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Erfahrungsbericht von Masterphil2000

Hans Pfeiffer - Die Spiele der Toten "Nichts für schwacher Nerven"

Pro:

kurze Berichte Tatsachenberichte

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

“Zuweilen spielen die Toten mit den Lebenden. Sie verbergen ihnen das Geheimnis ihres Todes.
Im Auto ein Toter. Sein Kopf liegt auf der Straße. Ist es glaubhaft, dass er sich selbst enthauptet hat?
Eine Tote gebiert ein Kind. Sind Sarggeburten Horrormärchen oder Realität?
Auf den Schienen eine zerstückelte Frauenleiche.
War es ein Selbstmord, war es Mord?“

Die Faszination des Todes ist in jedem von uns. Genauso aber auch der Respekt und die Angst.
Hans Pfeiffer berichtet in diesem Buch über unglaubliche Morde/Selbstmorde und deren Klärung.
Wer zu schwache Nerven hat sollte dieses Buch besser im Bücherregal belassen, da der Tathergang sehr genau, und damit oft erschreckend, beschrieben wird.
Das Buch offenbart nicht nur Die Praktiken des Mordes/Selbstmordes, viel eher will Hans Pfeiffer auf deren oft schwierige Aufklärung durch die Gerichtsmedizin eingehen.
Er stellt Methoden, Schwierigkeiten, Lösungswege u. Rätsel der Gerichtsmedizin, zur Aufklärung seltsamer Todesfälle, in den Mittelpunkt seiner Berichte.
Der beschriebene Tathergang dient eigentlich nur der Veranschaulichung der Fälle, wirkt aber eben doch oft Furcht einflößend.
Das Buch ist in 4 Kapitel mit jeweiligen Unterberichten gegliedert und lässt sich demzufolge sehr gut Lesen, da man nie länger als 20-30 Min. benötigt, um einen Bericht zu lesen und alle Bericht ohne Zusammenhang sind.
Das Buch sollte auf jeden Fall jeder gelesen haben, der sich für Gerichtsmedizin interessiert bzw. mehr wissen will.
Dieses Buch sollte nur gelesen werden, wenn man den eigentlichen Sinn, nämlich die Gerichtsmedizin in den Vordergrund stellt.

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