Erfahrungsbericht von Jakini
Kleiner Eisbär laß mich nicht alleine von Hans de Beer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wie die Bücher von Lars bei und Einzug
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gehalten haben:
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Meine große Tochter liebt Eisbären und so ergab es, daß die Tante meines Mannes, deren einer Sohn Lars hießt, ihr die Bücher von Lars geliehen hat, die schon ihre Kinder gelesen haben. Ein Buch hat sie inzwischen aber auch geschenkt bekommen, nämlich:
Kleiner Eisbär laß mich nicht allein
Die Geschichte:
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Lars ist mal wieder auf einem seiner Streifzüge unterwegs, als er durch einen leckeren Geruch in die Nähe eines Iglos kommt, obwohl seine Eltern ihm immer wieder gesagt haben, daß Menschen sehr gefährlich sind.
Doch durch seinen Hunger und den leckeren Geruch hat Lars dies vergessen. Dabei weckt der die Hunde der Menschen, die ihn nun jagen, aber bald schon die Jagd aufgeben, bis auf einem jungen Hund, der sich selber durch die Verfolgung in Gefahr bringt.
Lars rettet den kleinen Hund jedoch, der ihn anfangs dennoch immer anknurrt und offensichtlich angreift, doch nun gerät der Hund ein zweites Mal in Gefahr, Lars rettet ihn wieder und die beiden schließen Freundschaft.
Der kleine Hund möchte nach Hause, doch seine Mutter ist mit den Menschen weitergezogen, so machen die beiden sich auf die Suche..... .
Das Buch:
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Das Buch hat einen festen Einband, wie es bei Kinderbücher meiner Meinung nach angebrachter ist, eine Hülle um den Einband ginge sonst schnell verloren.
Auf der Titelseite steht natürlich der Titel des Buches, wie auch der Autor Hans de Beer.
Abgebildet ist Lars auf einem Iglo und sein neuner Freund, der kleine Hund.
Das Buch selber hat keine Seitenzahlen, doch auf 12 Doppelseiten ist die Geschichte gedruckt, in Wort und Bild. Eine Doppelseite besteht immer aus groß geschriebenen Text mit einer kleinen Abbildung, während die zweite Doppelseite eine große Abbildung zu der Geschichte aufzeigt.
Dank der großen Buchstaben können Leseanfänger diese Geschichten auch schon mal lesen, auch wenn sie noch etwas zu lang zum Selberlesen für Lesesanfänger ist. Doch die ersten ein/zwei Seiten versucht meine Tochter nun schon selber zu lesen. Der Rest wird dann vorgelesen.
Meine Meinung:
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Nicht nur meinen Töchtern gefallen die Geschichten von Lars dem Eisbären, auch ich finde sie sehr schön gemacht.
die Länge ist optimal für eine Gute Nacht Geschichte.
Vorallem lernen die Kinder in den Geschichten eine Menge. Diese hier sagt z.B. aus, daß man möglichst auf seine Eltern hören sollte. Hätte Lars sich von dem Iglo fern gehalten, wären weder er noch der kleine Hund in Gefahr geraten.
Außerdem hat Lars den kleinen Hund gerettet, obwohl dieser ihn ageknurrt hat.
Solche Situationen gibt es sicher auch mal unter Kindern, daß ein Kind immer böse ist, aber doch mal Hilfe braucht, auf einmal merkt man, daß dieses Kind nicht wirklich böse ist, sondern einfach nur nicht anders kann, weil es selber Angst hat. Nicht jeder sollte sofort wegen seinem Verhalten sofort verurteilt werden, sondern man sollte versuchen, ihn zu verstehen.
Meine Tochter hat das gelernt und auch in der Schule in Bezug auf ein Kind angewandt, daß von allen nicht gemocht wird, doch durch diese Geschichte hat sie sich gefragt, warum diese Kind vielleicht so ist und nun sind die beiden Mädchen Freundinnen.... .
Welche Geschichten gibt es noch:
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Kleiner Eisbär, wohin fährst Du?
Kleiner Eisbär, kommt bald wieder.
Kleiner Eisbär, nimm micht mit.
Kleiner Eisbär, kennst du den Weg
Der kleine Eisbär und der Angshase
diese Geschichten gibt es als Bilderbücher
Der kleine Eisbär und der Angshase gibt es außerdem noch als Erstlesebuch.
Außerdem gibt es von Lars dem Eisbären noch Pop Up Bücher in den folgenden Geschichten:
Kleiner Eisbär, wohin fährst Du und
kleiner Eisbär komm bald wieder.
Leider gibt es die alten Geschichten nicht mehr im Handel, die meine Tochter bei ihren Großcousins regelmäßig liest, doch ich bin mir sicher, daß wir die anderen Bücher von Lars dem Eisbären bestimmt auch bald im Regal stehen haben werden, denn immer die gleiche Geschichte wird langeweilig, auch wenn meine Töchter Lars so sehr lieben.
Da es sich um ein Geschenk handelt, kann ich den Preis leider nicht nennen, doch ich schätze mal, daß dieser um die 15,-- Euro liegt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 16:26:55 mit dem Titel Kochen für Baby´s von Dagmar von Cramm
Dieses Buch hat mir meine Nachsorgehebamme empfohlen, als mein erstes Kind geboren wurde. Somit wurde es natürlich sofort gekauft, denn ich wollte für mein Kind eben nur das beste.
Als sie dann in das Brei Alter kam, konnte ich mich in diesem Buch wirklich sehr gut informieren, was meinem Baby gut tut und was es wann am besten bekommen sollte. Alleine diese Einführung ist es schon einmal wert, sich dieses Buch zu kaufen. Hier wird noch einmal darauf hingewiesen, daß Stillen nun einmal das beste für das Kind ist und man dies am besten sechs Monate tun sollte. Doch nicht immer halten Mütter dies so lange durch, dann hat man mit fünf Monaten die Möglichkeit, den ersten Gemüsebrei am Mittag zu füttern.
Auch wird hier die Fertigkost angepriesen, die auf jeden Fall für unterwegs und an hektischen praktisch ist, ebenso zu beginn, denn da lohnt es kaum, eine Portion für das Kind zu kochen, wenn man gar nicht weiß, ob es diese überhaupt mag. Doch schon nach den ersten Wochen kann man dann mit dem Kochen loslegen, und zwar auf Vorrat, denn jeden Tag kochen, das ist Unsinn, da wird mir sicher jeder zustimmen.
Ideal zum Einfrieren eignet sich hier natürlich Tupper, die wirklich die richtigen Behälter für die kleine Babyportion haben. Wer dies aber nicht in Besitz hat, der kann auch auf Eiszubereiter zurückgreifen, besonders für pürriertes Fleisch sind die super geeignet, denn es sollte ja einen bis zwei Fleischlose Tage die Woche geben.
In diesem Buch wird erklärt, was ein Baby alles essen sollte, welche Nahrungsmittel es schon verträgt, und woraus sie bestehen sollten, damit das Baby wirklich optimal versorgt wird. Ebenso wird auf die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten eingegaben, wie das Kochen mit der Mikrowelle oder auf dem Herd durch Dünsten, Garen oder quellen, was ich sehr interssant finde.
Aber nicht nur die Nahrungsmittel und die Zubereitungsarten werden aufgegriffen, sondern auch das Zubehör, welches haben sollte, wie z.B. einen Schnellhacker, Purrierstab oder gar eine Küchenmaschine, die man zwar heute in fast jeden Haushalt findet, doch ich habe mir dies auch erst nach der Geburt meiner Tochter angeschafft. Für den Darm des Babys ist es wichtig, daß die Speisen wirklich zerkleinert sind, sonst gibt Probleme. Und die Erfahrung hat mir gezeigt, daß meine Töchter den Brei sonst auch nicht essen, meine große ist mit dem Essen eh pingelig, aber die Kleine hat eine Zeitlang nur Gläser (besser den Inhalt) gegessen, weil die einfach feiner pürriert waren, sie wußte schon, was besser für sie war. Inzwischen habe ich einen neuen Hacker und hoffe, bei Nr. 4 dann alles gleich richtig klein zu bekommen, das sie sofort die gekochten Sachen mitessen kann, nur vorher für sie abgefüllt und natürlich anders gewürzt.
Die Hälte des Buches besteht somit aus in meinen Augen wichtigen Hinweisen, dann gibt es auch noch ein paar Rezepte, doch irgendwie kocht man eh immer das, wozu man gerade Lust hat, oder was man im Angebot auf dem Wochenmarkt bekommen hat. Anfangen sollte man aber immer mit einem Kartoffel/Karottenbrei, nur Karotten, die könnten zu Blähungen führen, also nur mit Kartoffeln gemischt servieren!!! Auch sollten die Kartoffeln immer als Pellkartoffeln gekocht werden, weil so alle wichtigen Nährstoffe enthalten bleiben.
Die Rezepte steigern sich so langsam mit dem Alter für das Baby und eine große Auswahl für jede Alterstufe ich nicht zu erwarten, doch wichtig sind in meinen Augen die Tips die man zu Beginn zu lesen bekommt! Doch es geht hier nicht nur um das Kochen, sondern auch um die Zubereitung der Flasche, des Milchbreies und des Obstbreies. Gerade der Obstbrei am Nachmittag ist in meinen Augen besonders wichtig, weil, ich da die Gläser gar nicht gerne mag, in meinen Augen sollte Obst immer frisch verwendet werden, sonst fehlen einfach die Vitamine.
Da die ersten Seiten wirklich intensiv gelesen werden sollte, empfehle ich, dieses Buch schon in der Schwangerschaft zu lesen, so daß es zum gegebenen Zeitpunkt, wenn es los gehen soll, nur noch einmal einer Auffrischung bedarf, so habe ich dieses Buch in den letzten Wochen wieder intensiv gelesen, noch bekommt meine Kleine Gläschenkost, weil ich den Brei nicht so weich bekomme, doch wenn sie die ersten Stückchen darin haben kann, dann werde ich es intensiv zu Rate ziehen und für meine Tochter selber kochen.
Den Preis kann ich leider nicht mehr nennen, denn es ist nun schon fast sieben Jahre her, daß ich mir dieses Buch gekauft habe, doch es war auf keinen Fall teuer, lag so bei DM 12,--.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 08:26:26 mit dem Titel Das Stillkochbuch
Wie schon in anderen Berichten erwähnt hat es bei mir leider erst beim dritten Kind so richtig mit dem Stillen geklappt, eben weil ich auch dort erst die richtige Unterstützung bekommen habe.
Zu dieser Unterstützung gehört unter anderem auch dieses Buch, das Stillkochbuch von Marietta Cronjaeger aus dem Kösel Verlag.
Die Autorin ist Hebamme und somit wirklich vom Fach.
Gerade in der Stillzeit ist eine junge Mutter unsicher, was sie essen darf und was nicht, das Baby sollte über die Muttermilch ausreichend ernährt, dabei aber nicht belastet werden. Hier denke ich in erster Linie an Blähungen, die so manche Speisen am Mamas Speiseplan verursachen können. Im Krankenhaus habe ich mich irrtümlich auf das Essen verlassen, doch dabei wurde ich kräftig verlassen, denn es gab an einem Tag Pflaumen zum Nachtisch. Klar wußte ich eigentlich, daß Steinobst bläht, doch ich habe einfach nicht darüber nachgedacht.
In der Einleitung geht die Autorin noch einmal eingehend auf die Vorteile des Stillens ein, was eben die beste Nahrung für das Kind ist, und auch für die Mutter viel angenehmer, wenn sich erst einmal alles eingespielt hat. Da ich ein Flaschenkind und ein Stillkind hatte (die Erfahrungen mit meinem verstorbenen Sohn, der schwer krank war, lasse ich in diesem Vergleich einmal weg, es sind wieder ganz andere) Natürlich hatte die Flasche auch seine Vorteile, am Wochenende konnte der Papa aufstehen, dennoch fand ich die Stillzeit mit meiner kleinen Tochter insgesamt viel schöner, weil sie eben sofort etwas zu trinken bekommen konnte, wenn sie schrie, während ich bei der großen zusehen mußte, wie ich die Flasche kalt bekomme. Hinzu der ständig nervende Abwasch, der beim Stillen natürlich wegfällt, in meinen Augen ein absolutes Plus für das Stillen.
Aber nicht nur auf die Vor- und Nachteile des Stillens geht die Autorin in ihrem Buch ein, sie erklärt noch einmal vieles genau, wie man z.B. mit wunden Brustwarzen umgehen sollte, was hier hilft, wie auch auf den Stuhlgang des Babys. Es handelt sich also nicht einfach nur um ein Kochbuch, sondern um einen kleinen Stillberater.
Nun folgen gut sortiert ca. 1000 Rezepte, wobei es sich hier nicht nur um Rezepte für das Mittagessen handelt, sondern auch um leckere Getränke, Salate, Suppen, Aufläufe, Desserts und auch Kuchen. Also wirklich eine nette und abwechslungsreiche Zusammenstellung.
Die Rezepte sind alle wirklich sehr leicht nachzumachen, denn als wir das Buch bekommen haben, da hat sich in erster Linie mein Mann damit befaßt, der hatte nämlich nach der Geburt unserer kleinen Tochter Küchendienst und war für das Kochen zuständig. Auf jeden Fall hat er aus diesem Buch wirklich leckeres Essen hervorgezaubert, wenn zum Teil auch recht skeptisch, weil auch mit Hirsenudeln gearbeitet wird, doch die schmecken gar nicht so schlecht, sind nur leider nicht überall zu bekommen und eben teurer als normale Nudeln.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich zusammengestellt, anfangen wird mit den Zutaten und Mengenangaben, dann ghet es weiter mit der Zubereitung. Geschmeckt hat uns allen das Essen, das der Papa mit Hilfe dieses Buches auf den Tisch gezaubert hat, und so manches Essen wird noch immer nach diesem Buch gekocht, weil es einfach sehr lecker schmeckt!!!
Unser Lieblingsrezept ist "Fischfilet mit Äfpeln", das sehr schnell zubereitet ist und dabei köstlich schmeckt. Natürlich bin ich nun auch oft wieder in meinen schnellen Kochalltag verfallen, alleine schon damit ich Zeit habe, hier zu schreiben :-), aber diese Rezepte sind auch alle recht schnell zu kochen, und deswegen steht aus dem Buch min. eines der Rezepte auf meinem Küchenplan, obwohl ich derzeit nicht mehr stille (aber hoffentlich bald wieder).
Was nach diesen Rezepten auf den Tisch kommt, das schmeckt der ganzen Familie, hat also den Vorteil, daß für die stillende Mutter nicht extra gekocht werden muß, wie wir es bei unserem Sohn damals zum Teil gemacht haben, den ich nur vier Wochen gestillt habe. Sicher war dieses unbequeme Doppelkochen mit einer der Gründe, warum ich nicht für das Stillen bei ihm gekämpft habe, sondern schnell aufgab, doch mit seiner Kranheit hätte ich es wohl kaum länger geschafft.
Am Ende des Buches sind noch einmal die Nahrungsmittel aufgeführt, die man unbedenklich essen kann, wie auch eine Liste mit den Nahrungsmitteln, die man in den ersten Wochen besser vermeiden sollte, um den Darm des Babys zu entlasten, bzw. weil das Baby davon wund werden könnte.
Auch sind noch einmal alle Rezepte alphabetisch in einem Inhaltsverzeichtnis aufgeführt, so daß man das gesuchte schnell findet. Mein Buch quillt allerdings über mit Zettelchen, die an den entsprechenden Seiten "meiner" Rezepte kleben.
Abschließend gibt es in dem Buch noch Hinweise, auf weitere Bücher, die sich mit dem Stillen und auch mit anderen Dingen bezüglich eines Neugeborenen (z.B. Babymassage) befassen aufgeführt sind, wie auch die Auflistung von Adressen, wo man sehr gute Stillberatung bekommen kann.
Ich kann dieses Buch allen Müttern, die schwanger sind und ihr Kind nach der Geburt gerne stillen möchten, auf jeden Fall empfehlen, denn mir hat es doch recht gut geholfen, vernünftige Mahlzeiten auf den Tisch zu bekommen, ohne daß meine Kleine sich später wegen Blähungen die Seele aus dem Laib geschriehen hat. Gerade eine junge Mutter hat nicht viel Zeit zum Kochen, und da kommen diese überwiegend sehr schnellen Gerichte gerade zum richtigen Zeitpunkt!
Wir haben uns über dieses Buch sehr gefreut, den Preis kenne ich trotzdem, denn meine Schwägerin hat kurz nach mir entbunden und von uns dieses Buch dann zum Geburtstag, der wenige Tage nach der Geburt ihres ersten Sohnes war, bekommen. Auch sie hat sich über das Buch sehr gefreut, das wir im Handel im Oktober 1999 für DM 24,95 bekommen haben. Den Preis halte ich für angemessen, denn, man bekommt ja nicht einfach nur Rezepte, sondern auch wirklich sehr gute Ratschläge. Wie nun der aktuelle Preis aussieht, das kann ich leider nicht sagen.
Man muß sich dieses Buch nicht unbedingt selber kaufen, sondern kann es sich sehr gut schenken lassen, oder eben auch verschenken. Optimal wäre es dann aber doch vor der Geburt, damit die Mutter sich vorher noch intensiv mit dem Thema befassen und auf ihr Kind einstimmen kann. Wenn also jemand nach einem Geburtstagsgeschenk für eine Schwangere sucht, mit diesem Buch ist man bestimmt richtig. Wer Interesse hat, es sich selber zu kaufen, sollte dies auch noch vor der Geburt tun, und sich dann in den letzten Wochen mit diesem Buch befassen, somit kann man schon einmal vorbeugen. Und natürlich sollte auch der werdende Papa darin lesen!!!
Ich habe mich im letzten Sommer wieder intensiv mit dem Buch befaßt, damals ging es bei mir in die Endrunde mit meiner vierten Schwangerschaft und wir haben viele Gerichte aus diesem Buch nachgekocht, die wir teilweise auch heute noch sehr gerne essen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-14 19:18:45 mit dem Titel Kochen für Kleinkinder von Dagmar von Cramm
Und schon wieder ein Kochbuch, irgendwie habe ich die nun mal endlich wieder alle ausgegraben, denn nun fängt auch meine mittlere Tochter an, beim Essen merkwürdig zu werden, also muß ich mir was einfallen lassen, etwas was bei meiner großen krüschen Esserin ebenfalls geholfen hat.
Auch dieses Buch fängt nicht einfach nur mit Rezepten an um sich zu werfen, sondern geht wieder auf die Bedürfnisse der Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren ein. Und davon habe ich gerade zwei Stück zu Hause.
In der Einleitung geht es aber nicht nur um die Zubereitung des Essen, sondern auch um wertvolle Tips, wie das Kind alleine essen lernt, daß es nun einmal dazu gehört, dabei zu kleckern. Ich weiß schon, warum wir eine alte Eßecke mit einem alten Teppich drunter haben. Manchmal wünsche ich mir zwar etwas neues, aber wenn ich meine Kleine essen sehe, dann wird mir klar, frühestens in vier oder fünf Jahren sollte ich über eine neue Eßecke nachdenken... .
Wenn ich mir jedoch die Angaben in dem Buch ansehe, dann muß ich ehrlich lachen. Z.B. steht hier geschrieben, daß ein Kind mit 12 Monaten einen Löffel hält, ohne ihn zu benutzen, bei meiner Tochter trifft dies nicht zu. Kurz nach ihrem ersten Geburtstag war sie der Meinung, nun alleine essen zu müssen. Zwar klappte es mit dem Auffüllen noch nicht, das mußten wir übernehmen, aber den Weg zum Mund fand sie dann alleine, und schon ganz gut. Auch bei meiner großen Tochter klappte dies schon etwas früher, also nicht wunder, wenn man dies hier liest, es sind einfach nur Richtlinien, die eben nicht auf jedes Kind zutreffen.
In dem Buch wird auch darauf eingegangen, daß ein Kind richtig essen lernen kann, wobei es hier in erster Linie um die Auswahl der Speisen geht, aber auch um das Verhalten bei Tisch. Es sollten also möglichst alle Familienmitglieder gemeinsam essen, und das mit Spaß. Natürlich ist es oft nervig, vorallem wenn man noch einiges zu tun hat, das Kind aber unbedingt selber Löffeln möchte, was natürlich seine Zeit dauert und jede Menge Dreck verursacht, der auch beseitigt werden möchte.
Interessant finde ich die die Kalorienangabe der Getränke, Milch gehört hier z.b. mit zu den Spitzenreiter, womit erklärt ist, warum es im Grunde ein Nahrungsmittel und keine Getränk ist. Dennoch sollte ein Kind ein Glas Milch pro Tag trinken, wegen dem enthaltenen Calcium. Ansonsten verdünnte Fruchtsäfte oder Früchtetees.
Ein in meinen Augen wichtiges Thema ist die Übergewichtigkeit bei kleinen Kindern, die langsam anfangen, selber zu bestimmen, was sie essen wollen, und da ist das meiste oft nicht gesund. Zum Glück lieben meine Mädchen Äpfel und wissen, daß sie sich davon jederzeit nehmen dürfen, allerdings müssen sie Bescheid geben, damit diese abgewaschen werden.
Man findet in der ersten Hälfte des Buches also wieder eine Rezepte, sondern wichtige Angaben, wie ein Kind gesund ernährt wird, und dies eben auch lernt zu akzeptieren. Wir Eltern sollten Vorbilder sein, was das Essen angeht, und das ist verdammt schwer, denn schon zu unserer Zeit kamen die Fertiggerichte schnell auf den Markt und wer hat schon Zeit, lange in der Küche zu stehen. So sollte man schon ein gesundes Mittelmaß hierfür finden und wenigstens am Wochenende die Zeit für ein gesundes Essen finden.
Die Rezepte kommen dann in der zweiten Hälfte des Buches, das insgesamt aus 64 Seiten besteht, somit sind es natürlich nicht viele, aber sie geben wieder Anregungen, zu weiteren selbst erdachten Rezepten, die aus diesen Rezepten entstehen können. Hinzu kommt natürlich, daß das Auge mit ißt und auf den Abbildungen alles sehr appetitlich angerichtet ist, so daß ein Kind es auch mag.
Natürlich laden dieses Anrichtungen dann auch zum Spielen ein, doch in diesem Buch lernt man eben auch, daß mit Essen nun doch gespielt werden darf, und nicht einfach nur gegessen wird, denn Essen soll auch Spaß machen, und das ist etwas was wir selber leider verlernt haben, die meisten von uns essen doch nur mal eben schnell, weil es sein muß und hetzen dann zum nächsten Termin. Dies schauen sich unsere Kinder leider ab, und auch sie werden, wenn wir nicht die Notbremse ziehen, später ebenso essen.
Ich muß gestehen, daß ich nicht immer die Zeit habe, mich an die Tips des Buches zu halten, doch ich wache dann hin und wieder auf. Gerade dieses Woche, wo meine große Tochter auf Klassenreise ist, habe ich wieder Zeit, mich damit zu befassen, denn ich muß mittags nicht loshetzen, um sie von der Schule zu holen und dann eine Stunde später weiter zum Tanzen, zur Kirche oder zum Chor fahren, wie es sonst der Fall ist. Aber ich hoffe, daß ich mich in den nächsten Wochen und vorallem in den Ferien auch wieder vermehrt an dieses Buch halten werde, denn als meine große damals 1 und 2 Jahre alt war, da kamen die Sachen aus dem Buch doch recht gut bei ihr an.
Wie teuer dieses Buch war, das kann ich leider nicht mehr sagen, denn ich habe es vor gut sechs Jahren gekauft, kurz bevor meine Tochter damals ein Jahr alt wurde, doch der Preis lag um die DM 12,-- und ich schätze es kostet nun um die 6 - 7 Euro. In jedem Fall ist die Buch für Eltern eine lohnende Anschaffung, auch, oder gerade wenn das Kind schon etwas älter ist, denn man bekommt viele gute Anregungen, und nicht einfach nur Rezepte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 16:38:48 mit dem Titel Kuschelgelbe Enten, von Matthews van Fleet
Durch einen Bericht, den ich hier gelesen haben, fühlte ich mit animiert, das Fühlbuch: Kuschlegelbe Enten von Matthew Van Fleet mal wieder aus dem Schrank zu holen.
Diese Buch hat meine Tochter im Alter von zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen, mein Sohn dann damals wenige Wochen später zur Taufe. Das Buch meines Sohnes liegt noch originalverpackt in seiner Erinnerungskiste, das Buch meiner Tochter lag lange im Schrank, weil ich es irgendwie mit meinem Sohn in Verbindung gebracht habe, war es doch das einzige Buch, das er in seinem kurzem Leben überhaupt geschenkt bekam, neben seiner Kinderbibel.
Doch der Bericht hat mich überzeugt, daß nun auch meine kleine Tochter in diesen schönen Buch fühlen darf, und das macht sie mit ihren 22 Monaten mit voller Begeisterung. Vorallem war es für sie beim ersten Betrachten sehr spannend, was sich hinter den Formen und Farben versteckt und schnell nach dem Fühlen schlug sie die Seiten weiter.
Auf der Titelseite sind drei gelbe Enten abgebildet, die mittlere hat ein Loch im Bauch, durch das gelbes Fell zu fühlen ist.
Schlägt man dann die erste Seite auf, erscheint ein gelber Kreis, welche auch mit gelben Fell ausgestattet ist. Diese Seite läßt sich dann aber noch weiter aufklappen, und man kann sechs Enten endtecken. Wenn man sich dieses Buch mit kleinen Kindern ansieht, dann können diese lernen, was Enten sind und das Fell, was zwar nicht zu den Enten gehört, fühlen. Auch können auf diese Weise mit den Kindern Formen gelernt werden.
Auf der nächsten Seite kann man ein braunes dreieck sehen, daß mit knubbeliegen Punkten verschen ist. Schlägt man dann diese Seite weiter auf, erscheinen Kröten.
Ebenfalls vertreten ist ein pelziges, graues Quadrat hinter dem sich Koalabären verbergen.
Auch die Form Oval darf nicht fehlen, die mit Salinos aus Papier gemustert ist und in grün gehalten wurde. Hier werden Leguane vorgestellt.
Das Recheck ist mit weißer wolle versehen und verbirgt passender Weise Schafe, in meinen Augen das einzig wirklich passende für Kinder in einem Alter ab 2 Jahren.
Mit Sandpapier ausgestattet ist ein blauer Mond, hinter dem sich Haifische verbergen. Und zu guter Letzt erscheint ein rosa Strich, der sich ebenfalls wie Sandpapier anfühlt und Froschzungen darstellen soll.
Am Ende des Buches sind noch einmal alle Tiere, die sich hinter den Formen verborgen hatten, augeführt, und in einem Text, den die Eltern den Kindern vorlesen müssen, werden diese dazu aufgefordert, die Tiere und die Formen, die ebenfalls aufgeführt sind, zu finden. Eine gute Idee, um zu testen, ob die Kinder die Farben, Formen und Tiere auch wirklich kennengelernt haben, und wieder erkennen.
Grundsätzlich ist das Buch niedlich und meine kleine Tochter ist von den gelben Kuschelenten begeistert, auch fühlt sie gerne in den Formen. Doch ich finde so manche Motive für kleine Kinder ungeeignet, denn im Alter von zwei bis drei Jahren muß man sich noch keinen Leguan merken können, da fängt man doch erst mit alltäglichen Tieren an. Ebenso die Formen, da wäre der Kreis, das Dreieck, das Recheck und der Quadrat erst einmal ausreichend gewesen.
Auf der einen Seite empfinde ich die Auffmachung eher für kleine Kinder, wie meine kleine Tochter es nun ist, doch teilweise vom Inhalt her, würde ich schon sagen, daß diese Buch eher für vier bis sechs Jahre alte Kinder gedacht ist. Ich finde, man hätte Kindgerechntere Tiere auswählen können, nur die Enten und Schafe sind meiner Meinung nach zutreffend, bei den Enten gefällt mir aber das Fell ehrlich gesagt nicht, Kustfedern wären zutreffender. Für das braune Dreieck hätte man einen Hund wählen können, für das graue Quadrat Katzen, für den blauen Halbmond, der ja eher gelb ist, Delphine oder einfache Fische usw.
Von daher bin ich nun nicht mehr traurig, daß dieses Buch so lange unbeachtet im Schrank lag, denn wir haben in der Zwischenzeit meiner Meinung nach kindgerechtere Bücher mit meiner großen Tochter gelesen. Natürlich ist meine kleine Tochter nun voller Begeisterung dabei, in den Formen zu fühlen, drückt immer auf dem Fell herum und zeigt voller Freude auf die gelben Enten, wie auch auf die Schafe, doch mehr mag auch sie an dem Buch nicht mehr. Die anfängliche Spannung ist inzwischen verschwunden und sie weiß, wo sie ihre Enten uns Schafe findet.
Grundsätzlich ist die Idee mit dem Fühlen sehr gut, denn Kinder lernen viel durch ihren Tastsinn, doch auch hier ist mir eigentlich zu wenig Abwechslung in dem Buch. Es ist drei Mal das Fell verhanden, zwei Mal einfach nur gestanztes Papier, immerhin mit zwei verschiedenen Formen und zwei Mal Sandpapier, da hätte man auch verschiedene Stoffe anbringen können.
So gesehen würde ich persönlich dieses Buch nicht kaufen oder verschenken, aber ich werde es meinen Kindern lassen. Auch wird das originalverpackte Buch in der Kiste meines Sohnes bleiben, so kann ich es weiterhin mit ihm in Verbindung bringen... .
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Meine große Tochter liebt Eisbären und so ergab es, daß die Tante meines Mannes, deren einer Sohn Lars hießt, ihr die Bücher von Lars geliehen hat, die schon ihre Kinder gelesen haben. Ein Buch hat sie inzwischen aber auch geschenkt bekommen, nämlich:
Kleiner Eisbär laß mich nicht allein
Die Geschichte:
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Lars ist mal wieder auf einem seiner Streifzüge unterwegs, als er durch einen leckeren Geruch in die Nähe eines Iglos kommt, obwohl seine Eltern ihm immer wieder gesagt haben, daß Menschen sehr gefährlich sind.
Doch durch seinen Hunger und den leckeren Geruch hat Lars dies vergessen. Dabei weckt der die Hunde der Menschen, die ihn nun jagen, aber bald schon die Jagd aufgeben, bis auf einem jungen Hund, der sich selber durch die Verfolgung in Gefahr bringt.
Lars rettet den kleinen Hund jedoch, der ihn anfangs dennoch immer anknurrt und offensichtlich angreift, doch nun gerät der Hund ein zweites Mal in Gefahr, Lars rettet ihn wieder und die beiden schließen Freundschaft.
Der kleine Hund möchte nach Hause, doch seine Mutter ist mit den Menschen weitergezogen, so machen die beiden sich auf die Suche..... .
Das Buch:
=========
Das Buch hat einen festen Einband, wie es bei Kinderbücher meiner Meinung nach angebrachter ist, eine Hülle um den Einband ginge sonst schnell verloren.
Auf der Titelseite steht natürlich der Titel des Buches, wie auch der Autor Hans de Beer.
Abgebildet ist Lars auf einem Iglo und sein neuner Freund, der kleine Hund.
Das Buch selber hat keine Seitenzahlen, doch auf 12 Doppelseiten ist die Geschichte gedruckt, in Wort und Bild. Eine Doppelseite besteht immer aus groß geschriebenen Text mit einer kleinen Abbildung, während die zweite Doppelseite eine große Abbildung zu der Geschichte aufzeigt.
Dank der großen Buchstaben können Leseanfänger diese Geschichten auch schon mal lesen, auch wenn sie noch etwas zu lang zum Selberlesen für Lesesanfänger ist. Doch die ersten ein/zwei Seiten versucht meine Tochter nun schon selber zu lesen. Der Rest wird dann vorgelesen.
Meine Meinung:
=============
Nicht nur meinen Töchtern gefallen die Geschichten von Lars dem Eisbären, auch ich finde sie sehr schön gemacht.
die Länge ist optimal für eine Gute Nacht Geschichte.
Vorallem lernen die Kinder in den Geschichten eine Menge. Diese hier sagt z.B. aus, daß man möglichst auf seine Eltern hören sollte. Hätte Lars sich von dem Iglo fern gehalten, wären weder er noch der kleine Hund in Gefahr geraten.
Außerdem hat Lars den kleinen Hund gerettet, obwohl dieser ihn ageknurrt hat.
Solche Situationen gibt es sicher auch mal unter Kindern, daß ein Kind immer böse ist, aber doch mal Hilfe braucht, auf einmal merkt man, daß dieses Kind nicht wirklich böse ist, sondern einfach nur nicht anders kann, weil es selber Angst hat. Nicht jeder sollte sofort wegen seinem Verhalten sofort verurteilt werden, sondern man sollte versuchen, ihn zu verstehen.
Meine Tochter hat das gelernt und auch in der Schule in Bezug auf ein Kind angewandt, daß von allen nicht gemocht wird, doch durch diese Geschichte hat sie sich gefragt, warum diese Kind vielleicht so ist und nun sind die beiden Mädchen Freundinnen.... .
Welche Geschichten gibt es noch:
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Kleiner Eisbär, wohin fährst Du?
Kleiner Eisbär, kommt bald wieder.
Kleiner Eisbär, nimm micht mit.
Kleiner Eisbär, kennst du den Weg
Der kleine Eisbär und der Angshase
diese Geschichten gibt es als Bilderbücher
Der kleine Eisbär und der Angshase gibt es außerdem noch als Erstlesebuch.
Außerdem gibt es von Lars dem Eisbären noch Pop Up Bücher in den folgenden Geschichten:
Kleiner Eisbär, wohin fährst Du und
kleiner Eisbär komm bald wieder.
Leider gibt es die alten Geschichten nicht mehr im Handel, die meine Tochter bei ihren Großcousins regelmäßig liest, doch ich bin mir sicher, daß wir die anderen Bücher von Lars dem Eisbären bestimmt auch bald im Regal stehen haben werden, denn immer die gleiche Geschichte wird langeweilig, auch wenn meine Töchter Lars so sehr lieben.
Da es sich um ein Geschenk handelt, kann ich den Preis leider nicht nennen, doch ich schätze mal, daß dieser um die 15,-- Euro liegt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 16:26:55 mit dem Titel Kochen für Baby´s von Dagmar von Cramm
Dieses Buch hat mir meine Nachsorgehebamme empfohlen, als mein erstes Kind geboren wurde. Somit wurde es natürlich sofort gekauft, denn ich wollte für mein Kind eben nur das beste.
Als sie dann in das Brei Alter kam, konnte ich mich in diesem Buch wirklich sehr gut informieren, was meinem Baby gut tut und was es wann am besten bekommen sollte. Alleine diese Einführung ist es schon einmal wert, sich dieses Buch zu kaufen. Hier wird noch einmal darauf hingewiesen, daß Stillen nun einmal das beste für das Kind ist und man dies am besten sechs Monate tun sollte. Doch nicht immer halten Mütter dies so lange durch, dann hat man mit fünf Monaten die Möglichkeit, den ersten Gemüsebrei am Mittag zu füttern.
Auch wird hier die Fertigkost angepriesen, die auf jeden Fall für unterwegs und an hektischen praktisch ist, ebenso zu beginn, denn da lohnt es kaum, eine Portion für das Kind zu kochen, wenn man gar nicht weiß, ob es diese überhaupt mag. Doch schon nach den ersten Wochen kann man dann mit dem Kochen loslegen, und zwar auf Vorrat, denn jeden Tag kochen, das ist Unsinn, da wird mir sicher jeder zustimmen.
Ideal zum Einfrieren eignet sich hier natürlich Tupper, die wirklich die richtigen Behälter für die kleine Babyportion haben. Wer dies aber nicht in Besitz hat, der kann auch auf Eiszubereiter zurückgreifen, besonders für pürriertes Fleisch sind die super geeignet, denn es sollte ja einen bis zwei Fleischlose Tage die Woche geben.
In diesem Buch wird erklärt, was ein Baby alles essen sollte, welche Nahrungsmittel es schon verträgt, und woraus sie bestehen sollten, damit das Baby wirklich optimal versorgt wird. Ebenso wird auf die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten eingegaben, wie das Kochen mit der Mikrowelle oder auf dem Herd durch Dünsten, Garen oder quellen, was ich sehr interssant finde.
Aber nicht nur die Nahrungsmittel und die Zubereitungsarten werden aufgegriffen, sondern auch das Zubehör, welches haben sollte, wie z.B. einen Schnellhacker, Purrierstab oder gar eine Küchenmaschine, die man zwar heute in fast jeden Haushalt findet, doch ich habe mir dies auch erst nach der Geburt meiner Tochter angeschafft. Für den Darm des Babys ist es wichtig, daß die Speisen wirklich zerkleinert sind, sonst gibt Probleme. Und die Erfahrung hat mir gezeigt, daß meine Töchter den Brei sonst auch nicht essen, meine große ist mit dem Essen eh pingelig, aber die Kleine hat eine Zeitlang nur Gläser (besser den Inhalt) gegessen, weil die einfach feiner pürriert waren, sie wußte schon, was besser für sie war. Inzwischen habe ich einen neuen Hacker und hoffe, bei Nr. 4 dann alles gleich richtig klein zu bekommen, das sie sofort die gekochten Sachen mitessen kann, nur vorher für sie abgefüllt und natürlich anders gewürzt.
Die Hälte des Buches besteht somit aus in meinen Augen wichtigen Hinweisen, dann gibt es auch noch ein paar Rezepte, doch irgendwie kocht man eh immer das, wozu man gerade Lust hat, oder was man im Angebot auf dem Wochenmarkt bekommen hat. Anfangen sollte man aber immer mit einem Kartoffel/Karottenbrei, nur Karotten, die könnten zu Blähungen führen, also nur mit Kartoffeln gemischt servieren!!! Auch sollten die Kartoffeln immer als Pellkartoffeln gekocht werden, weil so alle wichtigen Nährstoffe enthalten bleiben.
Die Rezepte steigern sich so langsam mit dem Alter für das Baby und eine große Auswahl für jede Alterstufe ich nicht zu erwarten, doch wichtig sind in meinen Augen die Tips die man zu Beginn zu lesen bekommt! Doch es geht hier nicht nur um das Kochen, sondern auch um die Zubereitung der Flasche, des Milchbreies und des Obstbreies. Gerade der Obstbrei am Nachmittag ist in meinen Augen besonders wichtig, weil, ich da die Gläser gar nicht gerne mag, in meinen Augen sollte Obst immer frisch verwendet werden, sonst fehlen einfach die Vitamine.
Da die ersten Seiten wirklich intensiv gelesen werden sollte, empfehle ich, dieses Buch schon in der Schwangerschaft zu lesen, so daß es zum gegebenen Zeitpunkt, wenn es los gehen soll, nur noch einmal einer Auffrischung bedarf, so habe ich dieses Buch in den letzten Wochen wieder intensiv gelesen, noch bekommt meine Kleine Gläschenkost, weil ich den Brei nicht so weich bekomme, doch wenn sie die ersten Stückchen darin haben kann, dann werde ich es intensiv zu Rate ziehen und für meine Tochter selber kochen.
Den Preis kann ich leider nicht mehr nennen, denn es ist nun schon fast sieben Jahre her, daß ich mir dieses Buch gekauft habe, doch es war auf keinen Fall teuer, lag so bei DM 12,--.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 08:26:26 mit dem Titel Das Stillkochbuch
Wie schon in anderen Berichten erwähnt hat es bei mir leider erst beim dritten Kind so richtig mit dem Stillen geklappt, eben weil ich auch dort erst die richtige Unterstützung bekommen habe.
Zu dieser Unterstützung gehört unter anderem auch dieses Buch, das Stillkochbuch von Marietta Cronjaeger aus dem Kösel Verlag.
Die Autorin ist Hebamme und somit wirklich vom Fach.
Gerade in der Stillzeit ist eine junge Mutter unsicher, was sie essen darf und was nicht, das Baby sollte über die Muttermilch ausreichend ernährt, dabei aber nicht belastet werden. Hier denke ich in erster Linie an Blähungen, die so manche Speisen am Mamas Speiseplan verursachen können. Im Krankenhaus habe ich mich irrtümlich auf das Essen verlassen, doch dabei wurde ich kräftig verlassen, denn es gab an einem Tag Pflaumen zum Nachtisch. Klar wußte ich eigentlich, daß Steinobst bläht, doch ich habe einfach nicht darüber nachgedacht.
In der Einleitung geht die Autorin noch einmal eingehend auf die Vorteile des Stillens ein, was eben die beste Nahrung für das Kind ist, und auch für die Mutter viel angenehmer, wenn sich erst einmal alles eingespielt hat. Da ich ein Flaschenkind und ein Stillkind hatte (die Erfahrungen mit meinem verstorbenen Sohn, der schwer krank war, lasse ich in diesem Vergleich einmal weg, es sind wieder ganz andere) Natürlich hatte die Flasche auch seine Vorteile, am Wochenende konnte der Papa aufstehen, dennoch fand ich die Stillzeit mit meiner kleinen Tochter insgesamt viel schöner, weil sie eben sofort etwas zu trinken bekommen konnte, wenn sie schrie, während ich bei der großen zusehen mußte, wie ich die Flasche kalt bekomme. Hinzu der ständig nervende Abwasch, der beim Stillen natürlich wegfällt, in meinen Augen ein absolutes Plus für das Stillen.
Aber nicht nur auf die Vor- und Nachteile des Stillens geht die Autorin in ihrem Buch ein, sie erklärt noch einmal vieles genau, wie man z.B. mit wunden Brustwarzen umgehen sollte, was hier hilft, wie auch auf den Stuhlgang des Babys. Es handelt sich also nicht einfach nur um ein Kochbuch, sondern um einen kleinen Stillberater.
Nun folgen gut sortiert ca. 1000 Rezepte, wobei es sich hier nicht nur um Rezepte für das Mittagessen handelt, sondern auch um leckere Getränke, Salate, Suppen, Aufläufe, Desserts und auch Kuchen. Also wirklich eine nette und abwechslungsreiche Zusammenstellung.
Die Rezepte sind alle wirklich sehr leicht nachzumachen, denn als wir das Buch bekommen haben, da hat sich in erster Linie mein Mann damit befaßt, der hatte nämlich nach der Geburt unserer kleinen Tochter Küchendienst und war für das Kochen zuständig. Auf jeden Fall hat er aus diesem Buch wirklich leckeres Essen hervorgezaubert, wenn zum Teil auch recht skeptisch, weil auch mit Hirsenudeln gearbeitet wird, doch die schmecken gar nicht so schlecht, sind nur leider nicht überall zu bekommen und eben teurer als normale Nudeln.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich zusammengestellt, anfangen wird mit den Zutaten und Mengenangaben, dann ghet es weiter mit der Zubereitung. Geschmeckt hat uns allen das Essen, das der Papa mit Hilfe dieses Buches auf den Tisch gezaubert hat, und so manches Essen wird noch immer nach diesem Buch gekocht, weil es einfach sehr lecker schmeckt!!!
Unser Lieblingsrezept ist "Fischfilet mit Äfpeln", das sehr schnell zubereitet ist und dabei köstlich schmeckt. Natürlich bin ich nun auch oft wieder in meinen schnellen Kochalltag verfallen, alleine schon damit ich Zeit habe, hier zu schreiben :-), aber diese Rezepte sind auch alle recht schnell zu kochen, und deswegen steht aus dem Buch min. eines der Rezepte auf meinem Küchenplan, obwohl ich derzeit nicht mehr stille (aber hoffentlich bald wieder).
Was nach diesen Rezepten auf den Tisch kommt, das schmeckt der ganzen Familie, hat also den Vorteil, daß für die stillende Mutter nicht extra gekocht werden muß, wie wir es bei unserem Sohn damals zum Teil gemacht haben, den ich nur vier Wochen gestillt habe. Sicher war dieses unbequeme Doppelkochen mit einer der Gründe, warum ich nicht für das Stillen bei ihm gekämpft habe, sondern schnell aufgab, doch mit seiner Kranheit hätte ich es wohl kaum länger geschafft.
Am Ende des Buches sind noch einmal die Nahrungsmittel aufgeführt, die man unbedenklich essen kann, wie auch eine Liste mit den Nahrungsmitteln, die man in den ersten Wochen besser vermeiden sollte, um den Darm des Babys zu entlasten, bzw. weil das Baby davon wund werden könnte.
Auch sind noch einmal alle Rezepte alphabetisch in einem Inhaltsverzeichtnis aufgeführt, so daß man das gesuchte schnell findet. Mein Buch quillt allerdings über mit Zettelchen, die an den entsprechenden Seiten "meiner" Rezepte kleben.
Abschließend gibt es in dem Buch noch Hinweise, auf weitere Bücher, die sich mit dem Stillen und auch mit anderen Dingen bezüglich eines Neugeborenen (z.B. Babymassage) befassen aufgeführt sind, wie auch die Auflistung von Adressen, wo man sehr gute Stillberatung bekommen kann.
Ich kann dieses Buch allen Müttern, die schwanger sind und ihr Kind nach der Geburt gerne stillen möchten, auf jeden Fall empfehlen, denn mir hat es doch recht gut geholfen, vernünftige Mahlzeiten auf den Tisch zu bekommen, ohne daß meine Kleine sich später wegen Blähungen die Seele aus dem Laib geschriehen hat. Gerade eine junge Mutter hat nicht viel Zeit zum Kochen, und da kommen diese überwiegend sehr schnellen Gerichte gerade zum richtigen Zeitpunkt!
Wir haben uns über dieses Buch sehr gefreut, den Preis kenne ich trotzdem, denn meine Schwägerin hat kurz nach mir entbunden und von uns dieses Buch dann zum Geburtstag, der wenige Tage nach der Geburt ihres ersten Sohnes war, bekommen. Auch sie hat sich über das Buch sehr gefreut, das wir im Handel im Oktober 1999 für DM 24,95 bekommen haben. Den Preis halte ich für angemessen, denn, man bekommt ja nicht einfach nur Rezepte, sondern auch wirklich sehr gute Ratschläge. Wie nun der aktuelle Preis aussieht, das kann ich leider nicht sagen.
Man muß sich dieses Buch nicht unbedingt selber kaufen, sondern kann es sich sehr gut schenken lassen, oder eben auch verschenken. Optimal wäre es dann aber doch vor der Geburt, damit die Mutter sich vorher noch intensiv mit dem Thema befassen und auf ihr Kind einstimmen kann. Wenn also jemand nach einem Geburtstagsgeschenk für eine Schwangere sucht, mit diesem Buch ist man bestimmt richtig. Wer Interesse hat, es sich selber zu kaufen, sollte dies auch noch vor der Geburt tun, und sich dann in den letzten Wochen mit diesem Buch befassen, somit kann man schon einmal vorbeugen. Und natürlich sollte auch der werdende Papa darin lesen!!!
Ich habe mich im letzten Sommer wieder intensiv mit dem Buch befaßt, damals ging es bei mir in die Endrunde mit meiner vierten Schwangerschaft und wir haben viele Gerichte aus diesem Buch nachgekocht, die wir teilweise auch heute noch sehr gerne essen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-14 19:18:45 mit dem Titel Kochen für Kleinkinder von Dagmar von Cramm
Und schon wieder ein Kochbuch, irgendwie habe ich die nun mal endlich wieder alle ausgegraben, denn nun fängt auch meine mittlere Tochter an, beim Essen merkwürdig zu werden, also muß ich mir was einfallen lassen, etwas was bei meiner großen krüschen Esserin ebenfalls geholfen hat.
Auch dieses Buch fängt nicht einfach nur mit Rezepten an um sich zu werfen, sondern geht wieder auf die Bedürfnisse der Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren ein. Und davon habe ich gerade zwei Stück zu Hause.
In der Einleitung geht es aber nicht nur um die Zubereitung des Essen, sondern auch um wertvolle Tips, wie das Kind alleine essen lernt, daß es nun einmal dazu gehört, dabei zu kleckern. Ich weiß schon, warum wir eine alte Eßecke mit einem alten Teppich drunter haben. Manchmal wünsche ich mir zwar etwas neues, aber wenn ich meine Kleine essen sehe, dann wird mir klar, frühestens in vier oder fünf Jahren sollte ich über eine neue Eßecke nachdenken... .
Wenn ich mir jedoch die Angaben in dem Buch ansehe, dann muß ich ehrlich lachen. Z.B. steht hier geschrieben, daß ein Kind mit 12 Monaten einen Löffel hält, ohne ihn zu benutzen, bei meiner Tochter trifft dies nicht zu. Kurz nach ihrem ersten Geburtstag war sie der Meinung, nun alleine essen zu müssen. Zwar klappte es mit dem Auffüllen noch nicht, das mußten wir übernehmen, aber den Weg zum Mund fand sie dann alleine, und schon ganz gut. Auch bei meiner großen Tochter klappte dies schon etwas früher, also nicht wunder, wenn man dies hier liest, es sind einfach nur Richtlinien, die eben nicht auf jedes Kind zutreffen.
In dem Buch wird auch darauf eingegangen, daß ein Kind richtig essen lernen kann, wobei es hier in erster Linie um die Auswahl der Speisen geht, aber auch um das Verhalten bei Tisch. Es sollten also möglichst alle Familienmitglieder gemeinsam essen, und das mit Spaß. Natürlich ist es oft nervig, vorallem wenn man noch einiges zu tun hat, das Kind aber unbedingt selber Löffeln möchte, was natürlich seine Zeit dauert und jede Menge Dreck verursacht, der auch beseitigt werden möchte.
Interessant finde ich die die Kalorienangabe der Getränke, Milch gehört hier z.b. mit zu den Spitzenreiter, womit erklärt ist, warum es im Grunde ein Nahrungsmittel und keine Getränk ist. Dennoch sollte ein Kind ein Glas Milch pro Tag trinken, wegen dem enthaltenen Calcium. Ansonsten verdünnte Fruchtsäfte oder Früchtetees.
Ein in meinen Augen wichtiges Thema ist die Übergewichtigkeit bei kleinen Kindern, die langsam anfangen, selber zu bestimmen, was sie essen wollen, und da ist das meiste oft nicht gesund. Zum Glück lieben meine Mädchen Äpfel und wissen, daß sie sich davon jederzeit nehmen dürfen, allerdings müssen sie Bescheid geben, damit diese abgewaschen werden.
Man findet in der ersten Hälfte des Buches also wieder eine Rezepte, sondern wichtige Angaben, wie ein Kind gesund ernährt wird, und dies eben auch lernt zu akzeptieren. Wir Eltern sollten Vorbilder sein, was das Essen angeht, und das ist verdammt schwer, denn schon zu unserer Zeit kamen die Fertiggerichte schnell auf den Markt und wer hat schon Zeit, lange in der Küche zu stehen. So sollte man schon ein gesundes Mittelmaß hierfür finden und wenigstens am Wochenende die Zeit für ein gesundes Essen finden.
Die Rezepte kommen dann in der zweiten Hälfte des Buches, das insgesamt aus 64 Seiten besteht, somit sind es natürlich nicht viele, aber sie geben wieder Anregungen, zu weiteren selbst erdachten Rezepten, die aus diesen Rezepten entstehen können. Hinzu kommt natürlich, daß das Auge mit ißt und auf den Abbildungen alles sehr appetitlich angerichtet ist, so daß ein Kind es auch mag.
Natürlich laden dieses Anrichtungen dann auch zum Spielen ein, doch in diesem Buch lernt man eben auch, daß mit Essen nun doch gespielt werden darf, und nicht einfach nur gegessen wird, denn Essen soll auch Spaß machen, und das ist etwas was wir selber leider verlernt haben, die meisten von uns essen doch nur mal eben schnell, weil es sein muß und hetzen dann zum nächsten Termin. Dies schauen sich unsere Kinder leider ab, und auch sie werden, wenn wir nicht die Notbremse ziehen, später ebenso essen.
Ich muß gestehen, daß ich nicht immer die Zeit habe, mich an die Tips des Buches zu halten, doch ich wache dann hin und wieder auf. Gerade dieses Woche, wo meine große Tochter auf Klassenreise ist, habe ich wieder Zeit, mich damit zu befassen, denn ich muß mittags nicht loshetzen, um sie von der Schule zu holen und dann eine Stunde später weiter zum Tanzen, zur Kirche oder zum Chor fahren, wie es sonst der Fall ist. Aber ich hoffe, daß ich mich in den nächsten Wochen und vorallem in den Ferien auch wieder vermehrt an dieses Buch halten werde, denn als meine große damals 1 und 2 Jahre alt war, da kamen die Sachen aus dem Buch doch recht gut bei ihr an.
Wie teuer dieses Buch war, das kann ich leider nicht mehr sagen, denn ich habe es vor gut sechs Jahren gekauft, kurz bevor meine Tochter damals ein Jahr alt wurde, doch der Preis lag um die DM 12,-- und ich schätze es kostet nun um die 6 - 7 Euro. In jedem Fall ist die Buch für Eltern eine lohnende Anschaffung, auch, oder gerade wenn das Kind schon etwas älter ist, denn man bekommt viele gute Anregungen, und nicht einfach nur Rezepte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 16:38:48 mit dem Titel Kuschelgelbe Enten, von Matthews van Fleet
Durch einen Bericht, den ich hier gelesen haben, fühlte ich mit animiert, das Fühlbuch: Kuschlegelbe Enten von Matthew Van Fleet mal wieder aus dem Schrank zu holen.
Diese Buch hat meine Tochter im Alter von zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen, mein Sohn dann damals wenige Wochen später zur Taufe. Das Buch meines Sohnes liegt noch originalverpackt in seiner Erinnerungskiste, das Buch meiner Tochter lag lange im Schrank, weil ich es irgendwie mit meinem Sohn in Verbindung gebracht habe, war es doch das einzige Buch, das er in seinem kurzem Leben überhaupt geschenkt bekam, neben seiner Kinderbibel.
Doch der Bericht hat mich überzeugt, daß nun auch meine kleine Tochter in diesen schönen Buch fühlen darf, und das macht sie mit ihren 22 Monaten mit voller Begeisterung. Vorallem war es für sie beim ersten Betrachten sehr spannend, was sich hinter den Formen und Farben versteckt und schnell nach dem Fühlen schlug sie die Seiten weiter.
Auf der Titelseite sind drei gelbe Enten abgebildet, die mittlere hat ein Loch im Bauch, durch das gelbes Fell zu fühlen ist.
Schlägt man dann die erste Seite auf, erscheint ein gelber Kreis, welche auch mit gelben Fell ausgestattet ist. Diese Seite läßt sich dann aber noch weiter aufklappen, und man kann sechs Enten endtecken. Wenn man sich dieses Buch mit kleinen Kindern ansieht, dann können diese lernen, was Enten sind und das Fell, was zwar nicht zu den Enten gehört, fühlen. Auch können auf diese Weise mit den Kindern Formen gelernt werden.
Auf der nächsten Seite kann man ein braunes dreieck sehen, daß mit knubbeliegen Punkten verschen ist. Schlägt man dann diese Seite weiter auf, erscheinen Kröten.
Ebenfalls vertreten ist ein pelziges, graues Quadrat hinter dem sich Koalabären verbergen.
Auch die Form Oval darf nicht fehlen, die mit Salinos aus Papier gemustert ist und in grün gehalten wurde. Hier werden Leguane vorgestellt.
Das Recheck ist mit weißer wolle versehen und verbirgt passender Weise Schafe, in meinen Augen das einzig wirklich passende für Kinder in einem Alter ab 2 Jahren.
Mit Sandpapier ausgestattet ist ein blauer Mond, hinter dem sich Haifische verbergen. Und zu guter Letzt erscheint ein rosa Strich, der sich ebenfalls wie Sandpapier anfühlt und Froschzungen darstellen soll.
Am Ende des Buches sind noch einmal alle Tiere, die sich hinter den Formen verborgen hatten, augeführt, und in einem Text, den die Eltern den Kindern vorlesen müssen, werden diese dazu aufgefordert, die Tiere und die Formen, die ebenfalls aufgeführt sind, zu finden. Eine gute Idee, um zu testen, ob die Kinder die Farben, Formen und Tiere auch wirklich kennengelernt haben, und wieder erkennen.
Grundsätzlich ist das Buch niedlich und meine kleine Tochter ist von den gelben Kuschelenten begeistert, auch fühlt sie gerne in den Formen. Doch ich finde so manche Motive für kleine Kinder ungeeignet, denn im Alter von zwei bis drei Jahren muß man sich noch keinen Leguan merken können, da fängt man doch erst mit alltäglichen Tieren an. Ebenso die Formen, da wäre der Kreis, das Dreieck, das Recheck und der Quadrat erst einmal ausreichend gewesen.
Auf der einen Seite empfinde ich die Auffmachung eher für kleine Kinder, wie meine kleine Tochter es nun ist, doch teilweise vom Inhalt her, würde ich schon sagen, daß diese Buch eher für vier bis sechs Jahre alte Kinder gedacht ist. Ich finde, man hätte Kindgerechntere Tiere auswählen können, nur die Enten und Schafe sind meiner Meinung nach zutreffend, bei den Enten gefällt mir aber das Fell ehrlich gesagt nicht, Kustfedern wären zutreffender. Für das braune Dreieck hätte man einen Hund wählen können, für das graue Quadrat Katzen, für den blauen Halbmond, der ja eher gelb ist, Delphine oder einfache Fische usw.
Von daher bin ich nun nicht mehr traurig, daß dieses Buch so lange unbeachtet im Schrank lag, denn wir haben in der Zwischenzeit meiner Meinung nach kindgerechtere Bücher mit meiner großen Tochter gelesen. Natürlich ist meine kleine Tochter nun voller Begeisterung dabei, in den Formen zu fühlen, drückt immer auf dem Fell herum und zeigt voller Freude auf die gelben Enten, wie auch auf die Schafe, doch mehr mag auch sie an dem Buch nicht mehr. Die anfängliche Spannung ist inzwischen verschwunden und sie weiß, wo sie ihre Enten uns Schafe findet.
Grundsätzlich ist die Idee mit dem Fühlen sehr gut, denn Kinder lernen viel durch ihren Tastsinn, doch auch hier ist mir eigentlich zu wenig Abwechslung in dem Buch. Es ist drei Mal das Fell verhanden, zwei Mal einfach nur gestanztes Papier, immerhin mit zwei verschiedenen Formen und zwei Mal Sandpapier, da hätte man auch verschiedene Stoffe anbringen können.
So gesehen würde ich persönlich dieses Buch nicht kaufen oder verschenken, aber ich werde es meinen Kindern lassen. Auch wird das originalverpackte Buch in der Kiste meines Sohnes bleiben, so kann ich es weiterhin mit ihm in Verbindung bringen... .
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