Mehr zum Thema Zertifikate Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von egonman
Aktienanlage mit Netz !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Discount-Zertifikate“
„Discount-Zertifikate“ vermindern Kurs-Risiken !
Die mangelnde Aufklärung der Banken bei Aktien-Misch-Produkten .
Den Aktien-Kauf ganz ohne Risiko gibt es nicht . Aber „hohe Rendite-Chancen“ vereint mit „reduzierten Anlage-Risiken“ - das zumindest verspricht die Commerzbank in ihrem Prospekt . Und die Bank scheint derzeit auch ein reges Interesse an solchen Papieren zu erwarten . Allein in den vergangenen Wochen brachte sie zwölf neue „Discount-Zertifikate“ an den Markt - sechs auf den Deutschen Aktien-Index und sechs auf einzelne Aktien-Werte großer europäischer Firmen . Insgesamt 250 Titel dieser Art bietet die gelbe Bank ständig an . Auch die DZ-Bank , HSBC Trinkhaus & Burkhardt , Citybank oder Sal. Oppenheim sind in diesem Markt aktiv .
Fast 2500 „Discount-Zertifikate“ gibt es derzeit insgesamt am deutschen Markt . Gerade in schwachen Börsenzeiten raten die Finanz-Institute zum Kauf von „Discount-Zertifikaten“ , weil sie einen gewissen Schutz vor Kurs-Verlusten bieten . Der Anleger zahlt für diesen Schutz aber auch einen hohen Preis . Das Konzept der „Discount-Zertifikate“ ist leicht verständlich . Die Bank verkauft das Papier zu einem Preis , der unter dem tatsächlichen Böresn-Kurs der Aktie liegt - die Differenz ist der Discount . Erst wenn der Aktien-Kurs unter den Kaufpreis sinkt , macht der Anleger einen Verlust . Dafür kann er aber auch nicht immer den vollen Kurs-Gewinn der Aktie oder des Indizes mitnehmen , die seinem Papier zugrunde liegen . Denn die Bank begrenzt den Gewinn des Anlegers durch eine künstliche Obergrenze . Nur diesen Betrag zahlt sie maximal aus .
Steigt der Aktien-Kurs höher als die Obergrenze , dann wäre der Investor besser beraten gewesen , direkt die Aktie zu kaufen . Das Risiko von „Discount-Zertifikaten“ ist im Vergleich zum Direkt-Investment in eine Aktie immer geringer . Dafür liegt die Gewinn-Grenze dieser Papiere aber häufig schon bei 10 bis 15 Prozent . „Discount-Zertifikte“ auf Börsen-Indizes funktionieren im Prinzip nach dem gleichen Muster . Allerdings kann der Anleger hier am Laufzeitende keine Einzel-Aktien ausbezahlt bekommen . Einige Institute wickeln die Rückzahlung deshalb grundsätzlich in bar ab , andere geben - falls der Kurs unterhalb der Gewinn-Grenze geblieben ist - bankeigene Index-Zertifikte zurück . In allen Fällen kann der Investor sein „Discount-Zertifikat“ aber auch schon vor Laufzeitende zum Beispiel an der Stuttgarter Börse Euwax verkaufen , um Kurs-Gewinne vorzeitig zu realisieren . Bei Kauf und Verkauf werden in der Regel Gebühren von einem Prozent des zugrunde liegenden Preises fällig .
Die verschiedenen Banken werben mit dem Hinweis , dass Kurs-Gewinne nach einem Jahr steuerfrei sind und dass innerhalb der Spekulations-Frist Kurs-Gewinne mit anderen realisierten Kurs-Verlusten verrechnet werden können . Auch ist , im Gegensatz zu Aktien-Anleihen , beim Kauf keine Termin-Geschäfts-Fähigkeit vorgeschrieben . Das heißt der Anleger muss im Prinzip nicht über besondere Risiken aufgeklärt werden . Man sollte aber nur mit großer Vorsicht bei solchen Konstruktionen einzusteigen . Denn sehr viele Anleger verstehen ein solches Kunst-Produkt aus Aktien und aufgesetzter Option nicht richtig oder können es nicht richtig einschätzen .
Also ehe man sich an die „Discount-Zertifikate“ heran wagt , sollte man sich sehr sehr ausführlich damit befassen . Geld kann man damit aber wie oben beschrieben auch verdienen , besonders in schlechten Aktienzeiten . Doch Vorsicht ist angeraten , denn Verluste kann es auch geben . Man sollte sich immer , egal um was für eine Geld-Anlage es sich handelt , vorher informieren und sich überlegen welches Risiko will ich eingehen . Nämlich je höher das Risiko je mehr Gewinn und Verlust kann es geben und umgekehrt genauso . Kann nur allen die ihr Geld anlegen ein glückliches Händchen dabei wünschen !
„Discount-Zertifikate“ vermindern Kurs-Risiken !
Die mangelnde Aufklärung der Banken bei Aktien-Misch-Produkten .
Den Aktien-Kauf ganz ohne Risiko gibt es nicht . Aber „hohe Rendite-Chancen“ vereint mit „reduzierten Anlage-Risiken“ - das zumindest verspricht die Commerzbank in ihrem Prospekt . Und die Bank scheint derzeit auch ein reges Interesse an solchen Papieren zu erwarten . Allein in den vergangenen Wochen brachte sie zwölf neue „Discount-Zertifikate“ an den Markt - sechs auf den Deutschen Aktien-Index und sechs auf einzelne Aktien-Werte großer europäischer Firmen . Insgesamt 250 Titel dieser Art bietet die gelbe Bank ständig an . Auch die DZ-Bank , HSBC Trinkhaus & Burkhardt , Citybank oder Sal. Oppenheim sind in diesem Markt aktiv .
Fast 2500 „Discount-Zertifikate“ gibt es derzeit insgesamt am deutschen Markt . Gerade in schwachen Börsenzeiten raten die Finanz-Institute zum Kauf von „Discount-Zertifikaten“ , weil sie einen gewissen Schutz vor Kurs-Verlusten bieten . Der Anleger zahlt für diesen Schutz aber auch einen hohen Preis . Das Konzept der „Discount-Zertifikate“ ist leicht verständlich . Die Bank verkauft das Papier zu einem Preis , der unter dem tatsächlichen Böresn-Kurs der Aktie liegt - die Differenz ist der Discount . Erst wenn der Aktien-Kurs unter den Kaufpreis sinkt , macht der Anleger einen Verlust . Dafür kann er aber auch nicht immer den vollen Kurs-Gewinn der Aktie oder des Indizes mitnehmen , die seinem Papier zugrunde liegen . Denn die Bank begrenzt den Gewinn des Anlegers durch eine künstliche Obergrenze . Nur diesen Betrag zahlt sie maximal aus .
Steigt der Aktien-Kurs höher als die Obergrenze , dann wäre der Investor besser beraten gewesen , direkt die Aktie zu kaufen . Das Risiko von „Discount-Zertifikaten“ ist im Vergleich zum Direkt-Investment in eine Aktie immer geringer . Dafür liegt die Gewinn-Grenze dieser Papiere aber häufig schon bei 10 bis 15 Prozent . „Discount-Zertifikte“ auf Börsen-Indizes funktionieren im Prinzip nach dem gleichen Muster . Allerdings kann der Anleger hier am Laufzeitende keine Einzel-Aktien ausbezahlt bekommen . Einige Institute wickeln die Rückzahlung deshalb grundsätzlich in bar ab , andere geben - falls der Kurs unterhalb der Gewinn-Grenze geblieben ist - bankeigene Index-Zertifikte zurück . In allen Fällen kann der Investor sein „Discount-Zertifikat“ aber auch schon vor Laufzeitende zum Beispiel an der Stuttgarter Börse Euwax verkaufen , um Kurs-Gewinne vorzeitig zu realisieren . Bei Kauf und Verkauf werden in der Regel Gebühren von einem Prozent des zugrunde liegenden Preises fällig .
Die verschiedenen Banken werben mit dem Hinweis , dass Kurs-Gewinne nach einem Jahr steuerfrei sind und dass innerhalb der Spekulations-Frist Kurs-Gewinne mit anderen realisierten Kurs-Verlusten verrechnet werden können . Auch ist , im Gegensatz zu Aktien-Anleihen , beim Kauf keine Termin-Geschäfts-Fähigkeit vorgeschrieben . Das heißt der Anleger muss im Prinzip nicht über besondere Risiken aufgeklärt werden . Man sollte aber nur mit großer Vorsicht bei solchen Konstruktionen einzusteigen . Denn sehr viele Anleger verstehen ein solches Kunst-Produkt aus Aktien und aufgesetzter Option nicht richtig oder können es nicht richtig einschätzen .
Also ehe man sich an die „Discount-Zertifikate“ heran wagt , sollte man sich sehr sehr ausführlich damit befassen . Geld kann man damit aber wie oben beschrieben auch verdienen , besonders in schlechten Aktienzeiten . Doch Vorsicht ist angeraten , denn Verluste kann es auch geben . Man sollte sich immer , egal um was für eine Geld-Anlage es sich handelt , vorher informieren und sich überlegen welches Risiko will ich eingehen . Nämlich je höher das Risiko je mehr Gewinn und Verlust kann es geben und umgekehrt genauso . Kann nur allen die ihr Geld anlegen ein glückliches Händchen dabei wünschen !
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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07.10.2002, 09:47 Uhr von chrischan1
Bewertung: sehr hilfreichEine verständliche Erläuterung !
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30.03.2002, 14:11 Uhr von Olli201
Bewertung: sehr hilfreichPer Saldo gewinnt bei diesen Produkten die Bank, sonst würden sie es nicht anbieten.
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30.03.2002, 11:56 Uhr von Netti1982
Bewertung: sehr hilfreich... viele nützliche Infos... MfG Netti
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