Erfahrungsbericht von Ladida
George Orwell - 1984 - Eine Welt der absoluten Kontrolle
Pro:
Interessant
Kontra:
Keine Spannung, Kein Humor
Empfehlung:
Nein
Mein heutiger Bericht geht mal wieder über ein Buch. Dieses Buch haben wir neulich in der Schule als Lektüre vorgesetzt bekommen und schreiben morgen Schulaufgabe darüber. Da ich mir einige Infos zusammentragen muss, dachte ich dass ich das ganze auch in einem neuen Bericht verarbeiten könnte.
Das Buch heißt 1985 (nineteen-eighty-four) und ist von George Orwell.
*~*DER AUTOR*~*
****************
George Orwell, geborener Eric Arthur Blair, der um 1900 geboren wurde schrieb in der Zeit um 1948 dieses Buch. Er verstarb 1950 (soweit ich weiß). In diesem Buch beschrieb er, wie er sich die Zeit um 1984 vorstellte und dies gelang ihm sehr gut, denn durch dieses Buch wird einem erst bewusst, dass es sehr viele Parallelen zum heutigen Leben gibt. Diese sind zwar nicht annähernd so krass wie beschrieben, aber es treten eben immer mehr auf. Ein weiteres sehr bekanntes Buch von ihm, das ihr sicher auch kennen werdet ist Animal Farm. Ich selbst weiß nicht genau um was es hier geht, allerdings haben viele Bücher von ihm mit gewissen Regierungssystemen zu tun - so auch hier....
*~*DAS BUCH*~*
***************
Mein Exemplar ist die Taschenbuchausgabe und hat knapp 8 € gekostet. sie 280 Seiten und am Ende eine kleine Erörterung der Neusprache, die sich Orwell hier ausgedacht hat.
Das Buch ist im Ullstein-Verlag erschienen und der Umschlag ist schwarz gehalten. Das vordere Bild ist ein Menschenkopf von der seite, der wie geröntgt ausschaut. Ich denke dieser Umschlag ist nicht so passen, da ich hier keine parallelen zum Buch erkenne. Ich habe erfahren, das auf anderen Büchern ein Bild von dem \"Großen Bruder\" (komme ich im Inhalt noch dazu) war, das aus 4 Gesichtern erschreckender Führer (z.B. Hitler) erstellt wurde und somit etwas anschaulicher und passender war, aber was solls... :) Auf der Rückseite ist ein kleines Bild des Autors.
Das Buch ist eine Antiutopie. Eine Utopie ist ja das Wunschdenken einer idealen Welt mit einer Politik und einem Lebenstil, den man sich als Idealbild vorstellt. Antiutopie ist das Gegenteil. Also eine Welt, bei der man sich wünscht nie in Berührung mit diesem Leben zu kommen.
*~*INHALT*~*
*************
Fängt man dieses Buch an zu lesen denkt man zuerst es wäre ein Science Fiction Roman, allerdings muss man sich immer vor Augen halten, dass es ein Buch ist, wie sich jemand dieses Jahr vorstellt, der in der mitte des 20. Jahrhunderts gelebt hat, dann kann man sich auch besser reinversetzen. Es geht also um ein bestimmtes Regierungssystem, genannt oligarischer Kollektivismus. Aus diesem Namen kann man schon herauslesen, dass es etwas mit Gruppe, Masse und Gleichheit zu tun hat und genau so ist es. In diesem Regierungssystem sorgt eine Partei , die durch den \"Großen Bruder\" dem Herrscher (den es eigentlich nur in den Köpfen der Menschen gibt) verkörpert wird, dafür, das das Individuum sozusagen eliminiert wird. Alle Menschen sollten gleich sein. Anstatt Einzelarbeit gibt es nur noch Gruppenarbeit und überhaupt wird alles überwacht. Dies geschieht durch sogenannte Televisoren, eingebaute Kamera, die überall, sogar in Wohnungen angebracht sind und jede Bewegung der Bürger überwachen. Jeder Gedanke gegen diese Regierung wird im Keim erstickt und jeder der auch nur an etwas anderes denkt verschwindet sozusagen von einem Tag zum Nächsten (\"Vaporisierung\") . Es geht sogar soweit, dass die eigenen Kinder einen an die Partei verraten.
Die Wahlsprüche der Partei lauten:
Krieg bedeutet Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke
In diesem Buch ist Winston die Hauptperson. Er arbeitet im Miniwahr (Ministerium für Wahrheit) und tut dort alte Dokumente und Zeitungen fälschen, damit die Partei auf diese zurückgreifen kann und immer Recht haben muss (schließlich steht das dort geschrieben!) :).
Doch auch in ihm keimt der Gedanke, die Partei zu vernichten wieder auf, da er tief in seinem Herzen weiß, dass früher alles besser war. Nach einiger Zeit lernt er Julia, eine weitere Bürgerin kennen, in die er sich verliebt. Die beiden werden zu einem Paar, in einer Zeit in der etwas wie Liebe kaum vorstellbar war. Frau und Mann waren nur zusammen um Kinder zur Welt zu bringen. Die Partei entwickelt auch eine neue Sprache in der alles viel einfacher ist. Viele Worte werden einfach gelöscht z.B. Liebe. \"Besser\" wird z.B. zu \"Plusgut\" und \"am besten\" zu \"superplusgut\" so wird es mit allen Worten gemacht, damit die Partei sogar die Sprache überwachen kann.
Julia und Winston schließen sich einer angeblichen Bürgerschaft an, die geheime Mitglieder hat, um den Bruder zu vernichten und die Partei zu stürzen, doch was dann passiert will ich nicht mehr sagen :)
*~*MEINUNG*~*
**************
Das Buch an sich baut eigentlich keine Spannung auf noch sind irgendwelche humorvollen Einlagen dabei, aber es ist durchaus sehr interessant und lässt einen frösteln, wie diese Partei das Leben der Menschen, sogar die Gedanken kontrolliert. Ich denke es ist kein Buch für die jüngere Generation und auch nichts für jemanden der auf gute Geschichten steht. Mir selbst gefiel das Buch so gut, da man sich irgendwie doch in die Lage von Winston versetzen kann und man sich einfach nur noch wünscht,dass die Welt nie so wird wie in diesem Buch beschrieben. Was ich einen sehr guten Einfall von Orwell fand ist die Neusprache, da es irgendwie richtig interessant ist zu lesen, wie sich manche Leute sowas vorstellen und der Anhang zu derselben ist sehr gelungen.
Das einzige was mich richtig an diesem Buch gestört hat ist das Ende, dazu will ich jetzt nichts genaueres sagen, aber kein Mensch würde auf dieses Ende kommen, wenn er das Buch liest.
Vielleicht hat jemand von euch ja meinen Bericht über FLOYD (dem PC-Spiel) gelesen oder kennt es. Eigentlich wurde das ganze Spiel auf der Basis dieses Buches programmiert, was ich eigentlich recht gut fand.
Dieses Buch ist einfach zur Abschreckung gedacht und damit sowas nie passiert.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein wirkliches Muss zu lesen, denn es ist wirklich sehr gut geschrieben und lesenswert.
Das Buch heißt 1985 (nineteen-eighty-four) und ist von George Orwell.
*~*DER AUTOR*~*
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George Orwell, geborener Eric Arthur Blair, der um 1900 geboren wurde schrieb in der Zeit um 1948 dieses Buch. Er verstarb 1950 (soweit ich weiß). In diesem Buch beschrieb er, wie er sich die Zeit um 1984 vorstellte und dies gelang ihm sehr gut, denn durch dieses Buch wird einem erst bewusst, dass es sehr viele Parallelen zum heutigen Leben gibt. Diese sind zwar nicht annähernd so krass wie beschrieben, aber es treten eben immer mehr auf. Ein weiteres sehr bekanntes Buch von ihm, das ihr sicher auch kennen werdet ist Animal Farm. Ich selbst weiß nicht genau um was es hier geht, allerdings haben viele Bücher von ihm mit gewissen Regierungssystemen zu tun - so auch hier....
*~*DAS BUCH*~*
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Mein Exemplar ist die Taschenbuchausgabe und hat knapp 8 € gekostet. sie 280 Seiten und am Ende eine kleine Erörterung der Neusprache, die sich Orwell hier ausgedacht hat.
Das Buch ist im Ullstein-Verlag erschienen und der Umschlag ist schwarz gehalten. Das vordere Bild ist ein Menschenkopf von der seite, der wie geröntgt ausschaut. Ich denke dieser Umschlag ist nicht so passen, da ich hier keine parallelen zum Buch erkenne. Ich habe erfahren, das auf anderen Büchern ein Bild von dem \"Großen Bruder\" (komme ich im Inhalt noch dazu) war, das aus 4 Gesichtern erschreckender Führer (z.B. Hitler) erstellt wurde und somit etwas anschaulicher und passender war, aber was solls... :) Auf der Rückseite ist ein kleines Bild des Autors.
Das Buch ist eine Antiutopie. Eine Utopie ist ja das Wunschdenken einer idealen Welt mit einer Politik und einem Lebenstil, den man sich als Idealbild vorstellt. Antiutopie ist das Gegenteil. Also eine Welt, bei der man sich wünscht nie in Berührung mit diesem Leben zu kommen.
*~*INHALT*~*
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Fängt man dieses Buch an zu lesen denkt man zuerst es wäre ein Science Fiction Roman, allerdings muss man sich immer vor Augen halten, dass es ein Buch ist, wie sich jemand dieses Jahr vorstellt, der in der mitte des 20. Jahrhunderts gelebt hat, dann kann man sich auch besser reinversetzen. Es geht also um ein bestimmtes Regierungssystem, genannt oligarischer Kollektivismus. Aus diesem Namen kann man schon herauslesen, dass es etwas mit Gruppe, Masse und Gleichheit zu tun hat und genau so ist es. In diesem Regierungssystem sorgt eine Partei , die durch den \"Großen Bruder\" dem Herrscher (den es eigentlich nur in den Köpfen der Menschen gibt) verkörpert wird, dafür, das das Individuum sozusagen eliminiert wird. Alle Menschen sollten gleich sein. Anstatt Einzelarbeit gibt es nur noch Gruppenarbeit und überhaupt wird alles überwacht. Dies geschieht durch sogenannte Televisoren, eingebaute Kamera, die überall, sogar in Wohnungen angebracht sind und jede Bewegung der Bürger überwachen. Jeder Gedanke gegen diese Regierung wird im Keim erstickt und jeder der auch nur an etwas anderes denkt verschwindet sozusagen von einem Tag zum Nächsten (\"Vaporisierung\") . Es geht sogar soweit, dass die eigenen Kinder einen an die Partei verraten.
Die Wahlsprüche der Partei lauten:
Krieg bedeutet Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke
In diesem Buch ist Winston die Hauptperson. Er arbeitet im Miniwahr (Ministerium für Wahrheit) und tut dort alte Dokumente und Zeitungen fälschen, damit die Partei auf diese zurückgreifen kann und immer Recht haben muss (schließlich steht das dort geschrieben!) :).
Doch auch in ihm keimt der Gedanke, die Partei zu vernichten wieder auf, da er tief in seinem Herzen weiß, dass früher alles besser war. Nach einiger Zeit lernt er Julia, eine weitere Bürgerin kennen, in die er sich verliebt. Die beiden werden zu einem Paar, in einer Zeit in der etwas wie Liebe kaum vorstellbar war. Frau und Mann waren nur zusammen um Kinder zur Welt zu bringen. Die Partei entwickelt auch eine neue Sprache in der alles viel einfacher ist. Viele Worte werden einfach gelöscht z.B. Liebe. \"Besser\" wird z.B. zu \"Plusgut\" und \"am besten\" zu \"superplusgut\" so wird es mit allen Worten gemacht, damit die Partei sogar die Sprache überwachen kann.
Julia und Winston schließen sich einer angeblichen Bürgerschaft an, die geheime Mitglieder hat, um den Bruder zu vernichten und die Partei zu stürzen, doch was dann passiert will ich nicht mehr sagen :)
*~*MEINUNG*~*
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Das Buch an sich baut eigentlich keine Spannung auf noch sind irgendwelche humorvollen Einlagen dabei, aber es ist durchaus sehr interessant und lässt einen frösteln, wie diese Partei das Leben der Menschen, sogar die Gedanken kontrolliert. Ich denke es ist kein Buch für die jüngere Generation und auch nichts für jemanden der auf gute Geschichten steht. Mir selbst gefiel das Buch so gut, da man sich irgendwie doch in die Lage von Winston versetzen kann und man sich einfach nur noch wünscht,dass die Welt nie so wird wie in diesem Buch beschrieben. Was ich einen sehr guten Einfall von Orwell fand ist die Neusprache, da es irgendwie richtig interessant ist zu lesen, wie sich manche Leute sowas vorstellen und der Anhang zu derselben ist sehr gelungen.
Das einzige was mich richtig an diesem Buch gestört hat ist das Ende, dazu will ich jetzt nichts genaueres sagen, aber kein Mensch würde auf dieses Ende kommen, wenn er das Buch liest.
Vielleicht hat jemand von euch ja meinen Bericht über FLOYD (dem PC-Spiel) gelesen oder kennt es. Eigentlich wurde das ganze Spiel auf der Basis dieses Buches programmiert, was ich eigentlich recht gut fand.
Dieses Buch ist einfach zur Abschreckung gedacht und damit sowas nie passiert.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein wirkliches Muss zu lesen, denn es ist wirklich sehr gut geschrieben und lesenswert.
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