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Erfahrungsbericht von yelde2003

Wer war Jack the Ripper- ein bestialischer Frauenmörder- wirklich?

Pro:

sehr gut geschrieben, ausführlich, übersichtlich

Kontra:

es ist nicht bewiesen, dass dieses Tagebuch echt ist!

Empfehlung:

Nein

Autor: Jack the ripper
Kapitelzahl:16
Seitenzahl:456
Preis: 8,45 Euro
Genre: Horror

Was war er für ein Mensch??
Nun, die meisten werden schon mal was von Jack the Ripper gehört haben. Er war um 1889 einer der meistgesuchten Verbrecher und treibte in England sein Unwesen. In nur 10 Wochen brachte er 5 Prostituierte auf bestialische Weise um und verstümmelte sie anschließend.Niemals wurde er gefunden und verurteilt. Er ist wohl einer der bekanntesten Serienmörder aller Zeiten und die Faszination für ihn hält sich bis heute.
Sollte also dieses Tagebuch echt sein, ist zumindest seine Indentitität geklärt. Ist es also James Maybrook, der sich an diesen Frauen verging so stelle ich zu ihm eine kurze Übersicht auf.
Name: James Maybrook
Status: Verheiratet. Seine Frau war ihm untreu und brachte ihn mit Gift um.
Mordete an: nur am Wochenende
Vorwand: Er konnte aus geschäftlichen Gründen zu seinen Bruder nach London fahren,wo er dann zum Mörder wurde.
Opfer: 5, von einem soll er den Uterus gegessen haben.

Sonst habe ich hier noch mal Interessantes aus aller Welt zu ihm notiert, wobei es alles nicht sicher geklärt ist:( ab Herbst 2002 geht eine interessante Internet-adresse online: www.jacktheripper.de)Unter www.serienkiller.de findet man außerdem auch zu anderen Serien und Massenmördern Informationen.
Es wurden insgesamt über 50 Bücher und dutzende von Filmen zu Ripper gedreht. Der letzte war \"From hell\" mit Johnny Depp.
In 10 Wochen brachte Ripper 5 Prostituierte auf entwürdigende Weise um! Er wurde nie verurteilt, weil er niemals gefunden wurde. Und somit wurde er ziemlich schnell bekannt und hält sich heute noch in den Pressen auf.
Alles passierte im Herbst 1888 beginnend am 31. 08 und endete am 9.11 im Jahre 1888.
Sein Name gab sich der Mörder selbst!

Echtheit?
Die Meinung des Autors und Verlages:
Der Autor achtete vor dem Kauf dieses Buches auf typische Eigenschaften, die bei Verhandlungen von gefälschten Tagebüchern auftreten. Diese blieben erst unbegründet aber leider auch wie der damalige Besitzer an dieses Buch herankam und so etwas machte ihn sehr argwöhnisch.
Wenn dies eine Fälschung wäre, hätte sich der Autor sehr genau über Serienmörder, ihre Motive und Psyche auskennen müssen und ein Mann, der über dieses Wissen verfügt, Dr. Forshaw, zweifelt nicht an der Echtheit dieses Buches und auch nicht daran, dass der Killer James Maybrick sein könnte. Außerdem hätte der Fälscher viel Wissen über Arsen und Strychnin sich aneignen müssen und er hätte sicher sein müssen, dass das Papier in Bestandteilen und Tinte nur aus dem Jahre 1888 hätte sein können. Auch alle Daten müssten perfekt ausgedacht sein, denn wenn ein Tag ausgeschlossen werden kann, weil James Maybrick vielleicht unter Zeugen wo anders gesehen wurde, hätte das ein Beweis der Unechtheit sein können. Solche Gegenpunkte konnten nicht gefunden werden und somit ist man dem Beweis der Echtheit näher.
Maybrick hätte auserdem die Zeit, ein Motiv und einen Vorwand gehabt der Ripper zu sein.
Den vielen weiteren Spezialisten, den das Tagebuch vorgelegt wurde, waren von ihm fasziniert und nur 2 sahen Schwierigkeiten, die aber auf persöhnliche Angaben bezogen waren. Probleme sah man in der Schriftart, die jedoch nicht sehr dagegen spricht.
Für die Echtheit sprechen also viele Dinge, die im Buch alle samt beschrieben sind.

Jetzt kommen Danksagungen! Und anschließend findet man eine Tabelle auf der die 5 Opfer kurz mit Auflistung von Name, Todestag, Fundort, Fundtag und Art der Verstümmlung aufgelistet sind. Nachfolgend sind noch ein paar Karten von den Schauplätzen in England gedruckt.

Aufbau des Buches:
Es beginnt immer mit einem Zitat von Rippper. Die Autorin erzählt seine Geschichte zwischen der sie immer orginale Texte aus dem Tagebuch nahm.
Also keine reines Tagebuch, sondern mehr eine Biographie mit vielen Zitaten.

Kapitel 1: Vielleicht wünsche ich mir in meiner gemarterten Seele, dass jemand dies liest und versteht...
Kapitel 2: Meine Hände sind kalt wie immer, mein Herz, glaube ich, ist noch kälter.
Kapitel 3: Ich bin überezugt, dass ein schwarzer Schatten über dem Haus liegt, ein Unheil droht.
Kapitel 4: ... und doch gibt es Zeiten, da ich einen unüberwindlichen Drang verspüre, meine Gedanken zu Papier zu bringen.
Kapitel 5: Morgen werde ich das feinste Messer kaufen, das für Geld zu haben ist, nichts soll mir zu gut sein für meine Nüttchen.
Kapitel 6: Morgen will ich Bedeutendes wagen. Ich fühle mich glücklich.
Kapitel 7: Ich kann es kaum fassen, dass ich nicht geschnappt worden bin.
Kapitel 8: Bevor ich am Ende bin, wird ganz England den Namen kennen, den ich mir gegeben habe.
Kapitel 9: Ich bin überzeugt, dass Gott mich hierher bestellt hat, um alle Huren zu töten.
Kapitel 10: Wenn ich mit meinen Teufeleien fertig bin, wird Satan selbst mich preisen.
Kapitel 11: Ich weiß nicht, ob sie die Kraft hat, mich zu töten.
Kapitel 12: Ich werde dies nun an einen Ort bringen, wo man es finden wird.
Kapitel 13: Die Hure wird mehr leiden, als ihr je geschah.
Kapitel 14: Sie sollen etwas bekommen, woran sie mich erkennen.
Kapitel 15: Meine Einfälle beginnen tatsächlich meine Lust zu wecken.
Kapitel 16: Sie werden leiden so wie ich. Dafür werde ich sorgen.
Nachwort des Herausgebers: Eine Taschenuhr wird entdeckt
Das Tagebuch von Jack the Ripper-Faksimile
Das Tagebuch von Jack the Ripper- Die Übersetzung
Quellenangaben
Register

Inhalt:
In einem Vorort von Liverpool wird ein Mord an einem Mann aufgeklärt und die Mörderin- seine eigene Frau- zum Tode verurteilt. Nicht neues- auch nicht 1889. Doch der Tote ist nicht jemand Unbedeutendes. Es ist, was damals aber noch nicht bekannt war, der zu der Zeit meistgefürchtetste Serienmörder James Maybrick oder einfach nur Jack the Ripper.
Wir begleiten dieses super Buch mit der Autorin beginnend mit dem Fund seiner Leiche und endend mit dem Tode seiner Frau. Es werden alle Beweggründe und Gefühle in Ausschnitten aus dem Tagebuch zwischen viel Text erörtert.

Nachwort:
Indem geht man auf einen Beweis ein, dass Maybrick=Ripper war. Es wurde eine Taschenuhr gefunden, die aus der Zeit von Ripper gestammt haben könnte und die Eingravierungen:
„I am Jack“ und den Namen J.Maybrick, besitzt. Die Taschenuhr könnte also wirklich ein Beweis für die Indentität von Ripper sein.

Faksmile:
Auf den nächsten 60 Seiten sieht man die Drucke vom orginalen Tagebuch in natürlich englischer Schreibschrift.

Die Übersetzung:
Zu dem Faksmile ist dann auch noch die Übersetzung hinteran gehangen. Es sind Ausschnitte aus dem Tagebuch, die ohne Erläuterung im Buch untergebracht wurden, und man mit ihnen noch mehr in seine Welt eintaucht.

Schluss:
Am Ende des Buches finden wir noch die Quellenangaben und Register.

Fazit:

Meine Meinung zum Buch:
Ein sehr genaues Buch, doch wer den Titel liest, denkt natürlich an ein durchgehendes Tagebuch, was hier nicht so ist. Bestimmt ist das kein Minus, weil wir dadurch die Erklärung der Zitate mitbekommen und nichts missverstehen können. Außerdem werden immer Texte miteingeschoben, um uns zu erzählen, was er gerade getan hat, weil Ripper nicht so geschrieben hat, dass man einem einfach nur das Buch gibt und genau weiß was er getan hat.
So ist es sehr gut, dass beides verbunden wurde. Doch würde ich sagen, ist das hier dann mehr eine Biographie mit vielen Zitaten! Hier taucht man in die Abgründe eines Serinekillers in einem sehr guten Buch ein. Sehr empfehlenswert!!!

Ein Buch für: Leute, die sich über Ripper und sein Leben informieren wollen, Horror-Thrillerfreaks und Menschen,die in die Abgründe der menschlichen Seele eintauchen wollen. Viel Vergnügen.

Meine Meinung zur Echtheit:
Wenn man mich fragt, bin ich noch nicht 100%ig von der Echtheit überzeugt. Es ist sehr gut geschrieben und ich bin auch begeistert von diesem Werk, aber ich denke hier war nur ein Betrüger an der Arbeit. Ich meine warum sollte der Echte Ripper sich auf einmal in den Kopf setzten ein Tagebuch zu schreiben, was wie ein guter Hollywoodstreifen klingt. Wenn du oder ich ein Tagebuch schreibst, schreibt man Gefühle und Gedanken herein, die meine Situation beschreiben und für mich ganz alleine zum Abreagieren von schlimmen Erlebnissen dient. Aber hier wird nur alles ganz groß mit fast schon drehbuchartigen Zügen geschrieben. Dies hier ist kein Tagebuch, sondern ein Roman! Sollte Ripper also wirklich der Autor gewesen sein, so mit der Absicht, dass die Nachwelt mal einen Film darüber dreht oder mal teuer an Verleger verkauft wird. Es ist einfach zu viel, das ein gefährlicher Serienkiller ein so brilliantes Werk schreibt, als würde er wissen, dass seine Geschichte mal riesig bekannt werden würde. Okay wir alle brauchen Menschen mit denen man über Probleme reden kann und wenn diese fehlen, sucht man Ausweichmöglichkeiten. Das hier ist also Rippers. Doch glauben tue ich das nicht, weil es nicht für ihn sondern für einen Film geschrieben wurde. Durch Zufall wurde seine Geschichte so bekannt und jetzt aufeinmal findet man ein Tagebuch, was wie ein Roman geschrieben ist, das vom Hauptcharakter selbst geschriebe wurde und sich gut verkauft. mhh
Ich denke, hier sah ein guter Autor das Potenzial und das Geld und beschloss mal ein Tagebuch zu schreiben( mit den typischen Bild eines Mörders, zu klischeehaft), was vielleicht als Tagebuch von Ripper durchgehen könnte. Ich meine, dass gab es bei den berühmten Hitlertagebüchern auch und Käufer finden sich alle Male, die für viel Geld sich diese angeblichen Orginale kaufen und dann als Großauflage an die dummen Kunden verkauft. Ich denke wie gesagt nicht an die Echtheit! Und die Spezialisten sind zur Hälfte der gleichen Meinung, zur Hälfte überzeugt davon. Ob dieses Buch echt ist, weiß wohl nur der echte Ripper.
Allerdings ist es, auch wenn vielleicht unecht, ein sehr gutes und interessantes Buch über einen Serienkiller, der genaue Abläufe seiner Tat, Beweggründe und Gedanken in manchmal zu klischeehafter Form beschreibt. Ich empfehle jeden dieses Buch, auch ohne eindeutige Beweis von Echtheit. Bilden sie sich einfach selbst ein Urteil !

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