Erfahrungsbericht von sternja
Gedichtwettbewerb 1999
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Vor einigen Jahren (1999) hab ich ebenfalls eine Einladung
zum Gedichtwettbewerb der deutschen Nationalbibliothek erhalten.
Worauf ich auch gleich eins verfaßt und eingeschickt habe.
Habe später einen netten Brief erhalten,
ich hätte eine sehr bildhafte Sprache und sollte unbedingt weiter machen.
Nachdem einige Zeit verging flatterte mir wieder ein Brief ins Haus mit dem Verweis, daß ich zwar keinen Preis gewonnen hätte, aber das Gedicht dennoch in dem Buch erscheinen wird, das ich mir auch gerne gleich für 198,- DM bestellen könne.
Naja wer kauft sich nicht das Buch in dem sein eigener Name drinsteht?
Also hab ichs gekauft und schon nachdem ich das erste Mal darin geschmökert hab, war mir auch gleich klar, daß alle Gedichte, die eingesendet wurden, in diesem Buch veröffentlicht wurden.
Es gab 3 Hauptgewinner und unzählige weitere Gewinner, was immer auch diese gewonnen haben.
Das alles ist ja noch ganz ok.
Doch irgendwann begann ich mich zu fragen, wer sich so ein Buch kaufen würde?
Angeblich wird es in die größeren Bibliotheken und Büchereien gestellt, sodaß Interessierte es sich ausleihen können.
Und ansonsten denke ich verdient man nicht schlecht daran, wenn jeder der sein Gedicht veröffentlicht weiß, dieses dann auch gerne besitzen möchte.
Ich persönlich war nach der anfänglichen Aufregung über dieses wunderbare Ereignis, meinen Namen in einem dicken Buch mit 1003 Seiten wiederzufinden, nach der Bezahlung und dem Lesen manch wirklich schauderhafter Versuche Gedichte zu verfassen, erst einmal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Naja was solls, ich hab ein Buch mit 1003 Seiten guten und nicht so guten Gedichten und auf Seite 381 steht mein Name. Ist doch auch was, oder?
zum Gedichtwettbewerb der deutschen Nationalbibliothek erhalten.
Worauf ich auch gleich eins verfaßt und eingeschickt habe.
Habe später einen netten Brief erhalten,
ich hätte eine sehr bildhafte Sprache und sollte unbedingt weiter machen.
Nachdem einige Zeit verging flatterte mir wieder ein Brief ins Haus mit dem Verweis, daß ich zwar keinen Preis gewonnen hätte, aber das Gedicht dennoch in dem Buch erscheinen wird, das ich mir auch gerne gleich für 198,- DM bestellen könne.
Naja wer kauft sich nicht das Buch in dem sein eigener Name drinsteht?
Also hab ichs gekauft und schon nachdem ich das erste Mal darin geschmökert hab, war mir auch gleich klar, daß alle Gedichte, die eingesendet wurden, in diesem Buch veröffentlicht wurden.
Es gab 3 Hauptgewinner und unzählige weitere Gewinner, was immer auch diese gewonnen haben.
Das alles ist ja noch ganz ok.
Doch irgendwann begann ich mich zu fragen, wer sich so ein Buch kaufen würde?
Angeblich wird es in die größeren Bibliotheken und Büchereien gestellt, sodaß Interessierte es sich ausleihen können.
Und ansonsten denke ich verdient man nicht schlecht daran, wenn jeder der sein Gedicht veröffentlicht weiß, dieses dann auch gerne besitzen möchte.
Ich persönlich war nach der anfänglichen Aufregung über dieses wunderbare Ereignis, meinen Namen in einem dicken Buch mit 1003 Seiten wiederzufinden, nach der Bezahlung und dem Lesen manch wirklich schauderhafter Versuche Gedichte zu verfassen, erst einmal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Naja was solls, ich hab ein Buch mit 1003 Seiten guten und nicht so guten Gedichten und auf Seite 381 steht mein Name. Ist doch auch was, oder?
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