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Erfahrungsbericht von ghostwriterk

Eine Hilfe für den Umgang mit Word 2000

Pro:

siehe Meinung

Kontra:

k. A.

Empfehlung:

Nein

Vor einigen Wochen bin ich im Katalog von SMM über ein Sonderangebot von Officebüchern des Verlags Markt und Technik gestolpert, dem ich nicht widerstehen konnte. Unter anderem war (und ist noch immer) das Word 2000 Kompendium darunter, welches ich zum Preis von 28,90 DM erworben habe.

Dieser, etwa 1100 Seiten dicke Wälzer von Rudi Kost richtet sich laut aufgedruckten Leserprofil hauptsächlich an den den fortgeschrittenen Word-Anwender. Für Word-Kenner wird es wohl nicht das richtige sein, denn dazu sind die 33 Seiten über Makros wohl zu wenig.

Rudi Kost hat dieses Buch in 13 Teile aufgegliedert, in denen inhaltlich passende Kapitel enthalten sind. Der Gründlichkeit halber sei erwähnt, dass es 66 Kapitel sind, der Anhang kommt noch extra dazu. Aus diesem Grund finde ich diese zusätzliche Gliederung recht hilfreich, da man sich beim Suchen doch leichter tut.

Der Inhalt:
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Teil 1 und damit die ersten 4 Kapitel beschäftigen sich mit Beschreibungen über die Bedienung des Programms und der Hilfe und im Teil 2 (bis Kapitel 9) geht es ums Dateimanagement. In Teil 3, der die Kapitel 10 bis 16 einschließt, geht es um die Standardfunktionen, Teil 4 widmet sich in 8 Kapiteln der Dokumentgestaltung, während es in Teil 5 um erweiterte Funktionen geht. Darunter werden in diesem Buch Themen wie Textmarken und Querverweise, Sortieren, Rechnen, Formeln (mit dem Formeleditor), Formulare und das Verbinden von Daten verstanden. Jedes Thema wird in einem Kapitel abgehandelt.

In den im Teil 6 enthaltenen 7 Kapiteln geht es dann um alles, was mit dem Seriendruck zusammenhängt. Am interessantesten war hier für mich das der Abschnitt über Daten aus externen Quellen, da hier auf ODBC und DDE eingegangen wird. Teil 7 behandelt in 5 Abschnitten dann Themen wie Gliederung, das Zentraldokument, Fußnoten, Verzeichnisse und die Indexerstellung. Teil 8 handelt von Word 2000 im Office, man könnte auch sagen, im Netz. In diesem 5 Kapitel geht es unter anderem um das Senden von Nachrichten mit Outlook oder auch um Net Meeting.

In Teil 9 wird in 5 Kapiteln das Zeichnen und Präsentieren in Word 2000 erklärt, in Teil 10 (6 Kapitel) geht es dann um Web-Publishing, was auch Web-Design und Verwaltung mit Front Page einschließt. Anschließend werden in Teil 11 mit Makros abgehandelt und abschließend geht es im 12. Teil um das anpassen von Word 2000. Hier geht es um allgemeine Einstellungen, Tastenbelegungen und die Symbol- und Menüleisten. Dass sich aber hier als letztes Kapitel die Installation von Word findet, ist in meinen Augen doch etwas unpassend. Ob das daran liegt, dass viele Leute das Ende eines Buches zuerst lesen?

Auf den folgenden gut 100 Seiten kommt dann noch Teil 13 , den man auch als Anhang bezeichnen kann. Teil A beinhaltet die Referenz der Feldfunktionen, in Teil B findet sich eine HTML-Referenz, Teil C klärt über den Inhalt der CD-ROM auf und Teil D fasst noch einmal die Shortcuts zusammen. Des weiteren enthält dieses Buch noch eine CD-ROM, auf der sich Beispieldateien zum Word Kompendium befinden. Hauptsächlich sind das Übungstexte, die zur Unterstützung der enthaltenen Übungen oder zur Demonstration dienen.

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Mein Eindruck von diesem Buch:
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Als ich es mir gekauft habe, hatte ich von Word 2000 noch nicht viel Ahnung. Vieles, was in dem Buch beschreiben wird, war zu diesem Zeitpunkt neu für mich und entsprechend groß war auch der Nutzen. Die Erläuterungen von Rudi Kost sind ausführlich, haben manchmal einem Schuss Humor, und sind auch für einen Anfänger verständlich. Dazu wird der Text noch von vielen Screenshots illustriert. In das Buch sind auch Übungen eingebaut, die sich an die Dateien auf der CD-ROM halten. So kann man das erlesene gleich einmal in der Praxis testen kann, ohne dass man sich erst irgendwelche Textdokumente aus den Fingern saugen muss.

Nachdem ich mich in den vergangenen Wochen (ausbildungsbdingt) zu einem Word-Profi entwickelt habe, finde ich dieses Buch heute in seinen Erklärungen zu langatmig. Da bin ich von meinem Lehrmaterial inzwischen besseres gewohnt, allerdings gibt es dieses nicht im Handel zu kaufen. Als Nachschlagewerk hat das Word Kompendium noch immer eine nützliche Funktion, denn der Anhang enthält viel wissenswertes über Feldfunktionen auf einen Blick. Und Fingerfertige Nutzer finden auf 12 Seiten die bekannten oder weniger bekannten Tastaturkürzel für das Programm.

Unterm Strich ist dieses Buch für mich eine nützliche Anschaffung gewesen. Und als Nachlagewerk ist es auch nicht zu verachten. Den größten Nutzen haben wohl Menschen, die in Richtung fortgeschrittener Benutzer unterwegs sind, was ja wohl auch die Zielgruppe ist.

© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-20 15:09:21 mit dem Titel Programmierung lernen mit blauen Bohnen und Monstern

Was haben Clint Eastwood und Java gemeinsam? Oder weiß ein Leser, was die bevorzugte Speise von einem Jabberwocky ist, um ihn ruhig zu stellen? Nun vor der Lektüre dieses Buches hatte ich davon auch keine Ahnung, inzwischen kenne ich mich in diser Hinsicht etwas besser aus.

Java in 21 Tagen ist in Wirklichkeit aber kein Märchenbuch, obwohl manche Dinge der Programmierung für außen stehende wie eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht erscheinen mögen. Vielmehr hat sich der Autor Gedanken darüber gemacht, wie er einem Einsteiger in die objektorientierte Programmierung selbige gut vermitteln kann. In meinen Augen ist das auch recht gut gelungen, zumal das Buch keine Grundkenntnisse in diesem Bereich voraussetzt.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung, in der kurz die Geschichte von Java erzählt wird. Anschließend erfolgt eine Einführung in die objektorientierte Programmierung und Kapitel 3 erklärt das Java-ABC. Es folgt das Arbeiten mit Objekten, Arrays, Bedingungen und Schleifen, wie Klassen erstellt werden und was es mit Methoden auf sich hat.
Jedes dieser Kapitel sollte der Leser in einem Tag durcharbeiten, was ich auch für machbar halte. Die Beispiele sind einfach aufgebaut und werden zuvor auch gut erklärt. Für jemanden, der bereits Vorkenntnisse hat, bringen die ersten 7 Kapitel dagegen wenig neues. Vieles in Java hat Ähnlichkeit zu C++, die Unterschiede zu dieser Sprache liegen meist im Detail. Da Java allerdings eine komplett objektorientierte Sprache ist, sind viele Schwächen von C++ nicht vorhanden.

Interessant wird es dann ab Kapitel 8. Von hier ab bis zu Kapitel 14 geht es um die Programmierung von Applets. Auch hier sind keine Grundkenntnisse erforderlich, da von Grund auf begonnen wird. Nach der Erklärung, was denn Applets sind, geht es um Grafik, Fonds und Farbe. Nach diesem Kapitel wird die Programmierung mit Bildern, Animationen und Sound erklärt. Diese Abschnitte sind auch noch recht einfach, und gut erklärt. In den nächsten 4 Kapiteln wird es dann zunehmend schwieriger, da es hier um Benutzerschnittstellen geht. Zuerst wird das Abstract Window Toolkit und die Basiskomponenten der Benutzeroberfläche erklärt. Anschließend wird der Entwurf dieser behandelt, bevor es an die Ereignisverarbeitung in Applets geht. Zum Abschluss der zweiten Woche wird noch ein Beispiel mit dem Abstract Window Toolkit vorgestellt.

Das letzte drittel des Buches erklärt dann zunächst einmal Eigenheiten von Java, z. B. Pakete, Schnittstellen und ähnliches. Ein Kapitel ist der Fehlerbehandlung gewidmet und ein weiteres befasst sich mit dem Lesen und Schreiben von Dateien. Am Tag 18 geht es um Kommunikation über das Internet und es wird ein einfacher Socket-Client und -Server programmiert.
Die letzten 3 Kapitel bringen noch fortgeschrittene Themen wie Swing und Beans. Der Einfachheit halber wird in diesen Abschnitten meist auf vorhandene Programme aus den Applet-Kapiteln aufgebaut. Zugleich macht es aber auch den Unterschied oder auch die Gemeinsamkeiten von Applets und Applikationen gut sichtbar.

Abschließend finden sich dann noch die Java-Spachübersicht und die -Klassenbibliothek, sowie Ressourcenangaben im WWW. Beschreibungen zur Konfiguration des JDK unter verschiedenen Betriebssystemen runden dieses Buch ab.

An diesem Buch hat mir zuerst einmal der Schreibstil gefallen. Die Kapitel sind teilweise recht witzig, vor allem zu Beginn. Der Vergleich, den der Autor zwischen Java und dem Film „Für eine Handvoll Dollar\" zieht, bleibt sicher jedem im Gedächtnis hängen. Auch weis ich jetzt, wie ich meinen virtuellen Jabberwocky füttern muss. Die Information in den Kapiteln ist für mich befriedigend, da sie bisweilen doch zu oberflächlich ist. Anstelle des Verweises auf die Dokumentation des JDK hätte ich mir bei manchen Themen etwas mehr Tiefe gewünscht. Die wichtigsten Pakete, Klassen und dazugehörigen Methoden werden zwar besprochen, aber vieles wird nur angerissen und einiges kommt auch nicht vor.

Eine störende Sache ist bisweilen auch der Beispielcode, der sich fast über das ganze Buch an die Konvention von Java 1.1 hält. Bei neuen Compilern ab JDK 1.2 führt das zu Warnmeldungen und lästigem Nachbessern, will man dieses Übel abstellen. Hieran ist am deutlichsten zu merken, dass dieses Buch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Auf der anderen Seite ist es aber auch eine gute Übung und zeigt auch die Unterschiede der Versionen.

Zusammenfassend ist dieses Buch für einen Anfänger sicher recht gute Hilfe. Fortgeschrittene, die schon mit der Objektorientierten Programmierung vertraut sind, werden von diesem Buch vermutlich etwas enttäuscht sein. Zumindest ist es mir so ergangen. Denn mehr als eine veraltete Einführung ist es nicht.

Diese Meinung bezieht sich übrigens auf die HTML-Version des Buches auf der Seite von www.mut.de .

Empfehlenswert ist das Buch in meinen Augen für Einsteiger.

© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-27 18:28:34 mit dem Titel Wie funktioniert denn TCP/IP?

Diese Frage habe ich mir einmal gestellt, da ich recht häufig im Internet unterwegs bin und dieses Protokoll aus dem Grund sehr oft nutze. Da TCP/IP heute die Grundlage ist, damit Computer miteinander kommunizieren können, ist es doch ganz nützlich, darüber bescheid zu wissen. Mit dem Vorsatz, meine Kenntnisse in diesem Bereich aufzufrischen, habe ich mich vor einigen Monaten bei Amazon.de nach einem Buch umgesehen.

Aufgrund der Leserbewertungen und des Preises bin ich dann bei dem Buch TCP/IP Netzwerk-Administration von Craig Hunt hängen geblieben und habe es auch Bestellt. Im Nachhinein gesagt, hätte ich besser die Beschreibung besser gelesen, hätte ich wohl ein besseres Buch gefunden. Für jemanden, der mit Windows arbeitet ist das Buch nur bedingt geeignet. Behandelt werden das Einrichten und Konfigurieren eines Netzwerks, allerdings für UNIX, LINUX oder SOLARIS. Dieses Buch ist daher wohl mehr für jemanden geeignet, der sich professionell mit diesem Thema auseinander setzen will oder muß.

Wie dem auch sei, ich habe ich habe dieses Buch dennoch gelesen und mir dadurch wenigstens die Grundlagen angeeignet. Diese gelten ja für alle Betriebsysteme, wenn auch die Implementierung unterschiedlich sein kann. Und da auch Tools für UNIX behandelt werden, ist der Unterschied zu Windows bisweilen nicht so groß.
Für einen Neuling in diesem Gebiet ist das Buch sicher nicht ganz einfach zu lesen. Dafür erklärt es die Funktionsweise von TCP/IP und des Internet aber recht gut, wie ich finde.

Das Buch beginnt mit einer Übersicht über dieses Protokoll, wobei die einzelnen Schichten erklärt werden. Im zweiten Kapitel wird die Übertragung von Daten behandelt, was u. a. Routing, Protokolle und Ports beinhaltet. Kapitel 3 behandelt dann die Netzwerkdienste.

Nach diesen Grundlagen geht es im vierten Abschnitt mit den ersten Schritten ans Konfigurieren. Dann folgen die Basis-Konfiguration, Konfiguration der Schnittstelle, des Routings, des DNS und von Netzwerk-Servern. Jeweils ein langes Kapitel sind Sendmail und der Fehlersuche gewidmet. Beides wird hier in meinen Augen sehr gut erklärt. Anschließend folgen noch ein Kapitel zur Sicherheit in Netzwerken und in einem Abschnitt werden Informationsquellen aus dem Internet beschrieben. Hier wird z. B erklärt, wie ich bei Problemen den zuständigen Ansprechpartner finde, wenn mir die Problemstelle bekannt ist, aber nicht bei mir liegt.
Damit ist es aber noch nicht genug. Auf weiteren, knapp 200 Seiten finden sich Erklärungen und Referenzen für PPP, gated, named, dhcpdf, sendmail und ausgewählte TCP/IP- Header. Diese Erklärungen und Referenzen sind aber auch für das Verständnis der vorhergehenden Kapitel von Nöten, wenn ich in diesem Bereich noch wenig oder keine Ahnung habe.

Aus diesem Grund werden sich wohl Einsteiger auch mit diesem Buch nicht leicht tun. Denn um alles zu Verstehen, muß doch das ein oder andere mal in diesen Teil geschaut werden. Was die Erklärung der Tools angeht, so bin ich jemand, der lieber etwas ausprobiert. Da dieses Buch nichts von Windows erklärt, ist das ja auch von Nöten. Aber die Grundlagen finde ich in diesem Buch gut beschrieben.

Unterm Strich ist es ein ganz nützliches Buch, wenngleich ich mich wohl etwas vergriffen habe. Neulinge werden dieses Werk wahrscheinlich sehr trocken finden, da viel Theorie vorkommt und Grundlagen erklärt werden. Dafür ist es aber auch noch später ein nützliches Buch, das zum Nachsehen dienen kann.
Vorausgesetzt, es übersteht den Lauf der Zeit etwas länger als meines. Dieses Buch wird als Paperback verkauft und ist bei mit bereits nach einigen Tagen aus dem Leim gegangen. Ich fasse es seitdem zwar mit Samthandschuhen an, bis die Blätter herausfallen ist aber wohl nur noch eine Zeitfrage. Für 80,- DM habe ich doch eine bessere Qualität in dem Bereich erwartet.

ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-04 20:27:32 mit dem Titel Ein gutes Programmierbuch

Nachdem ich schon ein Einsteiger-Buch über Java gelesen habe, wollte ich meine Kennnisse in diesem Gebiet weiter vertiefen. Programmierbücher gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer, deshalb ist es bisweilen nicht leicht, ein gutes Werk zu finden. Für gute Qualität in dieser Hinsicht stehen die Veröffentlichungen aus dem Hause Adisson-Wesley. Vom Preis her zwar am oberen Ende angesiedelt, bieten diese doch immer reichlich Input für die grauen Zellen.

Go to Java 2 von Guido Krüger ist ein Programmierbuch, das sich wohl weniger an die Einsteiger in diese Materie wendet. Dazu ist es mit seinen 49 Kapiteln und den darin behandelten Themen wohl zu umfangreich. Zwar gibt es auch in diesem Werk eine Einführung in die Sprache und die objektorientierte Programmierung. Diese fällt hier allerdings recht kurz aus. Dieses Buch setzt in meinen Augen darauf, dass der Leser in diesem Gebiet bereits Kenntnisse hat. So wird in der Einführung von Autor auch erklärt, welche Kapitel für diesem Personenkreis weniger wichtig sind.

Ein Anfänger, der sich dieses Buch vornimmt, wird sich wohl ob der vielen Informationen etwas erschlagen vorkommen und auch einiges zunächst nicht verstehen. Die Erklärung beginnt zwar von Grund an, geht dann aber recht schnell zu den weiteren Eigenschaften der Sprache weiter.

Wird in einem Buch, wie z. B. Java in 21 Tagen eine Woche oder sieben lange Kapitel auf eine Einführung verwendet, so hat sich der Einsteiger hier durch 10 Kapitel zu lesen. Wobei in einem Abschnitt noch die Interfaces erklärt werden. Anschließend kommen dann die Themen, die für die Fortgeschrittenen von Interesse sind. Dabei werden auch solche Dinge wie Datenbankzugriffe, Reflections oder Sicherheit und Kryptograophie angesprochen. Im Gegensatz zu einem Anfängerbuch werden auch einige Tips zur Performance Verbesserung gegeben. Java Programmieren mögen diese wohl bekannt sein. Wer sich in diese Sprache einarbeitet wird diese Tips jedoch recht nützlich finden.

Gut gefallen hat mir neben der Ausführlichkeit auch die Sprache und die Erklärungen. In manch anderen Werk muss sich der Leser die Erklärung zu machen Beispielen denken. Hier ist das nicht der Fall. Die Listings werden gut Besprochen, falls sie sich nicht bereits selbst oder die Kommentare das notwendige aussagen. Auch wird das zusammenfügen von einzelnen Teillistings erklärt. Herumsuchen oder ausprobieren entfällt somit, was bei anderen Büchern nicht immer der Fall ist. Manch anderer Autor könnte sich daran ein Beispiel nehmen.

Zumal dieses Buch einen logisch sauber gegliederten Aufbau hat. Auch die Listings funktionieren ohne Probleme oder Warnmeldungen. Da habe ich auch schon anderes erlebt, gerade wenn es um Java geht. Da diese Sprache von Version 1.1 zu 1.2 einige Änderungen erfahren hat, macht sich alter Code bei einem neuen JDK mit lästigen Warnungen bemerkbar. Wer dann noch dazu keine grafische Entwicklungsumgebung hat und die Beispiele von der Kommandozeile aus in Angriff nimmt, dem wünsche ich viel Spaß.

Hier macht sich bemerkbar, dass dieses Buch inzwischen eine Überarbeitung erfahren hat und in der 2. Auflage vorliegt. Des weiteren gibt es zu dem Buch noch 200 Übungsaufgaben, die dem Leser erlauben, das gelesene oder erlernte zu kontrollieren. Gut daran finde ich auch, dass es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt. Von einfachen Kontrollfragen, die sich in 10 bis 15 Minuten bearbeiten lassen, bis zu anspruchsvollen Aufgaben ist alles vorhanden (teilweise mit Lösungen). Für letztere benötigt man mehrere Stunden, einige haben auch das Ausmaß eines kleinen Projekts. Auch hier sollten Anfänger nicht erschrecken, falls sie sich an das Buch wagen.

Unterm Strich ist Go to Java 2 ist für mich eines der besten Programmierbücher, die ich gelesen habe. Sicher, es wird nicht alles erklärt. An machen Stellen wird auf die Dokumentation zum JDK verwiesen. Eine Programmiersprache wie Java ist aber auch eine Sache, die sich nicht in einem solchen Buch ganz beschreiben lässt. Guido Krüger gibt vielmehr einen Überblick über die wichtigsten Tools und Methoden der Klassen. Damit kann selbst ein fortgeschrittener eine Menge anfangen.

Meine Meinung bezieht sich auf die Onlineversion.

© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)

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