Erfahrungsbericht von krawallo
I´m NOT a Barbie- BOY....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Lange Haare, noch viel längere Beine, unterernährte Figur und immer ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht: Diese „Schönheit“ wohnt seit der Markteinführung im Jahre 1959 in fast allen Mädchenzimmern und weckt in den Kindern Träume von einer glamourösen Glitzerwelt.
Ich möchte euch heute von der Barbiepuppe berichten, der zeitlosen Schönheit, die den kleinen Mädchen dazu dienen soll, das Erwachsenendasein nachspielen zu können.
Allerdings kenne ich ernsthaft auch einige Typen, die dieser Manie etwas abgewinnen könne, ein recht guter Freund, der die dreißig Jahre längst überschritten hat, ist sogar ein echter Sammler und gibt einen Haufen Geld für die stets neuerscheinenden Kollektionen und Sonderausgaben aus.
Denn die Barbie ist in der Neuanschaffung nicht wirklich billig zu erstehen, ab 20€ wird man mit etwas Glück eine von diesen Puppen im Karstadt finden können, das Zubehör macht die Sammelleidenschaft dann zu einem verdammt teuren Hobby. Da lohnt also der Gang zu Flohmarkt oder der Blick auf das Auktionshaus „ebay“ durchaus.
Einen Großteil seiner Sammlung findet er dabei auf Flohmärkten, wo er mich bei Gelegenheit mitschleift und dort mit inzwischen pubertierenden Mädchen um Preise feilscht.
Denn spätestens wenn die Mädchen in die Pubertät kommen, ist es mit der Barbie- Verzückung meist vorüber und man entdeckt auf Flohmärkten massenhaft abgedankte Puppen, die noch gut erhalten, aber erheblich günstiger als fabrikneue sind.
:::::::: Die Entwicklung der Barbie ::::::::
Zu Beginn der Barbie- Epoche war die Puppe noch recht anspruchslos gekleidet, aber schon recht bald wuchsen die Ansprüche der kleinen Puppe, wie die jeder normalen Frau eben auch. Hier wurde ein neues Kleidchen gekauft, dort ein neues Outfit angelegt und letztendlich gab es jährlich mehrere Kollektionen, die in meinem Augen kein Mensch wirklich braucht.
Doch nicht nur das Outfit änderte sich, nein auch die Puppen an sich haben im Laufe der Jahre eine kleine Evolution durchgemacht und sich dem Schönheitsideal der jeweiligen Zeit angepasst.
War Barbie bei ihrer Abstammung noch eine Puppe, welche die kleinen Fräulein auf die weibliche Rolle vorbereiten sollte, welche hieß weiblich attraktiv aussehen, die Familie zusammenhalten und eine gute Köchin sein, so hat sich auch die Barbie sozial durchaus weiterentwickelt.
Heute machen die Puppen aus PVC Karriere als Pilotin, Ärztin oder Rennfahrerin und Managerin und sollten ihr so ein besseres Image gegeben haben.
Um von dem Image des Blondchens wegzukommen, gibt es sie in allen erdenklichen Hautfarben und in Nationaltrachten vielerlei Nationen.
Genauere Infos bekommt ihr unter: www.mattel.com
:::::::: Meine Erfahrung mit Barbie ::::::::
Ich muss euch gestehen, ich habe tatsächlich eine eigene Barbiepuppe. Diese hat mir ein Freund als „Mitbringsel“ von einem Fast Food Imbiss mitgebracht, dort gab es nämlich die Miniausführung zu einem Kindermenü gratis. Ich habe mich über dieses Geschenk genauso gefreut, wie über einen Zahnarztbesuch, denn mit Barbie konnte ich nicht einmal zu Spaß etwas anfangen. Eine Weile fand ich so etwas vielleicht witzig, irgendwann hörte der Spaß auf und die Prinzessin wanderte in den großen Karton für nutzlose Geschenke und wird nur bei Besuch des Freundes zum Vorzeigen wieder herausgeholt.
Besonders kuschelig fand ich die Puppen nicht, die Haare habe ich lieber zerzaust, als gekämmt und die Mode war mir sowieso ein Dorn im Auge. Sicher war die Barbie recht robust und konnte auch einige außerordentliche Körperstellungen durch die flexiblen Beine und Arme annehmen, aber auch die Möglichkeit der Puppe den Kopf abzudrehen, reizte mich nicht wirklich.
Ich mochte schick angezogene Modepüppchen aber eigentlich nie wirklich gerne leiden, ob im reellen Leben, oder als Spielzeug, mir war das Image zu glatt und zu sauber....
Ich bin schon in meiner Kindheit lieber dem Lederball hinterhergerannt und habe den hübschen Jungs auf die Waden geschaut und mich mit ihnen im Dreck gewälzt, als mich mit meinen besten Freundinnen über das seidige Blondhaar und die Anwendungsmöglichkeiten von pinkfarbenen Haarbürsten zu unterhalten.
Und wenn ich gesehen habe, wie die Mädels ihre Barbie auf dem Perlmutt glänzenden geflügeltem Pferd zum Ball schweben ließen, ihre Puppe im Plastikjeep durch die Gegend fuhren, oder sie im Swimming- Pool badeten, fragte ich mich immer wie einfältig Mädchen eigentlich sein können.
Sicher waren die Accessoires irgendwie schon drollig und auch Ken, das männliche Gegenstück hatte einen durchaus ansehnlichen Body, wie mir schon früh in meiner Kinderzeit auffiel, aber wirklich anziehend fand ich nichts von all den Kostümchen und dem hysterischem Geschrei, was die kleinen Mädchen darum machten. Und das Ken einige entscheidende Zentimeter als originalgetreues Anschauungsobjekt fehlten, das muss ich euch wohl kaum erzählen.
:::::::: Barbie als Gesundheitsrisiko ::::::::
Ich konnte jedenfalls nicht viel damit anfangen und vernahm jetzt erst von einem Freund von den Gesundheitsrisiken, die solch eine Barbiepuppen beinhaltete.
So soll enthält der Kopf und der Körper PVC, der nicht nur die Umwelt schädigt und bei der Entsorgung entlastet, sondern das PVC wird zudem mit Weichmachern biegsam gemacht. Wenn Kleinkinder an den Puppen nuckeln, können sich durchaus bedenkliche Stoffe lösen und die gefährlichen Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und die Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.
In manchen Kleidungsstücken finden sich Spuren von zinnorganischen Verbindungen, die sich nachteilig aufs Hormonsystem auswirken sollen.
Alle diese Informationen geben einem natürlich schon zu denken, zumal der Hersteller Mattel schon seit einigen Jahren von diesen Inhaltsstoffen und deren bedenklichen Auswirkungen auf die Gesundheit wissen und ihre Produktion dennoch nicht umgestellt haben.
:::::::: Barbie im Fazit ::::::::
Es gibt wahrlich eine Vielzahl von Spielzeugen, welche die Welt nicht braucht und Barbiepuppen zähle ich in jedem Fall dazu. Nicht nur, das die Puppen pädagogisch ziemlich daneben sind, nein sie sind auch wirklich ungesund und haben für mich keine wirklich nützliche Funktion zu bieten.
Kuscheln kann man mit der Puppe wegen dem Kunststoff nicht, ohne Zubehör hat das Kind nur sehr eingeschränkte Spielvariationen und mit Beginn der Pubertät verlieren die Kinder sowieso meistens die Freunde am Spielzeug.
Für Eltern, die meinen ihre Tochter lieber mit haufenweise nutzlosen Geschenken zuzuwerfen, als ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben (sülz), scheint dieses Puppe durchaus ein gefundenes Fressen, denn die Barbie lässt den Elternteilen viele neue kostspielige Möglichkeiten offen, ihre kleine Tochter mit Konsum voll zuschütten.
Zudem ist dieses Spielzeug erst ab dem neunten Lebensjahr zu empfehlen, da sonst das Kind überhaupt nicht erfasst, was es da eigentlich treibt.
Ich möchte euch heute von der Barbiepuppe berichten, der zeitlosen Schönheit, die den kleinen Mädchen dazu dienen soll, das Erwachsenendasein nachspielen zu können.
Allerdings kenne ich ernsthaft auch einige Typen, die dieser Manie etwas abgewinnen könne, ein recht guter Freund, der die dreißig Jahre längst überschritten hat, ist sogar ein echter Sammler und gibt einen Haufen Geld für die stets neuerscheinenden Kollektionen und Sonderausgaben aus.
Denn die Barbie ist in der Neuanschaffung nicht wirklich billig zu erstehen, ab 20€ wird man mit etwas Glück eine von diesen Puppen im Karstadt finden können, das Zubehör macht die Sammelleidenschaft dann zu einem verdammt teuren Hobby. Da lohnt also der Gang zu Flohmarkt oder der Blick auf das Auktionshaus „ebay“ durchaus.
Einen Großteil seiner Sammlung findet er dabei auf Flohmärkten, wo er mich bei Gelegenheit mitschleift und dort mit inzwischen pubertierenden Mädchen um Preise feilscht.
Denn spätestens wenn die Mädchen in die Pubertät kommen, ist es mit der Barbie- Verzückung meist vorüber und man entdeckt auf Flohmärkten massenhaft abgedankte Puppen, die noch gut erhalten, aber erheblich günstiger als fabrikneue sind.
:::::::: Die Entwicklung der Barbie ::::::::
Zu Beginn der Barbie- Epoche war die Puppe noch recht anspruchslos gekleidet, aber schon recht bald wuchsen die Ansprüche der kleinen Puppe, wie die jeder normalen Frau eben auch. Hier wurde ein neues Kleidchen gekauft, dort ein neues Outfit angelegt und letztendlich gab es jährlich mehrere Kollektionen, die in meinem Augen kein Mensch wirklich braucht.
Doch nicht nur das Outfit änderte sich, nein auch die Puppen an sich haben im Laufe der Jahre eine kleine Evolution durchgemacht und sich dem Schönheitsideal der jeweiligen Zeit angepasst.
War Barbie bei ihrer Abstammung noch eine Puppe, welche die kleinen Fräulein auf die weibliche Rolle vorbereiten sollte, welche hieß weiblich attraktiv aussehen, die Familie zusammenhalten und eine gute Köchin sein, so hat sich auch die Barbie sozial durchaus weiterentwickelt.
Heute machen die Puppen aus PVC Karriere als Pilotin, Ärztin oder Rennfahrerin und Managerin und sollten ihr so ein besseres Image gegeben haben.
Um von dem Image des Blondchens wegzukommen, gibt es sie in allen erdenklichen Hautfarben und in Nationaltrachten vielerlei Nationen.
Genauere Infos bekommt ihr unter: www.mattel.com
:::::::: Meine Erfahrung mit Barbie ::::::::
Ich muss euch gestehen, ich habe tatsächlich eine eigene Barbiepuppe. Diese hat mir ein Freund als „Mitbringsel“ von einem Fast Food Imbiss mitgebracht, dort gab es nämlich die Miniausführung zu einem Kindermenü gratis. Ich habe mich über dieses Geschenk genauso gefreut, wie über einen Zahnarztbesuch, denn mit Barbie konnte ich nicht einmal zu Spaß etwas anfangen. Eine Weile fand ich so etwas vielleicht witzig, irgendwann hörte der Spaß auf und die Prinzessin wanderte in den großen Karton für nutzlose Geschenke und wird nur bei Besuch des Freundes zum Vorzeigen wieder herausgeholt.
Besonders kuschelig fand ich die Puppen nicht, die Haare habe ich lieber zerzaust, als gekämmt und die Mode war mir sowieso ein Dorn im Auge. Sicher war die Barbie recht robust und konnte auch einige außerordentliche Körperstellungen durch die flexiblen Beine und Arme annehmen, aber auch die Möglichkeit der Puppe den Kopf abzudrehen, reizte mich nicht wirklich.
Ich mochte schick angezogene Modepüppchen aber eigentlich nie wirklich gerne leiden, ob im reellen Leben, oder als Spielzeug, mir war das Image zu glatt und zu sauber....
Ich bin schon in meiner Kindheit lieber dem Lederball hinterhergerannt und habe den hübschen Jungs auf die Waden geschaut und mich mit ihnen im Dreck gewälzt, als mich mit meinen besten Freundinnen über das seidige Blondhaar und die Anwendungsmöglichkeiten von pinkfarbenen Haarbürsten zu unterhalten.
Und wenn ich gesehen habe, wie die Mädels ihre Barbie auf dem Perlmutt glänzenden geflügeltem Pferd zum Ball schweben ließen, ihre Puppe im Plastikjeep durch die Gegend fuhren, oder sie im Swimming- Pool badeten, fragte ich mich immer wie einfältig Mädchen eigentlich sein können.
Sicher waren die Accessoires irgendwie schon drollig und auch Ken, das männliche Gegenstück hatte einen durchaus ansehnlichen Body, wie mir schon früh in meiner Kinderzeit auffiel, aber wirklich anziehend fand ich nichts von all den Kostümchen und dem hysterischem Geschrei, was die kleinen Mädchen darum machten. Und das Ken einige entscheidende Zentimeter als originalgetreues Anschauungsobjekt fehlten, das muss ich euch wohl kaum erzählen.
:::::::: Barbie als Gesundheitsrisiko ::::::::
Ich konnte jedenfalls nicht viel damit anfangen und vernahm jetzt erst von einem Freund von den Gesundheitsrisiken, die solch eine Barbiepuppen beinhaltete.
So soll enthält der Kopf und der Körper PVC, der nicht nur die Umwelt schädigt und bei der Entsorgung entlastet, sondern das PVC wird zudem mit Weichmachern biegsam gemacht. Wenn Kleinkinder an den Puppen nuckeln, können sich durchaus bedenkliche Stoffe lösen und die gefährlichen Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und die Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.
In manchen Kleidungsstücken finden sich Spuren von zinnorganischen Verbindungen, die sich nachteilig aufs Hormonsystem auswirken sollen.
Alle diese Informationen geben einem natürlich schon zu denken, zumal der Hersteller Mattel schon seit einigen Jahren von diesen Inhaltsstoffen und deren bedenklichen Auswirkungen auf die Gesundheit wissen und ihre Produktion dennoch nicht umgestellt haben.
:::::::: Barbie im Fazit ::::::::
Es gibt wahrlich eine Vielzahl von Spielzeugen, welche die Welt nicht braucht und Barbiepuppen zähle ich in jedem Fall dazu. Nicht nur, das die Puppen pädagogisch ziemlich daneben sind, nein sie sind auch wirklich ungesund und haben für mich keine wirklich nützliche Funktion zu bieten.
Kuscheln kann man mit der Puppe wegen dem Kunststoff nicht, ohne Zubehör hat das Kind nur sehr eingeschränkte Spielvariationen und mit Beginn der Pubertät verlieren die Kinder sowieso meistens die Freunde am Spielzeug.
Für Eltern, die meinen ihre Tochter lieber mit haufenweise nutzlosen Geschenken zuzuwerfen, als ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben (sülz), scheint dieses Puppe durchaus ein gefundenes Fressen, denn die Barbie lässt den Elternteilen viele neue kostspielige Möglichkeiten offen, ihre kleine Tochter mit Konsum voll zuschütten.
Zudem ist dieses Spielzeug erst ab dem neunten Lebensjahr zu empfehlen, da sonst das Kind überhaupt nicht erfasst, was es da eigentlich treibt.
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