Erfahrungsbericht von Anonym126
Ein unerfüllter Wunsch!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als die erste Barbiepuppe auf den Markt kam, spielte ich mit Stofftieren und Babypuppen. Ich weiss noch, dass ein Aufschrei des Entsetzens durch Kindergärten und Schulen ging und alle Eltern aufgefordert wurden, diese Puppen zu boykottieren. Pädagogen meinten, sie widersprächen dem kindgerechten und pädagogisch wertvollen Spielmaterial. Aus heutiger Sicht wird solch eine Einstellung und solch ein Aufruf natürlich mitleidig belächelt, doch damals war die Barbiepuppe eine Sensation. Waren die Babypuppen rund und gemütlich, hatte Barbie plötzlich enorme weibliche Formen und sah überhaupt \"abstoßend\" sexy aus.
Mein größter Wunsch war, eine solche Puppe zu besitzen. Ich lag meiner Mutter in den Ohren, die allerdings taub waren für meine so dringende Bitte. Dieser große Wunsch meiner Kinderzeit wurde mir leider nicht erfüllt. Ich bestaunte die Barbiepuppen in Spielwarengeschäften und bei meiner Freundin. Ihr erging es besser als mir, denn sie bekam eine Barbie zum Geburtstag, gleich mit gewaltigem Zubehör und seit dem hielt ich mich mit Vorliebe dort auf. Hier konnten wir ungehindert mit ihrer Barbie spielen. Die Barbiepuppe sah aber auch wirklich hübsch aus, im Vergleich zu den langweiligen Babypuppen, die \"Mama\" sagten, wenn man sie auf den Bauch legte. So empfand ich das damals.
Barbie war groß und schlank. Barbie hatte Idealmaße und ausgeprägte Formen und eine Wespentaille. Sie hatte wunderschöne, blonde Haare, die sogar kämmbar waren. Strahlend blaue Augen hatte sie und erst die vielen verschiedenen Outfits! Im Abendkleid sah sie verführerisch aus und der Skianzug stand ihr auch wunderbar. Der Barbiekonsum stieg Jahr für Jahr. Es kamen ganze Barbiehäuser dazu, Ferienanlagen mit Swimmingpools, Barbieküchen und Kutschen mit hübschen Pferden und schliesslich wurde ihr sogar ein gutaussehender junger Mann an die Seite gstellt. \"Ken\" heisst er heute noch und er sieht aus, als käme er gerdade aus dem Fitness Stuidio. Ein schönes Paar!
Die Faszination der Barbiepuppe hält bis heute an. In meinem Freundeskreis gibt es kein Mädchen, dass sich nicht für Barbie begeistert. Bei einigen Eltern wächst langsam eine Abneigung, da es nicht gerade billig ist, die extravagante Barbie einzukleiden und die passenden Immobilien für sie zu finden.Und der Hersteller lässt sich natürlich immer wieder etwas Neues einfallen, was die Kinderherzen höher schlagen lässt, die Eltern jedoch zur Kasse bittet. 15-20 Euro für ein Anziehteil sind keine Seltenheit. Doch ich gebe zu, dass auch die Kleidung für die etwas konservativeren Schildkrötpuppen auch nicht billig sind. Die Verarbeitung der Barbiegarderobe war aber eigentlich immer sehr gut. Meine Freundin und ich zogen sie an und aus und wieder an und um! Puppe und Kleidung hielten durch!
Besonders gern kämmten wir die schönen, langen, blonden Haare und kreierten immer wieder neue Frisuren. Ein Besuch bei meiner Freundin war für mich damals immer sehr aufregend. Für kleinere Kinder wird das Anziehen der Barbie allerdings zu einem Problem. So einfach ist es nämlich gar nicht, Arme und Beine in die engen Hosen oder Blusen zu bekommen. Für kleine Kinderhände sicher nicht so geeignet.
Mein Wunsch nach einer eigenen Barbiepuppe erfüllte sich nicht und ich musste noch lange Zeit mit meiner Käthe Kruse und Schildkröt- Puppe spielen. Doch so ist es eben im Leben, alles was man nicht haben kann, hat ja einen besonderen Reiz. Damals war ich sehr wütend und enttäuscht, heute kann ich die Einstellung meiner Mutter sehr gut verstehen. Mir gefällt eine kuschelige Babypuppe mit Kindergesicht auch besser als die erwachsene Barbie (aus Erwachsenensicht!). Doch ich denke, darauf kommt es gar nicht an. Was zählt ist, ob mit der Puppe gespielt wird oder ob sie, nicht beachtet, in der Ecke liegt. Wenn ich zurückblicke muss ich sagen, dass wir stundenlang mit der Barbiepuppe gespielt haben und es nie langweilig wurde. Wir liebten diese Puppe und verbrachten viele glückliche und fröhliche Zeiten mit Barbie und ihrem Gefährten.
Liebe Grüße
Catty
Mein größter Wunsch war, eine solche Puppe zu besitzen. Ich lag meiner Mutter in den Ohren, die allerdings taub waren für meine so dringende Bitte. Dieser große Wunsch meiner Kinderzeit wurde mir leider nicht erfüllt. Ich bestaunte die Barbiepuppen in Spielwarengeschäften und bei meiner Freundin. Ihr erging es besser als mir, denn sie bekam eine Barbie zum Geburtstag, gleich mit gewaltigem Zubehör und seit dem hielt ich mich mit Vorliebe dort auf. Hier konnten wir ungehindert mit ihrer Barbie spielen. Die Barbiepuppe sah aber auch wirklich hübsch aus, im Vergleich zu den langweiligen Babypuppen, die \"Mama\" sagten, wenn man sie auf den Bauch legte. So empfand ich das damals.
Barbie war groß und schlank. Barbie hatte Idealmaße und ausgeprägte Formen und eine Wespentaille. Sie hatte wunderschöne, blonde Haare, die sogar kämmbar waren. Strahlend blaue Augen hatte sie und erst die vielen verschiedenen Outfits! Im Abendkleid sah sie verführerisch aus und der Skianzug stand ihr auch wunderbar. Der Barbiekonsum stieg Jahr für Jahr. Es kamen ganze Barbiehäuser dazu, Ferienanlagen mit Swimmingpools, Barbieküchen und Kutschen mit hübschen Pferden und schliesslich wurde ihr sogar ein gutaussehender junger Mann an die Seite gstellt. \"Ken\" heisst er heute noch und er sieht aus, als käme er gerdade aus dem Fitness Stuidio. Ein schönes Paar!
Die Faszination der Barbiepuppe hält bis heute an. In meinem Freundeskreis gibt es kein Mädchen, dass sich nicht für Barbie begeistert. Bei einigen Eltern wächst langsam eine Abneigung, da es nicht gerade billig ist, die extravagante Barbie einzukleiden und die passenden Immobilien für sie zu finden.Und der Hersteller lässt sich natürlich immer wieder etwas Neues einfallen, was die Kinderherzen höher schlagen lässt, die Eltern jedoch zur Kasse bittet. 15-20 Euro für ein Anziehteil sind keine Seltenheit. Doch ich gebe zu, dass auch die Kleidung für die etwas konservativeren Schildkrötpuppen auch nicht billig sind. Die Verarbeitung der Barbiegarderobe war aber eigentlich immer sehr gut. Meine Freundin und ich zogen sie an und aus und wieder an und um! Puppe und Kleidung hielten durch!
Besonders gern kämmten wir die schönen, langen, blonden Haare und kreierten immer wieder neue Frisuren. Ein Besuch bei meiner Freundin war für mich damals immer sehr aufregend. Für kleinere Kinder wird das Anziehen der Barbie allerdings zu einem Problem. So einfach ist es nämlich gar nicht, Arme und Beine in die engen Hosen oder Blusen zu bekommen. Für kleine Kinderhände sicher nicht so geeignet.
Mein Wunsch nach einer eigenen Barbiepuppe erfüllte sich nicht und ich musste noch lange Zeit mit meiner Käthe Kruse und Schildkröt- Puppe spielen. Doch so ist es eben im Leben, alles was man nicht haben kann, hat ja einen besonderen Reiz. Damals war ich sehr wütend und enttäuscht, heute kann ich die Einstellung meiner Mutter sehr gut verstehen. Mir gefällt eine kuschelige Babypuppe mit Kindergesicht auch besser als die erwachsene Barbie (aus Erwachsenensicht!). Doch ich denke, darauf kommt es gar nicht an. Was zählt ist, ob mit der Puppe gespielt wird oder ob sie, nicht beachtet, in der Ecke liegt. Wenn ich zurückblicke muss ich sagen, dass wir stundenlang mit der Barbiepuppe gespielt haben und es nie langweilig wurde. Wir liebten diese Puppe und verbrachten viele glückliche und fröhliche Zeiten mit Barbie und ihrem Gefährten.
Liebe Grüße
Catty
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