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Erfahrungsbericht von Genco!

Ernest Hemingway-Wem die Stunde schlägt

Pro:

siehe Text

Kontra:

siehe Text

Empfehlung:

Nein

Über den Autor - von mir
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Ernest Hemingway hat Weltliteratur geschrieben. Nicht einzig und allein mit dem Roman „Wem die Stunde schlägt“. Große Werke waren vor allen anderen noch „Fiesta“, „In einem anderen Land“ und die Erzählung „Der alte Mann und das Meer“. Von dem vorgestelltem Buch und „Fiesta“, das ich ebenfalls gelesen habe, war ich ergriffen. Und kann nur betonen, dass diese Meisterwerke in keinsterweise ihrem Ruf und Ruhm nachstehen. Auch der Autor hat sich mit diesen zwei Büchern höchsten Respekt verdient und genießt meine Bewunderung.
Ernest Hemingways Bücher gehen tief. Sehr tief in den Kopf seiner erfundenen Persönlichkeiten rein. Er zeigt jeden Gedanken der Charaktere auf. Und wir empfinden, was die Personen empfinden. Und wir verstehen was die Personen denken. Bei Hemingway spielen immer die Personen die Hauptrolle. Nicht die Handlung. Nicht die Beschreibung der Landschaft (obwohl diese Bereiche auch nicht zu kurz kommen). Der Mensch steht im Vordergrund. Die zwischenmenschlichen Beziehung. Das Verhalten (in) der Gesellschaft. Die Gedanken des Menschen.
Seine Bücher haben immer sehr dominierende und starke Persönlichkeiten, die man fühlen kann. Er macht sie lebendig in unserem Geiste. Und dabei benützt er seinen eigenen, besonderen und sehr eigentümlichen Stil. Auch wenn dieser in variierten Formen auftritt, kann man ihn immer erkennen. Mir gefällt der Stil sehr. Manche sagen er ist kühl. Das ist er auch. Aber zugleich ist er ergreifend und warm.
Hemingway ist keine leichte Kost. Er ist nicht so schwer wie Goethe oder so. Aber man muss etwas länger kauen, um den Stoff weich zu kriegen. Wenn man erst mal 20 Seiten gelesen hat, lässt er einen selten mehr los. Auch wenn ich zugeben muss, dass schon die eine oder andere Stelle etwas zu langatmig ist. Seine Werke sind insgesamt immer sehr langatmig, aber das ist im positiven Sinne zu verstehen. Denn mit Geduld dringt der Autor in die Seelen seiner Charaktere ein.

Biographie
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Der Inhalt seiner Bücher hat mit seinen eigenen Erfahrungen und seinem eigenem Leben viel zu tun, so spielt „Fiesta“ in Paris und „Wem ...“ in Spanien des Bürgerkrieges. Seine Biographie erzähl ich kurz.

Ernest Hemingway wurde 1899 in Oak Park (Illinois, USA) geboren, trennte sich frühzeitig von seiner Familie, um gegen Ende des Ersten Weltkrieges mit einer Kolonne des Roten Kreuzes an die italienische Front zu gehen. In den darauffolgenden Jahren war er als Journalist tätig und lebte längere Zeit in Paris, wo er im Kreise von Gertrude Stein und Ezra Pound seine entscheidenden literarischen Anregungen erhielt. Nach einem ausgedehnten Aufenthalt in Spanien kehrte er 1927 nach Amerika zurück, war Reporter im Spanischen Bürgerkrieg und in China. Seine Romane, wie schon erwähnt, „Fiesta“, „In einem anderen Land“ und „Wem die Stunde schlägt“,sowie die Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ wurden zu großen literarischen Erfolgen und teilweise verfilmt. 1954 erhielt Hemingway den Nobelpreis.
Er starb am 2. Juli 1961 durch eigene Hand.

Das Buch - Inhalt
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Wem die Stunde schlägt, der packendste und wohl populärste Roman im Werk Ernest Hemingways, schildert vier Tage im Leben des Amerikaners Robert Jordan. Aus Liebe zur Freiheit und aus Liebe zu Spanien kämpft er als Freiwilliger im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der spanischen Republikaner gegen die faschistischen Putschisten. Seine Aufgabe ist es, die Guerilleros in den Bergen um Segovia hinter den faschistischen Linien zu beraten, mit ihnen eine strategisch wichtige Brücke zu sprengen. Bei Pablos Guerillagruppe begegnet er Maria, dessen Eltern im Bürgerkrieg ermordet wurden. Die Liebe zu Robert Jordan läßt sie die Schrecken ihrer Vergangenheit überwinden, und für den Amerikaner bedeutet die Bindung an Maria die Überwindung seiner Einsamkeit. Jordan wird beim Gefecht um die Brücke verletzt und bleibt zurück, um den Rückzug der Gruppe zu decken. Er weiß, dass er sterben wird.

Nachwort
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Die Gestalten von Wem die Stunde schlägt sind unvergeßlich. Neben Robert Jordan und Maria ragen der verschlagene Pablo und seine Gefährtin Pilar aus einem Ensemble von Charakteren heraus, das das Spanien des Bürgerkrieges dem Leser über das Verständnis von Menschen greifbar macht. Pilars Schilderungen der grausamen Geschehnisse in ihrem Heimatdorf gilt zu Recht als eine der größten erzählerischen Leistungen Hemingways.
Wem die Stunde schlägt markiert einen Wendepunkt im Werk Hemingways. Das Zitat von John Donne, aus dem der Titel stammt, beginnt mit der Zeile: „Kein Mensch ist eine Insel.“ Robert Jordans Liebe zu Maria zum spanischen Volk ist eine Abwendung Hemingways von der existentiellen Einsamkeit und der Kühle seiner vorhergehenden Romane.

Fazit
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Ein gigantisches Werk. Ein Buch der ganz anderen Sorte. Lernen sie das spanische Volk kennen. Was sie über den Tod, Gott und den „Ingles“ denken. Blicken sie in die Landschaften Spaniens und erfahren sie die Eigentümlichkeiten seiner Menschen. Lassen sie sich erklären, wie die „Kommunisten“ arbeiten und wo sie ihre Anhänger verraten. Und erfahren sie wie was im Kopf eines Menschen vorgeht, der weiß, dass er bald sterben wird.

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