Erfahrungsbericht von doktor_power
Der Tragödie erster Teil...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Dr. Johann Faustus
Am Besten wird er allen Leuten wohl durch Goethe's Faust, Tragödie in 2 Teilen bekannt sein. Die wenigsten Leute allerdings wissen, dass dieser Johann Faust wirklich gelebt hat. Daher nun eine kurze Zusammenfassung seines Lebens und was danach mit seinem Andenken geschah.
Dies soll auch bei mir in 2 Teilen geschehen um mich an Goethes Werk zu halten...
So also im ersten Teil seine Lebensgeschichte und im zweiten Teil das was in der Literatur danach mit mit dem Fauststoff gemacht wurde
Geboren wurde er um 1480 in Knittlingen in Württemberg und hieß wohl eigentlich Georg Faust.
Gestorben ist er um 1540 in Stauffen im Breisgau.
Er machte sich als Astrologe, Zauberer, Alchemist und Quacksalber einen Namen und wurde der Teufelsbündelei verdächtigt.
_/ _/ _/ Die Zeit - Vom Mittelalter zur Renaissance _/ _/ _/
Die Zeit in der er lebte war eine ganz besondere hier in Mitteleuropa.
Denn genau in dieser Zeit vollzog sich der Übergang vom Mittlealter zur Neuzeit.
Daher gab es viele Umwälzungen sowohl politischer als auch gesellschaftlicher Natur. Die Feudalherren des Mittelalters, also der Landadel, wurden abgelöst durch das aufkommende Bürgertum und die neuen Monarchien.
Die lichten Gestalten der griechischen und römischen Antike verdrängten die dunklen Gestalten aus dem Mittelalter, welches ja nicht umsonst das dunkle Zeitalter genannt wird. Dies führte dazu, dass die Leute von der Abenteuerlust gepackt wurden und eine Menge neuer Helden geboren wurde. Von den großen und bedeutenden Männern dieser Zeit existierte keiner, welcher nicht viele Reisen unternommen hatte und mindestens 4-5 Sprachen sprach. Diese lichten Gestalten waren zum Beispiel die alten griechischen und römischen Götter und Sagengestalten, die aber nicht viel Geheimnisvolles an sich hatten, sondern für die Menschen begreifbar und fassbar waren.
In diese Zeit nun fiel Fausts Geburt, wenn über diese auch wenig bekannt ist.
Wenn er auch nach seiner Herkunft (er war vermutlich bäuerlicher Abstammung) weder Bildung noch die finanziellen Mittel haben konnte um ebenso ein Held zu werden, war er auch von ihrem Fernweh und Drang nach Abenteuern gepackt und hatte das Potential seinen Zeitgenossen den Weg in ein neues Zeitalter zu zeigen.
_/ _/ _/ Sein Werdegang _/ _/ _/
Aufgrund seiner Abenteuerlust wir er fahrender Geselle, wie viele Leute in dieser Zeit und verdient sich sein Brot mit diversen Kunststückchen die er vorführt und dazugehörigen marktschreierischen Praktiken. Denn nachdem er seine Ausbildung an einer örtlichen Lateinschule absolviert hatte, eignete er sich auf seinen Reisen autodidaktisch eine vielseitige Bildung an.
Später legte er sich dann auch diverse unberechtigte Titel zu, so zum Beispiel "Magister Georgius Sabellicus, Fautus junior ..." mit welchen er den Unbill vieler Gelehrter auf sich zog, aber dem Volk imponierte.
So reiste er in Mitteleuropa herum, führte seine alchemistischen Kunststückchen auf, gab sich als Arzneikundiger und Wahrsager, als welcher er auch diversen adligen Personen Geburtshoroskope erstellte.
Nach 1536 zog er sich immer mehr vom öffentlichen Leben zurück und wurde vermutlich im Breisgau sesshaft.
1540/41 stirbt er dann vermutlich bei einem alchemistischen Versuch, da man ihn am nächsten morgen ziemlich übel zugerichtet in seinem Kämmerlein fand.
Dies gab dann auch den Gelehrten genug Anlaß ihn nachträglich des Teufelsbundes zu beschuldigen, da nur der Teufel einen Menschen so böse zurichten könne....
Dies soll der erste Teil des zweiteiligen Faustberichtes sein. Im zweiten Teil geht es dann um die öffentliche Meinung über Johann Faust und über die Werkgeschichte des Fauststoffs.
Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe auf ein Wiedersehen beim zweiten Teil.
bye euer doc
Am Besten wird er allen Leuten wohl durch Goethe's Faust, Tragödie in 2 Teilen bekannt sein. Die wenigsten Leute allerdings wissen, dass dieser Johann Faust wirklich gelebt hat. Daher nun eine kurze Zusammenfassung seines Lebens und was danach mit seinem Andenken geschah.
Dies soll auch bei mir in 2 Teilen geschehen um mich an Goethes Werk zu halten...
So also im ersten Teil seine Lebensgeschichte und im zweiten Teil das was in der Literatur danach mit mit dem Fauststoff gemacht wurde
Geboren wurde er um 1480 in Knittlingen in Württemberg und hieß wohl eigentlich Georg Faust.
Gestorben ist er um 1540 in Stauffen im Breisgau.
Er machte sich als Astrologe, Zauberer, Alchemist und Quacksalber einen Namen und wurde der Teufelsbündelei verdächtigt.
_/ _/ _/ Die Zeit - Vom Mittelalter zur Renaissance _/ _/ _/
Die Zeit in der er lebte war eine ganz besondere hier in Mitteleuropa.
Denn genau in dieser Zeit vollzog sich der Übergang vom Mittlealter zur Neuzeit.
Daher gab es viele Umwälzungen sowohl politischer als auch gesellschaftlicher Natur. Die Feudalherren des Mittelalters, also der Landadel, wurden abgelöst durch das aufkommende Bürgertum und die neuen Monarchien.
Die lichten Gestalten der griechischen und römischen Antike verdrängten die dunklen Gestalten aus dem Mittelalter, welches ja nicht umsonst das dunkle Zeitalter genannt wird. Dies führte dazu, dass die Leute von der Abenteuerlust gepackt wurden und eine Menge neuer Helden geboren wurde. Von den großen und bedeutenden Männern dieser Zeit existierte keiner, welcher nicht viele Reisen unternommen hatte und mindestens 4-5 Sprachen sprach. Diese lichten Gestalten waren zum Beispiel die alten griechischen und römischen Götter und Sagengestalten, die aber nicht viel Geheimnisvolles an sich hatten, sondern für die Menschen begreifbar und fassbar waren.
In diese Zeit nun fiel Fausts Geburt, wenn über diese auch wenig bekannt ist.
Wenn er auch nach seiner Herkunft (er war vermutlich bäuerlicher Abstammung) weder Bildung noch die finanziellen Mittel haben konnte um ebenso ein Held zu werden, war er auch von ihrem Fernweh und Drang nach Abenteuern gepackt und hatte das Potential seinen Zeitgenossen den Weg in ein neues Zeitalter zu zeigen.
_/ _/ _/ Sein Werdegang _/ _/ _/
Aufgrund seiner Abenteuerlust wir er fahrender Geselle, wie viele Leute in dieser Zeit und verdient sich sein Brot mit diversen Kunststückchen die er vorführt und dazugehörigen marktschreierischen Praktiken. Denn nachdem er seine Ausbildung an einer örtlichen Lateinschule absolviert hatte, eignete er sich auf seinen Reisen autodidaktisch eine vielseitige Bildung an.
Später legte er sich dann auch diverse unberechtigte Titel zu, so zum Beispiel "Magister Georgius Sabellicus, Fautus junior ..." mit welchen er den Unbill vieler Gelehrter auf sich zog, aber dem Volk imponierte.
So reiste er in Mitteleuropa herum, führte seine alchemistischen Kunststückchen auf, gab sich als Arzneikundiger und Wahrsager, als welcher er auch diversen adligen Personen Geburtshoroskope erstellte.
Nach 1536 zog er sich immer mehr vom öffentlichen Leben zurück und wurde vermutlich im Breisgau sesshaft.
1540/41 stirbt er dann vermutlich bei einem alchemistischen Versuch, da man ihn am nächsten morgen ziemlich übel zugerichtet in seinem Kämmerlein fand.
Dies gab dann auch den Gelehrten genug Anlaß ihn nachträglich des Teufelsbundes zu beschuldigen, da nur der Teufel einen Menschen so böse zurichten könne....
Dies soll der erste Teil des zweiteiligen Faustberichtes sein. Im zweiten Teil geht es dann um die öffentliche Meinung über Johann Faust und über die Werkgeschichte des Fauststoffs.
Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe auf ein Wiedersehen beim zweiten Teil.
bye euer doc
18 Bewertungen, 1 Kommentar
-
27.03.2002, 19:08 Uhr von botanik
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr lesenswerter Beitrag !
Bewerten / Kommentar schreiben