Erfahrungsbericht von Gurli
High Fidelity - Nick Hornby
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Mag man Popmusik, weil man unglückich ist,
oder ist man unglücklich, weil man Popmusik mag?
Das ist nur eine der wenigen Fragen, die in diesem Buch gestellt werden.
Warum beginnen die Mädchen mit 13 die Arme vor der Brust zu verschränken? Warum wollen pubertierende Jungs immer nur grapschen? Was macht einen Studenten begehrenswert? Warum ist der Umgang mit seinem zukünftigen Sexualpartner nicht so, wie mit einem Kumpel?
Rob Fleming, ein Plattenfan, wie ihn nur der einmalige Hornby erschaffen konnte, wird von seiner Freundin verlassen - mit 35 Jahren und beginnt er sich diese Fragen zu stellen. Was hat er da noch für eine Zukunft, endlich seine Frau fürs Leben zu finden? Traurig sieht er auf seine Vergangenheit zurück. Alison Ashworth, mit der er ganze vier Tage zusammen war, Jackie Allen, die er seinem Kumpel ausgespannt hatte, Charlie Nicholson an der alles so exotisch war, selbst ihr Name. Ja, und jetzt hat Laura (seine letzte Freundin) ihn verlassen. Einfach ausgezogen und bald wird sie auch ihre ganzen Sachen aus der Wohnung holen (um bei diesem Schwein zu wohnen, dass erst eine Wohnung über ihnen und einen Orgasmus nach dem anderen hatte). Die einzigen Dinge, die dann noch dort sein werden, wird die Plattensammlung sein (das Einzige, was ihm gehört).
Und wie sollte es anders sein, bei dem Betreten des neuen Lebensabschnittes als Single, muss diese Sammlung auch erst einmal wieder neu sortiert werden.
Doch dann trifft er eine Sängerin, die er so toll findet (es war schon immer sein größter Wunsch gewesen, mit einer Sängerin zusammen zu sein bzw. Geschlechtsverkehr zu haben). Gut, er hat Sex mit ihr, aber eine Beziehung kann er trotzdem nicht mit ihr aufbauen. Sie singt zwar in seinem Plattenladen (wie sollte es anders sein, hat der fanatische Vinylliebhaber natürlich auch ein eigenes Geschäft) und sorgt für kräftig Aufschwung, doch ist es nicht das Wahre.
Plötzlich stirbt allerdings Lauras Vater und alles wendet sich, wie man es kaum erwartet hatte.
Ein Buch das nur so vor Selbstironie sprüht. Nach Fever Pitch ist Nick Hornby mit dieser Geschichte wieder ein einmaliges Buch gelungen, wie es wohl kein anderer hätte schreiben können.
oder ist man unglücklich, weil man Popmusik mag?
Das ist nur eine der wenigen Fragen, die in diesem Buch gestellt werden.
Warum beginnen die Mädchen mit 13 die Arme vor der Brust zu verschränken? Warum wollen pubertierende Jungs immer nur grapschen? Was macht einen Studenten begehrenswert? Warum ist der Umgang mit seinem zukünftigen Sexualpartner nicht so, wie mit einem Kumpel?
Rob Fleming, ein Plattenfan, wie ihn nur der einmalige Hornby erschaffen konnte, wird von seiner Freundin verlassen - mit 35 Jahren und beginnt er sich diese Fragen zu stellen. Was hat er da noch für eine Zukunft, endlich seine Frau fürs Leben zu finden? Traurig sieht er auf seine Vergangenheit zurück. Alison Ashworth, mit der er ganze vier Tage zusammen war, Jackie Allen, die er seinem Kumpel ausgespannt hatte, Charlie Nicholson an der alles so exotisch war, selbst ihr Name. Ja, und jetzt hat Laura (seine letzte Freundin) ihn verlassen. Einfach ausgezogen und bald wird sie auch ihre ganzen Sachen aus der Wohnung holen (um bei diesem Schwein zu wohnen, dass erst eine Wohnung über ihnen und einen Orgasmus nach dem anderen hatte). Die einzigen Dinge, die dann noch dort sein werden, wird die Plattensammlung sein (das Einzige, was ihm gehört).
Und wie sollte es anders sein, bei dem Betreten des neuen Lebensabschnittes als Single, muss diese Sammlung auch erst einmal wieder neu sortiert werden.
Doch dann trifft er eine Sängerin, die er so toll findet (es war schon immer sein größter Wunsch gewesen, mit einer Sängerin zusammen zu sein bzw. Geschlechtsverkehr zu haben). Gut, er hat Sex mit ihr, aber eine Beziehung kann er trotzdem nicht mit ihr aufbauen. Sie singt zwar in seinem Plattenladen (wie sollte es anders sein, hat der fanatische Vinylliebhaber natürlich auch ein eigenes Geschäft) und sorgt für kräftig Aufschwung, doch ist es nicht das Wahre.
Plötzlich stirbt allerdings Lauras Vater und alles wendet sich, wie man es kaum erwartet hatte.
Ein Buch das nur so vor Selbstironie sprüht. Nach Fever Pitch ist Nick Hornby mit dieser Geschichte wieder ein einmaliges Buch gelungen, wie es wohl kein anderer hätte schreiben können.
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