Mehr zu Rennspielen Testbericht

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Erfahrungsbericht von schalkman

Moto Racer 3: Das neue Referenzprodukt!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

1. Entwickler
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Wie schon bei den Vorgängertiteln übernimmt die Entwicklung Delphin Software, während Electronic Arts das Game vermarktet. Der Preis beträgt laut Hersteller circa 45 Euro.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

450 MHz Prozessor
64 MB Ram
650 MB HDD

Empfohlen:

900 MHz Prozessor
128 MB Ram
650 MB HDD

3. Genre
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Tja, Moto Racer 3 kümmert sich um alle Disziplinen der stark motorisierten Zweiräder, denn von Straßenrennen bis zu Motorrad-Parcours ist alles enthalten in Moto Racer 3.

4. Gameplay
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Wie gesagt: Es gibt die verschiedensten Disziplinen, die es mit dem Zweirad zu bewältigen gilt. Als erster und populärster Modus ist "Tempo" auch für Einsteiger geeignet, denn hier müssen sie in alter Need for Speed Manier auf den schnellesten Kursen (der Sachsenring dürfte wohl den meisten etwas sagen) der Motorradszene bestehen. Aber man sollte sich besonders in diesem Modus nicht darauf freuen, dass man eine grossartige Simulation hat. Es ist fast Arcade-mäßig, wenn man auf den Nitro-Buster Knopf für Extrem-Beschleunigung drückt. Die bis zu 15 Konkurrenten sind auch nicht Echtheitsgetreu simuliert, denn anstatt zu versuchen sie mit fahrerischem Können in Grund und Boden zu fahren probieren diese viel lieber sie mit einem gezielten Fusstritt von Rad zu schubsen. Wenn man dann ankommt und sich gegen zig Konkurrenten durchgesetzt hat, dann müsste man eigentlich ein vollkommen verbeultes Motorrad vor sich sehen, doch denkste - das Motorrad sieht genauso aus wie vorher, also kein Schadensmodell! Selbst die großen Maschinen hat man nach einiger Zeit auf der Straße im Griff und es wird eine enorme Geschwindigkeit durch Grafik etc. simuliert, was einem schon mal den Schweiss von der Stirn tropfen lässt, aber die Maschine bleibt, wenn man sich nicht von Geschwindigkeitsgefühl verunsichern lässt immer steuerbar und man legt schon schnell die besten Rundenzeiten hin.
Neben der normalen Straßenrennen-Disziplin gibt es noch die beiden Cross-Disziplinen: Supercross und Motocross. Auch hier werden drei Original-Strecken simuliert, auch wenn ich keine einzige wirklich schon mal gehört habe. Hier können sie gegen bis zu 11 Konkurrenten antreten, aber der frust wird bei den Cross-Diziplinen schnell groß, denn keine der möglichen Kameraperspektiven ermöglicht 100 %ige Sicht in die Kruven, also muss man die Strecken fast auswendig können, um als Cross-Fahrer bestehen zu können. Die Räder sind bei weitem nicht so leicht wie bei den Straßenrennen zu fahren, denn wer unbedacht "Belifuss" spielt, der hat wenig Chancen, denn nur durch optimale Ausnutzung der weichen Federung und geschicktem Einsatz des Körpergewichtes des Fahrers als Verländerung des Lenkers kann man gewinnen.
Des weiteren wird die Trial-Disziplin simuliert, wobei man durch Sprünge und sonstige Stunts über und auf Kisten etc unter Zeitdruck springen muss. Wie bei den Cross-Disziplinen ist auch hier die Kamera das größte Ärgerniss. Manchmal muss man dadurch schlicht und ergreifend blind springen, was den Spielspass erheblich drückt. Allerdings ist der Trial Modus für mich eine schöne Herausforderung, denn es ist weniger ein Rennspiel, sondern eher ein Geschicklichkeitsspiel, denn man muss gefühlvoll Gas geben und wieder ist absoluter Körpereinsatz gefragt. Wie auch schon bei den Cross-Disziplinen ist also Gas geben out.

5. Grafik
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Ganz solide Grafik, die auf älteren Rechnern der bis 700 MHz-Klasse auch ganz passabel aussieht, Rechner die darüber hinausgehen, können leider ihr Potential nicht richtig ausschöpfen.

6. Sound
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Die Maschinen klingen durchwegs zu schwach, was die atmosphäre gewaltig drückt.

7. Steuerung
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Nicht gerade das, was man als gelungen nennt. Die Tastenbelegung lässt sich nicht verändern und die Standartbelegung verwendet Knöpfe, die man teilweise nur mit ungesunden Fingerverrenkungen erreicht. Vielleicht sollte man bei Tastaturspiel die Füsse zu Hilfe nehmen. Ansonsten ist die Steuerung per Joystick erste Wahl.

8. Fazit
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Wer die ultimative Motorrad Simulation des Jahres 2002 erwartet hat, der hat hier wohl Pech gehabt, denn Moto Racer 3 ist nicht wie die Vorgänger ein reines Straßenrennenspiel, das seinen Kern auf Simulation legt, sondern will eher die Gelegenheits.- und Spassfahrer ansprechen, die den Geschwindigkeitsrausch auskosten wollen. Der Motocross Teil macht wie der Straßenteil Spaß, doch ein par kleine Fehler werten ab. Interessant ist der Trial-Teil, den man eher als Geschicklichkeitsübung, denn als normales Rennspiel sehen sollte. Insgesamt ein gutes Rennspiel, das einen Höllenspass macht und aufgrund seiner verschiedenen Teile eine enrome Langzeitmotivation besitzt, daher die Bestnote, wenn auch nur knapp.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-23 21:51:13 mit dem Titel Rally Championship Xtreme: Ein Spiel für niemanden!

1. Entwickler
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Und wieder mal ein Spiel aus der Reihe \"Spiele, auf die ich und meine Freunde reingefallen sind, weil sie günstig im Angebot waren...\". Der heutige Testkandidat kommt aus dem Hause Actualize und ist inzwischen nicht mehr im Handel erhältlich. Das Spiel verkaufte sich sogar dermaßen jämmerlich, dass nicht mal bei ebay etwas angeboten wird...

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

450 MHz Prozessor
64 MB Ram

3. Genre
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Es handelt sich bei Rally Championship Xtreme um ein reinrassiges Rally-Rennspiel.

4. Gameplay
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Es gibt neben dem Multiplayermodus noch vier weitere Spielmodi. Diese sind im einzelnen: Championship (Spielen sie eine komplette Meisterschaftssaison), Quick Play (Schnelles, unkompliziertes Spielen), Arcade (Einfach ein bisschen Spass haben) und Challange (Etwas realistischer). Zur Auswahl stehen ein knappes Dutzend Strecken, die sich aber fahrerisch nur minimal voneinander unterscheiden. Insgesamt kann man bei diesem Rennspiel 28 Wagen einsetzten, die sich in fünf Kategorien aufteilen lassen, allerdings stehen am Anfang nur eine Hand voll zur Verfügung, denn man muss erst die anderen Wagen freischalten.

Die Fahrphysik lässt leider stark zu wünschen übrig, denn erstens fahren sich alle Wagen dermaßen gleich (selbst wenn man in den Tuning-Optionen einiges verstellt bringt das kaum ein befriedigendes Ergebnis) und zweitens fahren sich alle Untergründe gleich (zwischen Asphalt und einem matschigen Boden lässt sich kaum was spüren, denn bei beiden funktioniert das Bremsen nur schwerlich).

Im Arcade-Modus kommt hinzu, dass man zwischen kreisrunden Zeittoren durchfahren muss. Diese sind natürlich wieder mal so \"intelligent\" positioniert, dass man Probleme hat, sie zu treffen. Wenns dann mal wieder zwei millimeter zu weit rechts war, heißts am Ende: Pech gehabt, leider das Tor verpasst und verloren!

5. Grafik
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Das beste am ganzen Game! Leider kommt die ganze Pracht nur während eines kompletten Stops im Rennen zur Geltung: Die Zuschauer, noch heute oft als flache 2D-Grafiken dagestellt sind mit einigen Polygonen in 3D designt. Des weiteren fallen bei den echt toll gemachten Rennwagendesigns die Spiegeleffekte auf, so was sieht man selten!

6. Sound
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Tja, der Sound ist eher mittelmäßig geraten, denn die Motorengeräusche klingen nicht wie die von Rallyboliden, sondern irgendwie \"unglaubwürdig\" (Sorry, dass ich das nicht näher beschreiben kann, aber es ist so). Die Musik ist schlicht und ergreifend nervtötend, das einzig gute ist, dass man die Ansagen seines Beifahres selbst konfigurieren kann, das bringt dem Spiel echt was!

7. Steuerung
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Naja, wie immer Standartsteuerung, aber insgesamt etwas schwammig, nie wirklich gut beherrschbar. Ich habe von Problemen bei einigen Lenkrädern mit der Eingabegeräterkennung gehört.

8. Fazit
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Nach meinem Bericht sollte das Fazit wohl klar ausfallen: Kein Spiel für Rally-Fans, keines für Rally-Einsteiger und keines für Gelegenheitsspieler. Leute, wenn ihr in irgendeinem Provinz Technikmarkt das Game entdeckt, lasst es dort wo es ist und kauft euch lieber die ein bis zwei Klassen höher spielenden Rallysimulationen \"Championship Rally 2002\", \"Championship Rally 2000\" (gibts schon für unter 10 €) und natürlich den Rally-König \"Colin McRae 2\".

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