlich und eine der schwierigsten überhaupt - ein Kind zu betreuen, das weder lebendig noch tot ist. Alison und Jack meistern diese Situation bravourös und finden wieder zueinander. Was der Schriftsteller damit sagen will ist sehr schön
herübergebracht - deswegen ist das Lazaruskind meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Buch.
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