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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Xp007
Formel 1 2002 - Aufguß oder geniales Spiel?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Alle Jahre wieder, da setzt die Firma Electronic Arts, kurz EA genannt, ihre beliebte Sportreihe fort. Neben der FIFA Reihe, gibt es die NBA, die NHL aber auch die Formel 1. Dieses Jahr kommt abermals ein F1 Spiel auf den Markt. Doch wie ist es? Ist es wieder ein Aufguß, der nur die aktuellen Saison Daten beinhaltet, oder ist es besser. Letzteres sollte auf das Spiel zu treffen.
Nach einem sehr guten Intro, dass euch anhand einiger Rennszenen schon mal auf das Geschehen einstimmt, sticht bereits die erste große Änderung ins Auge: Die Menüführung wurde komplett überarbeitet und soll es dem Piloten einfacher machen, sich durch die zahlreichen Untermenüs zu hangeln. Neben dieser doch eher optischen Neuerung dürfen sich vor allem alle Hobby-Mechaniker unter euch freuen, da ein sehr nützliches Tool seinen Weg ins Spiel gefunden hat: Neu lassen sich nämlich alle Daten der Telemetrie aufzeichnen, so dass ihr genau überprüfen könnt, welcher Bereich eures Wagens noch nicht optimal den Bedingungen angepasst ist. Electronic Arts wollte es in diesem Jahr anscheinend besonders Anfängern erleichtern, in die Königsklasse des Motorsports einzusteigen: Die zahlreichen Funracer-Spieler im Hinterkopf, die mit dem Gamepad in den Händen um den Sieg kämpfen, haben sich die Entwickler vorgenommen, die Steuerung auch für diese Art der Peripheriegeräte zu optimieren. Nun ja, wer\'s denn mag. Neben den aktuellen Daten wurde auch an der Optik gearbeitet, so dass die Grafik neu mit Multi-Texturing aufwarten kann. Ebenfalls weiter verbessert wurde die Realitätsnähe: Durch die weiterentwickelte 6D-Fahrphysik, die nun ein Motoren- und Bremstemperatur-Modell bietet, haben diese Dinge ebenfalls einen Einfluss auf das Renngeschehen.
Damit ihr euer Fahrzeug optimal auf die Strecke abstimmen und die gewonnenen Erkenntnisse aus der Auswertung der Telemetrie-Daten auch umsetzen könnt, stehen euch wiederum zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, die eigentlich keine Wünsche offen lassen: Wie bereits in der Vorjahresversion dürft ihr beispielsweise am Schaltverhalten drehen und so jeden einzelnen Gang individuell anpassen, weiter könnt ihr die aerodynamischen Eigenschaften eures Fahrzeugs perfektionieren, an der Mechanik schrauben und so von den Stabilisatoren-Einstellungen, über die Lenksperre, die Gewichtsverteilung, die Bremsverteilung, die Differentialsperre, sowie die Stellung des Front- und Heckflügels so ziemlich alles an eurem Fahrzeug verändern, was ihr wollt. Nicht fehlen dürfen natürlich auch Setup-Optionen wie Anpassungen an der Stoss-Dämpfung und Rückschlag-Dämpfung, Einstellungen an den Sturzwinkeln und am Druck , sowie weitere Tuning-Möglichkeiten. Hobby-Mechaniker und Perfektionisten können sich hier also gehörig austoben.
Was für den Profi ein Segen ist, entwickelt sich für den, Einsteiger schnell zum Alptraum, so dass dieser nicht an jedem Schräubchen drehen muss, wenn er nicht will. Dafür kann jeder Pilot, der nicht an den umfangreichen Einstellungen herumschrauben möchte, auf ein abgespecktes und vereinfachtes Setup-Tool zurückgreifen, das im Grunde auch brauchbare Ergebnisse liefert. Hier lassen sich grundlegende Dinge unkompliziert mittels eines Schiebereglers einstellen und so die Fahreigenschaften des fahrbaren Untersatzes festlegen. Daneben wird allen Amateuren und Neulingen auch fahrerisch unter die Arme gegriffen: Neben Brems- und Lenkhilfen erleichtern auch Dinge wie das Automatikgetriebe und ABS den Formel Eins-Alltag. Profis können wiederum die Launch- und Traktionskontrolle ein- oder ausschalten, sowie die Gänge manuell reinhauen - je nachdem, wie viel sie sich zutrauen. Mit Hilfe dieser Optionen kann sich jedermann langsam an das Handling der schnellen Flitzer gewöhnen und sich mit der Zeit steigern, indem die nützlichen Helfer nach und nach ausgeschaltet werden. Mit dabei ist erneut eine Fahrschule, so dass Formel Eins-Einsteigern die Steuerung Schritt für Schritt erlernen können und sich an die Fahreigenschaften gewöhnen können. Ihr setzt euch dabei in einen Zweisitzer von Minardi oder Arrows, und schon kann die Lektion beginnen: Auf dem Programm stehen dabei beispielsweise Übungen wie das richtige Kurvenfahren oder Bremsen, so dass ihr in etwa ein Gefühl dafür bekommt, wie ihr am besten in eine Schikane hereinfahrt, um die Geschwindigkeit optimal mitzunehmen und am Kurvenausgang schnell wieder auf Touren zu kommen.
Wie die Jahreszahl im Titel des Spieles bereits vermuten lässt, sind natürlich alle Daten der aktuellen Saison enthalten, so dass beispielsweise Mika Salo im Toyota und Jarno Trulli im Renault Platz nehmen, wobei auch Formel Eins-Neulinge wie Mc Nish oder Sato nicht fehlen dürfen. Die einschneidendste Veränderung ist in diesem Jahr sicher die Neugestaltung des Hockenheimrings, der sich nun doch ein gutes Stück anders fährt. Durch die Neugestaltung wird der Kurs zwar langsamer, dafür aber technisch anspruchsvoller und wahrscheinlich auch interessanter. Schlussendlich wird die Zukunft zeigen, ob sich die Neugestaltung gelohnt hat oder doch die Skeptiker recht behalten werden. Grund für den Umbau war bekanntlich die Forderung nach einer Verkürzung, da die Strecke mit 6,8 Kilometern im Vergleich zu allen anderen Rundkursen (mit Ausnahme von Spa) zu lang und in weiten Passagen aufgrund des Waldes für die Zuschauer nicht zugänglich war. Die Streckenverkürzung soll ein paar wichtige Änderungen bieten: Zum einen wurden bessere Überholmöglichkeiten geschaffen und die Rundenzeiten gekürzt, so dass nun 68 statt der üblichen 45 Runden gefahren werden. Weiter wird die Zuschauerkapazität auf 120.000 Plätze erhöht. Wie die neue Strecke mit ihren nun insgesamt 17 Kurven nun genau aussieht und welche Änderungen im Detail vorgenommen wurden, könnt ihr auf der, offiziellen Website des Hockenheimrings haarklein nachlesen (http://www.hockenheimring.de). Da die neue Streckenführung ihren Weg ins Spiel gefunden hat, muss man sich aber im Gegenzug wieder Wundern, dass bei dieser Gelegenheit nicht auch gleich die umgestaltete Boxenausfahrt in Kanada mit berücksichtigt wurde. Bekanntlich mündet diese jetzt in, dass Senna S nach Start und Ziel, zudem wurde die Haarnadelkurve um ein paar Meter nach innen verlegt.
Bei den Rennen ist natürlich immer noch alles beim alten geblieben: Wie gehabt könnt ihr ein Einzelrennen starten oder gleich das ganze Rennwochenende in Angriff nehmen, das aus den Trainingseinheiten, der Qualifikation, dem Warm-Up und dem eigentlichen Grand Prix besteht. Eure künstlichen Gegner verhalten sich in etwa gleich gut wie in der Vorgängerversion, wobei lobenswert auffällt, dass diese sich nun auch im Regen trauen, kräftig Gas zu geben. Des Weiteren sind das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl exzellent. Mit dabei ist auch eine Wiederholungsfunktion, so dass ihr euch eure Glanzleistung oder aber eure Ausritte in die Umgebung noch einmal in aller Ruhe zu Gemüte führen könnt. Leider wurde nichts am Schadensmodell geändert. Wie bereits in \'F1 2001\' sind Reifen und die Front- und Heckflügel die einzigen Dinge, die bei einem Zusammenstoss mit anderen Fahrern oder der Streckebegrenzung zu Bruch gehen und wegfliegen.
Ebenfalls wieder vorhanden ist natürlich ein Mehrspieler-Modus, wobei ein dedizierter Server immer noch fehlt. Wer also gegen menschliche Gegner antreten will, um mal schnell zu schauen, was andere Piloten so drauf haben, kann oder besser muss über die Spieleserver von Gamespy-Arcade einem Rennen beitreten.
Wie bereits angedeutet, wurde auch optisch einiges getan, so dass die Boliden und die Umgebung etwas schöner daherkommen. Mit dabei sind nun auch dynamische Wettereffekte wie Gewitterstürme mit Blitzen oder etwa Nebel. Das Ganze ist zwar ganz gut gemacht, allerdings fehlen kleine Details: Spiegelungen auf der nassen Fahrbahn sind zum Beispiel keine auszumachen. Wenigstens ist nicht wie im Vorgänger einfach die ganze Strecke nass oder trocken, so dass ihr doch mit sich ändernden Bedingungen rechnen und eure Fahrweise anpassen müsst. Die Boxen-Crew und der Renningenieure wurden nun ebenfalls animiert, zudem wird Environmental-Mapping in Echtzeit geboten, so dass auch grafikverwöhnte Spieler auf ihre Kosten kommen dürften. Damit das Ganze auch akustisch ansprechend daherkommt, wurden Apollo 440, ILS und Plump Dj\'s & Politika verpflichtet, um neben dem etwas verbesserten Sound der Fahrzeuge - vor allem die Schaltgeräusche hören sich doch realistischer an - auch musikalisch für Stimmung zu sorgen.
Fazit
Electronic Arts versorgt den Rennsport-Fan auch dieses Jahr mit einem ausgereiften Produkt, an dem sich eigentlich nur Kleinigkeiten bemängeln lassen: So fahren sich die Boliden zwar meiner Meinung nach ausgezeichnet, wobei auch das Geschwindigkeitsgefühl gut rüber kommt, im Gegenzug fällt aber das immer noch unrealistische Schadensmodell etwas negativ ins Auge. Ebenfalls noch nicht perfekt ist das Multiplayer-System über den Gamespy-Server sowie kleinere grafische Versäumnisse.
Daneben bietet \'F1 2002\' aber kleine und sinnvolle Verbesserung, die diesen Titel noch mehr zu einer Simulation machen, so etwa das überarbeitete Wettersystem oder Dinge wie das neue Brems- und Motorentemperatur-Modell. Alles in allem kann der Formel Eins-Fan mit diesem Spiel im Grunde nichts falsch machen und darf getrost zugreifen.
Nach einem sehr guten Intro, dass euch anhand einiger Rennszenen schon mal auf das Geschehen einstimmt, sticht bereits die erste große Änderung ins Auge: Die Menüführung wurde komplett überarbeitet und soll es dem Piloten einfacher machen, sich durch die zahlreichen Untermenüs zu hangeln. Neben dieser doch eher optischen Neuerung dürfen sich vor allem alle Hobby-Mechaniker unter euch freuen, da ein sehr nützliches Tool seinen Weg ins Spiel gefunden hat: Neu lassen sich nämlich alle Daten der Telemetrie aufzeichnen, so dass ihr genau überprüfen könnt, welcher Bereich eures Wagens noch nicht optimal den Bedingungen angepasst ist. Electronic Arts wollte es in diesem Jahr anscheinend besonders Anfängern erleichtern, in die Königsklasse des Motorsports einzusteigen: Die zahlreichen Funracer-Spieler im Hinterkopf, die mit dem Gamepad in den Händen um den Sieg kämpfen, haben sich die Entwickler vorgenommen, die Steuerung auch für diese Art der Peripheriegeräte zu optimieren. Nun ja, wer\'s denn mag. Neben den aktuellen Daten wurde auch an der Optik gearbeitet, so dass die Grafik neu mit Multi-Texturing aufwarten kann. Ebenfalls weiter verbessert wurde die Realitätsnähe: Durch die weiterentwickelte 6D-Fahrphysik, die nun ein Motoren- und Bremstemperatur-Modell bietet, haben diese Dinge ebenfalls einen Einfluss auf das Renngeschehen.
Damit ihr euer Fahrzeug optimal auf die Strecke abstimmen und die gewonnenen Erkenntnisse aus der Auswertung der Telemetrie-Daten auch umsetzen könnt, stehen euch wiederum zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, die eigentlich keine Wünsche offen lassen: Wie bereits in der Vorjahresversion dürft ihr beispielsweise am Schaltverhalten drehen und so jeden einzelnen Gang individuell anpassen, weiter könnt ihr die aerodynamischen Eigenschaften eures Fahrzeugs perfektionieren, an der Mechanik schrauben und so von den Stabilisatoren-Einstellungen, über die Lenksperre, die Gewichtsverteilung, die Bremsverteilung, die Differentialsperre, sowie die Stellung des Front- und Heckflügels so ziemlich alles an eurem Fahrzeug verändern, was ihr wollt. Nicht fehlen dürfen natürlich auch Setup-Optionen wie Anpassungen an der Stoss-Dämpfung und Rückschlag-Dämpfung, Einstellungen an den Sturzwinkeln und am Druck , sowie weitere Tuning-Möglichkeiten. Hobby-Mechaniker und Perfektionisten können sich hier also gehörig austoben.
Was für den Profi ein Segen ist, entwickelt sich für den, Einsteiger schnell zum Alptraum, so dass dieser nicht an jedem Schräubchen drehen muss, wenn er nicht will. Dafür kann jeder Pilot, der nicht an den umfangreichen Einstellungen herumschrauben möchte, auf ein abgespecktes und vereinfachtes Setup-Tool zurückgreifen, das im Grunde auch brauchbare Ergebnisse liefert. Hier lassen sich grundlegende Dinge unkompliziert mittels eines Schiebereglers einstellen und so die Fahreigenschaften des fahrbaren Untersatzes festlegen. Daneben wird allen Amateuren und Neulingen auch fahrerisch unter die Arme gegriffen: Neben Brems- und Lenkhilfen erleichtern auch Dinge wie das Automatikgetriebe und ABS den Formel Eins-Alltag. Profis können wiederum die Launch- und Traktionskontrolle ein- oder ausschalten, sowie die Gänge manuell reinhauen - je nachdem, wie viel sie sich zutrauen. Mit Hilfe dieser Optionen kann sich jedermann langsam an das Handling der schnellen Flitzer gewöhnen und sich mit der Zeit steigern, indem die nützlichen Helfer nach und nach ausgeschaltet werden. Mit dabei ist erneut eine Fahrschule, so dass Formel Eins-Einsteigern die Steuerung Schritt für Schritt erlernen können und sich an die Fahreigenschaften gewöhnen können. Ihr setzt euch dabei in einen Zweisitzer von Minardi oder Arrows, und schon kann die Lektion beginnen: Auf dem Programm stehen dabei beispielsweise Übungen wie das richtige Kurvenfahren oder Bremsen, so dass ihr in etwa ein Gefühl dafür bekommt, wie ihr am besten in eine Schikane hereinfahrt, um die Geschwindigkeit optimal mitzunehmen und am Kurvenausgang schnell wieder auf Touren zu kommen.
Wie die Jahreszahl im Titel des Spieles bereits vermuten lässt, sind natürlich alle Daten der aktuellen Saison enthalten, so dass beispielsweise Mika Salo im Toyota und Jarno Trulli im Renault Platz nehmen, wobei auch Formel Eins-Neulinge wie Mc Nish oder Sato nicht fehlen dürfen. Die einschneidendste Veränderung ist in diesem Jahr sicher die Neugestaltung des Hockenheimrings, der sich nun doch ein gutes Stück anders fährt. Durch die Neugestaltung wird der Kurs zwar langsamer, dafür aber technisch anspruchsvoller und wahrscheinlich auch interessanter. Schlussendlich wird die Zukunft zeigen, ob sich die Neugestaltung gelohnt hat oder doch die Skeptiker recht behalten werden. Grund für den Umbau war bekanntlich die Forderung nach einer Verkürzung, da die Strecke mit 6,8 Kilometern im Vergleich zu allen anderen Rundkursen (mit Ausnahme von Spa) zu lang und in weiten Passagen aufgrund des Waldes für die Zuschauer nicht zugänglich war. Die Streckenverkürzung soll ein paar wichtige Änderungen bieten: Zum einen wurden bessere Überholmöglichkeiten geschaffen und die Rundenzeiten gekürzt, so dass nun 68 statt der üblichen 45 Runden gefahren werden. Weiter wird die Zuschauerkapazität auf 120.000 Plätze erhöht. Wie die neue Strecke mit ihren nun insgesamt 17 Kurven nun genau aussieht und welche Änderungen im Detail vorgenommen wurden, könnt ihr auf der, offiziellen Website des Hockenheimrings haarklein nachlesen (http://www.hockenheimring.de). Da die neue Streckenführung ihren Weg ins Spiel gefunden hat, muss man sich aber im Gegenzug wieder Wundern, dass bei dieser Gelegenheit nicht auch gleich die umgestaltete Boxenausfahrt in Kanada mit berücksichtigt wurde. Bekanntlich mündet diese jetzt in, dass Senna S nach Start und Ziel, zudem wurde die Haarnadelkurve um ein paar Meter nach innen verlegt.
Bei den Rennen ist natürlich immer noch alles beim alten geblieben: Wie gehabt könnt ihr ein Einzelrennen starten oder gleich das ganze Rennwochenende in Angriff nehmen, das aus den Trainingseinheiten, der Qualifikation, dem Warm-Up und dem eigentlichen Grand Prix besteht. Eure künstlichen Gegner verhalten sich in etwa gleich gut wie in der Vorgängerversion, wobei lobenswert auffällt, dass diese sich nun auch im Regen trauen, kräftig Gas zu geben. Des Weiteren sind das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl exzellent. Mit dabei ist auch eine Wiederholungsfunktion, so dass ihr euch eure Glanzleistung oder aber eure Ausritte in die Umgebung noch einmal in aller Ruhe zu Gemüte führen könnt. Leider wurde nichts am Schadensmodell geändert. Wie bereits in \'F1 2001\' sind Reifen und die Front- und Heckflügel die einzigen Dinge, die bei einem Zusammenstoss mit anderen Fahrern oder der Streckebegrenzung zu Bruch gehen und wegfliegen.
Ebenfalls wieder vorhanden ist natürlich ein Mehrspieler-Modus, wobei ein dedizierter Server immer noch fehlt. Wer also gegen menschliche Gegner antreten will, um mal schnell zu schauen, was andere Piloten so drauf haben, kann oder besser muss über die Spieleserver von Gamespy-Arcade einem Rennen beitreten.
Wie bereits angedeutet, wurde auch optisch einiges getan, so dass die Boliden und die Umgebung etwas schöner daherkommen. Mit dabei sind nun auch dynamische Wettereffekte wie Gewitterstürme mit Blitzen oder etwa Nebel. Das Ganze ist zwar ganz gut gemacht, allerdings fehlen kleine Details: Spiegelungen auf der nassen Fahrbahn sind zum Beispiel keine auszumachen. Wenigstens ist nicht wie im Vorgänger einfach die ganze Strecke nass oder trocken, so dass ihr doch mit sich ändernden Bedingungen rechnen und eure Fahrweise anpassen müsst. Die Boxen-Crew und der Renningenieure wurden nun ebenfalls animiert, zudem wird Environmental-Mapping in Echtzeit geboten, so dass auch grafikverwöhnte Spieler auf ihre Kosten kommen dürften. Damit das Ganze auch akustisch ansprechend daherkommt, wurden Apollo 440, ILS und Plump Dj\'s & Politika verpflichtet, um neben dem etwas verbesserten Sound der Fahrzeuge - vor allem die Schaltgeräusche hören sich doch realistischer an - auch musikalisch für Stimmung zu sorgen.
Fazit
Electronic Arts versorgt den Rennsport-Fan auch dieses Jahr mit einem ausgereiften Produkt, an dem sich eigentlich nur Kleinigkeiten bemängeln lassen: So fahren sich die Boliden zwar meiner Meinung nach ausgezeichnet, wobei auch das Geschwindigkeitsgefühl gut rüber kommt, im Gegenzug fällt aber das immer noch unrealistische Schadensmodell etwas negativ ins Auge. Ebenfalls noch nicht perfekt ist das Multiplayer-System über den Gamespy-Server sowie kleinere grafische Versäumnisse.
Daneben bietet \'F1 2002\' aber kleine und sinnvolle Verbesserung, die diesen Titel noch mehr zu einer Simulation machen, so etwa das überarbeitete Wettersystem oder Dinge wie das neue Brems- und Motorentemperatur-Modell. Alles in allem kann der Formel Eins-Fan mit diesem Spiel im Grunde nichts falsch machen und darf getrost zugreifen.
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