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Erfahrungsbericht von Nadinevwpolo

Schön zu sehen was man selbst erreicht hat !

Pro:

Schön zu sehen was man selbst erreicht hat

Kontra:

Man braucht Zeit und Geduld! Und davon jede Menge!!!

Empfehlung:

Nein

Ich habe zwei Pferde. Loona ist eine viereinhalbjährige Vollblüterstute und Cinderella ist eine zweijährige Stute.

Loona habe ich seit Oktober 2001. Cinderella auch. Ich hatte sie bis Anfang April im Stall stehen. Reithalle war vorhanden. Eigentlich nahm ich mir vor im Winter Loona einzureiten aber ich habe es nicht geschafft.

Nicht deshalb weil ich keine Zeit hatte oder es nicht funktioniert hat, aber ich wollte nicht immer zu ihnen kommen und sie wusste dann genau wir machen da so komische Übungen worauf sie oft keine Lust hatte.

Ich kam zum Reistall und fütterte die beiden erstmal mit Möhren, dann schaute ich nach Loonas Laune und entschied. Nach zwei Wochen hatte sie den Trick raus und sobald ich kam, hatte sie so ein Mitleidsgesicht aufgelegt und ich verschonte sie.

Naja dann wurde ich härter. Loona kam von der Weide, sie kannte weder Halfter, Box oder Selbsttränker. Als ich ihr zum ersten Mal das Halfter anziehen wollte, schaute sie mir interessiert zu und war total ruhig. Also man muss sagen sie ist total gemütlich und die Ruhe selbst.

Also wie gesagt das Halfter akzeptierte sie schnell, auch den Strick und das sie mir folgte klappte super.

Den Selbsttränker erklärte ihr Cinderella (damals 1/2 Jahr alt)die neben Loona in der Box stand.

Am Anfang ließ ich sie einfach nur in der Halle laufen, sie konnten also machen was sie wollten. Nach einigen Wochen kam dann die Longe. Bodenarbeit war soweit getan und ich war zufrieden und stolz auf das Ergebnis.

Die Longe akzeptierte Loona zwar so schon aber sie wusste nichts mit anzufangen, mein Freund ging mit ihr im Kreis und so langsam schien Loona zu wissen was sie machen sollte. Auf Kommandos hört sie super, wobei sie an der Longe die ersten fünf Minuten de Aff macht. Sie buckelt, steigt und galoppiert. Nach diesen fünf Minuten bleibt sie ruckartig stehen, kommt zu mir und schaut mich erwartungsvoll an. So nach dem Motto: Jawoll jetzt bin ich soweit wir können.

Sie geht mittlerweile prima an der Longe. Sie kennt ihre Trense. Den Sattel hatte sie bis jetzt nur gesehen und fand ihn interessant.

Seit April stehen sie auf der Weide. Dort habe ich mir ein Roundpen gebaut und derzeit geht Loona noch an der Longe. Ich war zwar schon etwas traurig dass ich bis April nicht fertig war, aber zu sehen, wie Loona sich durch die Arbeit entwickelt und trotzdem immer noch Zeit hatte durch die Halle zu flitzen und machen konnte was sie wollte war mir wichtiger.

Die Meinungen über die Selbsteinreiterei geht natürlich überall auseinandert. Jeder sagt was anderes, aber ich denke ein Reiter muss selbt wissen, was er sich und seinem Pferd zutrauen kann.

Ich selbst reite schon viele Jahre, aber das heißt noch lange nicht dass ich qualifiert bin, ein Pferd alleine einzureiten.

Ich hab viel gelesen, geschaut und Profis um Rat gefragt. Das hilft in vielen Situationen nichts falsches zu tun.

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