Mehr zum Thema AMD Athlon XP Testbericht

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Erfahrungsbericht von TrAgIc

Das MSI K7T 266 Pro2 RU "Die Mutter des PCs"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Für einen gut laufenden PC braucht man vor allem ein gutes Grundgerüst. Auf dieses Grundgerüst achten die wenigsten, früher mir eingeschlossen. Denn eigentlich kaufte man immer zu einem neuen Prozessor ein neues Mainboard.


>>>>>>>>>>Einleitung<<<<<<<<<<

Mittlerweile könnt ihr euch alle wahrscheinlich ein sehr gutes Bild meines Rechners machen, was mir eigentlich nicht so recht ist. Aber ihr wisst durch meine Berichte eh schon viel zu viel über mich :)

In so ein tolles Gehäuse wie den CS601 gehört natürlich auch schöne Hardware hinein. Bis jetzt besteht die laut meinen Berichten nur aus einem Volcano 7 CPU Lüfter. Um diesen montieren zu können braucht es ein Motherboard mit Prozessor.

Und da ich nur AMD Prozessoren kaufen würde, jedenfalls zur Zeit, ist das MSI K7T 266 Pro2 RU genau der richtige Partner für einen Athlon XP 1700+.


>>>>>>>>>>Mainboard. Na und?<<<<<<<<<<

Wie gesagt, war auch für mich das Mainboard eigentlich immer nur Mittel zum Zweck. Jedoch ist es der wichtigste Bestandteil eines Computers, denn über das Mainboard laufen alle anderen Komponenten und wenn es da hakt, bringt z.b. die stabilste und beste Grafikkarte nichts. So sollte man hier nicht unbedingt sparen.


>>>>>>>>>>Das Layout<<<<<<<<<<

Fangen wir mit dem Aussehen, und dem Aufbau an. Von der Farbe her ist das MSI Board diesmal in Rot gehalten, was endlich mal Abwechslung in das Einheitsgrün bringt. Ok, einige mögen jetzt sagen was bringt uns eine tolle Farbe, wenn der Rechner eh zu ist. Ihr habt ja recht, bis auf die, die ein Fenster in ihr Gehäuse geschnitten haben, ist es eigentlich egal.
Doch habe ich das Gefühl, dass es auch für eine bessere Übersicht sorgt, man kann die einzelnen Komponenten besser unterscheiden.

Die Bauform ist ATX, wie sie heute aber absoluter Standart ist. Zudem ist es ein Sockel A Mainboard, das heißt es können nur Prozessoren von AMD verbaut werden, welche natürlich dieser Bauform entsprechen, gibt es doch auch andere Formen, wie SlotA.

Zugelassen ist es bis jetzt, bis zum Athlon XP 2000+, Athlon 1,4 Ghz oder bis zum Duron 1,2 Ghz.

Es hat 3 Steckplätze für DDR Ram. Achtung! Normaler SDRAM kann nicht für dieses Mainboard verwendet werden, wer also aufrüsten möchte sollte sich informieren welche Komponenten er weiterverwenden möchte.
Dazu kommen 5 PCI Steckplätze, für Soundkarten, Netzwerkarten und dergleichen.
Natürlich ist auch ein AGP Port vorhanden, welcher mit 2x oder 4x lauffähig ist.
Zu guter Letzt ist noch ein CNR Steckplatz vorhanden, den so gut wie keiner gebrauchen kann.
IDE Geräte werden bis zu UDMA/100 unterstützt.

Einziger Nachteil finde ich ©TrAgIc ist die unglückliche Lage des Netzteilanschlusses. Dieser liegt links neben dem Sockel und bei montierter CPU + Lüfter ist es recht schwer da ran zu kommen. Als einziges Board mit dem VIA Apollo KT266A Chipsatz besitzt das MSI keinen Ventilator auf der Northbridge, welcher nach ausgiebigen Tests auch nicht benötigt wird.


>>>>>>>>>>Die Ausstattung<<<<<<<<<<

Dazu kommen je nach Boardausstattung, USB 2.0 und ein Raidkontroller.
Wie gesagt gibt es diese nur als Extra, was auf der Packung mit dem R, U oder beidem markiert wird.

Raid sind zwei extra Anschlüsse für IDE Geräte die dann im Raidmodus 0 oder 1 betrieben werden kann. Dies setzt zwei Festplatten, möglichst vom gleichen Typ voraus. Benutzt man nun einen dieser Modies wird entweder der Inhalt gespiegelt, heißt man hat nur die Kapazität einer Festplatte, aber eine Sicherung der Daten. Sollte nun eine der Platten kaputt gehen ließt man automatisch die Daten von der zweiten Festplatte. Der andere Modus beschleunigt das Lesen und Schreiben von Daten, da diese verteilt werden und so zwei Lese und Schreibköpfe zur Verfügung haben.

USB 2.0 ist ein neuer USB Standart, der wesentlich schneller als USB 1.0 ist. Die Anschlüsse sind nach unten kompatibel.

Dazu gibt es noch kleine Gimmicks wie LiveUpdate, was ein Biosupdate über Internet aus Windows heraus automatisch vollzieht. Wovon ich aber nicht gerade überzeugt bin.
Einzigartig ist auch der USB Key. Über einen USB Port kann man den USB Schlüssel benutzen um den Rechner zu sichern. So kann man ohne ihn den Rechner gar nicht erst einschalten, oder unter Windows arbeiten(falls der Rechner schon an war).
Da dies auf der Hardware beruht finde ich, dass es eine ziemlich sichere Methode ist. Wers braucht wird wahrscheinlich zufrieden sein.


>>>>>>>>>>Das Bios<<<<<<<<<<

Das Bios ist sehr schön gestaltet. Kommt es vom Aussehen dem gewohnten nach, ist es von der Funktionalität her sehr komplex.
Dazu muss ich noch sagen, dass auf dem Motherboard selbst nur noch ein Jumper vorhanden ist, mit welchem man das Bios auf Defaulteinstellungen zurückstellen kann. Ansonsten wird alles im Bios eingestellt! Und man hat dort sogar die Möglichkeit den FSB zu Übertakten. Natürlich kann man auch die Versorgungsspannung für die einzelnen Komponenten regeln usw. Also, für notorische Übertakter ist hier fast alles möglich. Das ganze Bios hier zu erläutern würde den Rahmen sprengen.
Der Vorgesehene Takt ist übrigens 200 oder 266 Mhz, je nach verwendeten Prozessor.


>>>>>>>>>>Fazit<<<<<<<<<<

Ich bin von diesem Motherboard absolut begeistert. Und wenn ich euch zwar am Anfang gesagt habe, dass man gerade am Mainboard nicht sparen sollte, trifft das hier nicht zu. Denn das MSI ist mit seinen ca. 180 € eines der preisgünstigeren Boards dieser Klasse.

Ich verwende es nun seid knapp einem Monat und hatte kein einziges Problem. Der Einbau klappte sehr gut und seid dem läuft es stabil und schön schnell. Dabei hält es sogar noch ein paar Reserven für mich bereit, die ich noch nicht benötige.

Auch wenn MSI nicht jedem ein Begriff sein sollte, kann ich es nur uneingeschränkt empfehlen. Nicht umsonst wird es von vielen Usern gelobt und ist eine Überraschung in Sachen Leistung und Zubehör. Natürlich nur eine positive Überraschung.

Für alle die mir nicht glauben, hier noch ein paar Links.

http://www.msi-computer.de
http://www.pc-magazin.de/common/tests/hard.php?m=ih&id=270&g=3
http://www.hardtecs4u.com/?id=1008210629,62536,ht4u.php


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-30 14:05:04 mit dem Titel XP hier XP da!

Zur Zeit hängt AMD Intel mit dem Athlon XP absolut ab. Nicht nur, dass die CPUs weitaus billiger sind, als die von Intel(was schon immer der Fall war), nein sie sind auch noch weitaus leistungsstärker!


Einleitung

Zu einem guten Board braucht man auch den passenden Prozessor, und was soll ich auch mit einem so gutem Lüfter wie den Volcano 7, ohne die dazugehörige Wärmequelle?

Also, ein Athlon XP 1700+ musste her.


Wohin damit?

Der Einbau gestaltet sich sehr einfach, oder auch nicht. Denn durch den Einbau so mancher CPU bin ich wohl schon ein wenig geübt. Deshalb hier Schritt für Schritt für euch, um festzustellen ob man es sich zutraut.

Da der Athlon XP der Sockel A Bauweise entspricht, hat er eine kleine Form. Ein Keramikgehäuse, mittlerweile aus organischem Material bildet die quadratische Oberseite, in dessen Mitte die DIE(CPU-Kern) liegt.
Unterhalb befinden sich die Pins, mit welchen der Kontakt zum Prozessor hergestellt wird.

Der Vorteil der Sockel A Bauweise ist der, das dieser schon lange von AMD verwendet wird. So muss man sich unter Umständen kein neues Motherboard kaufen, sondern kann das alte verwenden. Intel dagegen braucht für den P IV nicht nur ein neues Mainboard, sondern sogar ein spezielles Netzteil.

Ob ein altes Motherboard tauglich ist, sollte man am besten auf der AMD Homepage prüfen. In der Regel sind das Boards, die einen FSB(FrontSideBus) von 133 Mhz einstellen können.


Einbau

Der eigentliche Einbau beginnt damit, dass wir den Hebel an der Seite des Sockels nach oben stellen. Dann wird der Prozessor einfach draufgesteckt, wobei man drauf achten sollte, dass die Pins nicht verbiegen. An einer Ecke der CPU fehlt auch ein Pin, wodurch eine Markierung gegeben ist, wie rum er drauf soll.

Danach wird der Hebel wieder nach unten gedrückt. Dadurch ist die CPU nun fest fixiert.

Das eigentlich schwere ist nun die Lüftermontage, was ihr aber unter dem Bericht zum Lüfter selbst nachlesen könnt. Als letzter Tipp, verwendet Wärmeleitpaste und keine Wärmeleitpads.


Eigenschaften


Der XP 1700+ ist nicht etwa mit 1700 Mhz gleichzusetzen, denn das + deutet es schon an. Es handelt sich hier nicht um die reine Taktrate, sondern um das sogenannte ©TrAgIc P Rating, womit ausgesagt werden soll, dass die CPU einem \"alten\" Athlon mit theoretischen 1700 Mhz gleichkommt. In Wirklichkeit ist der 1700+ aber nur mit 1467 Mhz getaktet.

Um mal eine Übersicht zu schaffen habe ich hier alle Taktraten der XP Reihe notiert:

- XP 1500+ = 1323 MHz
- XP 1600+ = 1393 MHz
- XP 1700+ = 1463 MHz
- XP 1800+ = 1533 MHz
- XP 1900+ = 1703 MHz
- XP 2000+ = 1773 MHz

Man merkt das zwischen den einzelnen XPs so ziemlich genau immer 70 Mhz Unterschied besteht.

Vergleiche zum Pentium IV haben gezeigt, das der 1800+ sogar locker einen P IV mit 2 Ghz schlägt. Und dabei ist der Konkurrent au dem Hause Intel sogar weitaus teurer.

Um noch ein paar Merkmale zu nennen. Der XP unterstützt Funktionen von 3DNow,MMX und neuerdings auch SSE. Im Gegensatz zum \"alten\" Athlon wird der Level2 Cache mit vollem Prozessortakt angesprochen und nicht nur mit halben, was einen enormen Vorteil verschafft. Um es noch komplett zu machen, der Level 1 Cache beträgt 128 KByte und der Level 2 Cache 256 KByte.

Die Fertigungstechnik beruht auf 0,18 Mikrometer Kupferleitung, was jetzt so fast niemanden was sagen wird. Aber dadurch hat der Prozessor eine geringere Leistungsaufnahme, was sich wiederum in weniger Abwärme bemerkbar macht. Somit hat er auch noch ein paar Reserven für die Übertaktungsfreudigen unter euch.

Genau das war das Problem der \"alten\" Athlons, die Wärme, dadurch kam es zu Instabilität und Überhitzungen. Klar, dass dies auch mit den XPs möglich ist, aber halt nicht so leicht. Um hier mehr Kontrolle zu bieten hat AMD sogar eine Themperaturdiode direkt in den Prozessor eingebaut, was aber leider bisher von noch keinem Boardhersteller genutzt wird.


Fazit

Was gibt es also noch zu sagen? Ich kann nur jedem von euch raten, der im Begriff ist aufzurüsten, sich einen XP zuzulegen. Für das Geld bekommt man nichts besseres, und die Leistung wird wohl noch ein paar Monate *g* reichen.

Ich persönlich habe ihn zum Test gleich mal etwas höher getaktet, wodurch mein 1700+ jetzt auf 1800+ läuft. Die 70 Mhz sind überhaupt keine Schwierigkeit, was auch sonst verwunderlich wäre. Was mich allerdings verwunderte war, dass nicht mal die Temperatur angestiegen ist. Die einzige Veränderung war, das mein Lüfter sich mit 30 U/min schneller drehte, was wiederum nur Zufall sein könnte.

In diesem Sinne......

http://www.amd.com/de-de/Processors/ProductInformation/0,,30_118_756_3734,00.html

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • da_sonix

    30.05.2002, 16:07 Uhr von da_sonix
    Bewertung: sehr hilfreich

    wow ein sehr schöner Bericht...klingt recht interessant, aber ein upgrade kommt bei mir einem neukauf gleich...also lieber etwas sparen ...mfg sonix