Mehr zum Thema Existenzgründung allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von aj444
Meine Existenzgründung mit eigener Praxis!
Pro:
Spannend, viel Eigeninitiative, Kreativität und Euphorie
Kontra:
Risiko!
Empfehlung:
Nein
Ich möchte Euch heute berichten wie meine Existenzgründung vor vier Jahren ablief.
Ich bin Physiotherapeutin und mein Traum war es schon länger eine eigene Praxis zu betreiben.
Endlich so zu arbeiten wie man es selbst für richtig hält, mit den Arbeitsmitteln die man selbst für effektiv hält und für sich selbst verantwortlich zu sein!
Da waren sie also meine Euphorie und meine vielen Ideen wie man alles besser machen könnte!!!!
Und nun? Wie fängt man an?
Zuerst ließ ich mich beraten bei einem unserer Berufsverbände. Dort erhielt ich eine Broschüre über die Richtlinien der Praxiszulassung.
Dann habe ich mir Praxisräume gesucht. Ich kontaktierte die örtlichen Wohnungsgesellschaften und auch private Vermieter aus Zeitungsinseraten.
Ich verglich die Preise, die Räumlichkeiten ansich und die Lage. Schließlich sollten ja auch Parkplätze und Bus-und Bahnverbindungen in der Nähe sein!
Das Rennen machte letztlich ein Privatvermieter! Hier stimmte einfach alles!
Nebenbei hatte ich Kataloge über Praxisausstattung bestellt und kalkulierte nun meinen Geldbedarf.
Mein gewählter zukünftiger Steuerberater half mir bei der Kostenerstellung meines Bankkonzeptes.
Dann kam einer der spannendsten Schritte: Der Gang zur Bank!
Bei der ersten Bank wurde ich eiskalt abserviert! Zu jung, kein Eigenkapital und keine Risikoabsicherung!
Frust! Und die Zeit rannte- Der Vermieter wollte eine endgültige Zusage..., aber man unterschreibt ja keinen Mietvertag ohne Kreditzusage!
Zur nächsten Bank: Das Problem \"Risikoabsicherung\" bleibt!
Aber: Es gibt ja die Bürgschaftsbank! Die haben dann eine Bürgschaft für mich übernommen- allerdings ist das sehr teuer!
Zusage!!!!
Endlich konnte ich den Mietvertag unterzeichnen!
Die Praxis wurde renoviert und eingerichtet.
Nebenbei galt es einen riesen Papierkrieg mit den Krankenkassen, dem Berufsverband, dem Gesundheits- und Finanzamt zu bestehen, um auch eine gesetzliche Zulassung für die Praxis zu erhalten!
Ganz zum Schluß wurde die Praxis abgenommen und zugelassen und ich konnte endlich eröffnen!
Vorher habe ich die Werbetrommel gerührt um dann möglichst erfolgreich anzufangen!
Checkliste:
1.)Beraten lassen
2.)Räume
-Preise
-Lage
-Zweckmäßigkeit
-Nebenkostencheck
-Vertagsinhalte beachten (Laufzeit 10 Jahre, Kündigung,Optionsrechte,Mieterhöhungen,ect.p.p.)
- Mietvertag erst nach Kreditzusage unterschreiben!!!!
3.)Steuerberater suchen
4.)Kostenplan erstellen
5.)Bank aussuchen und Konzept vorstellen
und nach Keditzusage:
6.)Mietvertrag unterschreiben
7.)Bestellung von Ausstattung, Einrichtung und evt. Waren
8.)Renovieren falls notwendig
9.)Zulassungspapiere für die Krankenkassen (Info über die Verbände)
10.)Praxisbegehung
11.)Werbung
12.)Eröffnungsfeier
Ich bin Physiotherapeutin und mein Traum war es schon länger eine eigene Praxis zu betreiben.
Endlich so zu arbeiten wie man es selbst für richtig hält, mit den Arbeitsmitteln die man selbst für effektiv hält und für sich selbst verantwortlich zu sein!
Da waren sie also meine Euphorie und meine vielen Ideen wie man alles besser machen könnte!!!!
Und nun? Wie fängt man an?
Zuerst ließ ich mich beraten bei einem unserer Berufsverbände. Dort erhielt ich eine Broschüre über die Richtlinien der Praxiszulassung.
Dann habe ich mir Praxisräume gesucht. Ich kontaktierte die örtlichen Wohnungsgesellschaften und auch private Vermieter aus Zeitungsinseraten.
Ich verglich die Preise, die Räumlichkeiten ansich und die Lage. Schließlich sollten ja auch Parkplätze und Bus-und Bahnverbindungen in der Nähe sein!
Das Rennen machte letztlich ein Privatvermieter! Hier stimmte einfach alles!
Nebenbei hatte ich Kataloge über Praxisausstattung bestellt und kalkulierte nun meinen Geldbedarf.
Mein gewählter zukünftiger Steuerberater half mir bei der Kostenerstellung meines Bankkonzeptes.
Dann kam einer der spannendsten Schritte: Der Gang zur Bank!
Bei der ersten Bank wurde ich eiskalt abserviert! Zu jung, kein Eigenkapital und keine Risikoabsicherung!
Frust! Und die Zeit rannte- Der Vermieter wollte eine endgültige Zusage..., aber man unterschreibt ja keinen Mietvertag ohne Kreditzusage!
Zur nächsten Bank: Das Problem \"Risikoabsicherung\" bleibt!
Aber: Es gibt ja die Bürgschaftsbank! Die haben dann eine Bürgschaft für mich übernommen- allerdings ist das sehr teuer!
Zusage!!!!
Endlich konnte ich den Mietvertag unterzeichnen!
Die Praxis wurde renoviert und eingerichtet.
Nebenbei galt es einen riesen Papierkrieg mit den Krankenkassen, dem Berufsverband, dem Gesundheits- und Finanzamt zu bestehen, um auch eine gesetzliche Zulassung für die Praxis zu erhalten!
Ganz zum Schluß wurde die Praxis abgenommen und zugelassen und ich konnte endlich eröffnen!
Vorher habe ich die Werbetrommel gerührt um dann möglichst erfolgreich anzufangen!
Checkliste:
1.)Beraten lassen
2.)Räume
-Preise
-Lage
-Zweckmäßigkeit
-Nebenkostencheck
-Vertagsinhalte beachten (Laufzeit 10 Jahre, Kündigung,Optionsrechte,Mieterhöhungen,ect.p.p.)
- Mietvertag erst nach Kreditzusage unterschreiben!!!!
3.)Steuerberater suchen
4.)Kostenplan erstellen
5.)Bank aussuchen und Konzept vorstellen
und nach Keditzusage:
6.)Mietvertrag unterschreiben
7.)Bestellung von Ausstattung, Einrichtung und evt. Waren
8.)Renovieren falls notwendig
9.)Zulassungspapiere für die Krankenkassen (Info über die Verbände)
10.)Praxisbegehung
11.)Werbung
12.)Eröffnungsfeier
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