Erfahrungsbericht von Malwina
Arthur Miller - Death of a Salesman
Pro:
ein tragisches Stück Weltliteratur, noch immer aktuelle Gesellschaftskritik
Kontra:
da spricht nichts dagegen
Empfehlung:
Nein
"Dieses Buch hat immerhin schon den Pulitzer-Preis bekommen, also lesenswert sollte das auf jeden Fall sein... " dachte ich zumindest so bei mir, als ich vor dem Regal stand und auf der Suche nach einer schönen Zuglektüre war, die ich morgens und abends beim Pendeln zwischen meinem Elternhaus und der Uni lesen könnte. Naja, ehrlich gestanden, das mit dem Pulitzer-Preis wußte ich nicht so adhoc, aber zumindest war mir vor dem Regal mit anglizistischer Literatur sowohl der Autor als auch der Titel geläufig, und außerdem erfüllte es eine wichtige Anforderung, die ich an mein nächstes Buch stellte: nachdem ich Julius Caesar gelesen hatte, wollte ich wieder zeitgenössischere englischsprachige Literatue genießen als der Altmeister William Shakespaer. Soweit sogut zu den Hintergründen, wie ich dazu kam, dieses kleine Stück Literaturgeschichte zu einem geradezu lächerlichen Preis von 6 DM zu erstehen - es lebe der Reclam-Verlag, der es für jeden erschwinglich macht, sich seine persönliche kleine Bibliothek aus roten, gelben und orangenen Taschenbüchlein einzurichten (aber die Bücher kennt wohl fast jeder aus seiner Schulzeit).
Die Story:
-----------
Willy Loman ist ein Handlungsreisender, dessen beste Tage allerdings schon lange gezählt sind. Der Leser darf in durch die letzten Tage seines Lebens begleiten, wobei jedoch vor allem die wunderbar herausgearbeiteten Rückblenden bestechen. Man glaubt fast, den Halluzinationen des Willy Loman beizuwohnen, wenn diesem plötzlich sein Bruder oder andere Personen erscheinen, die für ihn Vorbildfunktion haben. Zwischenzeitlich ist die Mischung aus Realität und Vergangenheitsvisionen so verwirrend, daß man kaum zu unterscheiden vermag, was real ist und was der Phantasie des Handlungsreisenden entspringt. Arthur Miller arbeitet sehr viel mit Musik und Farbregieanweisungen, was selbst beim Lesen faszinierend wirkt, bei jeder Inszenierung jedoch wohl noch bedeutend besser zur Geltung kommt. Ein sehr zentrales Thema ist auch der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Willy und seinem Sohn Biff, der sich im Laufe der Handlung immer mehr zuspitzt.
Gerade bei Buch- oder Filmkritiken fällt es mir persönlich immer ziemlich schwer, mehr als unbedingt nötig zu schreiben, schließlich will ich ja empfehlen, das Buch zu lesen und nicht die ganze Handlung im Vorfeld schon verraten!
Die Story:
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Willy Loman ist ein Handlungsreisender, dessen beste Tage allerdings schon lange gezählt sind. Der Leser darf in durch die letzten Tage seines Lebens begleiten, wobei jedoch vor allem die wunderbar herausgearbeiteten Rückblenden bestechen. Man glaubt fast, den Halluzinationen des Willy Loman beizuwohnen, wenn diesem plötzlich sein Bruder oder andere Personen erscheinen, die für ihn Vorbildfunktion haben. Zwischenzeitlich ist die Mischung aus Realität und Vergangenheitsvisionen so verwirrend, daß man kaum zu unterscheiden vermag, was real ist und was der Phantasie des Handlungsreisenden entspringt. Arthur Miller arbeitet sehr viel mit Musik und Farbregieanweisungen, was selbst beim Lesen faszinierend wirkt, bei jeder Inszenierung jedoch wohl noch bedeutend besser zur Geltung kommt. Ein sehr zentrales Thema ist auch der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Willy und seinem Sohn Biff, der sich im Laufe der Handlung immer mehr zuspitzt.
Gerade bei Buch- oder Filmkritiken fällt es mir persönlich immer ziemlich schwer, mehr als unbedingt nötig zu schreiben, schließlich will ich ja empfehlen, das Buch zu lesen und nicht die ganze Handlung im Vorfeld schon verraten!
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