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Erfahrungsbericht von Ruhollah
Taschenbuch der Physik (Horst Kuchling, Fachbuchverlag Leipzig)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
In meinem Bücherregal steht ein neues Buch: „Taschenbuch der Physik" von Horst Kuchling. Ich habe kürzlich diese 16. Ausgabe bei Jokers (ein Restpostenversand) für DM 16,80 erworben. Alter Preis war DM 39,80, wobei ich dieses Buch bei Amazon auch für DM 36,00 gesehen habe. Da Physikbücher nicht gerade ein Verkaufsschlager sind, dürfte der Restpostenversand Jokers (über diesen habe ich eine ausführliche Meinung geschrieben) noch einige Zeit dieses Buch anbieten, daher könnt ihr euch einige Hoffnungen machen, dieses „Taschenbuch der Physik" zu dem günstigeren Preis zu bekommen. Die ISBN-Nummer ist 3-446-18692-1 und beinhaltet 711 Seiten mit dem Format 12 cm * 19 cm. Dieses Buch ist damit recht handlich und durch den harten Umschlag („Hardcover") sehr robust. Der Verlag ist der Fachbuchverlag Leipzig. Nun aber zum Inhalt des Buches.
Hinter dem Titel vermutet man natürliche eine Formelsammlung, ein Nachschlagewerk zur Physik. Die Vermutung ist richtig. Dieses Buch zehn Abschnitte, wenn man Inhalts- und Sachwortsverzeichnis mal weglässt. Der erste Abschnitt ist „Größen und Einheiten", in dem erklärt wird, was Unterschiede zwischen skalaren und vektoriellen Größen ist, was die Basisgrößenarten sind etc.
Zweites Kapitel ist die Mechanik, danach kommt die Wärmelehre, dann die Aktustik. Die Akustik habe ich bisher noch nie so umfangreich in einem Buch zur allgemeinen Physik thematisiert gesehen, Umfang: 27 Seiten. Ansonsten wird die Akustik als Unterpunkt der Mechanik (was sie ja auch ist) mit wenigen Seiten abgespeist. Nachfolgende Kapitel sind Optik, Elektrik, Atom- und Kernphysik und Relativistische Mechanik. Diese sieben Kapitel, von der Mechanik zur relativistischen Mechanik, sind selbsterklärend, daher werde ich nicht näher darauf eingehen. Ich denke mal, jeder kann aus seinem Physikunterricht her, mit dieses Begriffen etwas anfangen. In diesen Kapiteln wird die Physik erklärt, mit Texten und Beschreibungen, mit Formeln und Grafiken. Weiß zufällig jemand von euch, was metastabile Zustände sind? Dieser Sache ist eine ganze Seite gewidmet. Ich finde, das ist für ein Nachschlagewerk eine ganze Menge, denn man muss sich vor Augen halten, dass dieses Buch ein Buch zur ganzen Physik darstellt und nicht nur zur Kernphysik. Sehr praktisch sind auch wichtige Hinweise, z. B. dass man für Teile von Vielfache eben nicht das Grad Celsius, sondern das Kelvin nutzt; die Hälfte von 10 °C ist eben nicht 5 °C, sondern -131,575 °C. Schön ist auch, dass es auch Übersichten zu Themen gibt, die zwar nicht zum aktuellen Thema gehören, aber trotzdem von Interesse sein könnten. So findet man im Thema „Ruhende Flüssigkeiten" eine Tabelle, welches SI-fremde Einheiten (Einheiten, die international nicht anerkannt sind, wie z. B. auch Pfund, Yard, °F, °R etc.) bezüglich zum (Wasser-)Druck in eine übersichtlich darstellt.
Auf diesen Kapiteln, die die Teilgebiete der Physik thematisieren, folgt das Kapitel „Fehlerrechnung". Darin finden sich nützliche Hinweise, was man bei Messen an Fehlern machen kann und welche Fehler grundsätzlich nicht wegzubekommen sind. So wird man nie bei einem Experiment mit einem Fadenpendel die Reibung unerwähnt lassen können, um das Kleinerwerden der Elongation erklären zu können. Dieses Kapitel mit seinen neun Seiten ist sehr nützlich für welche, die Experimente durchführen und protokollieren müssen. Auf dieses Kapitel folgt das Kapitel „Tabellen". Auf 88 Seiten sind Tabellen, die jedes Schultafelwerk erblassen lassen. Da gibt es dann Tabellen über die Elemente und ihren Isotopen, Tabellen zu Materialbeschaffenheit und Wärmeleitfähigkeit ausgewählter Stoffe, Tabellen zu allen Einheiten, über Dichten von Stoffen und und und... Diese vielen Daten sind auch nützlich für den Chemieunterricht und das Chemiestudium, aber sicherlich gibt es da wieder andere Bücher. Danach folgt ein Sachwortregister und hinter den Umschlagseiten finden sich nochmals wichtige Umrechnungstabellen, Tabellen zu Konstanten und Einheiten und den SI-Vorsätzen (Milli, Zenti, Deka, Exa, Tera etc.) Und ein Lesezeichen war in meinem Exemplar auch noch drin und da drauf ist das griechische Alphabet.
Alles in allem ist dieses Buch für alle empfehlenswert. Der Klappentext sagt aus, dass es in erster Linie an Studenten richtet, aber auch für Schüler, Lehrer und Dozenten sich eignet. Ich bin noch Schüler und ich finde dieses Buch ideal. Dieses Buch ist mit über einer Million verkauften Exemplaren auch sehr erfolgreich.
+++
Nachtrag: Nun besitze ich das Taschenbuch der Physik schon über ein halbes Jahr lang. Es hat mir sehr geholfen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-15 19:21:06 mit dem Titel ANSI Common Lisp (Paul Graham) - Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene
Als ich mein erstes Modem im März 2000 bei SMM bestellte, da bestellte ich mir noch einige andere Dinge gleich mit. Wer kennt sie nicht, diese Restposten? Nun, ich habe mir zusätzlich zehn Artikel zum Preis von jeweils einer Mark gekauft. Darunter war ein Buch, namens „ANSI Common Lisp". Der ursprüngliche Preis war DM 69,95 (EUR 35,76).
Was ist Lisp?
~~~~~~~~~
Lisp ist eine der ältesten höheren Programmiersprache. Seit 1958 gibt es Lisp und mittlerweile gibt es Lisp auch schon objektorientiert. Lisp wird vor allem bei der Erforschung der künstlichen Intelligenz verwendet. Und einige kennen bestimmt Programme, die in Lisp programmiert worden sind. Wer kennt denn alles den Emacs? Ich glaube, AutoCAD ist auch in Lisp programmiert, kann das sein? Oder wird Lisp nur als Makrosprache von AutoCAD verwendet?
„Um einen Elefanten in Afrika zu fangen... würde der Lisp-Programmierer so viele Klammer setzen, sodass sich der Elefant darin verfängt." (www.c-plusplus.de) Dieser Witz sagt etwas zur Syntax von Lisp aus: Es gibt ziemlich viele Klammern, die Anfänger zuerst abschrecken. Vielleicht habt ihr es schon mal gesehen. Dies ist zum Beispiel eine Funktion, die alle Zahlen von 0 bis n addiert:
(defun sum(n)
(let ((s 0))
(dotime (i n s)
(incsf s i))))
(aus „ANSI Common Lisp", S 22)
Ganz schön viele Klammern, nicht wahr? So, ich hoffe, ihr wisst jetzt ungefähr wie Lisp- Quelltext aussieht. Bei einer etwas exotischeren Programmiersprache sollte man die Programmiersprache an sich auch noch mal kurz vorstellen.
Das Buch ANSI Common Lisp
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Autor des Buches ist Paul Graham, ein Lisp-Guru, wie ich gelesen habe. Die Übersetzer sind Stefan Landvogt und Stefan Bamberger. In Deutschland wurde es 1997 vom Markt & Technik Buch- und Software-Verlag GmbH verlegt. Das Buch hat 510 Seiten.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr aufschlussreich, sodass man ein gewünschtes Kapitel sofort findet. Unterteilt ist das Buch in Vorworten (u. a. vom Autor, von den Übersetzer), in eine Einführung, dann in die Einführung in die Programmiersprache Lisp, in der dann Form, Funktionen, Rekursion, Ein- und Ausgabe uvm. erklärt wird. Elementare Sprachelemente wie Listen, Symbole und Makros werden in eigenen Kapiteln erklärt. Dann gibt es nur Kapitel, die Funktionen und Ein-/Ausgabe nochmal ausführlicher erklären. Insgesamt gibt es 17 Kapitel, dazu einen Anhang mit vier Teilen. Einer davon ist eine Anleitung für die Fehlersuche in Lisp-Programmen, ein anderer ist eine kurze Sprachreferenz zu Lisp. Ganz am Ende des Buches gibt es dann noch einen Glossar und ein Schlagwortregister.
Dieses Buch ist wie ein Lehrbuch aufgebaut. Angefangen wird bei einfachen Sprachelementen und dann arbeitet man sich vor und geht in die Materie. Die Erklärungen bereiten keine große Mühe, die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Ebenfalls gut finde ich, dass Text und Beispielquelltext in unterschiedlichen Schriftarten geschrieben sind. Normaler Text in „Times New Roman" und Quelltext in „Courier". Das ist ja so quasi Standard geworden.
Da dies im Grunde nichts anderes als ein Lehrbuch für Einsteiger ist, ist die Gestaltung dementsprechend. Der Anfänger wird nicht unnötig abgelenkt von unsinnigen Grafiken und Abbildungen - nun gut, es gibt einige Abbildungen, aber die sind nicht unsinnig -, der Leser wird so auf das Wesentliche gelenkt, nämliche die Sprache Lisp. Damit wird das Buch seiner Funktion bestens gerecht. Im übrigen, ich kenne ganz andere Bücher, die absoluter Mist sind und die dem Programmieranfänger erstmal groß und breit erklären, wie man eine Hilfe-Datei schreibt, anstatt Object Pascal zu erklären. Auch die einheitliche Gestaltung in dem Buch ist sehr positiv anzumerken. Übrigens ist alles in schwarzweiß gehalten, was überhaupt nicht stört.
Alles in allem, ist es ein sehr gutes Buch. Ich muss aber zugeben, dass ich Lisp noch gar nicht so richtig beherrsche, obwohl das Buch so gut ist. Ich habe mich bisher nicht so viel damit beschäftigt, dann will der CLisp (http://www.clisp.org) nicht richtig funktionieren und dann habe ich mich viel intensiver mit C++ beschäftigt. Bisher habe ich nur „Trockenübungen" in Lisp gemacht und ich trotzdem ganz einfache Programme mit links und vierzig Fieber ruckzuck aufschreiben. Ich werde mich aber in Zukunft mich wohl mehr mit der ganzen Thematik auseinandersetzen müssen. Dieses Buch wird mir dabei sehr helfen. Leider habe ich dieses Buch bisher nicht mehr im Handel gefunden. Wie gesagt, ich habe es als Restposten bei SMM für DM 1 gekauft und ich bin sehr glücklich darüber. Dieses Buch ist professionell gemacht, auch wenn die vier Delphine auf der Titelseite zuerst einen anderen Eindruck erweckten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-16 10:38:17 mit dem Titel Fuchs/Raab: Wörterbuch zur Geschichte
Das „Wörterbuch zur Geschichte" (Deutscher Taschenbuchverlag) ist ein zweibändiges Werk, welches zu jedem Geschichtsunterricht mitgebracht werden sollte. Über 5200 Begriffe und Fachausdrücke werden erklärt und erläutert. Zu fast jedem Stichwort findet man auch Literaturhinweise.
Die Autoren sind Prof. Dr. K. Fuchs und Prof. Dr. H. Raab; beide sich mittlerweile über 70 Jahre alt, was umso besser ist, denn geschichtsträchtige Ereignisse haben sie miterlebt, was natürlich gut für den Inhalt ist. Die Prof.- und Dr.-Titel bürgen ohne Zweifel für eine hohe Kompetenz und natürlich Qualität des Buches. Die Namen Fuchs und Raab sind jetzt nicht erfunden. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich an diese beide Autoren denke, denn es gibt eine Fabeln, in denen sich Fuchs und Rabe überhaupt nicht gut gesonnen sind.
Der Titel des Buches ist natürlich ein wenig Irreführend, denn es sollte vielmehr „Wörterbuch zur deutschen Geschichte" heißen, denn es wird nur die deutsche Geschichte thematisiert und natürlich auch Ereignisse, die die deutsche Geschichte beinflussten, wie z. B. die Französische Revolution. Zur Französischen Revolution sind fast 20 Literaturhinweise angegeben. Damit sollte ein Recherchieren und Nachforschen leicht gemacht werden.
Das äußere Erscheinungsbild ist schlicht, blau und nur Text. Ein solches Aussehen lässt Qualität sehr stark vermuten. Die Autoren verzichteten auf Grafiken, aber leider auch auf Karten. Worauf es aber angekommt, ist der Text. In den einzelnen Artikeln zu den Stichworten wird sehr detailliert, aber doch prägnant erleutert und erklärt. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Werk gerade für Schüler empfehle.
Der Preis ist mit DM 19,90 relativ günstig. Die ISBN-Nummer ist 3-423-03283-9. Die Größe der Seiten ist ein wenig größer als DIN A6 und gut 900 Seiten verteilen sich auf 2 Bänden. Durch dieses Format wird es sehr handlich. Die Stichworte sind natürlich in alphabetischer Reihenfolge geordnet.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Dieses Buch ist weit schülerfreundlicher als manches Schulbuch für Geschichte. Am Ende des zweiten Bandes findet sich noch eine riesige Bibliographie.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-16 13:03:26 mit dem Titel Paetec: Formeln und Tabellen
„Formeln und Tabellen" von Paetec benutze ich nun schon sechs Jahre lang. Damals bekam jede Schülerin und jeder Schüler ein solches Exemplar in den Ranzen. Es hat mir in all den Jahren gute Dienste geleistet und ist jetzt schon ziemlich zerflättert.
Dieses Tafelwerk besteht aus sieben Teilen. Teile eins (grau) gibt Übersicht über das griechische Alphabet, über römische Zahlen, über die Primzahlen bis 2141, Konstanten und über physikalische Einheiten und deren Maßeinheiten. Dieser Teil ist vor allem für Physiker interessant, aber es gibt noch einen speziellen Physikteil (hellblau), wo es dann Formeln zur Mechanik, Elektrik, Optik etc. gibt. Es gibt einen Mathematikteil (magenta), drei Seiten zur Informatik (u. a. die ASCII-Tabelle) und vier Seiten zur Elektronik (orange) mit Schaltungen und Schaltzeichen. Es gibt einen Chemieteil (gelb), der viele Tabellen und einige Formeln bereithält und einen Biologieteil (grün), den ich noch gebrauchen musste. Wichtig ist noch das PSE auf Seite 1; bei neueren Ausgaben ist das PSE auf der Rückseite.
Wie man nun sieht, sind die einzelnen Kapitel farbig gekennzeichnet. Das macht die Arbeit mit diesem Tafelwerk leicht. So findet man schnell sein Kapitel. Unterstützt bei der Suche wird man vom Index am Ende des Buches. Ich finde meine Informationen meisten sogar ohne Index. Schön finde ich, dass die Formeln durch Schemata und Illustrationen, die schön schlicht und einfach, kurzum perfekt, gestaltet sind, unterstützt werden.
Ich habe auch etwas auszusetzen an diesem Tafelwerk. Es wurde z. B. die sehr wichtige Integrationsregel zu ln(x) (F(x)=x*ln(x)-x) vergessen. Die Informatikseiten sind auch viel zu dünn gesät. Die ASCII-Tabelle finde ich toll, aber man sollte auch die Hexadezimalwerte zu den einzelnen Zeichen angeben. Und bei den Schaltzeichen vergaß man die Zeichen für Summer, für Mikrofon und für den Feldeffekttransistor, die sind nämlich wichtig, weil man mit den einen schönen Unsinn machen kann und der Feldeffekttransistor ist eine bedeutende Erfindung. Mein alter Elektroniklehrer Alfred Michael (Kinderquatsch mit Michael, Alfredissimo) hat den Transistor allgemein als „bedeutenste Errungenschaft des 20. Jahrhundert" tituliert.
Es gibt auch noch richtige Fehler (zumindest in meiner Ausgabe). Die Formel zur Berechnung des Scheitelpunktes einer quadratischen Funktion ist falsch. Ich fand es auch schade, dass die Funktionstypen Sekans/Kosekans und die Hyperbelfunktionen fehlen gänzlich.
Wer über solche Kleinigkeiten hinwegsehen kann, der hat ein Spitzentafelwerk. Dieses Tafelwerk kostet weniger als DM 20. Bei Amazon sind es DM 16,80 und ein Freund von mir hat es sogar für DM 14,99 bekommen. Was ich an den neueren Ausgaben nicht so toll finde, sind die Bildlaufleisten, die den Seitenrand zieren. Ich finde sie affig.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-30 10:04:10 mit dem Titel 'Das globale Dorf' - Nix für Dummis!
„Das globale Dorf" mutet an, es könne sich um Buch für Dummis handeln. Denn oft steht bei Büchern für Informatik und Rechner zwar nicht Dummis drauf, aber oft ist was für Dummis drin! Dieses Buch ist aber alles andere als für Dummis gemacht.
Dieses Buch, mit seinen etwas mehr als 300 Seiten kommt vom Tewi-Verlag, der mich schon einmal mit einem anderen Buch („Delphi 3 - Das Buch") enttäuschte. Der Autor heißt Armin W. Ertl. Dass das Buch 1996 geschrieben wurde, gibt dem Buch aufgrund des schnelllebigen Themas einen antiquitierten Charakter. Die ISBN-Nummer ist 3-89362-483-x. Der Buchbindungspreis war DM 79 aber ich bezahlte nur DM 1 und zwar bei SMM. Ihr wisst schon, zehn Restpostenartikel zu insgesamt DM 10.
Über das Thema bietet der Untertitel des Buches Aufschluss: „Ein Überblick über moderne Kommunikationstechnik". Das ist nicht nur eine Anleitung, wie man im Explorer die Maus bedient, es ist weit mehr. Dazu ist das Buch in 17 Abschnitte eingeteilt. Ich nenne sie mal alle kurz, denn sowas verrät schon viel über den Inhalt des Buches:
1. Informationen - Daten - Kommunikation, 2. Die Entwicklung der DV- und Kommunikationstechnik, 3. Die Basis der Kommunikation, 4. Kommunikationsgerät Computer, 5. Lokale Netzwerke, 6. Regionale und überregionale Kommunikationsverbindungen, 7. Grundlegende Ziele, 8. Verbreitete Netzwerksysteme, 9. Netzwerkmanagement, 10.Client/Server-Architekturen, 11. EDI ersetzt Formulare, 12. Die Online-Welt, 13. Zukunftsperspektive Intranet und 14. Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik. Die letzten drei Abschnitte sind Stichwortverzeichnis, Abbildungsverzeichnis und eine Übersicht über Normungsgremien.
Bei den einzelnen Themen wird man nicht mit einfachen Erklärungen und bunten Bildchen abgespeist. Wer bunte Bilder sucht, sucht in diesem Buch vergeblich - und das ist auch gut so. Bunte Bilder helfen nur bedingt weiter. Die Abbildungen in diesem Buch wären in farbiger Gestaltung eh nicht besser. Im Kapitel über die Client/Server-Architekturen sind auf fast jeder Seite Organigramme zu Netzwerktypen, z. B. ein dezentrales SAP-System. Das ist ein hochinteressantes Thema, wie ich finde. Die Erklärungen sind sehr gut.
Auch das Kapitel über die Kommunikationstechniken (Basis der Kommunikation) ist sehr gut gemacht. Das ist nicht nur eine Beschreibung über die Unterschiede zwischen ISDN und analog, sondern es wird groß und breit erklärt, was optische Verbindungen sind und wie sie funktionieren. Das Gleiche wurde mit Funkverbindungen und drahtlosen Lichtverbindungen gemacht. Und die Signalcodierungen (z. B. NRZI, Manchester) sind ebenfalls sehr ausführlich erklärt und durch Diagramme unterstützt.
Insgesamt hinterlässt dieses Buch einen sehr positiven Eindruck, auch in punkto Übersicht. Vielleicht lag es daran, dass der Autor Diplom-Informatiker ist und nicht ein dahergelaufener „IT-Fachmann", der meint, er könne mit seiner Erfahrung, die er als Mitarbeiter bei irgendeinem Meinungsforum sammelte, ein Buch über moderne Kommunikationstechnik schreiben. Es ist auch etwas Physik und Technik im Buch, ohne die man ein solches Thema nicht erklären kann. Ich weiß, die Bücher für Dummis machen es trotzdem.
Hinter dem Titel vermutet man natürliche eine Formelsammlung, ein Nachschlagewerk zur Physik. Die Vermutung ist richtig. Dieses Buch zehn Abschnitte, wenn man Inhalts- und Sachwortsverzeichnis mal weglässt. Der erste Abschnitt ist „Größen und Einheiten", in dem erklärt wird, was Unterschiede zwischen skalaren und vektoriellen Größen ist, was die Basisgrößenarten sind etc.
Zweites Kapitel ist die Mechanik, danach kommt die Wärmelehre, dann die Aktustik. Die Akustik habe ich bisher noch nie so umfangreich in einem Buch zur allgemeinen Physik thematisiert gesehen, Umfang: 27 Seiten. Ansonsten wird die Akustik als Unterpunkt der Mechanik (was sie ja auch ist) mit wenigen Seiten abgespeist. Nachfolgende Kapitel sind Optik, Elektrik, Atom- und Kernphysik und Relativistische Mechanik. Diese sieben Kapitel, von der Mechanik zur relativistischen Mechanik, sind selbsterklärend, daher werde ich nicht näher darauf eingehen. Ich denke mal, jeder kann aus seinem Physikunterricht her, mit dieses Begriffen etwas anfangen. In diesen Kapiteln wird die Physik erklärt, mit Texten und Beschreibungen, mit Formeln und Grafiken. Weiß zufällig jemand von euch, was metastabile Zustände sind? Dieser Sache ist eine ganze Seite gewidmet. Ich finde, das ist für ein Nachschlagewerk eine ganze Menge, denn man muss sich vor Augen halten, dass dieses Buch ein Buch zur ganzen Physik darstellt und nicht nur zur Kernphysik. Sehr praktisch sind auch wichtige Hinweise, z. B. dass man für Teile von Vielfache eben nicht das Grad Celsius, sondern das Kelvin nutzt; die Hälfte von 10 °C ist eben nicht 5 °C, sondern -131,575 °C. Schön ist auch, dass es auch Übersichten zu Themen gibt, die zwar nicht zum aktuellen Thema gehören, aber trotzdem von Interesse sein könnten. So findet man im Thema „Ruhende Flüssigkeiten" eine Tabelle, welches SI-fremde Einheiten (Einheiten, die international nicht anerkannt sind, wie z. B. auch Pfund, Yard, °F, °R etc.) bezüglich zum (Wasser-)Druck in eine übersichtlich darstellt.
Auf diesen Kapiteln, die die Teilgebiete der Physik thematisieren, folgt das Kapitel „Fehlerrechnung". Darin finden sich nützliche Hinweise, was man bei Messen an Fehlern machen kann und welche Fehler grundsätzlich nicht wegzubekommen sind. So wird man nie bei einem Experiment mit einem Fadenpendel die Reibung unerwähnt lassen können, um das Kleinerwerden der Elongation erklären zu können. Dieses Kapitel mit seinen neun Seiten ist sehr nützlich für welche, die Experimente durchführen und protokollieren müssen. Auf dieses Kapitel folgt das Kapitel „Tabellen". Auf 88 Seiten sind Tabellen, die jedes Schultafelwerk erblassen lassen. Da gibt es dann Tabellen über die Elemente und ihren Isotopen, Tabellen zu Materialbeschaffenheit und Wärmeleitfähigkeit ausgewählter Stoffe, Tabellen zu allen Einheiten, über Dichten von Stoffen und und und... Diese vielen Daten sind auch nützlich für den Chemieunterricht und das Chemiestudium, aber sicherlich gibt es da wieder andere Bücher. Danach folgt ein Sachwortregister und hinter den Umschlagseiten finden sich nochmals wichtige Umrechnungstabellen, Tabellen zu Konstanten und Einheiten und den SI-Vorsätzen (Milli, Zenti, Deka, Exa, Tera etc.) Und ein Lesezeichen war in meinem Exemplar auch noch drin und da drauf ist das griechische Alphabet.
Alles in allem ist dieses Buch für alle empfehlenswert. Der Klappentext sagt aus, dass es in erster Linie an Studenten richtet, aber auch für Schüler, Lehrer und Dozenten sich eignet. Ich bin noch Schüler und ich finde dieses Buch ideal. Dieses Buch ist mit über einer Million verkauften Exemplaren auch sehr erfolgreich.
+++
Nachtrag: Nun besitze ich das Taschenbuch der Physik schon über ein halbes Jahr lang. Es hat mir sehr geholfen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-15 19:21:06 mit dem Titel ANSI Common Lisp (Paul Graham) - Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene
Als ich mein erstes Modem im März 2000 bei SMM bestellte, da bestellte ich mir noch einige andere Dinge gleich mit. Wer kennt sie nicht, diese Restposten? Nun, ich habe mir zusätzlich zehn Artikel zum Preis von jeweils einer Mark gekauft. Darunter war ein Buch, namens „ANSI Common Lisp". Der ursprüngliche Preis war DM 69,95 (EUR 35,76).
Was ist Lisp?
~~~~~~~~~
Lisp ist eine der ältesten höheren Programmiersprache. Seit 1958 gibt es Lisp und mittlerweile gibt es Lisp auch schon objektorientiert. Lisp wird vor allem bei der Erforschung der künstlichen Intelligenz verwendet. Und einige kennen bestimmt Programme, die in Lisp programmiert worden sind. Wer kennt denn alles den Emacs? Ich glaube, AutoCAD ist auch in Lisp programmiert, kann das sein? Oder wird Lisp nur als Makrosprache von AutoCAD verwendet?
„Um einen Elefanten in Afrika zu fangen... würde der Lisp-Programmierer so viele Klammer setzen, sodass sich der Elefant darin verfängt." (www.c-plusplus.de) Dieser Witz sagt etwas zur Syntax von Lisp aus: Es gibt ziemlich viele Klammern, die Anfänger zuerst abschrecken. Vielleicht habt ihr es schon mal gesehen. Dies ist zum Beispiel eine Funktion, die alle Zahlen von 0 bis n addiert:
(defun sum(n)
(let ((s 0))
(dotime (i n s)
(incsf s i))))
(aus „ANSI Common Lisp", S 22)
Ganz schön viele Klammern, nicht wahr? So, ich hoffe, ihr wisst jetzt ungefähr wie Lisp- Quelltext aussieht. Bei einer etwas exotischeren Programmiersprache sollte man die Programmiersprache an sich auch noch mal kurz vorstellen.
Das Buch ANSI Common Lisp
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Autor des Buches ist Paul Graham, ein Lisp-Guru, wie ich gelesen habe. Die Übersetzer sind Stefan Landvogt und Stefan Bamberger. In Deutschland wurde es 1997 vom Markt & Technik Buch- und Software-Verlag GmbH verlegt. Das Buch hat 510 Seiten.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr aufschlussreich, sodass man ein gewünschtes Kapitel sofort findet. Unterteilt ist das Buch in Vorworten (u. a. vom Autor, von den Übersetzer), in eine Einführung, dann in die Einführung in die Programmiersprache Lisp, in der dann Form, Funktionen, Rekursion, Ein- und Ausgabe uvm. erklärt wird. Elementare Sprachelemente wie Listen, Symbole und Makros werden in eigenen Kapiteln erklärt. Dann gibt es nur Kapitel, die Funktionen und Ein-/Ausgabe nochmal ausführlicher erklären. Insgesamt gibt es 17 Kapitel, dazu einen Anhang mit vier Teilen. Einer davon ist eine Anleitung für die Fehlersuche in Lisp-Programmen, ein anderer ist eine kurze Sprachreferenz zu Lisp. Ganz am Ende des Buches gibt es dann noch einen Glossar und ein Schlagwortregister.
Dieses Buch ist wie ein Lehrbuch aufgebaut. Angefangen wird bei einfachen Sprachelementen und dann arbeitet man sich vor und geht in die Materie. Die Erklärungen bereiten keine große Mühe, die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Ebenfalls gut finde ich, dass Text und Beispielquelltext in unterschiedlichen Schriftarten geschrieben sind. Normaler Text in „Times New Roman" und Quelltext in „Courier". Das ist ja so quasi Standard geworden.
Da dies im Grunde nichts anderes als ein Lehrbuch für Einsteiger ist, ist die Gestaltung dementsprechend. Der Anfänger wird nicht unnötig abgelenkt von unsinnigen Grafiken und Abbildungen - nun gut, es gibt einige Abbildungen, aber die sind nicht unsinnig -, der Leser wird so auf das Wesentliche gelenkt, nämliche die Sprache Lisp. Damit wird das Buch seiner Funktion bestens gerecht. Im übrigen, ich kenne ganz andere Bücher, die absoluter Mist sind und die dem Programmieranfänger erstmal groß und breit erklären, wie man eine Hilfe-Datei schreibt, anstatt Object Pascal zu erklären. Auch die einheitliche Gestaltung in dem Buch ist sehr positiv anzumerken. Übrigens ist alles in schwarzweiß gehalten, was überhaupt nicht stört.
Alles in allem, ist es ein sehr gutes Buch. Ich muss aber zugeben, dass ich Lisp noch gar nicht so richtig beherrsche, obwohl das Buch so gut ist. Ich habe mich bisher nicht so viel damit beschäftigt, dann will der CLisp (http://www.clisp.org) nicht richtig funktionieren und dann habe ich mich viel intensiver mit C++ beschäftigt. Bisher habe ich nur „Trockenübungen" in Lisp gemacht und ich trotzdem ganz einfache Programme mit links und vierzig Fieber ruckzuck aufschreiben. Ich werde mich aber in Zukunft mich wohl mehr mit der ganzen Thematik auseinandersetzen müssen. Dieses Buch wird mir dabei sehr helfen. Leider habe ich dieses Buch bisher nicht mehr im Handel gefunden. Wie gesagt, ich habe es als Restposten bei SMM für DM 1 gekauft und ich bin sehr glücklich darüber. Dieses Buch ist professionell gemacht, auch wenn die vier Delphine auf der Titelseite zuerst einen anderen Eindruck erweckten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-16 10:38:17 mit dem Titel Fuchs/Raab: Wörterbuch zur Geschichte
Das „Wörterbuch zur Geschichte" (Deutscher Taschenbuchverlag) ist ein zweibändiges Werk, welches zu jedem Geschichtsunterricht mitgebracht werden sollte. Über 5200 Begriffe und Fachausdrücke werden erklärt und erläutert. Zu fast jedem Stichwort findet man auch Literaturhinweise.
Die Autoren sind Prof. Dr. K. Fuchs und Prof. Dr. H. Raab; beide sich mittlerweile über 70 Jahre alt, was umso besser ist, denn geschichtsträchtige Ereignisse haben sie miterlebt, was natürlich gut für den Inhalt ist. Die Prof.- und Dr.-Titel bürgen ohne Zweifel für eine hohe Kompetenz und natürlich Qualität des Buches. Die Namen Fuchs und Raab sind jetzt nicht erfunden. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich an diese beide Autoren denke, denn es gibt eine Fabeln, in denen sich Fuchs und Rabe überhaupt nicht gut gesonnen sind.
Der Titel des Buches ist natürlich ein wenig Irreführend, denn es sollte vielmehr „Wörterbuch zur deutschen Geschichte" heißen, denn es wird nur die deutsche Geschichte thematisiert und natürlich auch Ereignisse, die die deutsche Geschichte beinflussten, wie z. B. die Französische Revolution. Zur Französischen Revolution sind fast 20 Literaturhinweise angegeben. Damit sollte ein Recherchieren und Nachforschen leicht gemacht werden.
Das äußere Erscheinungsbild ist schlicht, blau und nur Text. Ein solches Aussehen lässt Qualität sehr stark vermuten. Die Autoren verzichteten auf Grafiken, aber leider auch auf Karten. Worauf es aber angekommt, ist der Text. In den einzelnen Artikeln zu den Stichworten wird sehr detailliert, aber doch prägnant erleutert und erklärt. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Werk gerade für Schüler empfehle.
Der Preis ist mit DM 19,90 relativ günstig. Die ISBN-Nummer ist 3-423-03283-9. Die Größe der Seiten ist ein wenig größer als DIN A6 und gut 900 Seiten verteilen sich auf 2 Bänden. Durch dieses Format wird es sehr handlich. Die Stichworte sind natürlich in alphabetischer Reihenfolge geordnet.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Dieses Buch ist weit schülerfreundlicher als manches Schulbuch für Geschichte. Am Ende des zweiten Bandes findet sich noch eine riesige Bibliographie.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-16 13:03:26 mit dem Titel Paetec: Formeln und Tabellen
„Formeln und Tabellen" von Paetec benutze ich nun schon sechs Jahre lang. Damals bekam jede Schülerin und jeder Schüler ein solches Exemplar in den Ranzen. Es hat mir in all den Jahren gute Dienste geleistet und ist jetzt schon ziemlich zerflättert.
Dieses Tafelwerk besteht aus sieben Teilen. Teile eins (grau) gibt Übersicht über das griechische Alphabet, über römische Zahlen, über die Primzahlen bis 2141, Konstanten und über physikalische Einheiten und deren Maßeinheiten. Dieser Teil ist vor allem für Physiker interessant, aber es gibt noch einen speziellen Physikteil (hellblau), wo es dann Formeln zur Mechanik, Elektrik, Optik etc. gibt. Es gibt einen Mathematikteil (magenta), drei Seiten zur Informatik (u. a. die ASCII-Tabelle) und vier Seiten zur Elektronik (orange) mit Schaltungen und Schaltzeichen. Es gibt einen Chemieteil (gelb), der viele Tabellen und einige Formeln bereithält und einen Biologieteil (grün), den ich noch gebrauchen musste. Wichtig ist noch das PSE auf Seite 1; bei neueren Ausgaben ist das PSE auf der Rückseite.
Wie man nun sieht, sind die einzelnen Kapitel farbig gekennzeichnet. Das macht die Arbeit mit diesem Tafelwerk leicht. So findet man schnell sein Kapitel. Unterstützt bei der Suche wird man vom Index am Ende des Buches. Ich finde meine Informationen meisten sogar ohne Index. Schön finde ich, dass die Formeln durch Schemata und Illustrationen, die schön schlicht und einfach, kurzum perfekt, gestaltet sind, unterstützt werden.
Ich habe auch etwas auszusetzen an diesem Tafelwerk. Es wurde z. B. die sehr wichtige Integrationsregel zu ln(x) (F(x)=x*ln(x)-x) vergessen. Die Informatikseiten sind auch viel zu dünn gesät. Die ASCII-Tabelle finde ich toll, aber man sollte auch die Hexadezimalwerte zu den einzelnen Zeichen angeben. Und bei den Schaltzeichen vergaß man die Zeichen für Summer, für Mikrofon und für den Feldeffekttransistor, die sind nämlich wichtig, weil man mit den einen schönen Unsinn machen kann und der Feldeffekttransistor ist eine bedeutende Erfindung. Mein alter Elektroniklehrer Alfred Michael (Kinderquatsch mit Michael, Alfredissimo) hat den Transistor allgemein als „bedeutenste Errungenschaft des 20. Jahrhundert" tituliert.
Es gibt auch noch richtige Fehler (zumindest in meiner Ausgabe). Die Formel zur Berechnung des Scheitelpunktes einer quadratischen Funktion ist falsch. Ich fand es auch schade, dass die Funktionstypen Sekans/Kosekans und die Hyperbelfunktionen fehlen gänzlich.
Wer über solche Kleinigkeiten hinwegsehen kann, der hat ein Spitzentafelwerk. Dieses Tafelwerk kostet weniger als DM 20. Bei Amazon sind es DM 16,80 und ein Freund von mir hat es sogar für DM 14,99 bekommen. Was ich an den neueren Ausgaben nicht so toll finde, sind die Bildlaufleisten, die den Seitenrand zieren. Ich finde sie affig.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-30 10:04:10 mit dem Titel 'Das globale Dorf' - Nix für Dummis!
„Das globale Dorf" mutet an, es könne sich um Buch für Dummis handeln. Denn oft steht bei Büchern für Informatik und Rechner zwar nicht Dummis drauf, aber oft ist was für Dummis drin! Dieses Buch ist aber alles andere als für Dummis gemacht.
Dieses Buch, mit seinen etwas mehr als 300 Seiten kommt vom Tewi-Verlag, der mich schon einmal mit einem anderen Buch („Delphi 3 - Das Buch") enttäuschte. Der Autor heißt Armin W. Ertl. Dass das Buch 1996 geschrieben wurde, gibt dem Buch aufgrund des schnelllebigen Themas einen antiquitierten Charakter. Die ISBN-Nummer ist 3-89362-483-x. Der Buchbindungspreis war DM 79 aber ich bezahlte nur DM 1 und zwar bei SMM. Ihr wisst schon, zehn Restpostenartikel zu insgesamt DM 10.
Über das Thema bietet der Untertitel des Buches Aufschluss: „Ein Überblick über moderne Kommunikationstechnik". Das ist nicht nur eine Anleitung, wie man im Explorer die Maus bedient, es ist weit mehr. Dazu ist das Buch in 17 Abschnitte eingeteilt. Ich nenne sie mal alle kurz, denn sowas verrät schon viel über den Inhalt des Buches:
1. Informationen - Daten - Kommunikation, 2. Die Entwicklung der DV- und Kommunikationstechnik, 3. Die Basis der Kommunikation, 4. Kommunikationsgerät Computer, 5. Lokale Netzwerke, 6. Regionale und überregionale Kommunikationsverbindungen, 7. Grundlegende Ziele, 8. Verbreitete Netzwerksysteme, 9. Netzwerkmanagement, 10.Client/Server-Architekturen, 11. EDI ersetzt Formulare, 12. Die Online-Welt, 13. Zukunftsperspektive Intranet und 14. Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik. Die letzten drei Abschnitte sind Stichwortverzeichnis, Abbildungsverzeichnis und eine Übersicht über Normungsgremien.
Bei den einzelnen Themen wird man nicht mit einfachen Erklärungen und bunten Bildchen abgespeist. Wer bunte Bilder sucht, sucht in diesem Buch vergeblich - und das ist auch gut so. Bunte Bilder helfen nur bedingt weiter. Die Abbildungen in diesem Buch wären in farbiger Gestaltung eh nicht besser. Im Kapitel über die Client/Server-Architekturen sind auf fast jeder Seite Organigramme zu Netzwerktypen, z. B. ein dezentrales SAP-System. Das ist ein hochinteressantes Thema, wie ich finde. Die Erklärungen sind sehr gut.
Auch das Kapitel über die Kommunikationstechniken (Basis der Kommunikation) ist sehr gut gemacht. Das ist nicht nur eine Beschreibung über die Unterschiede zwischen ISDN und analog, sondern es wird groß und breit erklärt, was optische Verbindungen sind und wie sie funktionieren. Das Gleiche wurde mit Funkverbindungen und drahtlosen Lichtverbindungen gemacht. Und die Signalcodierungen (z. B. NRZI, Manchester) sind ebenfalls sehr ausführlich erklärt und durch Diagramme unterstützt.
Insgesamt hinterlässt dieses Buch einen sehr positiven Eindruck, auch in punkto Übersicht. Vielleicht lag es daran, dass der Autor Diplom-Informatiker ist und nicht ein dahergelaufener „IT-Fachmann", der meint, er könne mit seiner Erfahrung, die er als Mitarbeiter bei irgendeinem Meinungsforum sammelte, ein Buch über moderne Kommunikationstechnik schreiben. Es ist auch etwas Physik und Technik im Buch, ohne die man ein solches Thema nicht erklären kann. Ich weiß, die Bücher für Dummis machen es trotzdem.
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