Erfahrungsbericht von Redwing51
Wer sind die Bösen, wer die Guten? (Mario und der Zauberer/Mann Thomas)
Pro:
guter Hintergrund, leicht verständlich geschrieben (Stil), geringe Seitenanzahl
Kontra:
anfangs nicht gleich verständlich
Empfehlung:
Nein
Die Novelle Mario und der Zauberer wurde von Thomas Mann verfaßt und erschien erstmals im Jahre 1930. Hier wird eine sehr ernste, mit Schreckensbildern verbundene Geschichte erzählt, die den italienischen Faschismus als Hintergrund trägt. Ich sage schon vorab, dass man diese Novelle unbedingt mal lesen sollte, falls es wieder Schnellklicker gibt...
Kurz zu Thomas Mann
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Er wurde 1875 in Lübeck geboren und ging 1893 nach München, wo er eine Ausbildung als Versicherungsfachmann genoß. Mann war ein viel reisender in seinem Leben. So verbrachte er zwei Jahre in Italien, wo seine erste Novelle „Der kleine Herr Friedemann“ entstand.
Später zog es ihn nach Tschechien und kurze Zeit danach auch in die Schweiz. Dort kam er aber mit vielen Leuten nicht zurecht, die seine Qualitäten als Autor falsch einschätzten und beurteilten und so sah er seinen nächsten Ausweg in die USA positiv entgegen.
In seiner neuen Heimat kam er bedeutend besser an und verfaßte bekannte Werke wie den Josephsroman oder „Doktor Faustus“.
Er zeichnete sich vor allem durch psychologisch, schwer verständliche Charaktere in seinen Werken aus und hatte eine Vorliebe für Gegensätze. Das sieht man auch sehr schön bei „Mario und der Zauberer“, dass er Charaktere mit den Bürgern bzw. Gesellschaft konfrontiert und dabei alles selbstverständlich, aber dennoch schaurig wirken läßt.
Starke Interessen lagen bei ihm auch in der Politik und Philosophie, nicht umsonst eiferte er stark Nietzsche und Schopenhauer nach.
1929 erhält er den Nobelpreis für Literatur und geht somit in die deutsche Geschichte ein.
1955 starb Thomas Mann in Kilchberg bei Zürich.
Die Novelle
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Wie bereits erwähnt erschien sie 1930 und ist eine Erzählung in der Ich-Perspektive. Ein Mann mit seiner Frau und seinen beiden Kindern unternehmen eine Reise nach Italien (Torre di Venere) und wollten dort schlichtweg Urlaub machen.
Schnell wird einem die Botschaft und die Haltung der Italiener gegenüber Touristen ins Gesicht gedrückt, indem die gesamte Familie aufgrund eines kleinen Krankheitsfalles der Tochter das Hotel verlassen und somit in eine nächstgelegene Unterkunft umziehen muss, was sie aber nicht tun, sondern noch einige Tage verweilen und sich mit den Verantwortlichen auf eine weitere Woche einigen.
Nach ein paar Besichtigungen im Ort fällt der Familie eine plötzlich auftretende Unruhe auf, die aber nicht sonderlich negativ erscheint. Ein Zauberer namens Cipolla kommt in die Stadt und will das Publikum mit seinen Fähigkeiten zu unterhalten, beglücken.
Weil alle Kinder und Eltern sowie Touristen des Ortes in diese Vorstellung gehen wollen, macht sich auch die vierköpfige Familie auf und möchte den Zauberer mit seinen ganzen Künsten bestaunen.
Im Saale angekommen erblicken sie einen schrecklichen Cipolla, ein Mann mit scharfem, zerrüttetem Gesicht, stechenden Augen, faltig verschlossenem Munde ... Hinzukommt seine Ernsthaftigkeit, Ablehnung alles Humoristischen, auch jene gewisse Würde und Selbstgefälligkeit des Krüppels.
Das gesamte Publikum ist geschockt nicht nur aufgrund seines Äußeren, sondern auch wegen seiner Vorstellung und Umgang mit den Personen aus dem Auditorium.
Warum jetzt Schreckensbilder? Mit seiner Optik und ständigen Schlägen mit der Reitpeitsche versetzt er die Kinder in Angst und erweckt nicht viel positives Ansehen.
Er versucht sich und wirkt als selbstherrlich und wunderbar sowie allmächtig mit seinen Rechenspielen und psychologischen Tricks.
Das zieht sich durch die komplette Vorstellung, welche ein tragisches Ende nimmt. Der junge Kellner Mario (ein Mann aus dem Ort) wird in eine andere Welt verzaubert und soll in Cipollas Augen seine Geliebte sein für einen kleinen Augenblick. Wider Willen wacht Mario auf und erschießt den schrecklichen Zauberer. Die Kinder schliefen bereits und wachten ebenso unverhofft wie Mario auf.
Die Novelle ist mit einer schrecklichen Katastrophe zu Ende, die die Kinder nicht so recht begreifen und auch nicht begreifen dürfen. Das Publikum stürzt sich auf den Mörder und überwältigen ihn.
Die weitere Interpretation versuche ich jetzt darzulegen.
Interpretation
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Daß Cipolla ein beeindruckender Künstler mit großen Fähigkeiten ist, bleibt unbestritten.
Seine eindrucksvolle Show und Darbietung bestätigte sich vor allem auch bei den Kindern. Nach seiner ersten Vorstellung mit Giovanetto, wo er ihn hypnotisierte und ihn sogar dazu brachte seine Zunge dem Publikum entgegenzustrecken, wie er später kaum zu glauben mochte, lachten die Kinder von Herzen und man kümmerte sich nicht weiter um Giovanotto, sondern wandte dem Künstler die komplette Aufmerksamkeit zu. (nachzulesen auf S.24).
Man war somit richtig verblüfft von seiner Vorstellung und Zauber.
Ein anderes Beispiel für seine eindrucksvolle Show bietet Seite 27.
„Das Zahlenspiel, das Cipolla nun anstellte, war ebenso einfach wie durch seine Pointe verblüffend“.
Er fuhr seine Künste fort mit weiteren Rechen- und Gesellschaftsspielen bis an den Punkt, wo es meiner Meinung nach, kritisch und ernst wurde. Das gibt eigentlich schon Aufschluß über ein vorgezeichnetes Ende.
Cipolla begann mit der Hypnose der Frau Angiolieri, eine Dame mit hohem Ansehen und politischer Macht. Er läßt die Beziehung von Angiolieri mit Eleonora Duse auffliegen und greift somit ins Privatleben von ihr ein. Hierbei ist eine Steigerung zu seinen vorherigen Hypnosen und Spielchen, die aber als lustig und als Unterhaltung verstanden wurden.
Auf Seite 41 erkennt man die bevorstehende Katastrophe besser, wo gesagt wird: „Man möchte wissen, wie ein Abend sich fortsetzen wird, der so begonnen hat ..., dass er einen Sack keineswegs geleert haben und eine Steigerung der Effekte zu erwarten sei“.
Ein weiterer Anhaltspunkt: „Die Atmosphäre schien geladen“.
Das gesamte Publikum wird in Cipollas Bann gezogen und wissen nicht mehr recht, wem sie eigentlich unterliegen. Einem Mann, der den Faschismus unterstützt und dafür auch noch gerade steht. Wie einfach ein so großes Publikum zu überzeugen ist und wie einfach vor allem politische Gedanken und Hintergründe durchzusetzen sind, zeigt dieses Buch.
Mann deutet diese faschistische Grundhaltung der unfreundlichen Italiener in ihrem Verhalten an, ohne dabei direkt zu werden oder Namen als Vergleiche dienen zu lassen.
Fremdenhaß und übersteigerter Nationalismus zu dieser Zeit sind Ausdruck für die komplette Geschichte. Gewalt wird mit Spielchen gleichgesetzt und das zeigt die eigentliche Macht der Italiener, die es immer wieder verstehen Leute mit Einfachheit zu überzeugen und Probleme andeuten, die niemand erkennt.
Herrschaft, Macht, vielleicht sogar ein gewisses maß an Führerschaft verkörpert Cipolla in sich und somit für das gesamte Regime. Gierig nach mehr und dafür unschuldige Bürger zu quälen ist das bezeichnende Merkmal dieser Zeit. Alles das wird in so einem kleinen Büchlein aufgezeigt, welches für mich einfach nur genial geschrieben wurde und wieder mal zum Nachdenken des zu erfassenden Hintergrundes anregt.
Zu guter letzt noch eine kleine Interpretation des Endes. Nachdem Mario nun in Hypnose versetzt wurde und auch der Macht des Zaubers unterliegt bzw. dem Willen und den Entscheidungen nachgeben muss, nimmt die Tragödie seinen Lauf.
Er erschießt ihn, weil er sich bedroht und in seinem Individuum gestört fühlte. Mario wollte einfach nur er selber sein und war auch sonst ein ruhiger, besonnener und höflicher Zeitgenosse.
Das Ende hat somit für mich 2 Seiten. Einerseits tragisch endend mit einem Mord, anderseits scheint das Regime aufgebrochen und die ganze Vorstellung zum Glück beendet. Es soll also doch noch Menschen geben, die sich nicht fügen wollen und gegen diese Macht antreten.
Dass sich dann aber wieder alle Menschen auf den Mörder stürzen und ihn für den Bösen halten, zeigt das Unverständliche der Bürger. Sie begreifen nicht, sondern gehen nur auf die Folgen anstatt auf die Ursachen ein.
Wie die Geschichte zeigt, hat sich jedoch einiges an diesem Regime geändert und vielleicht ist der erste Moment immer der schwerste zum begreifen, deswegen gebt Zeit zum Nachdenken und nehmt sie euch vor allem.
Fazit
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Ein Buch, welches man auf jeden Fall lesen muss, welches sich einfach liest und dennoch nicht ganz leicht verständlich ist. Eine geringe Seitenanzahl, wenig Charaktere und gut verständliche Sprache bzw. Stil machen dieses Werk zu einem Klassiker.
In diesem Sinne ...
©RedWing
Kurz zu Thomas Mann
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Er wurde 1875 in Lübeck geboren und ging 1893 nach München, wo er eine Ausbildung als Versicherungsfachmann genoß. Mann war ein viel reisender in seinem Leben. So verbrachte er zwei Jahre in Italien, wo seine erste Novelle „Der kleine Herr Friedemann“ entstand.
Später zog es ihn nach Tschechien und kurze Zeit danach auch in die Schweiz. Dort kam er aber mit vielen Leuten nicht zurecht, die seine Qualitäten als Autor falsch einschätzten und beurteilten und so sah er seinen nächsten Ausweg in die USA positiv entgegen.
In seiner neuen Heimat kam er bedeutend besser an und verfaßte bekannte Werke wie den Josephsroman oder „Doktor Faustus“.
Er zeichnete sich vor allem durch psychologisch, schwer verständliche Charaktere in seinen Werken aus und hatte eine Vorliebe für Gegensätze. Das sieht man auch sehr schön bei „Mario und der Zauberer“, dass er Charaktere mit den Bürgern bzw. Gesellschaft konfrontiert und dabei alles selbstverständlich, aber dennoch schaurig wirken läßt.
Starke Interessen lagen bei ihm auch in der Politik und Philosophie, nicht umsonst eiferte er stark Nietzsche und Schopenhauer nach.
1929 erhält er den Nobelpreis für Literatur und geht somit in die deutsche Geschichte ein.
1955 starb Thomas Mann in Kilchberg bei Zürich.
Die Novelle
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Wie bereits erwähnt erschien sie 1930 und ist eine Erzählung in der Ich-Perspektive. Ein Mann mit seiner Frau und seinen beiden Kindern unternehmen eine Reise nach Italien (Torre di Venere) und wollten dort schlichtweg Urlaub machen.
Schnell wird einem die Botschaft und die Haltung der Italiener gegenüber Touristen ins Gesicht gedrückt, indem die gesamte Familie aufgrund eines kleinen Krankheitsfalles der Tochter das Hotel verlassen und somit in eine nächstgelegene Unterkunft umziehen muss, was sie aber nicht tun, sondern noch einige Tage verweilen und sich mit den Verantwortlichen auf eine weitere Woche einigen.
Nach ein paar Besichtigungen im Ort fällt der Familie eine plötzlich auftretende Unruhe auf, die aber nicht sonderlich negativ erscheint. Ein Zauberer namens Cipolla kommt in die Stadt und will das Publikum mit seinen Fähigkeiten zu unterhalten, beglücken.
Weil alle Kinder und Eltern sowie Touristen des Ortes in diese Vorstellung gehen wollen, macht sich auch die vierköpfige Familie auf und möchte den Zauberer mit seinen ganzen Künsten bestaunen.
Im Saale angekommen erblicken sie einen schrecklichen Cipolla, ein Mann mit scharfem, zerrüttetem Gesicht, stechenden Augen, faltig verschlossenem Munde ... Hinzukommt seine Ernsthaftigkeit, Ablehnung alles Humoristischen, auch jene gewisse Würde und Selbstgefälligkeit des Krüppels.
Das gesamte Publikum ist geschockt nicht nur aufgrund seines Äußeren, sondern auch wegen seiner Vorstellung und Umgang mit den Personen aus dem Auditorium.
Warum jetzt Schreckensbilder? Mit seiner Optik und ständigen Schlägen mit der Reitpeitsche versetzt er die Kinder in Angst und erweckt nicht viel positives Ansehen.
Er versucht sich und wirkt als selbstherrlich und wunderbar sowie allmächtig mit seinen Rechenspielen und psychologischen Tricks.
Das zieht sich durch die komplette Vorstellung, welche ein tragisches Ende nimmt. Der junge Kellner Mario (ein Mann aus dem Ort) wird in eine andere Welt verzaubert und soll in Cipollas Augen seine Geliebte sein für einen kleinen Augenblick. Wider Willen wacht Mario auf und erschießt den schrecklichen Zauberer. Die Kinder schliefen bereits und wachten ebenso unverhofft wie Mario auf.
Die Novelle ist mit einer schrecklichen Katastrophe zu Ende, die die Kinder nicht so recht begreifen und auch nicht begreifen dürfen. Das Publikum stürzt sich auf den Mörder und überwältigen ihn.
Die weitere Interpretation versuche ich jetzt darzulegen.
Interpretation
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Daß Cipolla ein beeindruckender Künstler mit großen Fähigkeiten ist, bleibt unbestritten.
Seine eindrucksvolle Show und Darbietung bestätigte sich vor allem auch bei den Kindern. Nach seiner ersten Vorstellung mit Giovanetto, wo er ihn hypnotisierte und ihn sogar dazu brachte seine Zunge dem Publikum entgegenzustrecken, wie er später kaum zu glauben mochte, lachten die Kinder von Herzen und man kümmerte sich nicht weiter um Giovanotto, sondern wandte dem Künstler die komplette Aufmerksamkeit zu. (nachzulesen auf S.24).
Man war somit richtig verblüfft von seiner Vorstellung und Zauber.
Ein anderes Beispiel für seine eindrucksvolle Show bietet Seite 27.
„Das Zahlenspiel, das Cipolla nun anstellte, war ebenso einfach wie durch seine Pointe verblüffend“.
Er fuhr seine Künste fort mit weiteren Rechen- und Gesellschaftsspielen bis an den Punkt, wo es meiner Meinung nach, kritisch und ernst wurde. Das gibt eigentlich schon Aufschluß über ein vorgezeichnetes Ende.
Cipolla begann mit der Hypnose der Frau Angiolieri, eine Dame mit hohem Ansehen und politischer Macht. Er läßt die Beziehung von Angiolieri mit Eleonora Duse auffliegen und greift somit ins Privatleben von ihr ein. Hierbei ist eine Steigerung zu seinen vorherigen Hypnosen und Spielchen, die aber als lustig und als Unterhaltung verstanden wurden.
Auf Seite 41 erkennt man die bevorstehende Katastrophe besser, wo gesagt wird: „Man möchte wissen, wie ein Abend sich fortsetzen wird, der so begonnen hat ..., dass er einen Sack keineswegs geleert haben und eine Steigerung der Effekte zu erwarten sei“.
Ein weiterer Anhaltspunkt: „Die Atmosphäre schien geladen“.
Das gesamte Publikum wird in Cipollas Bann gezogen und wissen nicht mehr recht, wem sie eigentlich unterliegen. Einem Mann, der den Faschismus unterstützt und dafür auch noch gerade steht. Wie einfach ein so großes Publikum zu überzeugen ist und wie einfach vor allem politische Gedanken und Hintergründe durchzusetzen sind, zeigt dieses Buch.
Mann deutet diese faschistische Grundhaltung der unfreundlichen Italiener in ihrem Verhalten an, ohne dabei direkt zu werden oder Namen als Vergleiche dienen zu lassen.
Fremdenhaß und übersteigerter Nationalismus zu dieser Zeit sind Ausdruck für die komplette Geschichte. Gewalt wird mit Spielchen gleichgesetzt und das zeigt die eigentliche Macht der Italiener, die es immer wieder verstehen Leute mit Einfachheit zu überzeugen und Probleme andeuten, die niemand erkennt.
Herrschaft, Macht, vielleicht sogar ein gewisses maß an Führerschaft verkörpert Cipolla in sich und somit für das gesamte Regime. Gierig nach mehr und dafür unschuldige Bürger zu quälen ist das bezeichnende Merkmal dieser Zeit. Alles das wird in so einem kleinen Büchlein aufgezeigt, welches für mich einfach nur genial geschrieben wurde und wieder mal zum Nachdenken des zu erfassenden Hintergrundes anregt.
Zu guter letzt noch eine kleine Interpretation des Endes. Nachdem Mario nun in Hypnose versetzt wurde und auch der Macht des Zaubers unterliegt bzw. dem Willen und den Entscheidungen nachgeben muss, nimmt die Tragödie seinen Lauf.
Er erschießt ihn, weil er sich bedroht und in seinem Individuum gestört fühlte. Mario wollte einfach nur er selber sein und war auch sonst ein ruhiger, besonnener und höflicher Zeitgenosse.
Das Ende hat somit für mich 2 Seiten. Einerseits tragisch endend mit einem Mord, anderseits scheint das Regime aufgebrochen und die ganze Vorstellung zum Glück beendet. Es soll also doch noch Menschen geben, die sich nicht fügen wollen und gegen diese Macht antreten.
Dass sich dann aber wieder alle Menschen auf den Mörder stürzen und ihn für den Bösen halten, zeigt das Unverständliche der Bürger. Sie begreifen nicht, sondern gehen nur auf die Folgen anstatt auf die Ursachen ein.
Wie die Geschichte zeigt, hat sich jedoch einiges an diesem Regime geändert und vielleicht ist der erste Moment immer der schwerste zum begreifen, deswegen gebt Zeit zum Nachdenken und nehmt sie euch vor allem.
Fazit
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Ein Buch, welches man auf jeden Fall lesen muss, welches sich einfach liest und dennoch nicht ganz leicht verständlich ist. Eine geringe Seitenanzahl, wenig Charaktere und gut verständliche Sprache bzw. Stil machen dieses Werk zu einem Klassiker.
In diesem Sinne ...
©RedWing
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