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Erfahrungsbericht von TheodoraReed

Rosalinde Miles: Elizabeth - Die Königin von England

Pro:

s.t.

Kontra:

s.t.

Empfehlung:

Nein

Hallöchen!
Dies ist nun eine weitere schillernde Frauengestalt der Geschichte. Ich hatte Elizabeth I. als Spezialgebiet in Englisch zur Matura/ Abitur, und würde sagen, ich habe mich wirklich in dieses Thema hineingearbeitet, da es nicht einfach ist es komplett zu erfassen :)

Ich als Historien-Liebhaberin bevorzuge die Belletristik vor dem trockenen Tatsachen-Nachschlagewerk auf alle Fälle. Man muss nur wissen ab wann es unrealistisch wird, und dies ist nicht immer einfach zu erfassen. - so hoffe ich sie euch doch so einwenig näher bringen zu können *smile*

Vorgeschichte
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Der Vater Heinrich VIII. war der 2. des Tudor Geschlechtes und dazu noch der jüngere zweier Söhne seines Vaters. Sein Bruder Albert, der mit Katharina von Aragon verehelicht werden sollte, verstarb kurz nach der Verlobung bei einem Unfall. So lag es nun an Heinrich, die um einiges ältere Katharina zu ehelichen, damit England die hohe Mitgift nicht wieder zurück zahlen musste. Aus heutiger Sicht gesehen war es eine glückliche Ehe. Doch entsprang dieser Ehe nur eine Tochter - Mary. Heinrich sah, dass es bald offensichtlich war, dass Katherina ihm keine Kinder mehr gebären würde und nahm sich ihrer Hofdame Anne Bolyen näher an. Katherina verstieß er. Anne wurde schwanger und so machte Heinrich sich an die Arbeit die Ehe scheiden zu lassen. Doch willigte der Papst nicht ein, da der römisch-deutsche Kaiser, das Patenkind von Katharina war, der Papst sozusagen sein Gefangener. So entschloss sich Heinrich der röm.-kath. Kirche den Rücken zuzukehren und gründete seine eigene Kirche. Thomas Cranmer schied die eine Ehe und verheiratete Anne mit Heinrich. Im selben Jahr geabr sie dann eine Tochter - Elizabeth - zum Leid des Königs. Mary hatte man als Bastard vom Hofe verstoßen.


Buch
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Doch auch Elizabeth sollte keine leichte Kindheit haben. Im Alter von mageren 2 Jahren verlor sie ihre Mutter an den Schaffot, da man sie bezichtigte Ehebruch begangen zu haben, selbst mit ihrem Bruder. Gemunkelt wurde nur, dass Anne Heinrich mit einer anderen Frau erwischt hatte und seit dem nur noch hysterisch war.
Elizabeth wurde aufs Land gebracht, mit Lehrern und Hofdamen versorgt, und dann vergaß man mehr oder weniger auf sie. Der König hatte nämlich endlich einen männlichen Thronfoler - Edward. Jane Seymour, "maid-of-honour" von Anne, hatte Heinrich geheiratet und einen Sohn auf die Welt gebracht. Er dürfte sie sehr geliebt haben, da er lange um sie trauerte als sie im Kindbett verstarb.
Edward war niemals ein besonders gesundes Kind und der absolute Nachzügler. Elizabeth wurde inzwischen in den verschiedensten Fremdsprachen unterrichtet und Mathematik, so wie allen anderen Künsten die am Hofe gern gesehen waren. Robert Dudley war stehts einer ihrer Freunde gewesen. Elizabeth und Edward verband ein starkes Band der Zuneigung.
Heinrich verstarb als Edward noch im nicht regierungsfähigen Alter war, so setzte man einen Rat zusammen unter Seymour. Seymour, ein Intregant wie er im Buche stand. Zusammen reformierte er mit Edward die Englische Kirche, die man noch nicht als Anglikanische sah (=Edwardian Church), man brachte 2 "prayer books" und führte verschiedene Rechte und Pflichten Englischer Bürger ein.
Doch wie schon gesagt, war Edward nicht sehr gesund und verstarb früh. Nun war die Frage wer den Thron erben sollte. Es kam zu einem kurzen Intermezzo Jane Greys, doch dann folgte Mary. Den Beinahmen "Bloody Mary" bekam sie korrekter Weise durch ihre 'Menschenopfer' für die katholische Kirche. Sie ließ alle Protestanten verbrennen, so auch Thomas Cranmer. Und dazu heiratete ein protestantisches Land mit katholischer Königen den katholischten aller Prinzen - Philipp I. von Spanien.
Mary und Elizabeth hatten niemals ein besonders gutes Verhältnis.Als Mary kinderlos starb und Philipp wieder in Spanien war, war es nun an Elizabeth wieder Ruhe ins Land zu bringen.
Das Land war nicht gerade mit Reichtum gesegnet, so kam Elizabeth gerade richtig - sie galt als extrem sparsame Frau. Nichts und niemanden gönnte sie viel Luxus.
Anfänglich verkrachte sie sich mit Spanien, dann mit Frankreich, mit welchen sie sich aussöhnte um einen Partner gegen Spanien zu haben.
Liebesgeschichten? Ja sicher, doch nicht all zu viele die man offiziell Kundgetan hab, im Grunde keine einzige. Es wurde gemunkelt sie habe mit Robert Dudley eine Affaire, doch entsprang diesem niemals ein Kind oder ähnliches.
Bekannt war sie u.a. für ihre Heiratspolitik. Sie hielt alle an der Stange bis ins hohe Alter von 50 Jahren.
Schönheit? Aus meiner Sicht war sie damit nicht gesegnet, was unter anderem ein Grund war, warum sie sich mit Mary Stuart so in die Haare bekam. Mary war nicht nur katholisch und mit Frankreich im Bunde, sondern auch noch eine bildschöne und intelligente Frau, war verheiratet und hatte einen Thronfolger zur Welt gebracht.
Elizabeth erklärte am Ende nur, dass es nicht möglich sei Ehefrau und Regentin gleichzeitig zu sein. !

Wichtigste Ereignisse Ende des 16. Jhdt.
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- SPANISH ARMADA: Flotte zieht nach England, doch dank des starken Windes im Ärmelkanal & der Seemacht England, verloren die Spanier alles was sie hatten. Für Spanien war es ein Disaster, der Staat Philipp II. stand kurz vor dem Bankrott. Elizabeth belächelte die Sitatution nur.

- SIR FRANCIS DRAKE: Er erforschte die Weltmeere und war ein treu ergebender Diener seiner Königin. Er brachte viele Schätze mit nach England, meist nicht legitim erworben, doch wer kümmerte sich damals darum?

- ACT OF UNIFORMITY & ACT OF SUPREMACY
Diese beiden neuen Gesetze zur Kirche, und somit zum Staat, vollkommnen das Bild der Britischen Kirche. Dem einen zufolge ist es die Pflicht jedes Englischen Bürgers am Sonntag in die Kirche zu gehen, wenn nicht war eine Strafe angesagt. Der andere besagt, dass man jeglichen Prunk aus der Kirche zu entfernen hat, und alle Kirchenmänner die Königen als Kirchenoberhaupt zu sehen.

- MARY STUART: Eine Erzfeindin a la carte :)Was muss man da noch sagen? Elizabeth machte Marys Sohn zu ihrem Nachfolger, Jacob/oder war es James [Schande über mich *grins*]


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So ich glaube das war jetzt alles wichtiges. Natürlich ging das Leben nach Mary Stuart weiter - Kriege, Irland, Eheversprechen, Affären etc.

Fazit
:::::::
Ein geniales Buch, natürlich zu empfehlen. Geschichtlich gesehen etwas trockener als manch andere Lektüre, doch äußerst wertvoll. Ich würde damals die Gruppe die dieses Buch anspricht, sind vor allem Frauen und geschichtlich interssierte Menschen.


Erschienen
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DTV Verlag 1998
DM 21


Alles Liebe, Theddy

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