Mehr zum Thema Kräuter Testbericht

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Erfahrungsbericht von animaxx101

ohne die richtigen Kräuter schmeckt das Essen nicht so gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es werden immer sehr gute Kochrezepte von den Usern veröffentlicht. Heute möchte ich einmal einige Küchenkräuter näher beschreiben.

Basilikum

Geschmack: würzig – scharf

Verwendung: für Fisch-, Tomaten- und Kartoffelsuppe, Soßen, Remouladen, für Tomaten-, Gurken-, Blatt-, Fisch- und Kartoffelsalat. Zu Fisch und Rinder-, Kalbs- und Hammelbraten. Ferner zu Tomaten-, Bohnen-, Zwiebel-, Kohlrabi- und Gurkengemüse, Kräuterbutter und Kräuteressig.

Basilikum verträgt sich gut mit Kräutern wie Estragon, Dill, Rosmarin, Knoblauch und Zwiebel.

Tipp: Frisches Basilikum niemals mitkochen. Nicht an Geflügel geben.

Beifuß (Wächst wild.)

Geschmack: würzig- bitter

Verwendung: für Zwiebelsuppe, Gemüse- und Hülsenfruchteintopf und zu Kräutersoßen. Zum Karpfen, Schweinebraten, Pöckelfleisch, Gänse- und Entenbraten. Auch zu Wirsingkohl, Weißkraut und Kohlrüben.

Tipp: Nur die Blütenrispen verwenden. Sie werden frisch oder getrocknet mitgekocht.

Bohnenkraut

Geschmack: pfeffrig

Verwendung: für Bohnen-, Erbsen- und Linseneintopf, Kartoffelsuppe, Remoulade, Bohnen-, Fleisch- und Kartoffelsalat. Zu Fisch, Hammelfleisch, Steaks und Gemüsefüllungen. Zu Bohnengemüse, Essig, Gemüse und Einlegen von Gurken.

Tipp: Blüten, Stengel und Blätter werden frisch oder getrocknet mitgekocht. Die Blätter nicht hacken.

Dill

Geschmack: frisch, würzig, angenehm

Verwendung: Zu den verschiedenen Salatsoßen, Kräuter-, Blumenkohl-, Kartoffel-, Fleisch- und Fischsuppen. Für Fisch, zu gekochtem Rind-, Hammel- und Kalbfleisch, Gurken, Kohlrabi, grünen Erbsen, Mohrrüben und Kartoffeln. Zu Dillbutter, Quark, Kräutermayonnaise, Eierspeisen und zum Einlegen von Gurken.

Tipp: Schmeckt am besten frisch. Für Salat und Soßen nur die Blattspitzen verwenden, nicht mitkochen.

Majoran

Geschmack: sehr würzig

Verwendung: Zu Kartoffel-, Tomaten- und Hülsenfruchtsuppen, Kräutersoßen, grünem Salat, Fisch-, Fleisch- und Geflügelsalat. Für Leberwurst, Leberklößchen, Schweinebraten, Hackfleisch und Gemüsefüllungen. An Bohnen- und Tomatengemüse, Sauerkraut und Schweineschmalz.

Tipp: Vor der Blüte ernten, nicht mitkochen.

Rosmarin

Geschmack: leicht scharf, würzig- bitter

Verwendung: Für Tomatensuppe und Eintöpfe, Tomaten- und Salatsoßen, Fleisch-, Käse- und Tomatensalat. Zu Kochfisch, gedünsteten Fisch, Schweine-, Rind- und Hammelfleisch, auch gut zu Wild. An Tomatengemüse, Pilzen, Fisch- und Fleischmarinaden, auch zu Kräuteressig.

Tipp: Blättchen können mitgekocht werden, nur sparsam verwenden.

Thymian

Geschmack: kräftig, beißend

Verwendung: Zu Hülsenfruchtsuppen, grünem Salat, Tomaten- und Kräutersalat, Fisch, Schweine-, Rind- und Hammelfleisch, Geflügelfüllungen. Für Hähnchen und Pute, Möhren- und Bohnengemüse, Pilzen, herzhafte Eierkuchen und Bratkartoffeln, Pizza.

Tipp: Thymiantriebe können mitgekocht werden.

Pfefferminze

Geschmack: würzig, scharf, frisch

Verwendung: Für Soßen, Salate, zu Hammelbraten, Spinat, Pilzen, Quark, Tee, Bowlen, Mixgetränke

Tipp: frisch und getrocknet zu verwenden.

Zironenmelisse

Geschmack: würzig, erfrischend, zitronenähnlich

Verwendung: Für Kräuter- und Fruchtsuppen, Kräuter- und Salatsoßen, alle frischen Salate, Bratgeflügel, Blumenkohl-, Tomaten- und Gurkengemüse.

Tipp: Das Aroma verträgt sich gut mit dem anderer Kräuter. Gut zum Trocknen.

Salbei

Geschmack: leicht bitter

Verwendung: Für Fischsuppen, Kräutersoßen, Fischsalate, gebratene Heringe, an Schweine-, Hammel- und Rinderbraten und an Wild, Geflügelfüllungen, Zwiebel- und Tomatengemüse.

Tipp: Sparsam verwenden, kann mitgekocht werden.

Schnittlauch

Geschmack: leicht nach Zwiebel, angenehm scharf
Verwendung: Für Tomaten aber auch Brühsuppen, Tomaten-, Salat- und Kräutersoßen, Remoulade. An grüne und gemischte Salate, Kochfisch, Pilze, Omelett und gefüllte Eier, Quark- und Käsespeisen.

Estragon

Geschmack: frisch, eigenwillig und Stark

Verwendung: Für die verschiedensten Salate, Kräuter-, Salat- und Bratensoßen. Für alle Fleischarten, auch Geflügel und Wild, Fisch, Bohnen, Gurken, Möhren, Sellerie. Zu Kräuterbutter, Kräutermayonnaise, Rührei und Omeletts. Zum Einlegen von Gurken, besonders für Estragonessig.

Es gibt auch Gewürze die sich geschmacklich nicht miteinander vertragen, so z. B.

Kerbel und Kresse
Thymian und Majoran
Bohnenkraut, Kerbel und Zitronenmelisse
Thymian und Rosmarin
Thymian, Sauerampfer, Kerbel und Kresse
Salbei, Kerbel und Kresse

21 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Kampfknödel

    22.10.2002, 16:04 Uhr von Kampfknödel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Tolle Tips danke.MfG

  • danih14

    21.06.2002, 20:13 Uhr von danih14
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die meisten der Gewürze habe ich zwar nicht in meinem Haushalt. Aber trotzdem ist deine Meinung hilfreich.

  • Dotty

    21.02.2002, 20:28 Uhr von Dotty
    Bewertung: sehr hilfreich

    ......Kräuter werten das Essen auch durch ihre Vitamine bzw. Vitalstoffe auf, und man benötigt viel weniger Speisesalz!