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Erfahrungsbericht von audicla

Miller, Andrew: Die Gabe des Schmerzes

Pro:

leicht zu lesen

Kontra:

kitschig, unrealistisch

Empfehlung:

Nein

Hast du bekommen, was du vom Leben wolltest?

„Hast du trotzdem bekommen, was du vom Leben wolltest? Ja. Und was wolltest du? Mich auf Erden geliebt nennen und geliebt fühlen.“ Mit diesem Zitat von Raymond Carver beginnt das Buch „die Gabe des Schmerzes“ von Andrew Miller.

Auf einem meiner Streifzüge durch die städtischen Buchläden entdeckte ich es ehemals unter den Neuerscheinungen im Taschenbuch und war von Titel und Aufmachung angezogen.

Es handelt sich hier um einen historischen Roman. Er handelt von James Dyer, der 1739 in ärmlichen Verhältnissen geboren wird. Das ungewöhnliche an diesem Kind ist: es weint nie, spricht selten und hat vor allem keinerlei Schmerzempfinden. Das prädestiniert ihn geradezu dafür als Jahrmarktsattraktion aufzutreten, auch wenn die Zuschauer der Echtheit der Darbietung meistens keinen Glauben schenken. James wird hier aufs übelste traktiert, ohne einen Laut von sich zu geben.

Später bringt er es immerhin zum Wunderarzt, der schließlich soviel Ruhm erlangt, dass er an den kaiserlichen Hof von St. Petersburg gerufen wird, um die derzeitige Kaiserin zum impfen.

Auf seiner Reise durch Russland begegnet James einer ganz besonderen Frau. Erst dort wird ihm bewusst, was Gefühle sind und ihm wird klar, dass er zuvor nie welche empfunden hat.

Das Buch beginnt 1772 und schildert, wie einige Ärzte den Leichnam James obduzieren, um herauszufinden, worin seine ungewöhnliche Unempfindsamkeit begründet lag. Auch das Jahr 1771 wird erwähnt, in dem James sein letztes Jahr – wieder zurück in England – in ziemlicher Einsamkeit fristet.

Erst dann beginnt die chronologische Erzählung seines Lebens. Grundstein von James´ Leben ist eine Vergewaltigung der Mutter. Damit fängt es an. Am Ende steht, wie schon erwähnt, kein happy end, sondern eine Beerdigung.

Der Titel und die Story als solche geben viel her und auf den Klappentexten ist das Buch auch hochgelobt. Trotzdem war ich nicht so begeistert davon. Was den historischen Teil anbelangt, gibt es weitaus bessere und lesenswertere historische Romane. Man erfährt wenig über die Zeit, in der das Buch spielt, was über die Story als solche hinausgeht.
Die Gefühllosigkeit des Protagonisten war für mich auch beim Lesen des Buches wiederzufinden. Es fehlte der Reiz dem Erzähler zu folgen, da viele Passagen verwirrend in Nebel getaucht wirkten und sich mir oft der Sinn des Ganzen nicht erschloss. So gelang es mir letztlich nicht, wirklich herauszufinden, was der Autor mit seinem Buch aussagen will. Dies kann zwar auch bei mir liegen, ich vermute jedoch, dass es vielen Lesern mit dem Buch so ergehen wird.

Es ist wahrscheinlich auch nicht so aussagekräftig, dass es viele Spuren beim Leser hinterlässt, was ich bei dem Thema erwartet hätte. So blieb das Buch für mich nur eines unter vielen, die man liest und später wieder weitestgehend vergisst.

Dies soll niemanden abhalten, das Buch dennoch einmal selbst zu lesen, begründet aber meine relativ schlechte Benotung.

Das Buch gibt es als Taschenbuch bei rororo unter der ISBN-Nr. 3-499-22485-2, es kostete ehemals 16,90 DM.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-22 13:53:38 mit dem Titel McEwan, Ian: Liebeswahn

Analyse eines Psychopathen

Joe sitzt mit seiner Frau Clarissa im lichten Sonnenschein unter einer alten Eiche beim Picknick. Gerade greift er zu einer Flasche 1987er Daumas Gassac, um sie zu öffnen, als er einen Mann schreien hört.
So beginnt der Roman „Liebeswahn“ von Ian McEwan mit einer Tragödie. Ein riesiger heliumgefüllter Ballon droht vom Himmel zu stürzen. Im Korb des Ballons befinden sich ein Mann und ein Kind. Joe läuft gemeinsam mit einigen anderen zu Hilfe, um das sich androhende Unglück zu verhindern. Doch die Hilfe kommt zu spät und die Helfenden sind zum Teil sogar mit daran Schuld, dass das Unglück ein tödliches Ende nimmt.

Jed Parry ist einer der anderen, der versucht hatte zu helfen, ohne Erfolg.

Doch folgenlos bleibt die Begegnung von Joe mit Jed Parry nicht. Nach dem Ereignis sind alle schockiert. Jed Parry sieht Joe mit schmerzhaften fragendem Blick an, so dass Joe sich ihm zuwendet, weil er meint, er stünde unter Schock. Doch Jed deutet Joe´s Gesten anders. Er empfindet sie als offensichtlichen Liebesbeweis und entwickelt in der Folge einen regelrechten Liebeswahn, mit dem er Joe verfolgt.

Joe´s Leben war bis dahin recht normal verlaufen. Er führte eine glückliche Ehe mit Clarissa. Beide sind akademisch gebildet, er schreibt gerade an einer wissenschaftlichen Abhandlung.

Jed´s Liebeswahn jedoch bringt beider Leben komplett durcheinander. Mit Telefonterror, stundenlangem Ausharren vor der Haustür, ungezählten Briefen und in der Folge noch weitaus schlimmerem (was hier nicht verraten wird) terrorisiert er Joe nun mit seiner Liebe.

Joe fällt es schwer, Clarissa zu beweisen, dass er Jed hierfür keinerlei Anhaltspunkt gegeben hat. Sie kann einfach nicht glauben, dass jemand aus heiterem Himmel solcherlei Gefühle entwickelt und sich so engagiert.

Das alles bringt die bislang harmonische Beziehung von Clarissa und Joe ins Wanken. Auch beruflich wird es für Joe immer schwieriger – unter diesem Druck stehend – gute Arbeit zu leisten. Nicht einmal die Polizei glaubt ihm, als er sich schließlich entscheidet sie einzuschalten.


Mein Eindruck:

Die Idee ist ziemlich genial. Nicht nur der Liebeswahn als solcher, den es ja in der Psychologie neben dem Eifersuchtswahn tatsächlich gibt. Auch diesen Wahn auf einer homosexuellen Ebene spielen zu lassen, fand ich sehr einfallsreich – einfach mal was anderes als z. B. die typische „verhängnisvolle Affäre“. Genial ist auch, dass Joe wirklich absolut nichts dafür kann. Dass er in keiner Richtung irgendwelche Signale ausgesendet hat, die diese Gefühle provoziert haben könnten. Tatsächlich gibt es solche Geschichten ja auch. Es ist auch spannend, wie schwer es für Joe – gerade als Mann – ist, sich Glauben zu verschaffen. Selbst seine eigene Frau kann nicht glauben, dass er nichts dafür kann.

Leider hat das Buch aber auch einige Schwächen. So bricht der Spannungsbogen immer wieder ab, weil zu viele andere Themen zu stark vertieft werden. Einschübe eher akademischer Art stören beim Lesen eher, weil sie zu weitgehend sind und für die meisten Leser nicht von so starkem Interesse.
Insofern kann man das Buch nicht als Psychothriller bezeichnen. Tatsächlich eher als eine Analyse solch krankhaften Verhaltens und deren Auswirkungen auf eine ansonsten stabile Beziehung.

Den Druck, den das Ganze bei Joe erzeugt, was auch seine Persönlichkeit verändert, konnte ich schon sehr gut nachvollziehen.

Insgesamt ist das Buch leider zu lang. Die Story selbst hätte sicher auch auf 100 Seiten weniger gepasst und wer einen spannenden Thriller sucht, sollte dieses Buch nicht lesen.

Man hätte aus dem Thema mehr machen können. So ist es ein lesbares Buch mit psychologisch interessantem Hintergrund geworden, aber kein Bestseller.

Als Diogenes Taschenbuch 2000 erschienen für ehemals 16,90 DM.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-27 20:07:30 mit dem Titel McCourt, Frank: Die Asche meiner Mutter - Irische Erinnerungen

Man kann gar nicht genug davon kriegen

Ich wollte dieses Buch schon lesen, kurz nachdem es 1996 erschien und ich zum ersten Mal davon gehört hatte. Doch irgendwie habe ich es immer wieder verpasst. Nun endlich habe ich es gelesen und frage mich wieso ich mir diesen Genuss eigentlich solange vorenthalten habe.

„Die Asche meiner Mutter“ verarbeitet die autobiographischen Lebenserinnerungen von Frank McCourt, einem 1930 in New York zur Welt gekommenen Iren, der mit vier Jahren nach Irland kommt und dort aufwächst. Mit 19 Jahren geht er schließlich nach Amerika zurück. Seine Lebenserinnerungen schrieb er jedoch erst als Pensionär 1995.

Eine erschütternde anrührende Geschichte einer irischen Kindheit und Jugend, die ans Herz geht und bei aller Bitterkeit mit viel Humor geschrieben ist. Die Lebensverhältnisse, in den McCourt aufwächst sind geprägt von äußerster Armut und Not. Nicht einmal einfachste existentielle Grundbedürfnisse sind gedeckt und die Familie leidet unter Hunger, Kälte, schlechten hygienischen Zuständen, Krankheiten und hat oft nicht einmal Kohle zum Heizen. In einer Szene wird beschrieben, wie sie sogar eine Wand in ihrer Wohnung entfernen, weil darin Balken sind, die man noch verheizen kann. Diese furchtbare Armut wird nicht zuletzt durch Franks Vater Malachy vergrößert, der mit äußerster Beständigkeit immer wieder den letzten Penny der Familie in der Kneipe versetzt und zu einer geregelten Arbeit einfach nicht fähig ist. Diesen Umstand muss Angela, Franks Mutter, immer wieder ausgleichen, indem sie versucht das Unmögliche möglich zu machen und Frank und seine vielen Geschwister (von denen einige dann auch früh versterben), irgendwie durchzubringen.

Ein wirkliches soziales Netz ist nicht vorhanden, wenn es auch eine Art Fürsorge gibt, in die man sich im Notfall wenden kann. Für Franks Vater eine unmögliche Alternative. Zwar ist er nicht bereit und in der Lage die Familie zu versorgen, aber Bettelei, das Sammeln von Kohle oder die Inanspruchnahme der Fürsorge ist seinem Stolz zuwider. Stattdessen versäuft er lieber das wenige Geld und kommt dann patriotische Lieder singend in der Nacht nach Hause und holt die Kinder aus dem Bett und lässt sie fürs Vaterland strammstehen.

So, nun möchte ich nicht mehr zum Inhalt verraten. Eine traurige Geschichte, die aber auch oft zum Lachen anregt, weil sie mit soviel Humor (wenn auch oft der schwarzen Art) geschrieben ist. Fantastisch lebendig und echt. Man spürt eben, dass hier etwas wahrhaft Erlebtes wiedergeben wird. Dem Autor scheint seine Kindheit und Jugend auch im Alter noch unglaublich nah gewesen zu sein, denn er beschreibt alles aus seiner damaligen Sicht.

Alle Personen sind gut und detailliert beschrieben. Keine Schwarzmalerei. Wer also denkt, Franks Vater würde nur schlecht abschneiden täuscht sich. Nein: Bei aller Wut, die man mitunter auf ihn verspürt, ist er dann momentelang so sympathisch mit seinem Stolz, seiner Phantasie und seiner Infantilität.

Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen, der es noch nicht kennt und werde mich genauso auf die Fortsetzung stürzen, die dann die Jahre in Amerika beschreibt.

Das Buch ist ursprünglich bei Luchterhand erschienen. Ich habe es in einer Bertelsmann-Ausgabe gelesen, die als gebundenes Buch nur 10 Euro kostete. Es hat etwas mehr als 500 Seiten und man wünscht sich am Schluss es hätte noch 500 mehr.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-29 12:05:26 mit dem Titel Mahldorf, Charlotte von : Ich bin meine eigene Frau

Im falschen Körper geboren

Ich möchte Euch gerne ein Buch vorstellen, das ich für besonders wertvoll halte. Das Buch heißt „Ich bin meine eigene Frau“ und es ist der Lebensbericht von Charlotte von Mahlsdorf, wie sie sich heute nennt, die am 18.03.1928 in Mahlsdorf bei Berlin geboren wurde.

Parallel zu diesem Buch, welches 1992 bei der Edition diá erschien, startete damals bundesweit der gleichnamige Film von Rosa von Praunheim. Es ist eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm. Leider war es mir nie vergönnt diesen Film zu sehen, so dass ich mich nur über das Buch äußern kann.

Ich werde mich in diesem Bericht an die weibliche Form halten und von Charlotte berichten, weil dies sicher in ihrem Sinne wäre.

Wie schon oben erwähnt wurde sie 1928 im männlichen Körper des Lothar Berfelde geboren. Herangewachsen in einer bürgerliche Familie, mit einem patriarchalischen Vater, der ein Tyrann war, fühlte sich Charlotte (Lothar) schon früh besonders zur Mutter hingezogen. Diese galt es auch oft gegen den übermächtigen und brutalen Vater zu schützen. Wir erfahren einiges über Mutter, Vater und weitere Verwandte und die Geschichte der Familie Berfelde. Schon ein Jahr vor Charlottes Geburt will die Mutter sich wegen der Misshandlungen durch den Vater scheiden lassen. Mit Waffengewalt zwingt dieser sie dazu, die Ehe aufrecht zu erhalten.

Charlottes Kindheit und frühe Jugend sind von Angst vor dem Vater und um das Leben der Mutter geprägt. Dazu kommt ein ausgeprägter Hang für weibliche Kleidung, das Spielen mit Puppen und eine Liebe zu Trödel und alten Dingen, die ein Leben lang anhalten soll. Der Vater hatte ganz andere Vorstellung davon wie ein „echter Junge“ sich zu benehmen und auszusehen hätte und versuchte bisweilen, sie mit Gewalt zu diesem Jungen zu machen.

Schon früh fängt Charlotte mit dem Sammeln von Antiquitäten an, arbeitet als Jugendliche bei einem Trödler und hilft bei Haushaltsauflösungen. Diese sind, wie sie dann schockiert feststellen muss, häufig die Wohnungen von deportierten Juden. Womit ich bei einem weiteren Thema wäre, um das es in diesem Buch geht. Kindheit und Jugend als homosexueller Transvestit im Nazi-Deutschland. Nicht einfach, wie man sich denken kann.
1942 muss Charlotte auf Antrag des Vaters in die Hitler Jugend eintreten. 1944 erschlägt Charlotte schließlich den eigenen Vater. Es scheint der einzige Ausweg, um die Mutter und sich selbst endgültig und für immer vor ihm zu retten. Danach folgt das Jugendgefängnis.

Doch das Kriegsende bedeutet auch für Charlotte neue Freiheit: Das Glück will es, dass die Gefangenen des Gefängnisses wegen eines Bombenangriffes in den letzten Tagen des Krieges amnestiert werden.

Nun beginnt ein Leben, was ein Großteil der homosexuellen Szene darstellt. Wir erfahren viel über den Wiederaufbau dieser Szene, die sich in den 20er Jahren noch recht locker gestaltete, nach dem 2. Weltkrieg. Charlotte gehört zu den Galionsfiguren dieser Bewegung.

Doch daneben sammelt und erhält sie, später im Osten Deutschlands lebend, auch viele Antiquitäten und schließlich ganze Häuser aus der Gründerzeit, was einer Lebensaufgabe gleichkommt. Denn sie bekommt hierfür von der DDR-Regierung weder Geld noch Material. 1992 wird ihr durch den Bundespräsidenten Weizsäcker das Bundesverdienstkreuz hierfür verliehen. Sie erscheint im schönen Kleid.

Eine lebendige, absolut echte Biographie eines sehr liebenswerten, interessanten und couragierten Menschen. Ein riesiges Stück Zeitgeschichte und ein Plädoyer für die Freiheit und Toleranz.

Natürlich enthält sie auch viele Beschreibungen, wo genau das Gegenteil vorliegt. Aber niemals ist es ein Gejammer, sondern ein sehr positiver Bericht, trotz allem, das finde ich persönlich sehr bewundernswert.

Es wird auch nichts ausgespart. Eine gute Mischung aus Zeitgeschichte, persönlicher Entwicklung, Beziehungen, Sexualität und politischer Geschehnisse.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Es ist außerdem noch dazu gut geschrieben, liest sich leicht und flüssig.

Erschienen bei der Edition diá 1992, ISBN-Nr. 3 86034 109 X


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-16 07:54:17 mit dem Titel Gabriel Garcia Marquez: Die Abenteuer des Miguel Littín

Rückkehr verboten!

„Das Abenteuer des Miguel Littín“ ist ein Tatsachenbericht, den Gabriel García Márquez in literarischer Form zu Papier gebracht hat.

Die Handlung liegt für heutige Verhältnisse lang zurück – 1985 – also vor mittlerweile 17 Jahren reiste der chilenische Filmregisseur Miguel Littín für 6 Wochen in sein Land – Chile – zurück und hielt sich dort illegal auf, um einen Dokumentarfilm über die damalige Realität Chiles zu drehen. Ein Abenteuer, denn Littíns Name steht auf einer Liste von 5000 Chilenen, denen es strengstens verboten ist, in ihr Land zurückzukehren.

Zu diesem Zeitpunkt liegen 12 Jahre Militärdiktatur hinter Chile und Littín ist neben aller Aufregung und Angst natürlich auf höchste gespannt auf die Rückkehr in sein Land und auf die Verhältnisse, die dort herrschen.

Denn nach außen – ins Ausland – oder gar nach Europa dringt wenig von der Lebensrealität der Menschen in Chile.

Nachdem Marquez Littín im Anschluss an sein Abenteuer getroffen hatte, war er so fasziniert von der Geschichte, dass er fast eine Woche lang ein Interview mit ihm führte und daraus das vorliegende Buch machte. Natürlich sind viele Namen und Personen so verfälscht worden, dass niemand erkannt und dafür belangt werden konnte. Das Buch erschien bereits 1987 bei Kiepenheuer & Witsch.

Bevor ich also weiter berichte: Warum heute noch so ein Buch lesen? Ich denke, dass es militaristische Systeme und Diktaturen leider zu jeder Zeit auf der Welt gibt und was damals in Chile geschah heute in anderen Ländern in gleicher oder ähnlicher Weise geschieht. Insofern hat so ein Thema für mich immer Aktualität. Pinochets Festnahme liegt noch nicht lange zurück und hat Europäer noch einmal nachhaltiger an die Geschichte Chiles erinnert.

Der Spiegel schrieb über dieses Buch: „Spannender als ein Agentenroman“ und so fängt das Buch auch an. Littín (bzw. sein Sprecher Marquez) schildert detailliert, welch umfangreiche Vorkehrungen getroffen wurden, damit niemand seine wahre Identität enthüllen konnte. Das war nicht nur ein falscher Pass sondern viel mehr. Littín hat regelrecht an seinem Auftreten und seiner Persönlichkeit gearbeitet, bevor er fuhr. Immer hatte er Angst, sein „Lachen“ könne ihn letztendlich verraten. Auch die verschiedenen Filmteams, die mit dabei waren, kamen unter verschiedensten Vorwänden aus insgesamt drei europäischen Ländern.

Neben der Beschreibung der Abenteuer, der Freude, die lang vermisste Heimat wiederzusehen, zuletzt sogar seine Mutter, beschreibt er auch, wie das Land auf den ersten Blick so harmlos wirkt und man erst genauer hinsehen musste, um zu erkennen, dass an jeder Straßenecke Militär und Polizei strengstens alles überwachte. Er beschreibt das gedrückte Lebensgefühle der dort Gebliebenen, die alles überschattenden Ängste wie auch die noch immer andauernde Verehrung des ehemals ermordeten Präsidenten Allende.

Littín selbst wirkt symphatisch, macht auch mal Fehler, indem er sich ganz plötzlich einer Intuition oder eines Gefühls wegen nicht mehr an die abgemachten Sicherheitsvorkehrungen hält. Dies trägt auch zur Spannung dieses Berichts bei. Am Ende drehen die drei Filmteams mit Unterstützung von Widerstandskämpfern vor Ort und gut getarnt sogar direkt vor Pinochets Nase.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es an einem Abend durchgelesen. Es ist vom Schreibstil gut und flüssig in kurzen Kapiteln geschrieben. Die Gefühle Littíns stehen auch mit im Vordergrund, so dass es auf gar keinen Fall eine langweilige Dokumentation ist sondern ein äußerst lesbares und spannendes Buch.
Für meinen Geschmack hätte es etwas dicker sein können und einige Situationen hätten noch etwas detaillierter und genauer sein können. Auch eine etwas längere Einführung über die Geschichte und Situation Chiles wäre für Leser, die dort nicht so bewandert sind, eine Hilfe gewesen. Deshalb nicht die Höchstnote in meiner Bewertung.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-30 09:07:29 mit dem Titel Mankell, Henning: Die Brandmauer - der ultimativ letzte Wallander???

Der ultimativ letzte Wallander – oder etwa doch nicht?

So, nun ist es zugeklappt das Buch. 574 Seiten schwedischer Polizeiarbeit liegen hinter mir und eine kleine Träne rinnt mir aus dem Auge. Dies soll er nun gewesen sein, der ultimativ letzte Wallander-Krimi von Henning Mankell. Kann er uns das antun? Andere Leute müssen doch auch ihren Job machen, auch wenn keinen Spaß macht. Was heißt hier künstlerische Freiheit? Die haben wir Leser ihm doch erst bezahlt – seine Freiheit. Und nun weigert er sich uns weiterhin mit seinen Krimis zu ergötzen und setzt uns stattdessen afrikanische Realitäten vor. Dabei wollen wir doch lieber schwedische Absurditäten. Oder zumindest gekonnt in Szene gesetzte Morde und Verbrechen, vor denen uns gruselt und bei denen wir insgeheim froh sind, dass sie nur der schriftstellerischen Phantasie entspringen.

Spaß beiseite. Ihr wollt wissen, worum es geht.

„Die Brandmauer“ ist eigentlich eine Übersetzung für „firewalls“, welche im Computerbereich Hürden beschreiben, die man einbauen kann, um bestimmte Dateien zu schützen. Ich bin beileibe keine Fachfrau für Computerfragen. Viele von Euch hier werden besser wissen und beschreiben können, worum es dabei geht. Aber um Computer, das Internet und um ein ausgedachtes Szenario, was man damit alles anrichten könnte, geht es in diesem Roman von Henning Mankell. Ob es nur ein fiktives Gedankenspiel dieses Autors ist oder ob Teile davon real durchführbar wären, wage ich nicht zu beurteilen.

Eingeleitet wird dieser Roman mit einer Menge von Rückblicken. Wallander erinnert sich an einige Verbrechen der Vergangenheit, die bei den treuen Lesern wie mir auf Erinnerungsfetzen stoßen und schon ein wenig vorwegnehmen, dass dies wohl definitiv der letzte „echte“ Wallander sein wird.

Doch zu Beginn geht es zunächst um einen ganz einfachen Mord. Ein Taxifahrer wird zunächst niedergeschlagen und dann erstochen. Nichts besonderes also, wenn man von der Tatsache absieht, dass die beiden Täterinnen junge Mädchen bzw. Frauen sind, die jüngste erst vierzehn. Mit großer Gefühlskälte reagieren die beiden auf die Anschuldigungen und gestehen sofort. Ohne Reue. Ohne Schuldgefühl. Das gibt Wallanders ohnehin oft resignativen Gedanken neuen Zündstoff. Er sinniert wiederum über den Verfall der schwedischen Gesellschaft und Jugend, nun sogar des weiblichen Geschlechts. Das kennen wir von ihm und das macht ihn auch immer wieder sympathisch.

Und doch sind seine Grübeleien und Depressionen in diesem Buch noch ausgeprägter als in den vorherigen. Vielleicht wollte Mankell ihn uns jetzt endgültig verübeln. Damit wir uns in Zukunft nicht mehr so sehr danach sehnen neue Storys präsentiert zu bekommen. Als wollte er sagen: Der Mann ist endgültig verbraucht, wendet euch von ihm ab, genug der depressiven Momente – sucht euch einen besseren Mann oder gar eine Frau (und vielleicht noch eine jüngere mit mehr Energie und Tatendrang und Optimismus). Sie wird uns auch am Ende des Buches vorgestellt. Es ist Linda – seine Tochter. Ich bin gespannt, ob Mankell nun wirklich eine Reihe von Krimis schreiben wird, in der sie die Hauptfigur ist und ob wir Wallander dann gelegentlich wiedertreffen, so ganz nebenbei, wie einen alten Bekannten.

Die ältere der beiden jungen Frauen, Sonja Hökberg sitzt in Untersuchungshaft, die jüngere ist in die Obhut des Jugendamtes genommen. Sonja gelingt es zu fliehen. Doch leider verhilft ihr dies nicht zur Freiheit, sondern führt sie direkt in den Tod. Ihre Leiche wird unter dramatischen Umständen gefunden.

Kurz zuvor ist Falk, ein erfolgreicher Computerberater bei einem Spaziergang vor einem Geldautomaten tot zusammengebrochen. Eine natürliche Todesursache wird angenommen. Doch im Verlauf der Geschichte melden sich sowohl sein Hausarzt als auch seine Ex-Frau und bezweifeln diesen natürlichen Tod. Falks Leiche verschwindet und wird später vor genau diesem Geldautomaten wiedergefunden. Das kuriose ist: Dort wo seine Leiche verschwand findet man etwas, was eine Verbindung zu Sonja Hökberg erahnen lässt.

Doch wie hängt dies alles zusammen? Wallander und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Nach wie vor forschen sie nach einem Motiv, welches die beiden Mädchen zu der Tat an dem Taxifahrer getrieben hat. Und nun kommt der Tod dieses Computerberaters hinzu, alles macht wenig Sinn.

Endlich gelingt es einen Freund von Sonja Hökberg ausfindig zu machen, der vielleicht einen Teil des Rätsels lösen könnte. Doch noch bevor er gefunden wird, ist auch er unter dramatischen Umständen ermordet worden. Auch bei ihm finden sich Hinweise darauf, dass eine Verbindung zu Falk bestand. Über Falk selbst findet man wenig heraus – lediglich dass er einige Jahre in Angola wohnhaft war, aber niemand weiß, womit er sich dort beschäftigte. Sein Leben ist ein großes Geheimnis, welches man hofft in seinem Computer zu finden. In diesem verschlüsselten System findet sich nur einer zurecht – Robert Modin. Ein junger Hacker, der gerade eine kurze Zeit im Gefängnis verbracht hatte, da er es geschafft hatte sich in die Rechner des Pentagon einzuschleusen.

Wallander zieht ihn hinzu und riskiert dabei Modins Leben.

Doch mehr sei nicht verraten, damit es nicht langweilig für diejenigen wird, die dieses Buch noch nicht gelesen haben.

Nur noch soviel, dass Wallander in diesem Buch in viele interne Querelen hineingezogen wird und arg unter Beschuss steht. Auch seine persönliche Einsamkeit macht ihm zu schaffen, so dass er den Rat seiner Tochter befolgt und eine Kontaktanzeige aufgibt. Tatsächlich lernt er auch eine Frau kennen doch wie es sich mit dieser entwickelt, wird hier nicht verraten.

Dieser Roman war wiederum ausgezeichnet zu lesen, alle Fäden werden nach und nach zusammengesponnen, alle Fragen beantwortet. Er ist spannend wie die vorherigen. Allerdings gelingt es ihm nicht uns das ausgeklügelte Szenario, welches die Polizei gerade noch verhindert, ausreichend zu beschreiben. Dies bleibt doch ein wenig im Dunkeln.

Sehr erstaunt war ich zu lesen, dass mittlerweile doch ein neuer Wallander auf dem Markt ist. „Wallanders erster Fall“ soll eine Zusammenstellung von vier verschiedenen kürzeren Geschichten aus Wallanders früher Zeit sein. Ich persönliche glaube nicht, dass dieses Buch mit den vorherigen Werken vergleichbar sein wird. Aber lesen werde ich es wahrscheinlich doch, weil ich einfach süchtig geworden bin.

Wallanders Krimis waren für mich allesamt grandios geschrieben, von höchster Spannung gezeichnet und das depressive Wesen hat mich nicht gestört, sondern mir die Hauptperson nur sympathischer gemacht. Ich finde es wirklich schade, dass diese Serie nun zu Ende ist, kann aber auch Mankell darin verstehen, dass er gern einmal etwas neues schreiben möchte und sich nicht für alle Ewigkeiten auf diese Figur festlegen möchte. Insofern bin ich gespannt auf seine weiteren Werke.
Das Buch bekommt hier trotzdem nicht die Höchstnote, sondern nur vier Sterne. Im Vergleich zu den anderen hinkte es an machen Stellen ein wenig und die Abschiedsstimmung, die es beim Lesen hervorruft lenkt mitunter vom tatsächlichen Geschehen ab.

„Die Brandmauer“ gibt es als gebundene Ausgabe bei Zsolnay, ISBN-Nr. 3-552-05168-6. Preis liegt ca. bei 25 Euro.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-04 18:36:03 mit dem Titel Mawson, Robert: Das Lazaruskind - Auf eine Verfilmung spekuliert?

Auf eine Verfilmung spekuliert?

Warum habe ich mir dieses Buch „Das Lazaruskind“ von Robert Mawson eigentlich gekauft? Der Autor war nicht der Anlass, denn ich hatte noch nie von ihm gehört. Laut Klappentext ist dies der zweite Roman des 1956 in London geborenen Journalisten und Werbetexters, der zwischendurch auch einige Jahre als Pilot tätig war. Der Titel sprach mich an, ich hatte wohl von dem Buch gehört, weil es als Bestseller gehandelt wurde und es hat eine sehr schöne Aufmachung. Ausschlaggebend aber war wohl, dass ich es als gebundenes und top erhaltenes Buch zu einem Schnäppchen-Preis auf dem Flohmarkt ergattert habe.

Zunächst zum Inhalt:
In diesem Buch geht es um eine Familie, deren jüngste Tochter auf tragische Weise bei einem Autounfall stirbt, dann reanimiert wird und danach im Koma liegt. Den furchtbaren Unfall hat ihr Bruder Ben mit angesehen, der Schuldgefühle hat, weil er sie auf dem Weg zu Schule begleiten sollte und mal kurz vorausgelaufen war, um sich Bonbons zu kaufen. Das ganze passiert in einer Situation, wo sich die Eltern dieser beiden Kinder gerade drei Wochen zuvor getrennt haben, weil der Mann seine Frau betrogen hatte.

Frankie, das Mädchen kommt in eine Klinik und wird dort mit Apparaten am Leben gehalten. Die Mutter des Mädchens Alison, kommt mit der Situation überhaupt nicht klar. Sie sitzt fast nur noch am Bett ihrer Tochter und liest alles, was sie im Zusammenhang mit Komapatienten in die Hände bekommt, bis sie schließlich fast mehr weiß als die behandelnden Ärzte. Sie findet schließlich auch den entscheidenden Hinweis auf eine Ärztin in Amerika, die eine Komaklinik für Kinder betreibt und mit aktiven Methoden versucht diese „aufzuwecken“.

Der Vater des Mädchens ist zurückhaltender, außerdem noch voller Schuldgefühle seiner Frau gegenüber. Er traut sich nicht seine Skepsis zu zeigen und dies wird auch von Alison nicht zugelassen.

Parallel wird nun die Geschichte der amerikanischen Ärztin Elisabeth erzählt. Auch sie verlor als Kind einen Bruder durch einen Schlittschuhunfall, der dann kurze Zeit im Koma lag. Auch sie war bei dem Unfall dabei, allerdings entschieden ihre Eltern damals, dass die lebenserhaltenden Apparate abgestellt werden sollten, so dass der Bruder verstarb. Ein Umstand mit dem Elisabeth nicht zurechtkam und den sie versucht zu kompensieren, indem sie sich mit Leib und Seele ihren Ideen und der Klinik verschreibt.

Noch während es zu einer Kontaktanbahnung kommt und die englischen Eltern verzweifelt überlegen, wie sie einen Transport nach Amerika organisieren können und außerdem die hohen Kosten des Unternehmens tragen sollen, gerät die Klinik unter Beschuss. Nachdem mehrere Kinder nicht gerettet werden konnten, macht sich Misstrauen vor allem wegen der unkonventionellen und teilweise medizinisch nicht ausreichend erforschten Vorgehensweisen breit.

Schließlich gelingt es dem englischen Ehepaar das Unternehmen zu wagen und sie kommen nach Amerika. Doch bereits als sie ankommen liegt eine einstweilige Verfügung vor, die der Ärztin vorübergehend verbietet die Klinik weiter zu betreiben.

Mehr sei hier noch nicht verraten.


Meine Meinung dazu:
Im Großen und Ganzen war dieses Buch eigentlich eine Enttäuschung. Immer wieder musste ich mich während des Lesens im Klappentext davon überzeugen, dass es wirklich „kein“ amerikanisches Buch ist, denn es ist in der Tradition und Machart der Amerikaner geschrieben, teils kitschig, teils unrealistisch, teils nicht mehr für mich nachvollziehbar. Obwohl es dabei gut geschrieben ist und ein gewisser Spannungsbogen erhalten ist, so dass man es relativ leicht wegschmökern kann. Aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Koma“ und auch dem Konflikt der Eltern scheint mir dieses Buch nicht zu sein.

Allein vom Aufbau fand ich es wenig überzeugend. Der Werdegang dieser Ärztin, die verkörperte „gute Seele“, deren tragisches Schicksal dann ganz zufällig dem des Bruders Ben gleicht, war schon vom Ansatz kitschig und unglaubwürdig. Trotz all ihres Engagements vermittelt sich mir dann eben nicht das Bild einer verantwortungsbewussten und fachkundigen Ärztin. Vielmehr scheint sie einer Idee verschrieben der sie mühevoll hinterherläuft und von Wissenschaftlichkeit in Ihrer Arbeit kann nicht die Rede sein, auch wenn sie mit High-Tech-Anlagen operiert. Vielmehr wird das Buch zum Ende hin immer mystischer und ihre Ansätze scheinen eher erträumt als realistisch.
Die Kritik an der Klinik nimmt sie nicht ernst und setzt sich damit auch nicht auseinander. Stattdessen macht sie unverdrossen weiter und riskiert dabei die Unversehrtheit ihrer Patienten. Obwohl sie unsicher ist macht sie den Eltern Hoffnung auf ein Gelingen – und weil der Roman ja american like ist, gibt es natürlich auch so etwas wie ein happy end. Eine andere Möglichkeit wäre einem auch beim Lesen gar nicht in den Sinn gekommen.

Alles ist super dramatisch und ich frage mich im Nachhinein, ob dieses Buch vielleicht schon mit dem Ansatz geschrieben wurde, dass es einmal verfilmt werden sollte. Denn viele Szenen scheinen recht Filmreif einem amerikanischen 0815-Spielfilm entnommen.

Es scheint ein Versuch einer Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema, der mir nicht sehr gelungen vorkommt. Sicherlich gibt es zu dieser Thematik andere und weitaus bessere Bücher, die aber leider nie Bestseller werden, weil Kitsch und Romantik fehlen.

So ist es ein trivialer leicht zu lesender Roman, bei dem man zwischendurch immer wieder mal die Augenbrauen hochziehen muss. Ich habe sogar, was sonst gar nicht meine Art ist einige Passagen schlicht überblättert – und zwar immer dann wenn wieder einige Seiten Ausführungen dazu kamen, was nun angeblich im Unterbewussten dieser Menschen sich abspielen soll. Da nimmt dann Ben, der mittlerweile selbst in Hypnose gelegt wurde seine Schwester an die Hand und will sie herausführen. Beide sind miteinander verkoppelt worden. Tut mir leid, aber bei solchen Passagen war es einfach mit meinem guten Willen zu Ende und ich dachte nur: „Was für ein Blödsinn“.

Alles in allem kann ich dem Buch höchstens 2 Sterne geben. Denn wenn man sich an ein solches Thema herantraut sollte man es auch vernünftig machen, wie ich finde. Sonst kann man auch eine einfache Lovestory schreiben. Der hätte ich dann vielleicht drei Sterne gegeben, weil es vom Schreibstil o.k. war.

Fazit: Lohnt sich nicht.

Wer es doch kaufen will: Mittlerweile erhältlich als Goldmann TB, ISBN: 3442446783 für 9 Euro.

20 Bewertungen, 3 Kommentare

  • andrea30b

    09.06.2002, 23:06 Uhr von andrea30b
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich bin Deiner Meinung ,ich fand das Buch auch nicht so berauschend. andrea30b

  • Andreas68

    04.06.2002, 23:00 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Na ja, weiß man denn ob Komapatienten träumen?

  • kasmodiah

    04.06.2002, 20:59 Uhr von kasmodiah
    Bewertung: sehr hilfreich

    das klingt sehr interessant