Snowboarden Erfahrungen Testbericht

Snowboarden-erfahrungen
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Erfahrungsbericht von Mandinka

Snowboard = Sucht und Faszination

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sorry das dieser Bericht in dieser Kategorie steht, aber bisher gibt es noch keine passende. Trotzdem viel Spaß

Wann wird’s mal wieder richtig Winter?? Ich hab so große Sehnsucht nach meinem Board, deswegen erzähl ich euch heute von meinem Lieblingshobby, dem Snowboarden. Für mich gibt es nichts entspannenderes als mir an einem herrlichen Wintermorgen mein Brett zu schnappen und die Pisten hinunter zu fegen.

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Allgemeines zum Snowboarden
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Das erste Snowboard wurde 1929 von Jack Burtchett erfunden, er nahm sich ein Brett aus Sperrholz und befestigte seine Füße mit einem Stoffriemen.
Das Snowboarden als Sport wird erst viel später entdeckt. Shermann Poppen schraubte 1964 einige Kinderskier zusammen und verwendete Zügel als Halteriemen. Shermann nennt seine Erfindung Snurfer. Nachdem seine Tochter sehr viel Aufmerksamkeit auf der Piste bekam, stellt Shermann auch für die Nachbarskinder Snurfer her, später produzierte er auch für Sportgeschäfte.
1970 entschließt sich Milovich den Snurfer weiter zu entwickeln, schon jetzt gibt es weltweit bereits mehr als eine Millionen Exemplare. Milovich beginnt die Entwicklung eines Snowboards ausgehend vom Surfbrett mit einfachen Metallkanten
1973 versucht Milovich die Manövrierbarkeit weiter zu entwickeln, 1973 ist auch das Jahr des ersten Nylonhalteriemen.
1974 wird die Firma „Flite Snowboard“ auf Rhode Island gegründet, die aber 1992 wieder aufgelöst wird, da sie es nicht schafft mehr als 500 Boards jährlich zu verkaufen.
Das Snowboard hatte nun schon einige treue Fans, die es immer und immer wieder optimierten und weiterentwickelten bis zu dem was es heute ist.

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Das Snowboarden und ich
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Es gibt wohl kaum eine Sportart, die es geschafft hat mich so zu faszinieren. Ich war 12 Jahre alt, es war gerade einmal wieder Winter und der erste Schnee war gefallen. Ich machte mich also auf den Weg zum Skilift, der seit diesem Mittag endlich lief. Dort angekommen schnallte ich mir meine Skier an und düste Berg mehrmals hinunter, bis ich unten am Lift einen älteren Jungen entdeckt hatte, er war so ungefähr 18 oder 19, der hatte keine Skier an seinen Füßen sondern ein Snowboard. Ich hatte zwar schon einiges von diesem neuen Wintersport gehört, aber noch nie sowas gesehen. Wie konnte der nur mit diesem Brett liften, das geht doch gar nicht, doch er belehrte mich eines besseren. Aber Kurven kann man damit bestimmt nicht fahren, doch es sah ganz leicht aus. Ich war wie gefesselt von dem Anblick dieses Snowboarders. Ihm gehörte noch den ganzen Tag meine völlige Aufmerksamkeit, bis ich dann Zuhause war.
„Mama, Mama rat mal was ich gesehen habe, einen echten Snowboarder.“ Dies war mein aller erstes Treffen mit einem Snowboard, seit diesem Mittag wollte ich es unbedingt einmal ausprobieren und selbst auf so einem Brett stehen.
Ständig lag ich meiner Ma im Ohr sie soll mir doch bitte ein Snowboard kaufen, doch sie wollte mir keines kaufen, da sie doch ganz schön teuer waren. Doch sie sagte, dass sie in der Zeitung von einem Snowboardkurs gelesen hatte und wenn ich will würde sie mich dort anmelden. Ich war natürlich völlig begeistert und freute mich schon die ganze Woche auf das Wochenende, den der Kurs war von Freitag Abend bis Sonntag Abend.
Endlich war es soweit, der Freitag war gekommen. Ich ging also zum Skilift. Nachdem wir uns alle zusammen aufgewärmt haben ging es auch gleich los, jeder bekam ein Brett und sollte den Berg erst einmal ein ganz schönes Stück hinauflaufen, zu dieser Zeit noch mit Skischuhen, da ja noch keiner von uns liften konnte. Oben angekommen gab es schon die ersten Probleme das Brett überhaupt erst einmal anzuschnallen. Doch schließlich gelang es dann doch. Nun ja jetzt mußte ich nur noch aufstehen und dann konnte es losgehen, dachte ich mir, doch da lag ich völlig falsch, denn schon das Aufstehen war die reinste Qual. Irgendwann habe ich es dann doch geschafft bin zwei Meter gefahren und schon wieder umgefallen. Das waren meine ersten Erfahrungen an diesem Freitag. Doch ich gab nicht auf und versuchte es den ganzen Winter über Weiter, ich lieh mir beim Sportgeschäft ein Snowboard und war nur noch am Skilift, denn ich wollte es unbedingt können. Am Ende dieses Winters konnte ich dann schon einigermaßen gut fahren. Von Winter zu Winter verbesserte ich meine Technik. Mein Papa hatte sich mittlerweile auch dazu bereit erklärt mir ein eigenes Brett zu kaufen, da er sich nun sicher war, dass ich beim Snowboarden bleiben wolle.

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Fazit
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Für mich war das Snowboarden vom ersten Augenblick an etwas Besonderes, eine Art Gefühl. Heute bin ich überzeugter Boarder und wüßte nicht, was ich ohne mein Snowboard machen sollte. Es ist zu einer richtigen Sucht geworden. Außerdem gibt es nichts schöneres als an einem schönen Wintermorgen ganz früh in den Bergen zu sein, und die Pisten hinunter zu fegen, dieses Gefühl ist einfach der Wahnsinn, dennoch muss man das Snowboarden auch erstmal lernen. Die Grundtechniken beherrscht man eigentlich recht schnell, aber die Feinheiten kommen erst mit der Erfahrung. Üben, üben, üben.

Danke fürs Lesen

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