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Erfahrungsbericht von constantin

Abby Linn, ein super Buch von Rainer M. Schröder

Pro:

sollten im Text stehen

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wie ihr an den, sicherlich noch folgenden, Berichten sehen werdet, zähle ich Rainer Maria Schröder zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Doch zu seiner Person später mehr. Dieser Bericht handelt von einem seiner Bücher, dem ersten Teil der Trilogie „Abby Linn“.

Inhalt:
******
In den kalten Straßen von London des Jahres 1804 kämpfen viele Jugendliche ums Überleben, ein Großteil natürlich mit Mitteln der Verzweiflung. Taschendiebstahl ist so ein Mittel. Deshalb scheint zunächst nicht sonderlich Anormal daran, dass ein Taschendiebstahl begangen wird, auch die Tatsache, dass der Vorfall entdeckt wird, ist eine alltägliche Angelegenheit, die Jugendliche ebenso alltäglich bitter bezahlen. Das im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdige ist aber der weitere Verlauf der Angelegenheit, der das Leben eines 14jährigen Mädchens grundlegend beeinflussen wird. Diese 14jährige ist auf dem Weg zum Bäcker, in der Hoffnung sich ein weiteres Brot zum eigenen und dem Überleben ihrer kranken Mutter zu erbetteln. Doch dieser Tag wird für Abby Linn der vorerst letzte in Freiheit sein, denn der Dieb auf der Flucht schmeißt seine Beute in den Einkaufskorb der ahnugslosen Abby. Voller Furcht rennt sie weg, was den Ausschlag für die Meinung der Zeugen ist, sie sei eine Komplizin des Diebs.

Im darauffolgenden Teil des Buches schildert Rainer M. Schröder die Gefangenschaft der Abby Linn, ihren Aufenthalt in einem Frauenefängnis (eine Unschuldige mit 14jahren unter des Mordes und ähnlich schweren Taten überführten, erwachsenen Frauen!!!), ihre Verurteilung zu 7 Jahren Sträflingsarbeit in der Sträflings-Kolonie Australien in einem 5-Minuten-Verfahren, die beschwerliche, menschenverachtende Überfahrt mit hunderten Frauen zusammengepfercht unter Deck, aber auch ihr Glück im Unglück bei der Chandler-Familie arbeiten zu dürfen, die sie wie eine Arbeiterin behandelt, nicht wie einen Sträfling.

So, das zum Inhalt; ich gebe zu, dass es sich eher wie eine Deutsch-Hausaufgabe als eine unterstützende Inhaltsangabe, die euch anhand meiner Meinung helfen soll, eine Kaufentscheidung zu fällen, aber ich habe mir vorgenommen wenigstens in diesem Teil objektiv zu bleiben, damit ihr euch erstmal selbst, völlig unbeeinflusst eine Meinung bilden könnt.
Jetzt folgen erstmal

Grundsätzliche Informationen:
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Das Buch ist mit der ISBN 3-570-20080-9 unter dem Namen „Abby Linn – Verbannt ans Ende der Welt“ beim Omnibus-Verlag zum Preis von 7€ erschienen und kommt in einem Paperbackumschlag, der sehr fest, gleichzeitig nicht sonderlich schwer und nicht zuletzt sehr viel billiger als ein gebundenes Buch. Es wurde ausgezeichnet mit dem „Friedrich-Gestäcker-Preis der Stadt Braunschweig“.

Der Autor:
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Rainer Maria Schröder wurde 1951 in Rostock geboren, und hat vieles studiert, u.a. Jura, Orperngesang, Film- Theater- und Fernsehwissenschaften etc. So unterschiedlich wie seine Studiumsfächer sind (waren) auch seine Berufe: Bauarbeiter, Reporter, Theaterautor, Verlagslektor. Inzwischen hat er sich in Virginie, USA eine Farm gekauft und arbeitet da als Hobbyfarmer und Autor. Er hat dutzende Jugendbücher, Romane und Reiseberichte geschrieben. Was mich sehr an ihm beeindruckt ist, dass er es schafft, viele verschiedene, vergangene Zeiten wieder aufleben zu lassen, sie für den Leser plastisch zu machen. Der Leser fühlt sich mittendrin, und es schmerzt ihn, „seine“ Helden am Ende des Buches verlassen zu müssen.

So, das ist aber genug, es soll ja keine Beschreibung des Autors werden...

Ich möchte jetzt sofort ein Fazit ziehen, denn ich möchte euch nur kurz meine durchweg positive Meinung erläutern, es sei denn es gäbe negative Erfahrungen, um euch nur eine Hilfestellung zu geben.

Aber bevor ichs vergesse: Dieses Buch ist ein Jugendbuch, also für die Mehrheit von geringer Bedeutng, doch wenn ihr lesefreudige Kinder in meinem Alter (13) habt, solltet ihr ihnen dieses (vom Preis her) billige Buch kaufen!

Also:
Fazit:
*****
Abby Linn – Verbannt ans Ende der Welt ist ein spannendes Buch, dass u.a. durch die plastische Darstellung der damaligen Zeit überzeugt.

13 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Andreas68

    06.05.2002, 17:23 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der damaligen Zeit? Die Geschichte Abby Linns erscheint mir u.a. als solche mangelnder Aufmerksamkeit u. oberflächlicher Beurteilung. Darin hat sich leider bis heute menschlich nichts geändert, juristisch vielleicht ein wenig wenigstens.

  • vampire-lady

    23.02.2002, 23:41 Uhr von vampire-lady
    Bewertung: sehr hilfreich

    tolles Buch, muß ich auch mal wieder rauskramen