Erfahrungsbericht von derErfahrene
"Der wiedergefundene Freund" - Fred Uhlmann schon allein das Ende macht dieses Buch lesen
Pro:
gut geschrieben, gute Thematik, fasst geschichtliche Themen auf
Kontra:
etwas kurz zu dem Preis
Empfehlung:
Nein
Hallihallo Liebe Lesergemeinde,
Heute hab ich mir mal ein ganz anderes Thema gesucht, und zwar ein Buch. Wir hatten es als Schullektür und ich fand es eigentlich ganz gut, von dem her dachte ich mir schreibe ich doch mal einen Bericht darüber. Dies ist mein erster Bericht über Literatur, bewertet also bitte nicht allzu hart, oder wenn es unumgänglich ist, dann begründet es auch bitte in einem kurzen Kommentar ;) Danke im Voraus *gg*.
Gliederung des Berichtes:
1. Cover
2. Klappentext
3. Struktur des Buches
4. Die Handlung
5. Offene Fragen
6. Mein Fazit
7. Empfehlung?!
Das Cover:
*********
Hierzu muss ich ersteinmal sagen, dass ich die Taschenbuchausgabe der Geschichte habe, ich weiss jetzt nicht ob es noch andere gibt, daher werde ich einfach darüber berichten.
Das Cover ist recht Schlicht, ein Bild auf dem man zwei Personen sieht, die meiner Meinung nach wie frühe zwanzig aussehen, dem Buch nachaber eigentlich erst sechzehn/siebzehn sein dürften. Diese zwei Personen sitzen in einem Restaurant, Rauchen und trinken etwas. Und hier ist das Rauchen fehl am Platz, den es wird in dem Buch nicht ein einziges mal erwähnt, dass einer der Jungs geraucht haben soll, geschweige denn beide. Und ausserdem schickte sich ja soetwas nicht für Jungens mit sechzehn, die der höheren Gesellschaftsschicht angehören ;).
Unter dem Bild ist der Titel mit Autor, und das Vorwort ist kurz erwähnt. Des weiteren steht noch da das es sich hier um eine Erzählung handelt, die im Diogenes Verlag erschienen ist.
Der Klappentext:
*************
Der Klappentext befindet sich auf der Rückseite des Buches, da es ein Taschenbuch ist. Ich werde in hier nicht abschreiben, weil dies nur robotarbeit wäre, und weil man sich ihn im Internet ziehen oder selbst durchlesen kann.
Ich finde der kurze Text an sich gibt einen guten Einblick in das Buch und verrät auch nicht zuviel von ihm (so wie's gehört;) Des weiteren sind noch einige Zitate aus Kritiken, von dem Westdeutschen Rundfunk, oder der neuen Züricher Zeitung vorhanden (insgesamt 4) es sind natürlich alles positive Auszüge, denn wer will sein Buch schon mit einer negativen Kritik interessant machen ?? ;)
Die Struktur des Buches:
********************
Das Buch an besteht aus insgesamt 19 Kapiteln mit 116 Seiten Text, wobei Der eigentliche Text erst ab Seite 11 anfängt, hiervor, kommt noch das Vorwort von Arthur Köster, dass sich über die Seiten 5-7 erstreckt.
Das Buch hat für seine handliche Größe eine sehr grosse Schrift und ist in etwa 1-2 Stunden gelesen (bei schnellen bis normalen Lesern). Ich gehöre hier leider nicht dazu, da ich selbst sehr langsam lese.
Die Handlung:
************
Ich werde hierbei nicht die ganze Handlung verraten, und einige Stellen auslassen um das Buch für euch nicht uninteressant zu machen.
Der Protagonist des Buches ist Alexander Schwarz, die Handlung in seinem sechzehnten Lebensjahr ein. Wir schreiben das Jahr 1933, zu dieser Zeit besucht Alexander, ein Gymnasium in Stuttgart. Er ist ein durchschnitts-Schuler und hat keine richtigen Freunde, er ist einsam. Seine Familie, zählt sich zur mittel/oberklasse, sie haben eine Villa, der Vater ist Arzt und die Mutter ist Hausfrau. Alexander ist bewunderer von heimischen Autoren, wie Hölderlin oder Schiller. Alles geht seinen gewöhnlichen Gang bis eines Tages ein neuer Schüler in die Klasse kommt, dieser neue erregt Aufmerksamkeit bei Alex, und dieser bemüht sich darum sien Freund zu werden. Der neue Junge heisst Konradin von Hoihenfels und da Alexander schon an sich ein bewunderer der Hohenfels'schen Familie ist, kommt es wie es kommen muss, die beiden werden die dicksten Freunde. Doch bei dieser Freundschaft, kann man bei diesem Buch meiner Meinung nach schon von einer echten Beziehung reden, denn die beiden sprechen sich des öfteren aus, haben kaum Geheimnisse voreinander usw....
Nach der Zeit bemerkt aber Alexander, dass etwas nicht stimmt, er wird von Konradin nie zu sich eingeladen, wobei Konradin das Haus der Schwarz's mehrmals die Woche besucht. Als er dann endlich ein paarmal eingeladen wird, dann sind die Eltern nie anwesend. Und eines Tages ist es dann letztendlich soweit, Alex kommt unverhofft an Karten zu einem Musikstück, bei dem unerwartet auch die Hohenfels's anwesend sind, doch er wird von Konradin total ignoriert....
Offene Fragen:
(um das Buch interessant zu machen)
*****************************
Warum darf Alex nie zu Konradin?
Warum nur wenn seine Eltern nicht da sind?
Wieso ignoriert Konradin ihn bei dem Musikstück?
Warum hat Konradin Geheimnisse vor Alex?
Fragen über Fragen ....
Mein Fazit:
*********
Ich finde das Buch ist gut geschrieben, und ich habe es auch (fast) an einem Stück durchgelesen. Die Handlung ist interessant und lahmt nicht (dafür liest man zu schnell ;). Des weiteren ist diese Lektüre eine gelungene Abwechslung zu der gewöhnlichen Schulliterratur (siehe DREWITZ [WÜRGS]). Und das beste an diesem Buch überhaupt, ist das Ende bzw. der letzte Satz, ich habe ihn mindestens noch sechs mal gelesen, weil das Ende einfach genial und unerwartet ist. Des weiteren bringt es Geschichtliche Themen nach oben, die einfach nicht zu vergessen sind.
Kurzum ein wirklich gutes Buch, auch wenn etwas kurz.
Empfehlung:
**********
Ja, auf jeden fall werde ich euch dieses Buch empfehlen, da sich schon allein wegen dem letzten Satz lohnt :D. Auch wenn der Preis ( 7,90€ ) für fiese doch relativ kurze Geschichte etwas teuer geraten ist. Dies geht auch an alle Lehrer, solltet ihr eure Schüler mit der Drewitz geschlaucht haben, so lasst sie den Uhlmann lesen, dass lenkt ab und lässt sich einfach lesen ;)
Ich hoffe ich habe euch auf das Buch neugierig machen können.
So dies war nun mein erster Bericht über Literatur, wie oben schön erwähnt, mein erster!!
Also man liest sich
Ciao
DerErfahrene
Heute hab ich mir mal ein ganz anderes Thema gesucht, und zwar ein Buch. Wir hatten es als Schullektür und ich fand es eigentlich ganz gut, von dem her dachte ich mir schreibe ich doch mal einen Bericht darüber. Dies ist mein erster Bericht über Literatur, bewertet also bitte nicht allzu hart, oder wenn es unumgänglich ist, dann begründet es auch bitte in einem kurzen Kommentar ;) Danke im Voraus *gg*.
Gliederung des Berichtes:
1. Cover
2. Klappentext
3. Struktur des Buches
4. Die Handlung
5. Offene Fragen
6. Mein Fazit
7. Empfehlung?!
Das Cover:
*********
Hierzu muss ich ersteinmal sagen, dass ich die Taschenbuchausgabe der Geschichte habe, ich weiss jetzt nicht ob es noch andere gibt, daher werde ich einfach darüber berichten.
Das Cover ist recht Schlicht, ein Bild auf dem man zwei Personen sieht, die meiner Meinung nach wie frühe zwanzig aussehen, dem Buch nachaber eigentlich erst sechzehn/siebzehn sein dürften. Diese zwei Personen sitzen in einem Restaurant, Rauchen und trinken etwas. Und hier ist das Rauchen fehl am Platz, den es wird in dem Buch nicht ein einziges mal erwähnt, dass einer der Jungs geraucht haben soll, geschweige denn beide. Und ausserdem schickte sich ja soetwas nicht für Jungens mit sechzehn, die der höheren Gesellschaftsschicht angehören ;).
Unter dem Bild ist der Titel mit Autor, und das Vorwort ist kurz erwähnt. Des weiteren steht noch da das es sich hier um eine Erzählung handelt, die im Diogenes Verlag erschienen ist.
Der Klappentext:
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Der Klappentext befindet sich auf der Rückseite des Buches, da es ein Taschenbuch ist. Ich werde in hier nicht abschreiben, weil dies nur robotarbeit wäre, und weil man sich ihn im Internet ziehen oder selbst durchlesen kann.
Ich finde der kurze Text an sich gibt einen guten Einblick in das Buch und verrät auch nicht zuviel von ihm (so wie's gehört;) Des weiteren sind noch einige Zitate aus Kritiken, von dem Westdeutschen Rundfunk, oder der neuen Züricher Zeitung vorhanden (insgesamt 4) es sind natürlich alles positive Auszüge, denn wer will sein Buch schon mit einer negativen Kritik interessant machen ?? ;)
Die Struktur des Buches:
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Das Buch an besteht aus insgesamt 19 Kapiteln mit 116 Seiten Text, wobei Der eigentliche Text erst ab Seite 11 anfängt, hiervor, kommt noch das Vorwort von Arthur Köster, dass sich über die Seiten 5-7 erstreckt.
Das Buch hat für seine handliche Größe eine sehr grosse Schrift und ist in etwa 1-2 Stunden gelesen (bei schnellen bis normalen Lesern). Ich gehöre hier leider nicht dazu, da ich selbst sehr langsam lese.
Die Handlung:
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Ich werde hierbei nicht die ganze Handlung verraten, und einige Stellen auslassen um das Buch für euch nicht uninteressant zu machen.
Der Protagonist des Buches ist Alexander Schwarz, die Handlung in seinem sechzehnten Lebensjahr ein. Wir schreiben das Jahr 1933, zu dieser Zeit besucht Alexander, ein Gymnasium in Stuttgart. Er ist ein durchschnitts-Schuler und hat keine richtigen Freunde, er ist einsam. Seine Familie, zählt sich zur mittel/oberklasse, sie haben eine Villa, der Vater ist Arzt und die Mutter ist Hausfrau. Alexander ist bewunderer von heimischen Autoren, wie Hölderlin oder Schiller. Alles geht seinen gewöhnlichen Gang bis eines Tages ein neuer Schüler in die Klasse kommt, dieser neue erregt Aufmerksamkeit bei Alex, und dieser bemüht sich darum sien Freund zu werden. Der neue Junge heisst Konradin von Hoihenfels und da Alexander schon an sich ein bewunderer der Hohenfels'schen Familie ist, kommt es wie es kommen muss, die beiden werden die dicksten Freunde. Doch bei dieser Freundschaft, kann man bei diesem Buch meiner Meinung nach schon von einer echten Beziehung reden, denn die beiden sprechen sich des öfteren aus, haben kaum Geheimnisse voreinander usw....
Nach der Zeit bemerkt aber Alexander, dass etwas nicht stimmt, er wird von Konradin nie zu sich eingeladen, wobei Konradin das Haus der Schwarz's mehrmals die Woche besucht. Als er dann endlich ein paarmal eingeladen wird, dann sind die Eltern nie anwesend. Und eines Tages ist es dann letztendlich soweit, Alex kommt unverhofft an Karten zu einem Musikstück, bei dem unerwartet auch die Hohenfels's anwesend sind, doch er wird von Konradin total ignoriert....
Offene Fragen:
(um das Buch interessant zu machen)
*****************************
Warum darf Alex nie zu Konradin?
Warum nur wenn seine Eltern nicht da sind?
Wieso ignoriert Konradin ihn bei dem Musikstück?
Warum hat Konradin Geheimnisse vor Alex?
Fragen über Fragen ....
Mein Fazit:
*********
Ich finde das Buch ist gut geschrieben, und ich habe es auch (fast) an einem Stück durchgelesen. Die Handlung ist interessant und lahmt nicht (dafür liest man zu schnell ;). Des weiteren ist diese Lektüre eine gelungene Abwechslung zu der gewöhnlichen Schulliterratur (siehe DREWITZ [WÜRGS]). Und das beste an diesem Buch überhaupt, ist das Ende bzw. der letzte Satz, ich habe ihn mindestens noch sechs mal gelesen, weil das Ende einfach genial und unerwartet ist. Des weiteren bringt es Geschichtliche Themen nach oben, die einfach nicht zu vergessen sind.
Kurzum ein wirklich gutes Buch, auch wenn etwas kurz.
Empfehlung:
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Ja, auf jeden fall werde ich euch dieses Buch empfehlen, da sich schon allein wegen dem letzten Satz lohnt :D. Auch wenn der Preis ( 7,90€ ) für fiese doch relativ kurze Geschichte etwas teuer geraten ist. Dies geht auch an alle Lehrer, solltet ihr eure Schüler mit der Drewitz geschlaucht haben, so lasst sie den Uhlmann lesen, dass lenkt ab und lässt sich einfach lesen ;)
Ich hoffe ich habe euch auf das Buch neugierig machen können.
So dies war nun mein erster Bericht über Literatur, wie oben schön erwähnt, mein erster!!
Also man liest sich
Ciao
DerErfahrene
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.04.2002, 09:01 Uhr von MarkusDani
Bewertung: sehr hilfreichIch bin zwar kein Schüler, werde es aber trotzdem mal kaufen und lesen.
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