Mehr zu Denkspielen Testbericht

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Erfahrungsbericht von schalkman

Eine Hommage auf die 60er Jahre Marvel Comics

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1. Entwickler
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Spätestens seit Spiderman sind die Marvel-Comics wieder in aller Munde. Zwar war das Spiel \"Freedom Force\" nicht unbedingt so geplant, dass es zeitgleich mit dem Film erscheint, doch Spiderman könnte die von Irrational Games entwickelten Comic-Helden ind ihren Verkaufszahlen pushen. Vermarktet wird das Spiel von EA in einer dieser schicken DVD-Boxen zu einem Preis von ca. 45 Euro.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

300 MHz Prozessor
64 MB Ram
580 MB HDD

Empfohlen:

800 MHz Prozessor
128 MB Ram
670 MB HDD

3. Genre
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Das Game ist ein taktisches Echtzeitstrategiespiel, also ähnlich wie Commandos ein Echtzeit-Taktik-Spiel. Es spielen aber auch sog. Charakterpunkte (hoffentlich hab ichs richtig übersetzt) eine große Rolle, was für einen Echtzeit-Aspekt sorgt. Was ich an dieser Stelle noch anmerken möchte ist, dass ich die englische Version des Spiels besitze und es so zu Unterschieden in Namen kommen kann. Ich hab mich übrigens hier für \"Denkspiel\" entschieden, da man sehr viel durch logisches Denken und taktisches Vorgehen gewinnen kann.

4. Story
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Die Story wird in einem tollen Intro, das im typischen Comic-Stil der 60er Jahre erzählt wird. Ein Raumschiff muss vor einigen anderen fliehen, dabei verliert es aber im Erdorbit einige Behälter mit der \"Energy X\". Die Energy X lässt ganz normale Menschen zu Superhelden mutieren. Es bilden sich zwei Fraktionen, nämlich die Freedom Force (unter anderem mit Minute Man, Latino el Diablo und Man Bot) und die Fraktion der Bösen um den Russen \"Nuclear Winter\". Die Aufgabe sollte jetzt klar sein: Superheld sein und die bösen von ihren Übeltaten abhalten.

5. Gameplay
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Liberty City, so ist der Name der Stadt, wo Gut und Böse mal wieder aneinander geraten sind und die braven Bürger der Stadt müssen in Angst und Schrecken vor Riesenameisen, Dinosauriern und Super-Schurken leben. Doch die Freedom Force mit ihrem Frontman Minute Man, der sehr an Captain America erinnert, hilft die Stadt vor dem Untergang zu retten. Zuerst haben sie nur Minute Man, um sich gegen die Feinde zu erwehren, doch mit der Zeit wird ihre Kämpfergruppe für das Gute immer größer, bis sie schließlich so viele Helden haben, dass sie von den vielen nur vier mit in den Einsatz nehmen dürfen.

Jeder Held hat seine Spezialfähigkeit(en), wie z.B. Feuer spucken, Fliegen oder die beliebte Gedankenkontrolle, die er individuell einsetzten kann. Diese Spezialfähigkeiten können durch Charakterpunkte, die sie nach einem erfolgreich bestandenem Einsatz bekommen, gefördert werden.

Das Spielprinzip lässt sich im Grunde durch diese paar Zeilen leicht erklären, man sieht also schon, dass alles wesentlich mehr auf Kampf hinausläuft, als beispielsweise in Commandos, aber das soll nicht heißen, dass der Frontalangriff (dafür würde es übrigens wesentlich weniger Prestigepunkte geben) der einzige Weg ist, man muss auch hier schleichen und sich Wege hintenrum suchen, manchmal sogar Rätsel lösen, die weit über das Tomb Raider Niveau hinausgehen. Im allgemeinen kann man aber sagen, dass mit den richtigen Helden jeder Einsatz zu schaffen ist und wenns mal nicht klappt, dann wählt man einfach einen niedrigeren der fünf Schwierigkeitsgrade aus.

6. Grafik
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Im allgemeinen profitiert Freedom Force von einer durch und durch ausgereiften Grafik die nur selten ihre kleinen Fehlerchen hat und manchmal eine unglücklich gewählte Kameraperspektive den Spielspass hemmt. Positiv möchte ich hier noch das tolle Intro, mit den Sprechblasen, den pathetischen Dialogen und den 60 er Jahre Marvel-Comic Flair anmerken.

7. Sound
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Die Musik ist passend zum Szenario gewählt und die Geräusche übertreffen jede 60er und 70er Jahre Comic-Verfilmung! Besonders toll sind aber die Sprecher, zumindest in der englischen Version, denn mit so viel Phatos können nur die wenigsten die Rolle von Minute Man perfekt ausfüllen!

8. Steuerung
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Hier kann man weitestgehend vom Genrestandart sprechen. Die Steuerung ist weder innovativ noch kompliziert, eben genau so, wie man sie sich als Spieler wünscht!

9. Fazit
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Wem Commandos 1 & 2 etwas zu ernst waren und wer mit Desperados nicht zurecht gekommen ist und dann vielleicht noch ein Herz für Comic Helden der 60er Jahre hat, der ist mit Freedom Force voll und ganz bedient. Aber auch Commandos-Veteranen werden sich über das neue Taktikspiel freuen können, selbst für Gelegenheitsspieler und Anfänger ist das Game nicht zu schwer. Das Spiel hat absoluten Kultcharakter und allein deshalb schon die Bestnote verdient!

10 Bewertungen