Erfahrungsbericht von do1jz
Max Frisch - Homo Faber - ein klasse Buch!!
Pro:
s. Bericht
Kontra:
s. Bericht
Empfehlung:
Nein
Hi @ alle!
So, nach ewigen Zeiten meld ich mich auch endlich mal wieder mit nem Bericht! Diesmal solls mal wieder über ein Buch gehen, das ich mit vielen anderen Leidensgenossen jetzt in der 11. Klasse im Deutschunterricht lesen musste. das habe ich jetzt einfach mal als Anlass genommen, um euch mal meine Erfahrungen mit dem Buch zu schildern. Die Arbeit über dieses Thema ist noch nicht geschrieben und da ich das hier al Vorbereitung ansehe, würde ich mich über zahlreiche Kommentare von euch freuen.
Allgemeines
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Das Buch "Homo faber" wurde 1957 von Max frisch verfasst. Das Buch umfasst 220 (mit Anhang und Kommentar 301) Seiten und erschien im Suhrcamp Verlag. Das Buch hat einen blauen Umschlag; auf der Vorderseite ist der Titel und der Autor in orangenen Buchstaben abgedruckt und außerdem wird ein Mann abgebildet. Das Buch kostet 8 Euro und die ISBN-Nummer ist 3-518-18803-8.
Inhalt
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Der Schweizer Ingenieur Walter Faber arbeitet und lebt in New York. Walter Faber ist ein Techniker und Rationalist wie er im Buche steht; er glaubt nur an das, was er auch beweisen kann oder was er mit eigenen Augen sieht. Er hat mit Ivy eine Affäre, weil Ivy eigentlich verheiratet ist. Für Walter ist Ivy nichts weiter als eine Affäre, doch Ivy liebt ihn und will ihn sogar heiraten. Durch seinen Job erhält er von der UNESCO, seinem Arbeitgeber den Auftrag nach Guatemala zu reisen. Dies tut er auch, doch auf dem Hinflug lernt er Herbert kennen. Das ist ein Deutscher, der ihm anfänglich nur auf die Nerven geht. Das Flugzeug mit dem Walter Faber reist, hat allerdings einen Motorschaden und sie müssen in der Wüste von Tamaulipas notlanden. Durch diesen Aufenthalt lernt er Herbert besser kennen und erfährt, daß er der Bruder von Joachim, einem alten Jugendfreund ist. Außerdem erfährt er, daß dieser Joachim mit Hanna, seine großen Liebe verheiratet ist.
Walter war damals zunächst mit Hanna zusammen. Die beiden liebten sich und Hanna wollte Walter sogar heiraten, doch Walter war dagegen. Als Hanna dann schwanger wird, verlangt Faber von ihr, daß sie das Kind abtreibt. Als sie jedoch nicht dazu einwilligt, verläßt Faber sie und geht nach New York.
Als Walter Faber dann erfährt, daß Herbert seinen Bruder in Palenque auf seiner Farm besuchen will, entscheidet er sich spontan dazu, seine eigentlichen Reisepläne zu ändern und mit Herbert zu Joachim zu fahren. Als sie allerdings auf der Farm ankommen, entdecken sie ihn erhängt wieder. Walter Faber reist dann wieder zurück nach New York, trennt sich dort zunächst von Ivy und entschließt sich dann zu einer Schiffsreise nach Europa. Auf dem Schiff lernt er Sabeth kennen und lieben. Sabeth ist allerdings erst um die 20 und Walter Faber schon mehr alt deoppelt so alt. Die beiden schlafen noch auf dem Schiff miteinander. Dann jedoch müssen sie sich wieder trennen. Sie treffen sich dann zufällig in Paris wieder und machen dann eine weitere Reise nach Athen, um Hanna, Sabeths Mutter zu besuchen. Auch Walter Faber ahnt da schon, woher Sabeth kommt und daß es sich bei ihrer Mutter um die Hanna handelt, die auch er kennt. Am Strand wird Sabeth von einer Schlange gebissen und fällt unglücklich. Durch diesen Sturz stirbt sie kurze Zeit später. Walter Faber erfährt dann, daß Sabeth eigentlich seine Tochter ist. Hanna und Walter kommen wieder zusammen und dann wird Walter Krebskrank und befürchtet seinen Tod. Das Ende der Geschichte bleibt offen und der Leser kann sich selbst seine Meinung über das Ausgehen der Geschichte machen.
Hauptpersonen
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Walter Faber - der Verfasser des Berichtes
Hanna Landsberg - ehemalige Liebe von Walter - Mutter von Sabeth
Sabeth Landsberg - Tochter von Hanna und Walter
Joachim - Jugendfreund von Walter
Herbert - Bruder von Joachim
Ivy - Freundin von Walter in New York
Der Wandel
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Walter Faber verkörpert zu Anfang den Typus des rationalitätsgläubigen, diesseitsorientierten, modernen Menschen, dessen technologisch-mathematisches Weltverständnis ihn blind macht für die Erkenntnis, daß sich das Leben mit all seinen Unwägbarkeiten und schicksalhaften Zufällen den Gesetzen der Logik entzieht. Während der reise wird Faber`s Weltbild durch einige schicksalhafte Zufälle und Ereignisse gänzlich durcheinandergebrcht. Er durchlebt einen Wandel, der sich vor allem auf seine Einstellung zu Frau und Natur, sein rationales Weltbils und seine Einschätzung such selbst als Techniker gegenüber auswirkt.
Zu Anfang empfindet Walter Faber die Natur als eine feindlich gesinnte Macht, die der technik im Wege steht. Als Technikerist er somit ständig gezwungen, Mittle zur beherrschung der Ntur zu finden. Faber versucht sich ein Vakuum zu schaffen, zu dem die Natur keinen Zutritt hat. Aber gerade sein Körper erinnert ihn immer wieder daran, daß jeder Mensch der Natur unterlegen ist. Bedingt durch seine Fremdheit der Natur gegenüber empfindet er eine Abneigung gegenüber jeder Art sexueller Vereinigung. Für Faber ist der ständige Wechsel von Leben und Tod erschreckend. Daraus lässt sich schließen, daß der Grund für seine Feindschaft der Natur gegenüber seine Angst vor dem nicht berechenbaren Tod, der zu dieser Zeit schon in ihm schlummert, ist. Ein wichtiger Punkt ist auch Hanna`s Erklärung für Fabers Denken. Würde er sich der Natur unterordnen, wäre er Teil des natürlichen Kreislaufs des Gebärens und des Sterbens und müßte somit den eigenen Tod akzeptieren. Dass er Herr über sich selbst sein möchte, zeigt ganz deutlich, daß der versucht, sich der Natur durch Technik zu entziehen.
Frauenbild
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Vor Antritt seiner Reise besitzt Walter Faber eine fast genaue Vorstellung über sein Bild der Frauen, welches im Großen und Ganzen von Ivy verkörpert wird. Ihre Redseligkeit, Oberflächlichkeit und mangelndes Verständnis für Technik, projeziert er auf alle Frauen, was vor allem an dem Satz "Ivy heißt Efeu und so heißen für mich eigentlich alle Frauen" deutlich wird. Aber besonders ihre Ausübung der Machtposition, die sie beim Sex einnehmen können, wenn er die Kontrolle über sich verliert, macht Frauen für ihn bedrohlich. Er fühlt sich von ihnen durch ihr besitzergreifende Art eingeengt und nur durch ihren und seinen Trieb zu Sex genötigt. Denn allein die Art und Weise, wie Sex praktiziert wird, findet er absurd. Dieses Bild verändert sich, als er Sabeth begegnet, die ihn mit ihrem Verständnis für technik, Wissbegierde fasziniert. Er erkennt, dass Frauen auch anders sein können. Richtig bewusst wird ihm dies aber vor allem bei der Begegnung mit Hanna. Er sieht, wie sachlich, eigentständig, verständnisvoll und zugleich gefühlvoll eine Frau sein kann.
Fazit
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Ich persönlich finde das Buch sehr interessant. Ich muss ganz ehrlich sagen, daß dies das interessanteste Buch ist, das ich bisher in der Schule gelesen habe. Das mag aber auch an der Thematik liegen, da ich dieses Thema sehr interessant finde. Auf jeden Fall finde ich, daß man das Buch weiterempfehlen kann und es es wert ist, gelesen zu werden :)
Das solls dann mal gewesen sein zu dem Buch "Homo faber"... wie gesagt, ich freue mich auf eure Kommentare!
MfG: Jochen
So, nach ewigen Zeiten meld ich mich auch endlich mal wieder mit nem Bericht! Diesmal solls mal wieder über ein Buch gehen, das ich mit vielen anderen Leidensgenossen jetzt in der 11. Klasse im Deutschunterricht lesen musste. das habe ich jetzt einfach mal als Anlass genommen, um euch mal meine Erfahrungen mit dem Buch zu schildern. Die Arbeit über dieses Thema ist noch nicht geschrieben und da ich das hier al Vorbereitung ansehe, würde ich mich über zahlreiche Kommentare von euch freuen.
Allgemeines
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Das Buch "Homo faber" wurde 1957 von Max frisch verfasst. Das Buch umfasst 220 (mit Anhang und Kommentar 301) Seiten und erschien im Suhrcamp Verlag. Das Buch hat einen blauen Umschlag; auf der Vorderseite ist der Titel und der Autor in orangenen Buchstaben abgedruckt und außerdem wird ein Mann abgebildet. Das Buch kostet 8 Euro und die ISBN-Nummer ist 3-518-18803-8.
Inhalt
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Der Schweizer Ingenieur Walter Faber arbeitet und lebt in New York. Walter Faber ist ein Techniker und Rationalist wie er im Buche steht; er glaubt nur an das, was er auch beweisen kann oder was er mit eigenen Augen sieht. Er hat mit Ivy eine Affäre, weil Ivy eigentlich verheiratet ist. Für Walter ist Ivy nichts weiter als eine Affäre, doch Ivy liebt ihn und will ihn sogar heiraten. Durch seinen Job erhält er von der UNESCO, seinem Arbeitgeber den Auftrag nach Guatemala zu reisen. Dies tut er auch, doch auf dem Hinflug lernt er Herbert kennen. Das ist ein Deutscher, der ihm anfänglich nur auf die Nerven geht. Das Flugzeug mit dem Walter Faber reist, hat allerdings einen Motorschaden und sie müssen in der Wüste von Tamaulipas notlanden. Durch diesen Aufenthalt lernt er Herbert besser kennen und erfährt, daß er der Bruder von Joachim, einem alten Jugendfreund ist. Außerdem erfährt er, daß dieser Joachim mit Hanna, seine großen Liebe verheiratet ist.
Walter war damals zunächst mit Hanna zusammen. Die beiden liebten sich und Hanna wollte Walter sogar heiraten, doch Walter war dagegen. Als Hanna dann schwanger wird, verlangt Faber von ihr, daß sie das Kind abtreibt. Als sie jedoch nicht dazu einwilligt, verläßt Faber sie und geht nach New York.
Als Walter Faber dann erfährt, daß Herbert seinen Bruder in Palenque auf seiner Farm besuchen will, entscheidet er sich spontan dazu, seine eigentlichen Reisepläne zu ändern und mit Herbert zu Joachim zu fahren. Als sie allerdings auf der Farm ankommen, entdecken sie ihn erhängt wieder. Walter Faber reist dann wieder zurück nach New York, trennt sich dort zunächst von Ivy und entschließt sich dann zu einer Schiffsreise nach Europa. Auf dem Schiff lernt er Sabeth kennen und lieben. Sabeth ist allerdings erst um die 20 und Walter Faber schon mehr alt deoppelt so alt. Die beiden schlafen noch auf dem Schiff miteinander. Dann jedoch müssen sie sich wieder trennen. Sie treffen sich dann zufällig in Paris wieder und machen dann eine weitere Reise nach Athen, um Hanna, Sabeths Mutter zu besuchen. Auch Walter Faber ahnt da schon, woher Sabeth kommt und daß es sich bei ihrer Mutter um die Hanna handelt, die auch er kennt. Am Strand wird Sabeth von einer Schlange gebissen und fällt unglücklich. Durch diesen Sturz stirbt sie kurze Zeit später. Walter Faber erfährt dann, daß Sabeth eigentlich seine Tochter ist. Hanna und Walter kommen wieder zusammen und dann wird Walter Krebskrank und befürchtet seinen Tod. Das Ende der Geschichte bleibt offen und der Leser kann sich selbst seine Meinung über das Ausgehen der Geschichte machen.
Hauptpersonen
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Walter Faber - der Verfasser des Berichtes
Hanna Landsberg - ehemalige Liebe von Walter - Mutter von Sabeth
Sabeth Landsberg - Tochter von Hanna und Walter
Joachim - Jugendfreund von Walter
Herbert - Bruder von Joachim
Ivy - Freundin von Walter in New York
Der Wandel
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Walter Faber verkörpert zu Anfang den Typus des rationalitätsgläubigen, diesseitsorientierten, modernen Menschen, dessen technologisch-mathematisches Weltverständnis ihn blind macht für die Erkenntnis, daß sich das Leben mit all seinen Unwägbarkeiten und schicksalhaften Zufällen den Gesetzen der Logik entzieht. Während der reise wird Faber`s Weltbild durch einige schicksalhafte Zufälle und Ereignisse gänzlich durcheinandergebrcht. Er durchlebt einen Wandel, der sich vor allem auf seine Einstellung zu Frau und Natur, sein rationales Weltbils und seine Einschätzung such selbst als Techniker gegenüber auswirkt.
Zu Anfang empfindet Walter Faber die Natur als eine feindlich gesinnte Macht, die der technik im Wege steht. Als Technikerist er somit ständig gezwungen, Mittle zur beherrschung der Ntur zu finden. Faber versucht sich ein Vakuum zu schaffen, zu dem die Natur keinen Zutritt hat. Aber gerade sein Körper erinnert ihn immer wieder daran, daß jeder Mensch der Natur unterlegen ist. Bedingt durch seine Fremdheit der Natur gegenüber empfindet er eine Abneigung gegenüber jeder Art sexueller Vereinigung. Für Faber ist der ständige Wechsel von Leben und Tod erschreckend. Daraus lässt sich schließen, daß der Grund für seine Feindschaft der Natur gegenüber seine Angst vor dem nicht berechenbaren Tod, der zu dieser Zeit schon in ihm schlummert, ist. Ein wichtiger Punkt ist auch Hanna`s Erklärung für Fabers Denken. Würde er sich der Natur unterordnen, wäre er Teil des natürlichen Kreislaufs des Gebärens und des Sterbens und müßte somit den eigenen Tod akzeptieren. Dass er Herr über sich selbst sein möchte, zeigt ganz deutlich, daß der versucht, sich der Natur durch Technik zu entziehen.
Frauenbild
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Vor Antritt seiner Reise besitzt Walter Faber eine fast genaue Vorstellung über sein Bild der Frauen, welches im Großen und Ganzen von Ivy verkörpert wird. Ihre Redseligkeit, Oberflächlichkeit und mangelndes Verständnis für Technik, projeziert er auf alle Frauen, was vor allem an dem Satz "Ivy heißt Efeu und so heißen für mich eigentlich alle Frauen" deutlich wird. Aber besonders ihre Ausübung der Machtposition, die sie beim Sex einnehmen können, wenn er die Kontrolle über sich verliert, macht Frauen für ihn bedrohlich. Er fühlt sich von ihnen durch ihr besitzergreifende Art eingeengt und nur durch ihren und seinen Trieb zu Sex genötigt. Denn allein die Art und Weise, wie Sex praktiziert wird, findet er absurd. Dieses Bild verändert sich, als er Sabeth begegnet, die ihn mit ihrem Verständnis für technik, Wissbegierde fasziniert. Er erkennt, dass Frauen auch anders sein können. Richtig bewusst wird ihm dies aber vor allem bei der Begegnung mit Hanna. Er sieht, wie sachlich, eigentständig, verständnisvoll und zugleich gefühlvoll eine Frau sein kann.
Fazit
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Ich persönlich finde das Buch sehr interessant. Ich muss ganz ehrlich sagen, daß dies das interessanteste Buch ist, das ich bisher in der Schule gelesen habe. Das mag aber auch an der Thematik liegen, da ich dieses Thema sehr interessant finde. Auf jeden Fall finde ich, daß man das Buch weiterempfehlen kann und es es wert ist, gelesen zu werden :)
Das solls dann mal gewesen sein zu dem Buch "Homo faber"... wie gesagt, ich freue mich auf eure Kommentare!
MfG: Jochen
10 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.05.2002, 23:31 Uhr von Zarah24
Bewertung: sehr hilfreichAm Anfang wohl etwas verwirrend die Zusammenhänge der einzelnen Personenbindungen-beziehungen !! ;-)
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