Mehr zum Thema Bandscheibenvorfall Testbericht

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Erfahrungsbericht von lahr2006

Er kommt immer wieder

Pro:

nichts

Kontra:

vieles

Empfehlung:

Nein

==Hallo ihr Lieben!==
Früher konnte ich mir nicht wirklich erklären wenn mir jemand über seine Rückenschmerzen erzählte, das dies so weh machen kann oder von einer Sekunde auf die andere sich nicht mehr bewegen kann, ich nahm solche Leute nicht ernst. Warum auch ich kannte es ja auch nicht mit nicht einmal 20 Jahren und schüttelte den Kopf oder ein Lächeln huschte mir über das Gesicht wenn mir jemand solch ein Leiden schilderte. Wenn ich heute drüber nachdenke, dann kann ich es gut nachvollziehen wenn das ein Nicht- Betroffener mit einem Lächeln ab tut. Leider ist solch ein Leiden gar nicht zum Lachen für Betroffene, betroffen bin auch ich seit dem ich Anfang 20 war.




==Prolaps (Bandscheibenvorfall)==
Ja über einen Bandscheibenvorfall rede ich, früher bin ich Kilometerweit mit dem Fahrrad gefahren, war sportlich recht aktiv, leider auch recht früh in meiner Beruflichen Laufbahn, was ich schnell bereuen sollte. Wenn ich heute drüber Nachdenke dann kann ich es immer noch nicht richtig verstehen, auch wenn dies leider keine Seltenheit mehr ist heutzutage.
Viele Betroffene gibt es davon, bei einigen nicht so gravierend, andere wieder ziemlich stark und dann gibt es noch ganz heftige, ich zähle noch zu den mittleren, was aber durch meine weiteren Diagnosen irgendwann zu den ganz starken zählen wird laut Ärzte. Auch gibt es verschiedene Prolaps, die ich durch Wikipedia ganz unten einfügen möchte.




==Wie alles begann==
Körperlich war ich immer recht fit und aktiv, ich war kaum krank und hatte gute Kräfte, nichts war mir zuviel oder gar zu schwer und so begann ich recht früh mit meinem Berufsleben, anfangs nur am Wochenende, da ich noch in die Schule ging. Zusätzlich kam dann meine Lehre als Friseurin welches mein leben gravierend ändern sollte. Hier steht man den gesamten Tag, sitzen kann man nur in den Pausen, was man in den Beinen und auch im Rücken spürt. Doch ich gewöhne mich schnell an alles und somit schonte ich mich rein gar nicht.
Bereits in den ersten 6 Monaten meines ersten Lehrjahres fing es an, das ich regelmäßig zum Arzt musste um meine Wirbel einrenken zulassen am Rücken, ich hatte stets ungeheuerliche Schmerzen bis hin zur Bewegungslosigkeit. Mein Arzt riet mir mich zu schonen und mir eine andere Lehre zu suchen, doch ich wusste es besser, schließlich war das mein Traumberuf und bringe stets zu Ende was ich auch Anfange, also machte ich weiter. Ich besuchte meinen Arzt eben alle paar Wochen, immer erzählte er mir das gleiche, doch ich wollte nicht hören.


Einige wenige Jahre vergingen, meine Lehre erfolgreich beendet, verschiedene Jobs auf einmal aufgeführt und immer Körperlich schwer gearbeitet, bis ich eines Tages auf der Arbeit kaum mehr konnte vor Schmerzen. In Tränen brach ich aus, weil ich es nicht mehr aushalten konnte, meine Bewegung lies auch etwas nach und war eingeschränkt, was mich nicht am Arbeiten hinderte und ich es immer mit ach und Krach bis zur Mittagspause durchgezogen hatte. Dann zu einem Arzt der mir brav Spritzen gab, welche im ersten Moment immer geholfen hatten und ich nach der Mittagspause wieder zum Arbeiten ging. Das machte ich Monatelang, bis ich mich fast gar nicht mehr bewegen konnte, von den Schmerzen ganz zu schweigen, der Arzt der mich monatelang spritzte, hatte mich als noch eingerenkt am Rücken, das wollte er diesmal auch. Ich schrie ihn an das er seine Pfoten von mir lassen sollte, das es Höllenschmerzen sind und er mich nicht einrenken könne. Er spritzte mich wieder am Rücken, was gut tat, richtig herrlich und ich konnte mich halbwegs bewegen und mein Kind (damals 4 Jahre) versorgen und schrieb mich krank.
Auch kam dieser auf die geniale Idee mich zur Kernspindthormographie zu schicken, nach all den Monaten wo ich doch so gut markiert habe, ich wurde richtig ernst genommen ;-) Ich freute mich auch richtig auf diese Durchleuchtung um endlich Klarheit zu haben, was mit mir ist uns was mir fehlt.
Es kam heraus das ich Anfang 20 einen Doppelten- Bandscheibenvorfall hatte unten an den Lendenwirbel, die zwei untersten waren betroffen. Erst einmal ein Schock, aber ich musste es nehmen wie es war und ging damit wieder zu meinem Hausarzt.
Die Schmerzen gingen nicht weg, Schmerztabletten halfen nicht wirklich und weitere Heilungsmaßnahmen hatte der Arzt mir nicht verordnet und ich wusste auch nicht richtig Bescheid was zu tun war, verließ mich auf den Hausarzt. Dieser wollte mich wiederholt einrenken, doch das ging nicht weil ich so Schmerzen hatte und er eigentlich meine Diagnose auch vorliegen hatte……..


So vergingen qualvolle Tage, ich versorgte mein Kindergartenkind auf allen vieren, bin viel gelegen, zumindest so wie ich konnte, sitzen und gehen war eine Qual, auch den Haushalt, Einkauf und weiteres erledigte ich mühsam. Diclofenac Schmerztabletten bekam ich noch vom Hausarzt, dieser ging dann auch in den Urlaub und ich wusste nicht was ich tun sollte. Nahm das Schmerzmittel welches ich nicht vertrug und es somit auch nicht helfen konnte. Eines Tages kam ich nicht mehr aus dem Bett heraus, konnte mich einfach nicht bewegen und kam schon zweimal nicht hoch oder in Sitzstellung, mein Sohn musste einen Anwohner holen der mir half. Durch diesen Anwohner bin ich dann auch zu einer anderen Ärztin gekommen, diese konnte meine Geschichte gar nicht glauben und schon gar nicht das Fehlverhalten des Arztes. Dieser durfte mich nicht einrenken nach dem eindeutigen Befund des Doppelten- Bandscheibenvorfalls, ich kann froh sein das ich nicht im Rollstuhl sitze, auch hätte er mich zu einem Orthopäde überweisen müssen, damit ich Krankengymnastik bekomme.


Das tat dann netterweise diese Ärztin, welche sich dann meine Hausärztin nennen dufte, doch der behandelte Orthopäde war dann der Knaller, ein Freund meines ehemaligen Hausarztes, er rief diesen an als ich bei ihm einen Termin hatte. Wollte meine Geschichte des Krankheits- und Behandlungsverlauf überprüfen, ich musste mich beim Orthopäden an der Wand entlang schlängeln damit ich mich überhaupt bewegen konnte, ist wichtig.
Er konnte meinen Erzählungen des bisherigen Verlauf kaum glauben, schimpfte auf den Arzt und sagte, das er ihm nun anruft und ihm die Meinung sagt, das ginge ja so nicht. Ich hörte durch die dünne Wand den Anruf, er war sichtlich etwas verärgert und brüllte ins Telefon, plötzlich hörte ich nichts mehr und wenige Minuten später kam er zurück, war etwas bleich um die Nase und redete ganz anders über den Arzt. Er sagte ich solle nun von der Liege aufspringen, den Mittelfinger zeigen wie Effenberg und davon laufen. Ich schaute ihn ungläubig an, seine Arzthelferin musste mir die Strümpfe anziehen, alleine konnte ich es ja nicht, dem Wunsch des Arztes wäre ich gerne nachgekommen….doch wie sollte ich den nun von der Liege hüpfen wenn ich nicht einmal gerade und ohne Hilfe an der Wand laufen konnte? Er drückte mir zum Abschied 2 Psychopharmaka Tabletten in die Hand, diese solle ich vor dem schlafen nehmen und dann ist alles gut am nächsten Tag. Ich war dann verwirrt und etwas verärgert, konnte dann nicht freundlich fragen warum er den so reagiert und ich mir diese Schmerzen auch nicht einbilde, sieht man an den Röntgenbildern. Das interessierte ihn aber rein gar nicht und so schleppte ich mich nach Hause.


Spät Abends bekam ich einen Anruft, der “nette” Orthopäde war dran und entschuldigte sich für sein Verhalten, er hätte nun meine Röntgenbilder angesehen und ich solle auf gar keinen Fall diese Tabletten nehmen, er würde mir nun glauben und ich habe tatsächlich etwas. Ich hätte schreien können, tat ich dann auch, ich musste mein Unverständnis loswerden, was ich dem Orthopäde dann auch laut mitgeteilt habe. Er sagte das ich ihn Tag und Nacht anrufen könnte wenn etwas sei, daraufhin gab ich ihm eine Antwort wo ich nicht wiederholen möchte, aber für ihn doch eindeutig war.
Am nächsten Tag erzählte ich das meiner neuen Hausärztin, diese schickte mich dann erneut zu einem Orthopäden, zu einem anderen und verordnete mir gleichzeitig eine Elektro- Therapie, die ich täglich für 15 Minuten bei ihr machen musste.



==Die Behandlung / Therapie==
Ich musste nun die kommenden Wochen täglich zur Elektro- Therapie zur Ärztin, dort bekam ich am Rücken Saugnapf ähnliche Teile angesaugt, darunter ein Stück Schwamm der etwas angedeutet war und diese waren mit dem Elektro- Gerät verbunden. Die Stromwellen mussten eingestellt werden, desto mehr ich es kribbeln spürte, desto höher wurde es gestellt, natürlich nur so hoch das man es angenehm aushalten konnte. 15 Minuten vergingen recht schnell, mir waren die Schmerzen nach der Therapie etwas angenehmer und die Bewegungen konnte ich besser ausführen, je mehr Behandlungen ich damit hatte- desto besser ging das. Parallel zur Elektro- Behandlung musste ich zur Krankengymnastik, dort bekam ich Anfangs erst Wärme auf den Rücken durch heiße Steine oder nur warme Wickel, war sehr angenehm und das lockerte meine Muskeln etwas auf. Wo meine Schmerzen dann auch etwas besser wurden, hinzu kamen leichte Massagen und dann wo die Bewegung Wochen später wider deutlich besser waren, musste ich leichte Übungen machen. Diese Übungen zeigte mir die Krankengymnastin, es war recht leicht, wenn man keine Schmerzen hat und sich ohne Probleme bewegen kann, mit der Zeit wurden diese Übungen immer besser und ich konnte sie nach mehreren Wochen schmerzfrei ausführen. Diese Übungen dienten zur Stärkung und Lockerung der Muskulatur, auch bekam ich Tipps war meine Haltung angeht. Was im Alltag nicht immer richtig ausgeführt wird und dies auch zu Schäden führen kann, doch auch das gelang mir gut nach der Eingewöhnungszeit- was sich aber dann doch mit der Zeit wieder verliert im Alltag und man automatisch in die einfachere Haltung verfällt, weil das Tragen oder Heben doch schneller voran geht. Zusätzlich bekam ich noch der Ärztin Schmerzmittel in Form von Tabletten, Diclofenac, Ibuprofen und weitere wo man bei starken Schmerzen verabreicht bekommt, leider war ich gegen all diese Allergisch und zeigte verschiedene Reaktionen.
Also konnte ich diese nicht nehmen und musste Paracetamol anwenden um meine Schmerzen in den Griff zu bekommen, diese hab ich gut vertragen, aber musste ich viel einnehmen, da diese auch nicht gerade Stark sind. Teilweise haben diese mir den Schmerz nicht immer betäubt, da sie zu schwach waren und ich bis zu drei nehmen musste auf einmal, damit sie wirken konnten.
Nach wenigen Monaten, etwa 3 Monate war ich dann wieder komplett Schmerzfrei, meine Bewegung war wie immer und konnte mir nicht vorstellen, das ich mir vor kurzer Zeit nicht einmal die Strümpfe anziehen konnte alleine. Sitzen, stehen und laufen konnte ich wieder, alles war wie gehabt, auch die Schmerzen waren komplett weg.



==Der zweite Überraschungsangriff==
Einige Jahre hatte ich erträgliche Beschwerden die mich nicht weiter am Leben hinderten oder gar einschränkten und ich das auf Überlastung zurück führte, in dieser Zeit wurde ich irgendwann schwanger. In der Schwangerschaft klemmte sich ein Wirbel ein, was schmerzhaft war aber nach etwa 2 Wochen verschwand zum Glück, ein Arzt konnte nicht viel machen, Aufgrund der Schwangerschaft.
Etwa 15 Wochen nach der Entbindung, merkte ich ein Schmerz im Oberschenkel meines Rechten Beins, konnte meinen Kleinen kaum mehr aus dem Bettchen nehmen und stellenweise kam ich nicht ehr hoch, wenn ich mich gebückt hatte. Nach dem der Schmerz im Bein nach Wochen schlimmer wurde, suchte ich einen Arzt auf, dieser Bescheinigte mir einen weiteren Bandscheibenvorfall im unteren Bereich der Lendenwirbel und dadurch hat sich der Nerv im Bein etwas entzündet, was mir auch diese Schmerzen bereitete. Er verordnete mir täglich eine Wärme- Behandlung in seiner Praxis für etwa 15 Minuten, statt besser wurde es viel schlimmer, woraufhin ich zur Hausärztin ging.
Ich konnte da schon nicht mehr richtig laufen, mein rechtes Bein war unbrauchbar und schmerzhaft, liegen und stehen war auch nicht wirklich toll, sitzen schon zweimal nicht, die Schmerzen waren dort bereits ins unermäßliche gestiegen und kaum zum aushalten. Mein Baby konnte ich gar nicht mehr versorgen, mich täglich waschen unter Riesen Schmerzen und ganz langsam.
Meine Ärztin schickte mich gleich zu einem Orthopäden, machte mir dort einen Termin aus damit ich gleich dran komme, dort angekommen sah man die Dringlichkeit nicht, auch war die Praxis überfüllt und ich konnte nicht gehen, sitzen oder liegen.
Nach über einer Stunde kam ich hektisch in ein Behandlungsraum, der Arzt checkte mich kurz ab und gab Anweisung mir sofort ein Hüft- Korsett anzulegen, damit die Wirbel keinen großen Spielraum mehr haben und weniger reizen können.
Das tat richtig gut und mir war alles recht, selbst für die Spritze hätte ich den Arzt küssen können, welcher er mir gab, ein starkes Schmerzmittel welches auch Entzündungshemmend war, Tramadol heißt es, das bekam ich auch in Tablettenform. Nach der kompletten Untersuchung und Röntgen bei einem Speziallist war klar, ein erneuter Bandscheibenvorfall mit einer extremen Entzündung im rechten Bein, hervorgerufen durch die Wärmebehandlung des ersten Arztes.



==Therapie==
Da die Entzündung so stark war, durfte ich etliche Wochen nicht zur Krankengymnastik und musste 2 Wochen lang täglich zum Orthopäden meine 3 Tramadol Spritzen abholen, durfte natürlich keine Langzeitanwendung werden, da es abhängig machen kann auf längere Sicht und etwas stark ist. Doch ich brauchte das, andere Optiumhaltige Medikamente halfen bei mir nichts oder brachten mir unangenehme Nebenwirkungen und Paracetamol war hier viel zu schwach. Für die Nacht und am Wochenende bekam ich Tramadol in Tablettenform, diese sollte ich zur Not nehmen, ich habe mir die Schmerzen meist verkniffen bis Montag und war glücklich wenn ich dann meine Spritzen bekam in den Rücken an der Lendenwirbelsäule und das Korsett war Tag und nach mein Begleiter am Körper.
Nach wenigen Tagen spritzte mir der Arzt ein Placebo (ein Scheinmittel) um zu testen ob ich tatsächlich noch so Schmerzen habe oder ich mir das zwischenzeitlich angewöhnt habe, nach nicht mal einer Stunde musste ich in der Praxis anrufen, solche unerträgliche Schmerzen hatte ich. Gleich sollte ich vorbei kommen, schließlich wussten die ja Bescheid aber ich nicht, das der Arzt mir ein Placebo gespritzt hatte. Diese Spritzen wurden dann auf zweimal die Woche verteil, wegen der Abhänigkeit und Körperliche oder Organischen Schäden vorzubeugen, als das schmerzlich zu machen war, durfte ich auch zur langsamen entspannungs- Krankengymnastik.
Man durfte mir nur die Muskeln lockern, keine Übungen oder sonstiges was die Entzündung wieder verstärken könnte, gleichzeitig musste ich aber die Spritzen noch abholen, was mir dann nach etlichen Wochen die Schmerzen tatsächlich nahm und die Entzündung in den Griff bekommen wurde.
Ab da durfte ich bei der Krankengymnastik ein paar Übungen machen zur Stärkung der Muskulatur, auch Haltungsübungen wurden langsam gemacht. Als ich dann fast Schmerzfrei war, durfte ich bei der Krankengymnastik an die Fitnessgeräte zum Aufbau der Muskulatur und auch Stärkung der Bandscheiben. Das hört sich etwas schnell an, Dauerte aber fast ein komplettes Jahr bis ich wieder komplett hergestellt war, die Entzündung war monatelang vorhanden und wollte nicht abklingen, bis diese im Griff war, zählte ich sicher zu einem Medikamenten Fass auf Beinen, die Medikamente waren klasse, auch die Spritzen unterdrückten meinen Schmerz bis zum Abend wenn ich diese Morgens bekam. Die betäubende Wirkung tritt etwa 30 Minuten nach der Spritzung ein und ich freute mich stets darauf, auch die Tabletten haben ihre Wirkung nach etwa 20 Minuten nach der Einnahme gezeigt und ich war froh endlich mal etwas schlafen zu können und mich einigermaßen bewegen zu können.



==Nebenwirkungen/ Nachteile bis heute==
Seit meinem letzten Bandscheibenvorfall, sind etwa 2,5 Jahre vergangen und hatte die Krankengymnastik monatelang gemacht, solange wie ich sie verschrieben bekam. Als ich dann wieder völlig okay war, lies ich mir Blutabnehmen um zu sehen ob ich durch das Tramadol und die anderen Medikamente Schäden hatte. Ich hatte Panische Angst und hatte auch einen leichten Entzug, zumindest leichte Entzugserscheinungen als ich keine Spritzen mehr bekam, aber alle Blutwerte und Organe sind okay. Meine Bewegung ist weiterhin leicht eingeschränkt, nun habe ich ständig Schmerzen, mal mehr mal weniger und musste schon öfter auf mein Korsett zurückgreifen.
Alltäglicher Haushaltskram fällt mir recht schwer, selbst das Bodensaugen oder wischen macht mir Probleme nid ich habe danach wahnsinnige Kreuzschmerzen im Lendenbereich.
Dann habe ich etwas Konzentrationsprobleme, muss mir alles aufschreiben und bin nicht in der Lage mir etwas langfristig zu merken, Namen zu merken fällt mir unheimlich schwer..
Auch meine Einkäufe gestalten sich nun nicht mehr so einfach, alles was schwer ist und in den Wagen und auf das Band verfrachtet werden muss, hinterlässt mir unglaubliche Rückenschmerzen und genau im Lendenwirbelbereich. Deshalb begrüße ich auch verschiedene Online Shops, wo mir alles schwere Nachhause geliefert wird und ich meine komplett abgenutzten Bandscheiben etwas schonen kann.



==Warum keine OP?==
Es ist nicht mehr so leicht eine Operation der Bandscheiben gezahlt zu bekommen von der Krankenkasse, ich würde sie sicherlich bekommen, was ich nicht möchte, da meine Beschwerden nach wie vor bleiben würden, laut dem Arzt. Deshalb erspare ich mir gerne das Risiko einer OP, angefangen von der Narkose bis hin zu einem falschen Eingriff (nicht unbedingt gesagt), es birgt große Risiken und deshalb ziehe ich es vor, keine Operation durchführen zu lassen.



==Fazit==
Wäre meine Entzündung im rechten Bein nicht durch die Wärme so extrem gefördert worden, dann hätte man den Bandscheibenvorfall schneller behandeln können, somit musste erst wochenlang die Entzündung in den Griff bekommen werden. Was schlussendlich auch gelang, wenn auch mit vielen Schmerzmitteln die nicht ohne sind und waren, Krankengymnastik empfehle ich jedem. Diese wird leider nicht mehr so oft und so schnell verschrieben, dann dürfen es die Ärzte auch nicht mehr auf Dauer oder längere Zeit verordnen- doch das hilft ungemein und sollte genutzt werden wenn man es bekommt. Ich bin etwas vorsichtiger geworden mit dem schweren tragen, das was ich vermeiden kann, das lasse ich gerne sein. Langes sitzen, stehen und gehen ist für mich ein absolutes Tabu, auch damit habe ich wahnsinnige Probleme die man nicht in den Griff bekommt, mein Korsett bleibt mein ständiger Begleiter auch wenn ich dies nur noch in heftigen Situationen oder Tage trage, das stützt unheimlich und erleichtert mir den Alltag. Dies hält gut zusammen und verhindert einen zu großen Spielraum der Wirbel, was auch wieder Reibungen verhindert die zu Entzündungen führen. Ich lebe eigentlich in ständiger Angst vor dem 3. Vorfall, den möchte ich nicht haben, doch ich fürchte das ich diesem nicht entgehen werde und hoffe nun das er Jahre auf sich warten lässt. Bei meinem ersten und Doppelten Bandscheibenvorfall bekam ich noch ein großes Röntgenbild, der zweite befindet sich auf einer CD, damit es auch erhalten bleibt ;-)



==Erklärung von Wikipedia==
Als Prolaps wird in der Medizin der unnatürliche Vorfall eines Organs oder eines Organteils durch eine bereits vorhandene oder pathologische Öffnung bezeichnet.

Beispiele für einen Prolaps sind

* der Bandscheibenvorfall (Discusprolaps) an der Wirbelsäule,
* der Mitralklappenprolaps einer Herzklappe,
* der Gebärmuttervorfall (Prolaps uteri),
* der Urethralschleimhaut der weiblichen Harnröhre (Karunkel)
* der Vorfall von Hämorrhoiden bis hin zum Analprolaps,
* am Auge der Irisprolaps (Iridozele), eine Vorwölbung eines Anteils der Regenbogenhaut durch einen Defekt der Hornhaut und
* der Vorfall des in die Bauchdecke eingenähten Darms beim Künstlichen Darmausgang.
* Penisvorfall, Hemipenisprolaps

66 Bewertungen, 16 Kommentare

  • anonym

    22.09.2010, 20:55 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Grüße Edith und Claus

  • trullilu

    22.09.2010, 18:30 Uhr von trullilu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße schickt dir trullilu !!!

  • cleo1

    22.09.2010, 15:41 Uhr von cleo1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super! auch hier BW und LG cleo1

  • anonym

    22.09.2010, 14:12 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöne Grüsse, Talulah

  • catmum68

    22.09.2010, 11:21 Uhr von catmum68
    Bewertung: besonders wertvoll

    besonders wertvoller Bericht, LG

  • XXLALF

    22.09.2010, 10:32 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • senora

    22.09.2010, 09:57 Uhr von senora
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche eine wunderschönen, sonnigen Tag.

  • manu63

    22.09.2010, 02:20 Uhr von manu63
    Bewertung: sehr hilfreich

    viele Grüße von Manuela

  • sigrid9979

    22.09.2010, 00:48 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut Berichtet..Lg Sigi

  • morla

    21.09.2010, 23:59 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • Lanch999

    21.09.2010, 23:17 Uhr von Lanch999
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht! LG von Lanch999

  • katjafranke

    21.09.2010, 22:48 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da vergebe ich gerne ein SH LG KATJA

  • Iris1979

    21.09.2010, 22:41 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht. Liebe Grüße Iris

  • babygiftzwerg

    21.09.2010, 22:18 Uhr von babygiftzwerg
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super klasse Bericht. LG Ulrike

  • minasteini

    21.09.2010, 22:17 Uhr von minasteini
    Bewertung: besonders wertvoll

    So, umbewertet. LG Marina

  • Lale

    21.09.2010, 21:43 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    ohje... Allerbesten Gruß