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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Nadira
Die Suche nach der Reitschule
Pro:
Es kann ein schöner Beginn werden
Kontra:
oder eine qual für das Pferd
Empfehlung:
Ja
Ich weiß, ein Leidiges Thema, aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen:
Reitschulen& Reiterhöfe
Auf der Suche nach einer Reitschule oder einem Reiterhof stößt man auf eine riesige Auswahl an Angeboten. Da fällt die Wahl schwer. Doch nicht jeder Reitstall und nicht jeder Hof ist genauso wie er verspricht zu sein. Manchmal leiden die Pferde unter den unerbittlichen Konkurrenzkämpfen der Ställe und Höfe. Sie stehen abgemagert und mit verklebtem Fell in den Boxen oder haben noch nie eine Weide gesehen.
Gerade aus diesem Grund sollte der verantwortungsbewusste Reiter nicht den billigsten Stall suchen, sondern den besten, welcher auch ruhig für gute Reitstunden etwas mehr verlangen kann.
Vor der ersten Reitstunde sollte der Hof an sich unter die Lupe genommen werden.
Der Hof:
Der Stall muss sauber und ordentlich sein. Außerdem sollte er luftig und hell sein, nichts ist schlimmer als ein Pferd das 22 Stunden jeden Tag in einem staubigen und dunklem Verschlag haust. Allerdings darf es im Stall nicht ziehen. Perfekt sind Ställe die auch im Winter nicht abgeriegelt werden. So können sich die Pferde besser an das Klima draußen anpassen und bei kälteren Temperaturen mit zusätzlichem Auslauf (auch im Regen) bekommen die Pferde Reize welche die Durchblutung der Haut anregt. Außerdem kommt hinzu, dass Pferde von Natur aus einen großes Bewegungsbedürfnis haben. Sie sind zum Laufen geboren, und sollten dies wenn möglich auch im Ausreichenden Maße tun dürfen.
Die Boxen sollten groß mit Fenstern versehen sein, damit das Pferd mehr von seiner Umwelt wahrnehmen kann. Am besten währe ein Auslauf oder Offenstall, dadurch bekäme das Pferd Kontakt mit seinen Artgenossen. Wenn kein Offenstall vorhanden ist sollten alle Pferde das ganze Jahr auf die Weide dürfen, auch die Schulpferde!!!
Die Weide darf nicht mit Stacheldraht eingezäunt sein, da sich die Pferde beim Toben darin verfangen und sich stark verletzten können.
Am Hof sollten auf jeden Fall ordentliche Sattelkammern vorhanden sein. Meist haben die Pferdebesitzer eigene Schränke für ihr Pferdezubehör, doch dort sind selten auch die Sättel verstaut. Die Sattelkammer muss abschließbar sein und jeden Abend auch abgesperrt werden.
Außerdem sollten auf dem ganzen Hof schnell erreichbare Feuerlöscher sein. Und man sollte darauf achten ob Ruhezeiten für die Pferde gegeben sind (meist gegen 21 oder 22 Uhr bis 7Uhr) und ob diese auch eingehalten werden. Denn wenn das Licht zu lange brennt hat das Pferd nicht die Chance ruhig zu schlafen und ist am nächsten Tag natürlich zu müde.
Die (Schul-)pferde:
Beginnt man mit dem reiten, ist es zunächst sinnvoller ein „Schulpferd“ zu reiten. Dies sind Pferde, welche sehr ruhig und geduldig sind (jedenfalls in Idealfall), damit der Reitanfänger sich voll und ganz auf seinen Sitz konzentrieren kann. Diese Pferd gehören entweder dem Reitlehrer oder der Reitlehrerin, in diesem Fall kümmern diese sich dann meist auch sehr gut um ihrer Pferde, oder sie gehören zum Reitstall, das ist fast immer der Fall. Aus diesem Grund fühlt sich selten jemand verantwortlich für das Wohl dieser Tiere. Deshalb sollte man als Reitschüler immer die Gesundheit des Pferdes überprüfen. Werden die Pferde nicht gut behandelt, hilft es ihnen nicht, wenn man trotzdem dort reitet. Man sollte auch Freunden und Bekannten abraten dort zu reiten, dadurch bußt die Reitschule bzw. Reiterhof an Gewinn ein. Sind die Pferde stark heruntergekommen ist es vielleicht sogar nötig den Reitstall anzuzeigen.
Nachdem man das Pferd zugewiesen bekommen hat sollte man das Pferd aus der Box oder von der Weide holen, dabei kann man schon den Charakter überprüfen. Ist das Pferd ruhig und wirkt es ausgeglichen oder wirkt es eher müde und hat kleine Augen mit einem eher apathischen Blick? Auch ein stark aggressiv reagierendes Pferd kann auf Verhaltensstörungen hindeutet. Doch da Pferde auch mal einen „schlechten Tag„ haben sollte man nicht gleich auf Verhaltensstörungen tippen, weil das Pferd geschnappt hat, gerade Reitanfänger bewerten harmlose Schlechte Laune manchmal über. Aggressiv bedeutet, dass das Pferd versucht auf den Reiter loszugehen oder ihn mit angelegten Ohren zu beißen. Gefährlich ist auch, wenn das Pferd versucht nach dem Reiter zu treten. In diesen Fällen sollte man den Reitlehrer auf die Gefahr hinweisen, wenn dieser ihnen dann ein anderes Pferd anbietet welches total makellos ist kann es sich um ein Einzelfall handeln. Auch diese Fälle kommen vor.
Ist bisher alles in Ordnung sollte man beim Putzen sich das Pferd genauer ansehen. Hat es glänzendes Fell und liegt es gut im Futter? Das bedeutet man sieht die Rippen nicht mehr, aber kann diese noch fühlen, dann ist das Pferd weder abgemagert noch überfüttert. Man sollte schauen ob das Pferd weiße Stellen im Fell hat welche genau unter dem Sattel liegen (meist rechts und links am Wiederrist) oder gar unter der Trense, an Nasenrücken oder den Ohren. Dies sind Druckstellen, welche davon herrühren das der Sattel oder die Trense nicht passt und daher an der Haut reiben. Im Extremfall findet man vielleicht an diesen Stellen noch große Wunden, welche nicht behandelt wurden. Das Pferd dann noch zu reiten wäre eine Qual. Auch Wunden an anderen Stellen, welche von einem Kampf oder anderes hervorgehen müssen behandelt werden, sind sie es nicht, sondern eitern sie oder haben sich entzündet kann auch dies sehr schmerzhaft für das Pferd sein. Zu guter Letzt sollte man noch nachsehen ob das Pferd eigenes Putzzeug, einen eigenen Sattel und eine eigene Trense hat. Ist dies nicht der Fall können nämlich ganz schnell Krankheiten wie Pilz übertragen werden.
Wenn alles in Ordnung ist kann es ja in die Reitstunde gehen!
Reitlehrer& Unterricht:
Reitanfänger werden in der ersten Stunde zunächst an die Longe genommen. Reitet man schon ein wenig besser wird man in eine Gruppe eingeteilt oder bekommt Einzelunterricht, das ist von Hof zu Hof unterschiedlich.
Der Reitlehrer oder die Reitlehrerin muss ruhig und geduldig sein. Da es mal passieren kann das der Abteilungsgalopp zum Beispiel nicht klappt, darf der Lehrer nicht sofort aus der Haut fahren. Bei Fehlern muss er sie gut berichtigen können. Das setzt voraus das er gut und anschaulich erklären kann was er meint. Als Reitanfänger hat man meist noch Probleme die Hufschlagfiguren und andere „Fachbegriffe“ zu behalten, daher müssen diese nach und nach beigebracht und anschaulich erläutert werden. Wenn der Reitschüler zum Beispiel nicht begreift wie genau er sitzen muss, kann er auch keine korrekten Hilfen geben. Der(die) Reitlehrer(in) hat die Aufgabe diese Fehler zu korrigieren und es dem Reitschüler begreiflich zu machen. Deshalb müssen Reitlehrer auch qualifiziert zum Unterrichten sein. Denn nur gut ausgebildete Lehrer können guten Reitunterricht geben, man sollte daher den Reitlehrer nach seiner Ausbildung und eventuellen Lehrgängen befragen.
Der Reitlehrer sollte auch ein gutes Verhältnis zu den Schulpferden haben. Nur so kennt er deren Eigenarten und kann beurteilen welcher Reiter auf welches Pferd passt. Weiterhin sollte der Reitlehrer aber auch ein wenig streng und energisch sein. Er sollte darauf behaaren das die Reitschüler selbständig und angestrengt ihre Fehler suchen, finden und verbessern.
Aber andersherum können Reitlehrer am besten Arbeiten, wenn die Reitschüler Fragen stellen und sich anstrengen. Doch Reitschüler sollten auch nicht zu ehrgeizig sein. Der beste Beweis für eine gute Reitstunde ist die Tatsache das man viel lernt und das es Spaß macht!
Und natürlich, dass das Pferd nicht darunter leiden muss!
Reitschulen& Reiterhöfe
Auf der Suche nach einer Reitschule oder einem Reiterhof stößt man auf eine riesige Auswahl an Angeboten. Da fällt die Wahl schwer. Doch nicht jeder Reitstall und nicht jeder Hof ist genauso wie er verspricht zu sein. Manchmal leiden die Pferde unter den unerbittlichen Konkurrenzkämpfen der Ställe und Höfe. Sie stehen abgemagert und mit verklebtem Fell in den Boxen oder haben noch nie eine Weide gesehen.
Gerade aus diesem Grund sollte der verantwortungsbewusste Reiter nicht den billigsten Stall suchen, sondern den besten, welcher auch ruhig für gute Reitstunden etwas mehr verlangen kann.
Vor der ersten Reitstunde sollte der Hof an sich unter die Lupe genommen werden.
Der Hof:
Der Stall muss sauber und ordentlich sein. Außerdem sollte er luftig und hell sein, nichts ist schlimmer als ein Pferd das 22 Stunden jeden Tag in einem staubigen und dunklem Verschlag haust. Allerdings darf es im Stall nicht ziehen. Perfekt sind Ställe die auch im Winter nicht abgeriegelt werden. So können sich die Pferde besser an das Klima draußen anpassen und bei kälteren Temperaturen mit zusätzlichem Auslauf (auch im Regen) bekommen die Pferde Reize welche die Durchblutung der Haut anregt. Außerdem kommt hinzu, dass Pferde von Natur aus einen großes Bewegungsbedürfnis haben. Sie sind zum Laufen geboren, und sollten dies wenn möglich auch im Ausreichenden Maße tun dürfen.
Die Boxen sollten groß mit Fenstern versehen sein, damit das Pferd mehr von seiner Umwelt wahrnehmen kann. Am besten währe ein Auslauf oder Offenstall, dadurch bekäme das Pferd Kontakt mit seinen Artgenossen. Wenn kein Offenstall vorhanden ist sollten alle Pferde das ganze Jahr auf die Weide dürfen, auch die Schulpferde!!!
Die Weide darf nicht mit Stacheldraht eingezäunt sein, da sich die Pferde beim Toben darin verfangen und sich stark verletzten können.
Am Hof sollten auf jeden Fall ordentliche Sattelkammern vorhanden sein. Meist haben die Pferdebesitzer eigene Schränke für ihr Pferdezubehör, doch dort sind selten auch die Sättel verstaut. Die Sattelkammer muss abschließbar sein und jeden Abend auch abgesperrt werden.
Außerdem sollten auf dem ganzen Hof schnell erreichbare Feuerlöscher sein. Und man sollte darauf achten ob Ruhezeiten für die Pferde gegeben sind (meist gegen 21 oder 22 Uhr bis 7Uhr) und ob diese auch eingehalten werden. Denn wenn das Licht zu lange brennt hat das Pferd nicht die Chance ruhig zu schlafen und ist am nächsten Tag natürlich zu müde.
Die (Schul-)pferde:
Beginnt man mit dem reiten, ist es zunächst sinnvoller ein „Schulpferd“ zu reiten. Dies sind Pferde, welche sehr ruhig und geduldig sind (jedenfalls in Idealfall), damit der Reitanfänger sich voll und ganz auf seinen Sitz konzentrieren kann. Diese Pferd gehören entweder dem Reitlehrer oder der Reitlehrerin, in diesem Fall kümmern diese sich dann meist auch sehr gut um ihrer Pferde, oder sie gehören zum Reitstall, das ist fast immer der Fall. Aus diesem Grund fühlt sich selten jemand verantwortlich für das Wohl dieser Tiere. Deshalb sollte man als Reitschüler immer die Gesundheit des Pferdes überprüfen. Werden die Pferde nicht gut behandelt, hilft es ihnen nicht, wenn man trotzdem dort reitet. Man sollte auch Freunden und Bekannten abraten dort zu reiten, dadurch bußt die Reitschule bzw. Reiterhof an Gewinn ein. Sind die Pferde stark heruntergekommen ist es vielleicht sogar nötig den Reitstall anzuzeigen.
Nachdem man das Pferd zugewiesen bekommen hat sollte man das Pferd aus der Box oder von der Weide holen, dabei kann man schon den Charakter überprüfen. Ist das Pferd ruhig und wirkt es ausgeglichen oder wirkt es eher müde und hat kleine Augen mit einem eher apathischen Blick? Auch ein stark aggressiv reagierendes Pferd kann auf Verhaltensstörungen hindeutet. Doch da Pferde auch mal einen „schlechten Tag„ haben sollte man nicht gleich auf Verhaltensstörungen tippen, weil das Pferd geschnappt hat, gerade Reitanfänger bewerten harmlose Schlechte Laune manchmal über. Aggressiv bedeutet, dass das Pferd versucht auf den Reiter loszugehen oder ihn mit angelegten Ohren zu beißen. Gefährlich ist auch, wenn das Pferd versucht nach dem Reiter zu treten. In diesen Fällen sollte man den Reitlehrer auf die Gefahr hinweisen, wenn dieser ihnen dann ein anderes Pferd anbietet welches total makellos ist kann es sich um ein Einzelfall handeln. Auch diese Fälle kommen vor.
Ist bisher alles in Ordnung sollte man beim Putzen sich das Pferd genauer ansehen. Hat es glänzendes Fell und liegt es gut im Futter? Das bedeutet man sieht die Rippen nicht mehr, aber kann diese noch fühlen, dann ist das Pferd weder abgemagert noch überfüttert. Man sollte schauen ob das Pferd weiße Stellen im Fell hat welche genau unter dem Sattel liegen (meist rechts und links am Wiederrist) oder gar unter der Trense, an Nasenrücken oder den Ohren. Dies sind Druckstellen, welche davon herrühren das der Sattel oder die Trense nicht passt und daher an der Haut reiben. Im Extremfall findet man vielleicht an diesen Stellen noch große Wunden, welche nicht behandelt wurden. Das Pferd dann noch zu reiten wäre eine Qual. Auch Wunden an anderen Stellen, welche von einem Kampf oder anderes hervorgehen müssen behandelt werden, sind sie es nicht, sondern eitern sie oder haben sich entzündet kann auch dies sehr schmerzhaft für das Pferd sein. Zu guter Letzt sollte man noch nachsehen ob das Pferd eigenes Putzzeug, einen eigenen Sattel und eine eigene Trense hat. Ist dies nicht der Fall können nämlich ganz schnell Krankheiten wie Pilz übertragen werden.
Wenn alles in Ordnung ist kann es ja in die Reitstunde gehen!
Reitlehrer& Unterricht:
Reitanfänger werden in der ersten Stunde zunächst an die Longe genommen. Reitet man schon ein wenig besser wird man in eine Gruppe eingeteilt oder bekommt Einzelunterricht, das ist von Hof zu Hof unterschiedlich.
Der Reitlehrer oder die Reitlehrerin muss ruhig und geduldig sein. Da es mal passieren kann das der Abteilungsgalopp zum Beispiel nicht klappt, darf der Lehrer nicht sofort aus der Haut fahren. Bei Fehlern muss er sie gut berichtigen können. Das setzt voraus das er gut und anschaulich erklären kann was er meint. Als Reitanfänger hat man meist noch Probleme die Hufschlagfiguren und andere „Fachbegriffe“ zu behalten, daher müssen diese nach und nach beigebracht und anschaulich erläutert werden. Wenn der Reitschüler zum Beispiel nicht begreift wie genau er sitzen muss, kann er auch keine korrekten Hilfen geben. Der(die) Reitlehrer(in) hat die Aufgabe diese Fehler zu korrigieren und es dem Reitschüler begreiflich zu machen. Deshalb müssen Reitlehrer auch qualifiziert zum Unterrichten sein. Denn nur gut ausgebildete Lehrer können guten Reitunterricht geben, man sollte daher den Reitlehrer nach seiner Ausbildung und eventuellen Lehrgängen befragen.
Der Reitlehrer sollte auch ein gutes Verhältnis zu den Schulpferden haben. Nur so kennt er deren Eigenarten und kann beurteilen welcher Reiter auf welches Pferd passt. Weiterhin sollte der Reitlehrer aber auch ein wenig streng und energisch sein. Er sollte darauf behaaren das die Reitschüler selbständig und angestrengt ihre Fehler suchen, finden und verbessern.
Aber andersherum können Reitlehrer am besten Arbeiten, wenn die Reitschüler Fragen stellen und sich anstrengen. Doch Reitschüler sollten auch nicht zu ehrgeizig sein. Der beste Beweis für eine gute Reitstunde ist die Tatsache das man viel lernt und das es Spaß macht!
Und natürlich, dass das Pferd nicht darunter leiden muss!
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