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Erfahrungsbericht von Engelkarina

Ein rundherum tolles Land / McCourt, Frank

Pro:

unvergesslich

Kontra:

viel zu schnell gelesen

Empfehlung:

Nein

das trauriglustigste Buch auf Erden:

Schon der erste Roman "Die Asche meiner Mutter", hat mich zutiefst bewegt. "Ein rundherum tolles Land"
ist die Fortsetzung der Autobiographie von Frank McCourt, der sogar schon den Pulitzerpreis eingeheimst hat. Wenn man dieses Buch liest, sollte man auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben um einige wichtige Einzelheiten zu verstehen, was zum Beispiel der "Zustand der Aufregung" ist und wieso Frank sich nicht im "Stand der Gnade "sieht. Man erfährt sehr viel über das Land Irland, den unglaublichen Einfluß der katholischen Kirche, die sogar noch am Anfang des zwanzigten Jahrhunderts solch eine Macht hat wie man sie dem Mittelalter zuschreibt.Über das schreckliche Schicksal der Armut und das besonders in dieser lebenden Menschen so menschlich sind, wie man sie kaum bei den Wohlhabenden findet.
Frank McCourt schreibt so ehrlich und immer seinem Alter entsprechend, dass man den Lauf der Jahre mit
allen Sinnen spürt. Man entwickelt Sympathie für manche seiner Mitmenschen und fast schon Hass auf
seinen Vater, der das wenige Geld regelmäßig in Kneipen vertrinkt.
Aber ich will nicht zu viel verraten, es sei nur noch gesagt, dass diese Buch zu den wenigen gehört, das
man wahrscheinlich nie vergessen wird.
Das wirkliche Leben schreibt die schönsten Geschichten.

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