Erfahrungsbericht von tocfan
Rezension oder nicht Rezension, das ist hier die Frage
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
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Hier ein kleiner Wegweiser durch meine Geschichte:
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Korn - Untouchables
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01 jesus is mexican
02 when balls touch
03 fo sizzle
04 here to stay
05 no horn
06 arizona
07 in and out
08 donuts and porno
09 inja
10 floyd
11 crack her
12 lord loves a hangin
13 ana konda
14 quaaludes
15 here to stay (dirty)
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Auf der Reise in bisher unbekannte Sphären schritt ich meines Weges. Mein einziger Begleiter war die Zuversicht. Was würde mich wohl erwarten? Etwas zutiefst Erschütterndes? Etwas noch nie Dagewesenes? Oder schlicht und einfach das alltäglich Normale?
Fragen quälten meinen Geist. Und Erlösung davon versprach nur das Ergreifen von Initiative. Aus diesem Grund war ich ja auch auf dem Weg.
Der Weg war wie zu erwarten von düster dreinblickenden Geäst gesäumt, und schien mir nicht gerade wohlwollend gesinnt zu sein. Nichtsdestotrotz hielt ich meinen Entschluss fest im Auge und lauschte dem Geraschel der Blätter, um mich von der furchteinflössenden Umgebung abzulenken.
Bei diesem Ausweichen vom Wesentlichen ins scheinbare Belanglose, fiel mir aber auf, dass hinter diesem Geraschel doch ein wunderbares Lied der Furcht, Verzweiflung aber auch Aggression steckte. Wieso war mir das nicht schon früher aufgefallen? Die ganze Zeit schon unterhielt sich wer mit mir, ohne dass ich es gemerkt hätte. Aber jetzt waren meine Ohren offen, mein Geist vereinnahmt, mein Körper nur ein Mittel zum Zweck.
Schon fing ein Baum an, aus dem Reigen der restlichen Bäume herauszutreten und flüsterte mir etwas ins Ohr. Komischerweise redete er in Englisch - anscheinend hatte sich die Weltsprache auch schon bei den Bäumen zum Standard etabliert - und behauptete, dass Jesus Mexikaner sei. Eigenartige Ansicht, dachte ich bei mir, doch jedem Baum seine eigene Meinung.
Schon kam der nächste Baum auf mich zu und verriet mir ein Geheimnis. Er sei nämlich dazu verdammt, an immer demselben Platz zu stehen - oder anders gesagt, dass er hier zu bleiben habe. Armer Bursche - dachte ich, da haben wir Menschen es schon besser, wir können uns bewegen, und das auf verschiedenste Weisen.
Sogar nach Arizona können wir uns bewegen, wenn wir nur wollen. Bäume hingegen rascheln nur mit ihren Blättern, stehen zu ihren Wurzeln und sehen die Tage ein und aus gehen. Aber auch das hat Vorteile. Einen festen Standpunkt zu haben und auch dazu zu stehen, das ist nun wirklich mehr als löblich. Oder sich nicht den diversen Winden beugen, sondern mit einer gewissen Gelassenheit das Unvermeidliche über sich ergehen zu lassen.
Dabei geraten solche Banalitäten wie Donuts und Pornos ins Gegenstandlose und verspotten den, der sie erfahren muss.
Plötzlich erkenne ich, dass ich ja noch immer in dem Wald bin, in dem mich die Bäume nach ihrem Belieben herumreichen. Ich will mich losreisen, doch ein Baum der sich mit dem Namen Floyd vorstellt, versperrt mir mit verschränkten Armen den Weg. Was soll den jetzt dieser Blödsinn schon wieder, hat der Wahnsinn den überhaupt kein Ende, denke ich im Stillen. Dem Baum dasselbe ins Geäst zu sagen, traue ich mich nicht, denn er schaut ziemlich böse drein und hat auch jede Menge Moos auf den Ästen.
Hoffentlich knackt er mich nicht wie eine Nuss mit seinen Moos-bepackten Ästen, denke ich noch bei mir, als er schon seine Äste auf mich zu bewegt. Fassungslos stehe ich nun auf dem mit Laub und Nadeln bedeckten Waldboden und versuche meine Beine dazu zu überreden, sich doch endlich zu bewegen. Doch nein, von den Beinen erhalte ich nur die Antwort: Schwerer Ausnahmefehler OE, Zugriffsverletzung bei Adresse 7H:83719A8H.
Wie eine Ana konda schlingen sich die Äste des Baumes um meinen Körper, mit dem ich übrigens seit Kurzen auf Kriegsfuss stehe, und nehmen mir die Luft zum atmen. Röchelnd trübt sich mein Bewusstsein immer mehr, bis es nur aus einem nebligen, alles vereinnehmenden Schleier besteht, der keinen Platz für auch nur einen Gedanken lässt.
Lediglich ein Wort drängt sich in meinen Geist, nämlich Quaaludes. Sofort denke ich, dass ist die Lösung! Kaum diesen Ausweg aus dieser brenzligen Situation genommen, komme ich wieder zu Bewusstsein und sehe den von mir noch immer Besitz ergreifenden Baum vor mir. Ohne zu zögern schreie ich ihm ins Geäst: "Ich bin nicht dazu bestimmt, hier zu bleiben, wie ihr schmutzigen Bäume. Deswegen lass mich sofort frei und mich meines Weges gehen!".
Wer hätte das gedacht, aber der Baum ließ mich wirklich frei, auch die anderen Bäume schauten verlegen drein und schenkten mir vermeintlich keine Beachtung mehr. Mein Weg war frei, und dazu hatte ich noch eine wichtige Lektion für meinen weiteren Weg gelernt.
Ende gut alles gut?
Und die Moral von der Geschichte:
Wald ist nützlich.
P.S.: Insgesamt sind 10 Verweise auf Tracknamen in der Geschichte versteckt. Und an dieser Stelle darf ich einen weisen Menschen zitieren: Und wer sie gefunden hat, darf sie behalten.
(* Dieser Berichte wurde auch schon bei Ciao und Doojoo veröffentlicht *)
Hier ein kleiner Wegweiser durch meine Geschichte:
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Korn - Untouchables
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01 jesus is mexican
02 when balls touch
03 fo sizzle
04 here to stay
05 no horn
06 arizona
07 in and out
08 donuts and porno
09 inja
10 floyd
11 crack her
12 lord loves a hangin
13 ana konda
14 quaaludes
15 here to stay (dirty)
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Auf der Reise in bisher unbekannte Sphären schritt ich meines Weges. Mein einziger Begleiter war die Zuversicht. Was würde mich wohl erwarten? Etwas zutiefst Erschütterndes? Etwas noch nie Dagewesenes? Oder schlicht und einfach das alltäglich Normale?
Fragen quälten meinen Geist. Und Erlösung davon versprach nur das Ergreifen von Initiative. Aus diesem Grund war ich ja auch auf dem Weg.
Der Weg war wie zu erwarten von düster dreinblickenden Geäst gesäumt, und schien mir nicht gerade wohlwollend gesinnt zu sein. Nichtsdestotrotz hielt ich meinen Entschluss fest im Auge und lauschte dem Geraschel der Blätter, um mich von der furchteinflössenden Umgebung abzulenken.
Bei diesem Ausweichen vom Wesentlichen ins scheinbare Belanglose, fiel mir aber auf, dass hinter diesem Geraschel doch ein wunderbares Lied der Furcht, Verzweiflung aber auch Aggression steckte. Wieso war mir das nicht schon früher aufgefallen? Die ganze Zeit schon unterhielt sich wer mit mir, ohne dass ich es gemerkt hätte. Aber jetzt waren meine Ohren offen, mein Geist vereinnahmt, mein Körper nur ein Mittel zum Zweck.
Schon fing ein Baum an, aus dem Reigen der restlichen Bäume herauszutreten und flüsterte mir etwas ins Ohr. Komischerweise redete er in Englisch - anscheinend hatte sich die Weltsprache auch schon bei den Bäumen zum Standard etabliert - und behauptete, dass Jesus Mexikaner sei. Eigenartige Ansicht, dachte ich bei mir, doch jedem Baum seine eigene Meinung.
Schon kam der nächste Baum auf mich zu und verriet mir ein Geheimnis. Er sei nämlich dazu verdammt, an immer demselben Platz zu stehen - oder anders gesagt, dass er hier zu bleiben habe. Armer Bursche - dachte ich, da haben wir Menschen es schon besser, wir können uns bewegen, und das auf verschiedenste Weisen.
Sogar nach Arizona können wir uns bewegen, wenn wir nur wollen. Bäume hingegen rascheln nur mit ihren Blättern, stehen zu ihren Wurzeln und sehen die Tage ein und aus gehen. Aber auch das hat Vorteile. Einen festen Standpunkt zu haben und auch dazu zu stehen, das ist nun wirklich mehr als löblich. Oder sich nicht den diversen Winden beugen, sondern mit einer gewissen Gelassenheit das Unvermeidliche über sich ergehen zu lassen.
Dabei geraten solche Banalitäten wie Donuts und Pornos ins Gegenstandlose und verspotten den, der sie erfahren muss.
Plötzlich erkenne ich, dass ich ja noch immer in dem Wald bin, in dem mich die Bäume nach ihrem Belieben herumreichen. Ich will mich losreisen, doch ein Baum der sich mit dem Namen Floyd vorstellt, versperrt mir mit verschränkten Armen den Weg. Was soll den jetzt dieser Blödsinn schon wieder, hat der Wahnsinn den überhaupt kein Ende, denke ich im Stillen. Dem Baum dasselbe ins Geäst zu sagen, traue ich mich nicht, denn er schaut ziemlich böse drein und hat auch jede Menge Moos auf den Ästen.
Hoffentlich knackt er mich nicht wie eine Nuss mit seinen Moos-bepackten Ästen, denke ich noch bei mir, als er schon seine Äste auf mich zu bewegt. Fassungslos stehe ich nun auf dem mit Laub und Nadeln bedeckten Waldboden und versuche meine Beine dazu zu überreden, sich doch endlich zu bewegen. Doch nein, von den Beinen erhalte ich nur die Antwort: Schwerer Ausnahmefehler OE, Zugriffsverletzung bei Adresse 7H:83719A8H.
Wie eine Ana konda schlingen sich die Äste des Baumes um meinen Körper, mit dem ich übrigens seit Kurzen auf Kriegsfuss stehe, und nehmen mir die Luft zum atmen. Röchelnd trübt sich mein Bewusstsein immer mehr, bis es nur aus einem nebligen, alles vereinnehmenden Schleier besteht, der keinen Platz für auch nur einen Gedanken lässt.
Lediglich ein Wort drängt sich in meinen Geist, nämlich Quaaludes. Sofort denke ich, dass ist die Lösung! Kaum diesen Ausweg aus dieser brenzligen Situation genommen, komme ich wieder zu Bewusstsein und sehe den von mir noch immer Besitz ergreifenden Baum vor mir. Ohne zu zögern schreie ich ihm ins Geäst: "Ich bin nicht dazu bestimmt, hier zu bleiben, wie ihr schmutzigen Bäume. Deswegen lass mich sofort frei und mich meines Weges gehen!".
Wer hätte das gedacht, aber der Baum ließ mich wirklich frei, auch die anderen Bäume schauten verlegen drein und schenkten mir vermeintlich keine Beachtung mehr. Mein Weg war frei, und dazu hatte ich noch eine wichtige Lektion für meinen weiteren Weg gelernt.
Ende gut alles gut?
Und die Moral von der Geschichte:
Wald ist nützlich.
P.S.: Insgesamt sind 10 Verweise auf Tracknamen in der Geschichte versteckt. Und an dieser Stelle darf ich einen weisen Menschen zitieren: Und wer sie gefunden hat, darf sie behalten.
(* Dieser Berichte wurde auch schon bei Ciao und Doojoo veröffentlicht *)
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