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Erfahrungsbericht von Anonym106

Die Päpstin

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Zum zweiten Mal habe ich dieses 533 Seiten dicke Buch jetzt gelesen, und ich finde es einfach sehr interessant!
Es geht um Johanna von Ingelheim, die bereits sehr früh heimlich lesen und schreiben lernt, was für ein Mädchen im Mittelalter ungewöhnlich ist und nicht gern gesehen wird. Auch ihr Vater soll davon möglichst nichts erfahren, dieser ist ganz von seinen beiden Söhnen überzeugt, von denen er sich wünscht, dass sie eines Tages Priester oder gar Papst werden. Schließlich erlaubt er seiner Tochter nach langem Betteln den Unterricht bei einem bekannten Lehrer, jedoch unter der Bedingung, dass ihr Bruder Johannes trotz seines mangelnden Talents mitunterrichtet wird.
Nach einigen mehr oder weniger glücklichen Zufällen landet Johanna an der Domschule, wo sie als einziges Mädchen die Außenseiterin ist und häufig gehänselt wird. Ihr Charakter zeichnet sich aus durch scharfe Intelligenz und logisches Denken. Sie ist sehr offen und spricht aus, was sie denkt. Das bringt sie manchmal in sehr heikle Situationen.
Sie verliebt sich schließlich in Gerold, einen verheirateten Mann. Ihre Liebe wird zwar erwidert, doch bei einer Reise von Gerold arrangiert dessen Frau eine Hochzeit mit einem jungen Mann aus dem Dorf für Johanna. Am Tag der Trauung wird aber das Dorf überfallen, sämtliche Dorfbewohner kommen um, bis auf Johanna, die sich in einem Altar versteckt, und eine von Gerolds Töchtern, die von den Barbaren entführt wird.
Johanna nimmt die Kleider ihres verstorbenen Bruders an sich und taucht als Mann verkleidet in einem Kloster unter. Niemand ahnt dort etwas von ihrer Identität, bis sie eines Tages krank wird und alles aufzufliegen droht. Sie flieht nach Rom, wo sie als Leibarzt des Papstes arbeitet.
Eines Tages taucht auch Gerold dort wieder auf, und die beiden kommen sich näher. Doch Johanna möchte nicht mit ihm fortgehen weil sie sich den Bürgern Roms sehr verpflichtet fühlt.
Schließlich wird sie sogar selbst zum Papst gewählt und erregt Aufsehen durch ihre ungewöhnlichen aufopfernden Taten. Am Tag einer Bittprozession wird Gerold getötet, und durch die Aufregung erleidet die schwangere Johanna eine Fehlgeburt und stirbt auf der Stelle. Das ist das Ende einer Geschichte, die angeblich auf wahren Begebenheiten beruht!
Am Ende des Buches finden sich interessante historische Anmerkungen dazu.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!
Es lohnt sich bis zur letzten Seite!

17 Bewertungen, 4 Kommentare

  • FloVi

    12.05.2002, 13:51 Uhr von FloVi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gute Zusammenfassung, aber wo ist Deine Rezension?

  • Peter16jh

    12.04.2002, 12:21 Uhr von Peter16jh
    Bewertung: sehr hilfreich

    Zu dem Buch hätte man deutlich mehr schrieben könne, tut mir Leid um die WErtung, aber ich hab das Buch selber gelesen und könnte uswendig mehr schreiben, da muss ich einen Abzug geben:-( Auch wenn ich es ungerne mache, grade wiel du mri so

  • barbar001

    28.02.2002, 19:41 Uhr von barbar001
    Bewertung: sehr hilfreich

    kenn ich , ist sehr gut

  • MichaelW97614

    28.02.2002, 18:56 Uhr von MichaelW97614
    Bewertung: sehr hilfreich

    das buch muss ja gut sein